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  • Naruto: The broken Bond im Gamezone-Test

    Das Ende einer Freundschaft, der Anfang von Rivalität. Erlebt den spannenden weiteren Verlauf der beliebten Naruto-Serie!

    Nach einem Jahr der Wartezeit dürfen Xbox 360 Spieler nun endlich den weiteren Werdegang von Naruto und seinen Freunden erleben. Dort, wo der erste Teil "Rise of a Ninja" aus dem Hause Ubisoft aufhörte, setzt nun "The Broken Bond" an und führt das gelungene Konzept des Erstlingswerks konsequent fort. Wir freuen uns auf taktische und herrlich schöne Auseinandersetzungen mit den Ninjas anderer Clans, auf eine dem Anime ebenbürtige Optik und vor allem auf ein abwechslungsreiches Gameplay. Doch kann der zweite Teil seinen Vorgänger übertreffen und gleichzeitig auch die Konkurrenz aus dem Hause Atari schlagen? Dem werden wir im Laufe des Textes auf dem Grund gehen.

    Naruto: The broken Bond Naruto: The broken Bond Die Story beginnt kurz nach den abschließenden Ereignissen des Vorgängers, in dem Naruto in einer atemberaubenden Schlacht seinen Gegenspieler Gaara besiegen konnte. Die Ereignisse haben aber ein gewaltiges Nachspiel. Narutos Heimat Konoka-Gukure, das Dorf hinter den Blättern, sieht sich einer dunklen Zeit gegenüber. Den Angriff des größten Feindes konnten die Ninjas abwehren, zahlten aber einen hohen Preis, denn der Dritte Hokage lies sein Leben im Kampf gegen Orochimaru. Noch während sich die Bewohner von ihrem Anführer verabschieden festigt Naruto Uzumaki ein Entschluss: Um seine Freunde und seine Heimat zu beschützen, wird er alles tun! Auch wenn er dafür sein Leben lassen muss. Mit dem komischen und abgedrehten Kauz Jiraiya fand der aufmüpfige Blondschopf aber einen geduldigen legendären San-Nin-Lehrmeister, welcher ihn tatkräftig zur Hand geht. Es ist nun an euch, den Erzfeind Orochimaru aufzuhalten und weitere Geheimnisse zu entdecken. Doch umso stärker Naruto wird, umso mehr belastet er die Freundschaft zu Sasuke, seinem Teammitglied! Vorsicht ist geboten, denn ansonsten sorgt die Einversucht für unerwünschte Rivalität!

    Naruto: The broken Bond Naruto: The broken Bond Quereinsteiger verdauen die offerierte Materie aber nicht gerade leicht. Ohne Vorkenntnisse tut man sich einfach schwer, die verschiedenen Charaktere entsprechend ihrer Herkunft und Gesinnung einzuordnen und dem geschichtlichen Verlauf zu folgen. Fans und Kenner des Vorgängers werden dagegen mit zahlreichen Videosequenzen, astreiner englischer (wahlweise sogar japanischer) Sprachausgabe und tonnenweise Infos verwöhnt und rundum glücklich mit der Umsetzung der TV-Vorlage sein. Denn wie auch Ataris Pendant offeriert Ubisofts Abenteuer eine detailgetreue Wiedergabe der Anime-Serie und deren geschichtlichen Verlauf. Dank hervorragender HD-Optik in Cel-Shading Grafik übertrifft das visuelle Erlebnis die Zeichentrickserie um Welten. Selbst die Folgen auf den DVDs zaubern keine solch gelungenen Bilder auf euer TV-Gerät. Gestochenscharfe Konturen der Zeichnungen und Charaktere, hervorragende und stilecht übertragende Mimiken und eine detailverliebte Welt sorgen für ein visuell gelungenes Abenteuer. Das Sahnehäuptchen ist die Soundkulisse aus der TV-Serie. Diese unterstreicht das Ambiente und das Gefühl, eine TV-Folge selber steuern zu können.

    Gemeinsam sind wir stark

    Naruto: The broken Bond Naruto: The broken Bond Spielerisch bleibt man den Wurzeln von "Rise of a Ninja" treu und offeriert ein ähnlich offenes Spielkonzept. Ihr bewegt euch in der Rolle von Naruto oder seinen Freunden durch das Dorf Konoha, besucht aber auch die umliegenden Ortschaften. Zunächst sorgen kleine Missionen für einen gelungenen Einstieg, um sich mit der Steuerung und den spielerischen Gegebenheiten vertraut zu machen. Man hüpft über Gehölz hinweg und überwindet Abgründe, startet wilde Baumrennen und wird hin und wieder in schlagkräftige Auseinandersetzungen verwickelt. Das Spiel wechselt aus der Action-Adventure-Ansicht in eine Beat'em'Up Arena, in der man nun kräftig Prügel austeilt. Einfache Schläge und Tritte werden in bekannter Manier mittels Tastenkombinationen verbunden und dazu mit reichlich Ninjatechniken angereichert. Aus der Ferne werden Kunais geworfen, während mit genügend angesammeltem Chakra mächtige "Zauber", so genannte Jutsus freigelassen werden. Naruto beschwört zum Beispiel zahlreiche Doppelgänger, während Sakura heilende Kräfte entwickelt. Jutsus werden häufig mit atemberaubenden Videosequenzen eingeleitet, die den tristen Kampf nicht nur auflockern, sondern mit Quick-Time-Events gespickt auch den Spieler herausfordern.

    Naruto: The broken Bond Naruto: The broken Bond Teamgeist ist zudem ein neues Kampfelement. Je nach Auslegung und Begleiter stehen euch weitere Haudegen zur Verfügung, welche auf Tastendruck eingewechselt werden. Mit einer weiteren Energieleiste lassen sich Banditen, aber auch feindliche Ninjas schon etwas einfacher besiegen - doch auch die Feinde werden gelegentlich in kleinen Grüppchen vor euch stehen. Kurzerhand werden aber Team-Attacken nach einer Killercombo ausgelöst, welche einen kurzen Prozess mit dem Gegenüber veranstalten. Harte Schläge und Tritte von zwei Leuten gleichzeitig zermürben jeden Kampfeswillen.

    Naruto: The broken Bond Naruto: The broken Bond Naruto setzt aber nicht nur im Kampf auf die unterschiedlichen Fähigkeiten seiner Kollegen. Nur wer geschickt die Jutsus der Partner einsetzt, kommt im Storymodus auch wirklich voran. Zahlreiche kleine, wenn auch nicht sonderlich komplizierte Denkaufgaben sorgen für Abwechslung, welche zugleich auch kleine Reaktions- und Geschicklichkeitstests offerieren. Narutos Doppelgänger türmen sich zum Beispiel auf, um alsdann umgekippt als Brücke zu dienen. Andere Kameraden wie Neji können unsichtbare Fallen entdecken während Shikimaru mit seiner Schattenfähigkeit aus sich herausgehen und an normalerweise völlig unerreichbare Orte gelangen kann. Nur so finden sich zahlreiche Schalter, welche Tore öffnen oder unüberwindbare Todesfallen deaktivieren. Man lernt also schnell, dass nur in gemeinsamer Arbeit das Dorf zu retten ist, was leider nicht jeder kapieren wird - die Freundschaftsbande werden im weiteren Spielverlauf nämlich stark auf die Probe gestellt!

    Mehr Bewegungsfreiheit, weniger zu tun

    Naruto: The broken Bond Naruto: The broken Bond Der Vorgänger "Rise of a Ninja" spielte sich hauptsächlich innerhalb der Mauern Konohas und den umliegenden Wäldern ab. Einzige Ausnahme war die Reise in das Reich der Wellen. "The Broken Bond" verspricht nun etwas mehr Abwechslung. Da das Dorf hinter den Blättern in Trümmern liegt und erst später beim Wideraufbau eine Rolle spielt, begibt sich Naruto von Anfang an in die weite Welt hinaus, zumeist begleitet von seinem Lehrmeister Jiraiya. Einzelne Gebiete sind wieder mit den unterhaltsamen Geschicklichkeits-Baumrennen verbunden, welche nun sogar Rundenrekorde offerieren. Überall stolpert man über Bewohner, welche in der freien Wildnis hausen oder den umliegenden Dörfern angehören. Dort ein Smaltalk mit einem Angler, hier ein Plausch mit den Waldarbeitern. Leider spielt sich der neue Teil etwas linearer als sein Vorgänger. Man wandert zumeist dem blauen Pfeil auf der Minimap entgegen, um den Hauptquest fortzuführen.

  • Naruto: The broken Bond
    Naruto: The broken Bond
    Publisher
    Ubisoft
    Release
    20.11.2008
    Leserwertung
     
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Naruto: The broken Bond
Naruto: The broken Bond im Gamezone-Test
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http://www.gamezone.de/Naruto-The-broken-Bond-Spiel-24439/Tests/Naruto-The-broken-Bond-im-Gamezone-Test-992036/
05.12.2008
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2008/12/NTBB_Fireball_EMEA.jpg
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