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  • Need for Speed: Most Wanted im Gamezone-Test

    Zwar ist "Most Wanted" besser als sein Vorgänger, als gelungen kann der Titel aber nicht bezeichnet werden.

    Auch auf dem kleinen Nintendo DS dürft ihr euch hinter das Steuer der getunten Boliden setzten, Rockport so richtig auseinander nehmen und letztendlich der meistgesuchte Undergroundfahrer der gesamten Stadt werden. Die kleine Variante orientiert sich voll und ganz am großen Bruder, der sich auf dem Heimkonsolen eingenistet hat und sorgt mit einer etwas abgespeckten Version auch auf dem Nintendo DS für halsbrecherische Rennen. "Most Wanted" ist eindeutig eine spielerische Steigerung zu "Need for Speed Underground 2", doch so richtig will EAs DS-Flitzer nicht überzeugen.

    Need for Speed: Most Wanted Need for Speed: Most Wanted Dreh und Angelpunkt ist auch hier die recht umfangreiche Karriere als waghalsiger Rennfahrer, wobei die heimische Polizei dem absolut nicht positiv gegenüber steht, da sie den Aufstieg in der so genannten Blacklist gar nicht gerne sieht. Als Neuling in der Welt von "Most Wanted" habt ihr es wirklich nicht leicht, zu Beginn stehen nur drei schwache PS-Schleudern (Lexus IS300, Chevrolet Cobalt SS und der VW Golf GTI) im Fuhrpark zur Verfügung, mit dem Aufstieg in der Blacklist und somit dem gesetzten Kopfgeld sowie Preisen für gewonnene Rennen werden eigene Fahrzeuge mit passenden Turboladern, neuem Motor, besseren Getriebe und einem getunten Chassis ausgestattet. Mit den getunten Flitzern sollte der nächste Sieg so gut wie in der Tasche sein, ansonsten lässt sich das Ersparte auch für ganz neue und meist deutlich bessere Fahrzeuge ausgeben, denn insgesamt 15 original Boliden von Ford, Audi und BMW über Lotos bis hin zu Porsche oder Lamborghini warten nur darauf, bis an ihre technischen und mechanischen Grenzen ausgefahren zu werden.

    Aufstieg zum "Most Wanted"

    Need for Speed: Most Wanted Need for Speed: Most Wanted Ziel ist es, 15 Konkurrenten auf dem Weg zu Spitze auszuschalten. Um ihnen in einem direkten Duell gegenüber zu stehen, sollte genügend Erfahrung in Form von Kopfgeld gesammelt werden. Erst dann erlauben es die Bosse der Gangs, dass ihr euch mit ihnen duelliert. Jedes Kapitel beinhaltet mehrere Rennen oder aber andere Aufgaben, bei denen ihr nicht nur das Geld für neue Fahrzeuge und Tuningteile kassiert, sondern dank der Bullen auch ordentlich aufsehen erregt. Auf den Rundkursen müssen die konkurrierenden Fahrer hinter sich gelassen werden, beim Runden KO steigt der letzte einer Runde immer aus und beim Punkt-zu-Punkt Rennen wird nur ein Teil der Strecke befahren. Zwischendurch gilt es Rekorde zu brechen oder aber den Gesetzeshütern und deren Straßensperren aus dem Weg zu gehen. Sind gewisse Meilensteine erreicht, dürft ihr endlich auch dem Big Boss zeigen, was bei euch unter der Motorhaube so steckt und ihn am besten schon nach dem Start hinter euch lassen.

    Need for Speed: Most Wanted Need for Speed: Most Wanted Neben den anderen Mitstreitern auf der Strecke sorgt unter anderem oftmals auch ein normaler, ziviler Verkehr für das eine oder andere Problemchen. Schnell küsst das eigene Fahrzeug einen Schlepper, der dank eines Hügels oder einer nicht einsehbaren Kurve plötzlich auftaucht. Ein Crash ist dann nicht zu vermeiden, wobei die Unfälle alles andere als realistisch umgesetzt wurden. Der Aufprall gleicht eher einem Stein, den man gegen die Wand wirft. Äußerst nervig zeigen sich dann die Unfallgegner, die meist genau in die Richtung ausweichen und weiter fahren, in die wir unsere PS-Schleuder schon befördert haben. Wieder eingeführt wurden auch die Bullen, welche sich als äußerst hartnäckig heraus stellen. Ist das Fahndungslevel im Endbereich, seht ihr mit eurem Flitzer meist sehr alt aus. Mit Sirenen und ständigen Blechkontakten verfolgen euch die Polizisten, bis ihr ihnen tatsächlich entkommt oder aber geschnappt werdet. In einem kleinen Minispiel auf dem Touchscreen wird bei Erfolg Zeit gespart und ihr entkommt tatsächlich den Handschellen. Den Streit Mit den Ordnungshütern nutzen die Gegner aber nur zu gern, um selber einen Platz gut zu machen.

    Gelungene Steuerung

    Need for Speed: Most Wanted Need for Speed: Most Wanted Insgesamt ist die Steuerung der Flitzer deutlich besser ausgefallen, wie noch bei "Need for Speed Undergound 2". Selbst mit einem verbesserten Fahrwerk ging der Schlitten zu träge in die Kurven, schleuderte von einer Mauer zur nächsten und sorgte so für einen äußerst hohen Frustfaktor. Bei "Most Wanted" haben die Entwickler nun explizit darauf geachtet, dass sich jedes Fahrzeug nach einer gewissen Eingewöhnung auch steuern läst, wobei es durchaus Unterschiede zwischen den einzelnen Autos gibt. Auch der Schwierigkeitsgrad ist deutlich moderater ausgefallen, viele der Missionen sind recht schnell erledigt - zumindest wenn das eigene Fahrzeug immer auf dem aktuellsten Stand der Dinge gehalten wird. Einige Rennen werden aber selbst einen Profi im ersten Moment ins Schwitzen bringen und halten euch lange genug bei Stange.

    Need for Speed: Most Wanted Need for Speed: Most Wanted Wer schon unter den "Most Wanted" Fahrern gehört, kann sich auch anderweitig beschäftigen. Die Fahrzeuge können nicht nur technisch verbessert, sondern auch optisch mit Felgen, Lackierungen, Vinyls und individuell sogar selbst erstellten Decals aufgemotzt werde. Eine schnelle und kurze Spielrunde im Bus oder Zug ohne viel Schnickschnack lässt sich ebenfalls bewerkstelligen, wobei hier mit der Mautstelle sogar noch ein neuer Modus hinzu kommt, welches nicht in der Kariere vorhanden war. Rase durch so viele Kontrollpunkte wie möglich, je länger das Rennen dauert, desto kürzer wird aber auch Extrazeit werden, welche zum Erreichen der nächsten Mautstelle zur Verfügung steht. Ansonsten bleibt noch der Mehrspielermodus, welcher aber nur für maximal zwei Spieler ausgelegt ist und die Frechheit besitzt, gleichzeitig auch noch zwei "Need for Speed Most Wanted" Module verwenden zu wollen. Leider ist die Kariere trotz eines ordentlichen Umfangs schnell durchgespielt, einen höheren Schwierigkeitsgrad gibt es nicht und da auch Zeitfahren tabu ist, liegt das Spiel dann recht schnell in der Ecke und verstaubt.

    Technische Veränderungen zum Vorgänger

    Need for Speed: Most Wanted Need for Speed: Most Wanted Auch in technischer Hinsicht hat sich seit "Underground 2" so einiges auf dem Nintendo DS getan: Überzeugte die Grafik im Vorgänger aufgrund Details, galt diese aber aufgrund starker Ruckler und vor allem eines sich stetig unschön aufbauenden Horizonts als dennoch misslungen. Die Entwickler haben diese Probleme fast komplett bekämpfen können, das Spiel läuft bis auf wenige Ausnahmen recht flüssig, wenn auch etwas lahmarschig und die Popups kommen nicht so stark mehr auf. Das alles hatte aber auch seinen Preis: Der neue Ableger sieht bei weitem nicht mehr so gut aus! Die Details wurden stark zurück geschraubt, die Fahrzeuge zum Beispiel haben keine Rundungen mehr, sondern erinnern eher an Bauklötze mit Rädern, die mit 200-300 Sachen über die Strecke pesen. Ein vor allem in ländlichen Gegenden, wo durch fehlende Häuser und Bauten die Weitsicht gegeben sein sollte, aufkommender Nebel sorgt dafür, dass man den Grafikaufbau vor sich nicht wirklich erkennen kann. Ganz schön schlapp kommen auch die Motoren herüber, deren Sounds sich eher wie Rasierapparate oder Rasenmäher anhören. Immerhin versorgen einige nette Independent Sounds für etwas Stimmung.

    Need for Speed: Most Wanted (NDS)

    Singleplayer
    7,3 /10
    Multiplayer
    -
    Grafik
    7/10
    Sound
    7/10
    Steuerung
    8/10
    Gameplay
    7/10
    Leserwertung:
     
    Meine Wertung
    Pro & Contra
    umfangreiche Karriere
    brauchbare Steuerung
    abwechslungsreiche Rennziele
    grafisch wenig Details
    klotzförmige Fahrzeuge
    aufkommender Nebel
    Mehrspieler nur mit zwei Modulen
    kaum interessante Modi nach der Karriere
  • Need for Speed: Most Wanted
    Need for Speed: Most Wanted
    Publisher
    Electronic Arts
    Release
    25.11.2005

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990563
Need for Speed: Most Wanted
Need for Speed: Most Wanted im Gamezone-Test
Zwar ist "Most Wanted" besser als sein Vorgänger, als gelungen kann der Titel aber nicht bezeichnet werden.
http://www.gamezone.de/Need-For-Speed-Most-Wanted-Spiel-24723/Tests/Need-for-Speed-Most-Wanted-im-Gamezone-Test-990563/
02.12.2005
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2005/10/12664_NFSMWndsSCRN_8.jpg
tests