Games World
Login Registrieren
Möchtest du diese Seite als Startseite festlegen?
als Startseite festgelegt.
    Möchtest du diese Seite als Startseite festlegen?
    Mobile als Startseite festgelegt.
    Login Registrieren
  • Naruto: Ninja Destiny 2 im Gamezone-Test

    In der zweiten Runde K.O.! Naruto mag vielleicht junge Fans erreichen, aber keine Zocker überzeugen!

    Der blonde Frechdachs im orangefarbenen Overall kehrt zurück und versucht in einer zweiten Prügelrunde die DS-Spieler von seiner Schlagkraft zu überzeugen. "Ninja Destiny II", uns natürlich wieder einmal in der "European Version" vorliegend, ist wie sein Vorgänger ein klassisches Prügelspiel, in dem sich die Charaktere der Naruto Anime-Serie ordentlich die Köpfe einschlagen. Der DS-Erstling war zwar durchaus interessant, da das Genre auf diesem Handheld relativ dünn besiedelt ist, doch leider überzeugte weder die Umsetzung, noch das eigentliche Gameplay. Kann der Ninja-Schüler Naruto zusammen mit seinen Freunden im zweiten Anlauf endlich seine Fans begeistern?

    Naruto: Ninja Destiny 2 Naruto: Ninja Destiny 2 Zunächst frohlockt natürlich wieder der Story-Modus, vor allem, wenn man als Solist unterwegs ist. Dieser erzählt eine völlig frei erfundene Geschichte, welche zeitlich gesehen innerhalb der zweiten Staffel angesiedelt ist. Sasuke hat dem Dorf den Rücken gekehrt und ist auf der Suche nach Macht. Zwar konnte Naruto seinen Teamkameraden nie wirklich leiden, doch nun schlägt der Weggang Sasukes stark auf sein Gemüt. Miesmutig, griesgrämig und gereizt lebt der einstig energiegeladene Schüler in den Tag hinein. Das bemerken nicht nur engste Freunde, daher wird ein Rettungsplan erarbeitet. Naruto muss auf eine Mission geschickt werden, in der er wieder seinen Mut, seine Freude am Leben und vor allem seine unerschütterliche Energie zurück bekommt.

    Naruto: Ninja Destiny 2 Naruto: Ninja Destiny 2 So toll sich das nun anhört, so banal wird euch der Inhalt vorgeworfen. Langweilig inszenierte Textsequenzen wechseln sich kurzerhand mit "überraschenden" Auseinandersetzungen ab, in denen man zumeist irgendwelche Freunde verprügeln darf. Letztendlich soll Naruto durch kleine Hinweise wieder zu sich selbst finden. Zwar versprüht der kleine Frechdachs auch in Textform seine ganz persönliche Note (echt jetzt), das reicht aber leider nicht aus, um auch einen Fan hinterm Ofen hervor locken zu können. Die Spielwelt selber ist äußerst simpel, birgt technisch kaum Reize und lässt einzig allein einen linearen Spielablauf zu. Zudem mangelt es einmal mehr an Tiefgang. Weder die Story überzeugt, noch die Spieldauer. Nach maximal 1-2 Stunden ist der Frechdachs glücklich und der Spieler deprimiert. Dafür hat man den vollen Preis gezahlt?

    Neuer Questmodus

    Naruto: Ninja Destiny 2 Naruto: Ninja Destiny 2 Nun, nach Beendigung der banalen Story fällt ein neu freigeschaltener Quest-Modus ins Auge. Vollmundig verspricht uns dieser reichlich Abwechslung, denn jeder Neustart führt zu einem anderen Spielverlauf. Klingt zunächst wirklich gut, basiert aber wie so häufig auf einem langweiligen Zufallsgenerator, welcher ausschließlich den Levelaufbau per Zufall generiert. Mit Naruto, oder aber einen seiner bis zu 24 Kollegen wandert man durch 3D-Labyrinthe und sucht dort einzig allen den Ausgang zur nächsten Ebene, bis zuletzt der Rivale den Spieler herausfordert. Unterwegs sorgen Wegelagerer dafür, das man nicht ungehindert das Ende erreicht, und es werden Kämpfe ausgefochten.

    Naruto: Ninja Destiny 2 Naruto: Ninja Destiny 2 Ein Sieg über die Wegelagerer bringt Erfahrungspunkte, was wiederum die Spielfigur im Laufe der Zeit stärkt. Der Ninja hält mehr Gegentreffer aus, kann sich besser zur Wehr setzen und hat somit einen deutlichen Vorteil gegenüber seinen Rivalen. Insgesamt handelt es sich aber um Schmalspur-RPG-Elemente, denn einen Einfluss auf die Vergabe der Erfahrungspunkte hat man nicht. Zudem nützt das stundenlange aufleveln der Charaktere absolut nichts in anderen Spielmodi, denn die Erfahrung ist einzig allein auf den Quest-Mode beschränkt. Und die "Quest" selber hätte nicht einfacher gestaltet werden können: Erreicht einfach die unterste Ebene und besiegt den Rivalen - Ende der Geschichte. Das für alle Charaktere, die man jeweils einzeln aufleveln darf. Dies ist zumindest nötig, sofern man alle Kämpfer in der Riege haben möchte, da einige Figuren nach Abschluss des Quest-Mode freigeschalten werden.

    Wem der ganze Kram mit Story und Quests einfach zuviel ist, der kann sich auch sofort in einzelne Kämpfe stürzen. Gegenseitig haut man sich die Köpfe ein und misst sich am CPU-Gegner, welcher im Optionsmenü stärker oder schwächer eingestellt werden kann. Optional, sofern der Kumpel ebenfalls über einen DS und ein entsprechendes Naruto Spielmodul verfügt, geht dies auch im 2-Spieler Modus. Gegen einen Freund macht es durchaus schon mehr Spaß, der Zwang zwei vorhandener Module schmälert aber das Vergnügen.

    Dynamisch und dennoch eingerostet

    Naruto: Ninja Destiny 2 Naruto: Ninja Destiny 2 Egal welcher Modus ausgewählt wird, im Endeffekt kommt es immer zu einem Kampf zwischen zwei von insgesamt 25 Spielfiguren, die allesamt aus der Anime-Serie bekannt sein sollten. Neben Naruto und seinen Freunden können auch Gegenspieler wie Orochimaru oder die Meister der Ninjakunst Jiraiya bzw. Lady Tsunade ausgewählt werden. Jeder Ninja verfügt über eigene Techniken im Kampf, was sich vor allem bei den geheimen Jutsus (einem Spezialangriff) widerspiegelt. Bleiben wir bei Naruto, so übertölpelt er seinen Kontrahenten mit dem Rasengan - doch als Fan der Serie vermisst man schmerzlich seine Doppelgänger. Das Repertoire ist einmal mehr, wie auch schon beim Vorgänger, ziemlich eingeschränkt. Dies betrifft auch die normalen Schlag- und Trittkombinationen, welche mit den B- und Y-Tasten ausgelöst werden.

    Naruto: Ninja Destiny 2 Naruto: Ninja Destiny 2 Trotz mangelnder Aktionsvielfalt, was zu einen recht eintönigen Gameplay führt, wirkt der Kampf recht dynamisch. Die Spielfiguren können in den Raum ausweichen und dadurch Gegentreffer vermeiden, oder aber diese mit einem gut getimten Block abwehren. Ebenfalls mit von der Partie ist das Jutsu der augenblicklichen Fortbewegung. Dafür wird zwar wertvolles Chakra eingesetzt, welches für geheimen Jutsus benötigt wird, aber dafür teleportiert man sich kurzerhand hinter den Gegner und verschafft sich einen Vorteil. Wirklich spannend wird der Kampf aber meist nicht. Die CPU-Gegner lassen sich auch auf höheren Schwierigkeitsgraden mit immer gleichen Angriffsmustern bezwingen. Und zusammen mit dem knappen Repertoire an Moves wird das Spiel nach wenigen Stunden schon recht langweilig. Es bleiben nur noch bis zu sechs Karten, die auf dem unteren Screen zu sehen sind und verschiedene Statuseffekte sowie heilende Möglichkeiten offerieren. Im Story- und Questmodus durchaus eine willkommene Geschichte.

  • Naruto: Ninja Destiny 2
    Naruto: Ninja Destiny 2
    Developer
    Tomy
    Release
    06.03.2009
    • Es gibt 0 Kommentare zum Artikel

  • Print / Abo
    Apps
    PC Games 12/2016 PC Games Hardware 01/2017 PC Games MMore 01/2016 play³ 01/2017 Games Aktuell 12/2016 buffed 12/2016 XBG Games 11/2016 N-Zone 12/2016 WideScreen 12/2016 SpieleFilmeTechnik 11/2016
    PC Games 12/2016 PCGH Magazin 01/2017 PC Games MMORE Computec Kiosk On the Run! Birdies Run
article
992138
Naruto: Ninja Destiny 2
Naruto: Ninja Destiny 2 im Gamezone-Test
In der zweiten Runde K.O.! Naruto mag vielleicht junge Fans erreichen, aber keine Zocker überzeugen!
http://www.gamezone.de/Naruto-Ninja-Destiny-2-Spiel-24424/Tests/Naruto-Ninja-Destiny-2-im-Gamezone-Test-992138/
19.03.2009
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2009/03/asasasa.jpg
tests