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  • Naruto: The broken Bond - Stylisches Ninjagame für groß und klein - Leser-Test von Martin92

    Naruto: The broken Bond - Stylisches Ninjagame für groß und klein - Leser-Test von Martin92 Story
    Naruto The Broken Bond beginnt da, wo man bei "Naruto Rise Of A Ninja" aufgehört hat. Da ich den ersten Teil nicht gespielt habe und auch die Sendung niemals gesehen habe, muss ich sagen, dass es anfangs schwer war der Story zu folgen. Einsteigerfreundlich ist das Spiel nicht grade, allerdings findet man sich irgendwann zurecht und kann der Story ganz gut folgen.
    Nachdem die Sand-Ninjas das Blätterdorf zerstört haben und der Chef der Sandninjas Orochimaru den Hokage (Oberhaupt des Dorfs) getötet hat, muss ein neuer Hokage her und das Dorf muss wieder aufgebaut werden. Naruto The Broken Bond behandelt die Erlebnisse von Naruto und seinen Freunden in dieser Zeit. Die Story finde ich sehr interessant, da sie verschiedene Stränge verfolgt, z.B. spielt man im Verlauf des Spiels auch den rachebesessenen Sasuke, und gut erzählt wird. Allerdings kommt die Story ca. in der Mitte fast zum Stillstand, da manche Missionen sehr langatmig wirken und die Story langsam vorangetrieben wird. Zum Schluss hin nimmt die Story aber wieder an Fahrt auf und wird richtig spannend.

    Atmosphäre
    Atmosphärisch hat mich das Spiel sehr beeindruckt. Die detailreiche, liebevoll designte Kulisse hat wirklich viel Charme. Den Humor fand ich persönlich sehr gut und an einigen Stellen musste ich lachen, Naruto gibt ab und an wirklich lustige Sachen von sich. Was ich nicht von dem Spiel erwartet hätte, ist, dass auch viel Wert auf düstere Atmosphäre gelegt wird. Besonders in den Abschnitten in denen Sasukes Geschichte erzählt wird (sein Bruder hat seinen gesamten Clan ausgelöscht) kommte eine düstere Atmosphäre auf. Die Story vermittelt ebenfalls einen guten Eindruck vom Naruto-Universum und man hat sogar die Möglichkeit, die japanischen Originalstimmen einzuschalten, was den Narutoflair noch verstärkt.. Ich denke die Naruto-Atmosphäre ist ein großer Pluspunkt.

    Technik & Präsentation
    Die Technik ist große Klasse!! Die Grafik ist umwerfend, die Steuerung präzise und alles ist liebevoll und detailreich dargestellt.
    Der Grafikstil hat es mir besonders angetan. Der Comicstil ist beeindruckend gut umgesetzt und Details, wie Staubwolken bei Doppelsprüngen oder Ähnliches, verstärken diesen Eindruck.
    Die Steuerung ist einfach und gut gelöst, vor Allem während der Kämpfe ist sie übersichtlich und gut gelöst.
    Die KI überzeugt und die Spielwelt wirkt auch dadurch lebendig, dass an jeder Ecke Bauarbeiter (bzw. später Dorfbewohner) stehen und man diese ansprechen kann.
    Positiv sind ebenfalls die Ladezeiten zu erwähnen. Nur wenn man das Spiel startet gibt es eine längere Ladezeit, während des Spielens gibt es vielleicht ab und ein eine ganz kurze Unterbrechung, aber sonst nichts Erwähnenswertes.

    Gameplay
    In Naruto gibt es zwei Gameplayelemente. Zum einen den Kampf und zum anderen eine Art JumpnRun ähnlichen "Reisemodus".
    Den Großteil des Spiels verbringt man im Reisemodus, in dem man meist mit Teamkollegen durch die Spielwelt von Naruto streift und bei gegebenem Anlass wird dann in den Kampfmodus gewechselt, den man sich in etwa so vorstellen muss, wie Kämpfe á la Tekken, Street Fighter oder Soul Calibur. Allerdings ist der Kampfmodus mit zwei Schlagtasten, einer Blocktaste, einer Wurftaste, einer Jutsutaste (Spezialangriffe) und der Möglichkeit ein Kunai zu werfen, nur aufs Wesentliche beschränkt. Er beinhaltet zwar viele Kombos, die von Charakter zu Charakter unterschiedlich sind, aber ich persönlich habe davon nicht viel Gebrauch gemacht, da die Kämpfe sowieso meistens recht kurz sind und es einfach nicht nötig war. Während der Kämpfe kann man mit seinen Team-Kollegen wechseln und auch Coop-Attacken ausführen. Das Kampfsystem erfüllt seinen Zweck und ist recht simpel. Es passt zum Stil des Spiels und es ist löblich, dass man nicht einfach abgekupfert hat, allerdings würde mich persönlich interessieren, wie es wäre, wenn die Entwickler ein Kampfsystem wie bei Street Fighter mit 4 Angriffstasten benutzt hätten.
    Im Reisemodus kann man durch die riesige Welt streifen. Entweder um Aufgaben der Hauptmissionen zu erfüllen oder um allerhand Münzen zu sammeln oder Nebenaufgaben zu erfüllen. Das Spiel hat einen Sammeltrieb in mir geweckt, den ich in dieser Form seit Sonic The Hedgehog auf dem Sega Master Drive nicht mehr hatte. In Naruto The Broken Bond kann man 3 Dinge sammeln: Freundschaftspunkte dienen dazu, Narutos Fähigkeiten zu verbessern, diese kann man nicht direkt sammeln, sondern erhält sie wenn man Herausforderungen und Storymissionen meistert.
    Über die Spielwelt sind ca. 1500 Goldmünzen verteilt (nachdem man die Story durch hat, werden die Standpunkte der Münzen auf dem Radar angezeigt), einige muss man allerdings wieder durch Herausforderungen gewinnen. Goldmünzen kann man dazu verwenden Gegenstände aufzuwerten.
    Außerdem kann man Ryous sammeln, die allerdings nicht begrenzt sind. Man erhält sie nach den meisten Kämpfen, Herausforderungen und Missionen. Mit Ryous kann man Dinge wie Gesundheitspillen usw. kaufen.
    Schade ist, dass der Storymodus nicht sonderlich abwechslungsreich ist. Meistens muss man durch die Spielwelt reisen, etwas holen, jemanden verprügeln und dann wieder zurückkommen, dass soll nicht heißen, dass der Storymodus nicht gut unterhält, aber mir fehlte etwas die Abwechslung und die Missionen waren für meinen Geschmack zu langatmig und zu oft gleich.
    Für Abwechslung sorgen allerdings Herausforderungen, wie Rennen, Kopfgeldjagd und ähnlichem. Außerdem sind 7 super Minispiele integriert.
    Neben dem Storymodus gibt es noch einen Kampfmodus, in dem man mit 25(!) Charakteren Turniere oder einfach so kämpfen kann. Im Kampfmodus kann man On- sowie Offline gegen andere Spieler antreten.

    Mein Fazit
    Naruto The Broken Bond hat mir persönlich sehr gut gefallen. Neben der gelungenen Atmosphäre, der Kulisse, dem Sammeltrieb hat mich der Umfang beeindruckt. Mit fast allen Herausforderungen bin ich auf gute 17 Stunden gekommen. Die anfangs schwer nachvollziehbare Story und die fehlende Abwechslung fallen nicht sehr schwer ins Gewicht.

    Deshalb kann ich Naruto The Broken Bond eigentlich jedem empfehlen, der ein gutes Action-Adventure mit viel Humor und Atmosphäre spielen möchte.

    P.S.: Xbox Live Nutzer, die eine Ubisoft Mitgliedschaft besitzen, können sich kostenlos ein Outfit für Sasuke herunterladen.
    "Downloade und spiele Sasuke im in den Chu-Nin-Auswahlprüfungen getragenen schwarzen Outfit. Der gesamte Inhalt steht nur Inhabern eines Ubisoft-Accounts zur Verfügung." (Zitat: Xbox.com)

    Negative Aspekte:
    Story für Neulinge undurchsichtig, Abwechslung kommt etwas kurz

    Positive Aspekte:
    klasse Kulisse, guter Umfang, motivierender Sammeltrieb, Minispiele und Herausforderungen

    Infos zur Spielzeit:
    Martin92 hat sich 10-20 Stunden mit diesem Spiel beschäftigt.

    Naruto: The broken Bond

    Spielspaß
    Gesamtwertung
    Wertung von: Martin92
    8.2
    Multiplayer
    -
    Grafik
    9/10
    Steuerung
    8/10
    Sound
    9/10
    Gameplay
    7/10
    GameZone
    Spielspaß-Wertung
    8.3/10
    Leserwertung:
     
    Meine Wertung
  • Naruto: The broken Bond
    Naruto: The broken Bond
    Publisher
    Ubisoft
    Release
    20.11.2008
    • Es gibt 0 Kommentare zum Artikel

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Naruto: The broken Bond
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30.06.2009
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