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  • Naruto: Ultimate Ninja Storm im Gamezone-Test

    Optisch dem Anime fast überlegen, doch etwas mehr Geschichte hätte es durchaus sein dürfen!

    Noch bevor Ubisoft mit ihrer zweiten, aber exklusive Xbox 360 Adaption der beliebten Anime-Serie rund um den blonden Ninjakämpfer Naruto auf der Matte steht, versorgt Publisher Atari dürstende Fans mit einer optisch sehr spektakulären und exklusiven Playstation 3 Umsetzung. Schon auf der GC 2008 verzauberte uns Hiroshi Matsuyama, seines Zeichens CEO des verantwortlichen Entwicklers CyberConnect2, mit einem beeindruckenden Ausflug in das Dorf hinter den Blättern. Nun endlich konnten wir selber ausführlich Hand anlegen und haben uns stundenlang zusammen mit den bekanntesten Charakteren des Animes wie Naruto Uzumaki, Sasuke Uchiha oder Sakura Haruno in Konoha aufgehalten. An optischen Glanz hat der Titel seit der Vorführung definitiv nicht verloren, doch leider konnte "Naruto: Ultimate Ninja Storm" dennoch nicht ganz unsere Erwartungen erfüllen.

    Naruto: Ultimate Ninja Storm Naruto: Ultimate Ninja Storm Für all diejenigen, die sich bisher erfolgreich gegen Naruto und seine Freunde abgeschirmt haben und daher nichts über die Kultserie wissen, wollen wir einen kurzen Abstecher in die ausufernde Hintergrundgeschichte wagen: Einst wurde das Dorf Konohagakure, auch kurz Konoha genannt, von Kyubi angegriffen. Das nahezu unbesiegbare neunschwänzige Fuchsungeheuer wurde durch die Opferung des Ranghöchsten Ninjas, den vierten Hokage Minato Namikaze in den Körper von Naruto gebannt. Leider erschwert dies das Leben des Helden, da die Dorfbewohner ihn eher meiden und Angst vor ihm haben. In kindischer Wut und mit Trotz setzt er sich aber das Ziel, der nächste Hokage zu werden und versucht trotz seiner schlechten Auszeichnungen in der Ninjaschule voranzukommen. Im weiteren Verlauf verfolgt man das Leben des Schülers Naruto Uzumaki und wie er langsam aber sicher aus seiner Isolation ausbricht und Freunde findet.

    Einmal quer durch die Geschichte

    Naruto: Ultimate Ninja Storm Naruto: Ultimate Ninja Storm Ataris Titel offeriert dem Solospieler und vor allem geneigten Fan im "Ultimativen Missionsmodus" eine Abhandlung von Narutos Lebensgeschichte, welche die ersten 135 Folgen der beliebten TV-Serie umfasst. Ihr durchlebt die Strapazen der Chunin-Prüfungen, erlebt die Invasion auf das Dorf Konoha, seid auf der Suche nach Tsunade und dürft das Wiederauftauchen von Sasuke feiern - klingt wie ein gefundenes Fressen für Liebhaber der Serie und wie ein guter Einstieg für Neulinge, die sich erstmals mit Naruto Uzumaki beschäftigen. Doch leider - und das ist einer der größten Kritikpunkte, den sich "Storm" auch definitiv gefallen lassen muss - wird der Missionsmodus seiner Rolle als Geschichtenerzähler absolut nicht gerecht. Relevante Daten und Geschehnisse werden vor jeder Mission lieblos in kurz angebundener Textform auf den HD-Screen geklatscht. Dies reicht höchstens für Fans aus, um die folgende Aufgabe in den geschichtlichen Ablauf der Serie einzuordnen, aber definitiv nicht, um die umfangreiche Story in einer ansprechenden und gelungenen Form wiederzugeben. In äußerst seltenen Fällen zeigt uns der Entwickler, was wir eigentlich von einer solchen Umsetzung generell erwartet hätten: Wunderschön in Szene gesetzte, gefühlsbetonte und dem Anime zum Teil überlegene Videosequenzen, welche eine großartige Atmosphäre ins Wohnzimmer zaubern. Erstmalig erlebt man einen dieser extrem seltenen Momente in der epischen Auseinandersetzung mit dem Gegenspieler Gaara - doch der Glanz einer solchen Szene währt leider nicht lange genug, um den über den Rest des Spieles hinweg zu täuschen. Diesbezüglich spielt Ubisoft, betrachtet man deren Abriss in "Rise of a Ninja", definitiv die Trumpfkarte aus und schmettert Ataris Machwerk ohne großartiger Gegenwehr an die Wand - Eins zu Null für die Konkurrenz!

    Naruto: Ultimate Ninja Storm Naruto: Ultimate Ninja Storm Aber eigentlich sehr schade, dass die mäßige Story-Präsentation wie ein dunkler Schatten über dem Missionsmodus steht, denn "Storm" hätte durchaus das Potenzial zum absoluten Geheimtipp für Fans gehabt. Ihr übernehmt die Rolle von Naruto, müsst aber situationsbedingt auch diverse Aufgaben mit vielen weiteren Charakteren erfolgreich zu Ende bringen. Ausgangspunkt ist das Dorf Konoha, welches frei erkundet werden darf. Versteckte Orte mit Kisten, Waren und geheimem Schriftrollen warten darauf, von irgend einem Abenteurer entdeckt zu werden. Mit einem Gespür für Geheimnisse nutzt man Leinen aus, um sich durch die Gegend zu schwingen oder diverse automatisch aktivierte Jutsu-Kräfte, um über das Wasser zu laufen oder die Häuserwände hinauf zu klettern. Mit Geschick turnt man über die Dächer des Dorfes hinweg und versucht, jedes noch so gut behütete Mysterium zu lüften. Dies erinnert uns an den "Vorgänger" auf der Playstation 2, nur dass uns "Storm" ein deutlich schöneres Abbild der belebten Straßen und Gassen Konohas bietet. Überall gehen Leute ihren alltäglichen Arbeiten nach oder genießen sitzend auf der Parkbank Bücher bzw. die wärmende Sonne. Es gibt einige Geschäfte, in denen Naruto hilfreiche Items einkaufen oder tauschen kann, sowie die Möglichkeit, spezielle Extras im Spiel freizuschalten. Als Fan der Naruto Spiele von Bandai zwar kalter Kaffee, doch man freut sich ein jedes Mal über den extrem ausufernden Umfang, der uns an Extras geboten wird.

    Mehr Abwechslung wäre das Salz in der Suppe

    Naruto: Ultimate Ninja Storm Naruto: Ultimate Ninja Storm Die anfängliche Freude über die spielerische Freiheit wird aber alsbald durch den etwas eintönigen Spielverlauf geschmälert. Unterhaltungen mit den Bewohnern sorgen nur für Smalltalk, nur einige wenige werden Aufgaben für Naruto parat haben. Diese werden aber nicht - wie bei der Konkurrenz - nahtlos in das Geschehen mit eingebunden, sondern zunächst in einem umfangreichen Questlog registriert. Mit reichlich Mühen und Umständen verbunden, wühlt man sich durch das Pausenmenü und wählt entsprechende Missionen aus, die sich in zwei unterschiedliche Kategorien unterteilen: Freie Missionen sorgen unter anderem dafür, dass man kämpferisches Training erhält, zumeist muss man aber irgendjemandem einen Gefallen tun. Der Hund ist weggelaufen, oder es gilt zum Beispiel ein Wettrennen zu gewinnen. Etwas trickreich fallen dagegen situationsbedingte Aufgaben aus, welche uns eher an Xbox Live Achievements erinnern. Naruto wird nämlich zusätzlich mit Geld und Erfahrungspunkten belohnt, wenn das Spiel eine bestimmte Zeit lang im Laufwerk rotierte, eine vorgegebene Anzahl an Objekten zerbröselt die Straßen zieren oder eine gewisse Anzahl an gelaufenen Metern überschritten wurde.

    Naruto: Ultimate Ninja Storm Naruto: Ultimate Ninja Storm All diese gewöhnlichen Missionen dienen aber nicht nur als Lückenfüller für den kurzen Hunger zwischendurch, sondern der Gewinnung an Erfahrung. Das Storyabenteuer, dies sind die so genannte Flashback-Missionen, wird nur dann fortgesetzt, wenn Naruto den Vorgaben entsprechend genügend Punkte in den allgemeinen Nebenmissionen gesammelt hat. Wurden die Vorgaben erfüllt, stehen die nächsten storyrelevanten Missionen zur Verfügung, die uns in bekannte Gefilde entführen. Parallel zur Geschichte aus der TV-Serie treten diverse Situationen und Auseinandersetzungen auf, deren man schlussendlich Herr werden sollte. Einige Geschicklichkeitsspiele wie das Wettrennen durch dichte Baumwipfel hinweg oder das Hochrennen eines Baumstammes sorgen zwar kurzweilig für Abwechslung, hat man den Dreh aber mal raus, werden diese Missionen fast schon mit links absolviert. Wesentlich spannender und abwechslungsreicher fallen die Kämpfe aus, deren Zielvorgaben peinlich beachtet werden müssen. Nicht immer reicht ein simpler Sieg aus, oftmals müssen weitere Randbedingungen ebenfalls erfüllt werden. Unter anderem wird zum Beispiel verlangt, dass für den KO-Schlag ein bestimmter Finisher angewendet wird, oder bestimmte Angriffsmanöver sollen öfters Verwendung finden. Nicht selten müssen auch die Teamkameraden in den Kampf integriert werden, denn neuerdings wird der Hauptcharakter durch bis zu zwei weiteren Helden unterstützt, die zwar nicht direkt gesteuert werden, aber mit gewissen Aktionen den Widersacher ordentlich Schaden zufügen können.

  • Naruto: Ultimate Ninja Storm
    Naruto: Ultimate Ninja Storm
    Publisher
    Namco Bandai
    Developer
    Namco Bandai
    Release
    27.08.2009
    • Es gibt 0 Kommentare zum Artikel

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Naruto: Ultimate Ninja Storm
Naruto: Ultimate Ninja Storm im Gamezone-Test
Optisch dem Anime fast überlegen, doch etwas mehr Geschichte hätte es durchaus sein dürfen!
http://www.gamezone.de/Naruto-Ultimate-Ninja-Storm-Spiel-24446/Tests/Naruto-Ultimate-Ninja-Storm-im-Gamezone-Test-991973/
17.11.2008
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2008/11/schreen2_large.jpg
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