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  • Naruto Ninja Destiny im Gamezone-Test

    ...bietet uns durchaus gute Unterhaltung sowie schmerzende Finger, aber leider nicht länger als zwanzig anstrengende Minuten.

    Naruto: Ninja Destiny für den Nintendo DS dreht sich, wie der Name schon vermuten lässt um die Saga des blonden Ninja-Jungen im orangen Overall. Narutos Ziel im Leben ist es einmal Hokage, also ranghöchster Ninja, seines Heimatdorfes Konohagakure zu werden. Da Naruto in der Serie nicht alleine unterwegs ist, dürfen auch in diesem Beat'em'Up die beliebten Charaktere wie Gaara, Neji, Rock Lee, Temari, Sasuke, oder Narutos heimliche Flamme Sakura nicht fehlen. Jedoch ob seine Freunde Naruto nach diesem Auftritt auf dem DS noch etwas abgewinnen können, ist fraglich. Aber fangen wir vorne an:

    Lange Rede, kurze Story

    Naruto Ninja Destiny Naruto Ninja Destiny Als Spielmodi stehen ein Story-Modus, zwei Einzelspieler-Modi und ein Multiplayer-Modus für zwei Spieler zur Verfügung. Der Schwierigkeitsgrad ist vorab auf Normal eingestellt. Schwer ist die einzig mögliche Steigerung. Naturgemäß lockt der Storymodus als erstes Ziel der A-Taste. Und schon beginnt das Abenteuer um Naruto. Doch versprecht euch nicht zu viel. Gerade mal nach einer halben Stunde ist der "Story Modus" schon wieder vorbei. Erzählt werden in Naruto: Ninja Destiny nämlich nur die für die Story wichtigsten Momente der ersten Staffel und auch die handfesten Gefechte werden, auf acht Kämpfe begrenzt, abgehandelt. Dabei seid ihr natürlich nicht immer in der Rolle von Naruto. Ihr kämpft u.a. mit Oroshimaru, seinerseits fieser Obermotz des Animes gegen den späteren Hokage der fünften Generation Tsunade. Jedoch ist der Charakterwechsel schon das Interessanteste am gesamten Story-Modus. Die geschriebenen Passagen sind lieblos aus der Handlung der ersten Staffel herausgerissen und wenig unterhaltsam. Solltet ihr den lachhaften Story-Modus dann noch mal auf Schwer durchspielen (dafür wird Gaara als Belohnung im Einzelspieler-Modus freigeschalten) skipt ihr die Story mit der Start-Taste fröhlich weiter und gelangt so immer nur zu den Kämpfen und werdet nicht weiter aufgehalten.

    Dynamik in schlechter Verpackung

    Naruto Ninja Destiny Naruto Ninja Destiny Doch es ist nicht alles schlecht am neuesten DS-Ableger der Anime-Serie. Die Kämpfe vermitteln durchaus beachtenswerte Dynamik. Diese entsteht aber nur durch die Teleportierung, die stattfindet wenn ihr a) genug Chakra (Energie für fast alle Ninja-Techniken) in der gleichnamigen Leiste habt und b) die L-Taste betätigt. So befindet ihr euch ständig im Wettkampf mit eurem Gegner wer denn nun den Nutzen aus der Positionsveränderung ziehen kann, bevor der Gegenüber sich selbst teleportiert. Die Kombos die ihr mit den Tasten B und Y erzielen könnt sind zwar schön anzuschauen, aber leider nach einigen Minuten sehr abwechslungsarm und öde. Da bieten die Shuriken (Ninja Sterne), die ihr bei bestimmten Charakteren nach einem Sprung, den ihr mit X auslöst, abfeuern könnt, auch keine wirkliche Abwechslung. Die eben erwähnte Chakra-Leiste ist gleichzeitig für eure Spezialattacke zuständig. Diese könnt ihr, wenn ihr eure Leiste bis zum Anschlag gefüllt habt mit dem A-Button in Gegnernähe zünden. Je nach Charakter ist der dabei entstehende Schaden unterschiedlich. Man wird mit der Zeit immer mehr dahingehend geleitet, sich immer nur auf diese Spezialattacke zu konzentrieren und den Gegner damit möglichst schnell auf die Bretter zu schicken um endlich weitermachen zu können. Denn es muss sehr viel guter Wille aufgebracht werden, wenn man alle 16 Charaktere freispielen will. Nicht nur das Kampfsystem weißt deutliche Schwächen auf. Auch der Sound und die Grafik sind unterstes Niveau. Die Hintergrundmusik im Kampf verleitet einen schon nach einer Hörzeit von fünf Minuten dazu den Volume-Regler entschieden nach links zu schieben. Doch damit nicht genug. Nicht nur die Ohren werden gefoltert, sondern die Augen gleich mit. Die Charaktere und der Untergrund sehen so grobkörnig aus wie 80er-Schleifpapier und die Umgebung wirkt wie ein verwaschenes Aquarellbild. Das holt selbst der unterhaltsamste Kampf nicht mehr raus.

    Die Lehre der dritten Hand

    Naruto Ninja Destiny Naruto Ninja Destiny Da auf dem DS ja bekanntlich zwei Bildschirme zur Verfügung stehen, darf der zweite Bildschirm auch während des Kampfes nicht einfach ungenutzt und schwarz bleiben. Tomy hat auch hierfür eine Lösung parat und gibt dem Spieler 6 Power-Ups pro Kampf. Darunter befinden sich Boosts für die Energie- und Chakraleisten, Angriffs- und Abwehrverstärkung, kurzzeitige Unverwundbarkeit und ein Block-Blocker. Jedoch gibt es da ein Problem, dass sich dem Spieler im Schwierigkeitsgrad Schwer auftut. Die Kämpfe sind durch die genannten Teleportier-Battles so schnell und die Gegner auf dieser Stufe auch so gnadenlos, dass man kaum Zeit hat wirklich überlegt und auch koordiniert seine Power-Ups zu nutzen, ohne erheblichen Schaden zu nehmen. Und gerade in einem Modus wie dem Einzelspieler in welchem ihr euch mit einem der 16 Charaktere nach Lust und Laune die Köpfe einschlagen könnt, ihr jedoch direkt wieder in das Menü gelangt sobald ihr einen Kampf verliert, ist der Gedanke nach einer dritten Hand für die Power-Ups immer allgegenwärtig. Denn die Knöpfe auch nur für eine Sekunde ruhen zu lassen kann fatale Folgen nach sich ziehen, wenn man den letzten Kampf verliert und wieder ganz von Vorn anfangen muss. Ein weiterer Punkt den Naruto: Ninja Destiny auf der negativen Seite zu verbuchen hat.

    Geteiltes Leid ist halbes Leid

    Der Multiplayer in Naruto: Ninja Destiny fällt unspektakulär aus. Ihr wählt, falls freigespielt, wie auch im Einzelspielermodus einen der 16 Charaktere aus und tretet gegen euren Sparringspartner an. Besondere Spielmodi oder ähnliches werdet ihr auch im Multiplayer vergebens suchen. Beachtet, dass jeder ein Modul für ein Multiplayermatch haben muss.

    Naruto Ninja Destiny (NDS)

    Singleplayer
    4 /10
    Multiplayer
    -
    Grafik
    4/10
    Sound
    3/10
    Steuerung
    4/10
    Gameplay
    4/10
    Leserwertung:
     
    Meine Wertung
    Pro & Contra
    Leichter Einstieg in die Steuerung
    bemerkenswerte Dynamik
    flüssiger Spielablauf
    Grobpixelige Grafik
    überzogen unfairer Einzelspielermodus
    schlechte Nutzbarkeit der Power-Ups
    erhebliche Monotonie schon nach kurzer Spielzeit
    kurze Spieldauer
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Naruto Ninja Destiny
Naruto Ninja Destiny im Gamezone-Test
...bietet uns durchaus gute Unterhaltung sowie schmerzende Finger, aber leider nicht länger als zwanzig anstrengende Minuten.
http://www.gamezone.de/Naruto-Ninja-Destiny-Spiel-15730/Tests/Naruto-Ninja-Destiny-im-Gamezone-Test-991663/
25.02.2008
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2008/02/54271020061130_171428_0_big.jpg
tests