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  • Need for Speed: Carbon - Own The City im Gamezone-Test

    Trotz schwacher Hardware eine gelungene Technik. Nur am Gameplay müsste man noch feilen.

    Unerlässlich sorgt der Nervenkitzel rasanter Fahrten quer durch eine belebte Stadt für Schweißperlen auf der Stirn. Die Geschwindigkeitssucht findet bei den Anhängern der Straßenrennen kein Ende und sorgt dafür, dass die Boliden ordentlich aufgemotzt werden und mit Finetuning das letzte Quäntchen Power aus den PS-Schleudern geholt wird. Nicht nur in "Fast and the Furious" sorgen nächtliche Zweikämpfe für einen hohen Unterhaltungswert, auch die "Need for Speed" Reihe kennt sich bestens mit solchen Duellen aus. Der neueste GBA-Ableger präsentiert sich abermals in voller 3D Montur und bietet trotz der schwachen Hardware ein technisch interessantes Vergnügen. Warum "Need for Speed Carbon: Own the City" aber nicht zur Elite gehört, erfahrt ihr im folgenden Review.

    Need for Speed: Carbon - Own The City Need for Speed: Carbon - Own The City Es war ein heißes Duell, keiner wollte nachgeben und dennoch stand ein Sieger unverhofft fest. Doch diesen Triumph kann der Held der Geschichte nicht feiern. Das Straßenduell gegen den Bruder endete in wenigen Bruchteilen einer Sekunde im Chaos, als ein dritter Wagen kurzen Prozess mit dem Familienangehörigen machte und ihn sauber in einen Lastwagen schleuderte. Einige Monate nach diesen schrecklichen Ereignissen werdet ihr aus dem Krankenhaus entlassen - einziger Trost sind alte Freunde, welche den von Amnesie geplagten Helden abholen. Die Erinnerungen sind schwach und nur kurz flammen die letzten Bilder des Unfalles vor seinen Augen auf. Dennoch müsst ihr nun zusammen mit dem Helden alles daran setzen, den Schuldigen für den Tod des Bruders ausfindig zu machen.

    "Own the City"

    Need for Speed: Carbon - Own The City Need for Speed: Carbon - Own The City Nicht nur der Gedächtnisschwund ist dabei eine Plage, ihr steht zu Beginn des Spieles zusätzlich ohne Moneten und fahrbaren Untersatz auf der Straße. Die Freunde gesellen sich aber dazu und bilden mit dem Helden ein Team. Ein geliehener Wagen dient dem Training und sorgt für das erste Geld auf dem Konto. Nach wenigen Runden dürft ihr euch endlich eine eigene PS-Schleuder an Land ziehen und diese ordentlich aufmotzen. Wer sich im Tuning-Geschäft nicht auskennt, kann die Feinheiten auch dem Spiel selber überlassen und kümmert sich einzig allein ums Geldverdienen. Ansonsten kauft ihr euch Teile hinzu und verbessert Motor, Fahrwerk, Reifen und weitere Details. Wirklich viel Einfluss merkt ihr aber kaum, einzig allein die bessere Handhabe und das etwas schnellere Fahrzeug präsentieren das ausgegebene Geld auch auf dem Asphalt.

    Need for Speed: Carbon - Own The City Need for Speed: Carbon - Own The City Auch wenn man nach einem solchen Unfall - zumindest bei einem gesunden Menschenverstand - keine Straßenduelle mehr austragen würde, so ist dies die einzige Möglichkeit, den Schuldigen für das Desaster ausfindig zu machen. Ihr seid ein Nichts und müsst euch Respekt unter den einzelnen Gangs erarbeiten, ansonsten werden die Jungs und Mädels kein Wort verlieren und die Klappe halten. Jede Truppe nennt einen Stadtteil ihr eigenen. Fordert die Kontrahenten zu einem Rennen heraus und fahrt als erster über die Ziellinie, schon könnt ihr das neue Gebiet einnehmen. Besiegt ihr letztendlich auch noch den Platzhirsch des Territoriums, ist die Hochachtung und Anerkennung euerer Fahrkünste gegeben und die Leute schließen sich deiner Crew an.

    Auf den Pisten

    Need for Speed: Carbon - Own The City Need for Speed: Carbon - Own The City Wie in den neueren "Need for Speed" Ablegern üblich, finden die Duelle mitten in der Nacht statt. Dies erklärt uns auch den gemäßigten Verkehr in der Großstadt, denn selbst bei den letzten Rennen kommen nur vereinzelte "Zivilisten" auf. Mit ordentlich Schmackes geht es an die harten Duelle, wobei zu Beginn die doch recht gewöhnungsbedürftige Steuerung einen Strich durch die Rechnung macht. Schwammig werden die Boliden um die nächste Kurve gesteuert und der kleinste Zusammenstoß mit einem Kontrahenten oder der Streckenbegrenzung sorgt für einen unkontrollierbaren Dreher, welcher jeglicher Physik trotzt. Deutlich fällt hier die schwache Hardware des GBA auf! Mit etwas Fleiß geht das Lenkverhalten aber in Fleisch und Blut über. Unterstützt wird dies durch neue Fahrzeuge - derer stehen letztendlich 15 lizenzierte Autos von VW, Porsche, Mercedes und weitere zur Verfügung - und stetiger Verbesserungen am Fahrwerk.

    Need for Speed: Carbon - Own The City Need for Speed: Carbon - Own The City Das Straßengeschäft ist hart und selten ist die Konkurrenz willig, euch den Sieg freiwillig zu überlassen. Vor allem kurz nach dem Start führen kleine Meinungsverschiedenheiten schnell zu einem nicht wieder gutzumachenden Unfall mit Zeitverlust. Seid ihr aber endlich an der Spitze, ist es zumeist eine Leichtigkeit, den Sieg bis über die Ziellinie zu retten. Tatkräftig, wenn auch nicht immer effektiv, hält eure Crew euch den Rücken frei! Ein Partner wird sich neuerdings hinter das Steuer seines Fahrzeuges klemmen und ebenfalls mitfahren - wenn auch nicht am Rennen teilnehmen. Dieser spendet euch Windschatten, was euren Nitrovorrat auffrischt oder rammt auf Befehl den nächsten Gegner ins Aus. Ein durchaus nettes Feature, welches aber nicht sauber über die Bühne läuft: Nicht selten fährt euch der Partner über den Haufen, so dass ihr wieder ordentlich Zeit verliert, anstatt Vorsprung gewinnt!

    Der steinige Weg zum Ruhm

    Need for Speed: Carbon - Own The City Need for Speed: Carbon - Own The City Trübe Aussichten verspricht die leider recht kurz geratene Spielzeit: In nur wenigen Stunden ist die komplette Stadt in eurem Besitz. Der bisher beschriebene und leider auch recht lineare Karrieremodus ist dabei das Herzstück dieser Software, ansonsten könnt ihr nur noch einzelne Rennen austragen, was den Spielwert aber nicht sonderlich steigert. Während der Karriere müsst ihr in jedem Territorium mindestens sieben Events erfolgreich abschließen, um anschließend gegen den Big Boss antreten zu dürfen und neue Infos zum Tode des Bruders bekommt. Die Events unterteilen sich - wie auch im freien Spiel - in normale Rennen (Rundkurs und Sprint) und spezielle Duelle (Eliminator und Jagd). Hervorzuheben ist der neue Jagd-Modus, in dem ihr Lebensenergie durch unfallfreies Fahren oder gezielte Rammattacken sammelt. Der Eliminator dagegen ist ein KO Rennen, bei dem der letzte Fahrer einer Runde ausscheidet. Spielerisch machen die Varianten aber kaum einen Unterschied, wer stets auf den ersten Platz fährt, ist letztendlich immer der Sieger!

    Need for Speed: Carbon - Own The City Need for Speed: Carbon - Own The City Erfolg und Ruhm eröffnet nicht nur neue Chancen, was die Storyline betrifft, ihr erschließt dadurch auch neue Zonen und schaltet weitere Strecken frei, bis letztendlich die komplette Großstadt befahrbar ist. Ein neues Territorium ist aber nicht unbedingt mit purer Abwechslung gleichzustellen. Immer wieder werden altbekannte Pisten aufgewärmt und beinhalten bis auf den modifizierten Zivilverkehr keine Neuerungen in sich - passt auf, dass vor Langeweile euch nicht die Müdigkeit überfällt und ihr den Straßenrand küsst! Fahrtechnisch bieten die bis zu 12 Rundkurse durchaus einige Raffinessen. Enge Kurven verlangen fahrerisches Können und gezieltes Bremsen, während zahlreiche Abkürzungen für Vorteile und Abwechslung sorgen.

    Solide Kost mit "cooler" Mucke

    Need for Speed: Carbon - Own The City Need for Speed: Carbon - Own The City Auch der "Carbon" Ableger der Serie kommt wieder in solider 3D Technik daher, obwohl der GBA ganz sicher nicht auf eine solche Rechenleistungen optimiert wurde. Dennoch schafft es der Entwickler, ein sauber laufendes Rennspiel abzuliefern. Die Spritztouren fallen zwar im Vergleich mit modernen Systemen und deren Varianten recht gemächlich aus, selbst mit dem schnellsten Boliden kommt der Titel nicht wirklich in Fahrt, dafür läuft aber alles erstaunlich sauber und ohne größere Einbrüche der Framerate. Selbst übliche Popups sucht man bei diesem Titel vergebens, auch wenn ein kontinuierlicher Aufbau der Stadt in der Ferne durchaus erkennbar ist. Ein Blick auf die Fassaden der Bauwerken verrät uns aber, dass sich jede Strecke doch recht ähnlich sieht. Nur selten ergibt sich ein Ausflug ins Grüne oder sorgen markante Streckenabschnitte wie Tunnels oder Brücken für einen Widererkennungswert. Ein dicker Minuspunkt ist vor allem die Geräuschkulisse! Im Menü werden die empfindlichen Ohren stets mit dem selben Hip Hop Song beschallt und während der Rennen fällt das leise Säuseln im Hintergrund schon kaum mehr auf. Die Mucke wird schlicht durch den eher schwachen Motorensound übertönt. Mag vielleicht auch ein Vorteil sein, da man bei dem GBA Ableger auf einen gelungen Soundtrack verzichtet hat.

    Need for Speed: Carbon - Own The City (GBA)

    Singleplayer
    6,9 /10
    Multiplayer
    -
    Grafik
    8/10
    Sound
    4/10
    Steuerung
    7/10
    Gameplay
    7/10
    Leserwertung:
     
    Meine Wertung
    Pro & Contra
    Solide 3D Technik auf dem GBA
    kein Ruckeln
    lizenzierte Fahrzeuge
    netter Karrieremodus
    Kurzes Vergnügen
    nur 12 abwechslungsarme Strecken
    15 Fahrzeuge
    Partnerfeature mit spielerischen Problemen
    Karriere recht linear
    mäßige Physik / Kollisionsabfrage
    Solospiel
  • Need for Speed: Carbon - Own The City
    Need for Speed: Carbon - Own The City
    Publisher
    Electronic Arts
    Release
    09.11.2006

    Aktuelle Rennspiel-Spiele Releases

    Cover Packshot von Cars: Hook International Release: Cars: Hook International THQ
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Need for Speed: Carbon - Own The City
Need for Speed: Carbon - Own The City im Gamezone-Test
Trotz schwacher Hardware eine gelungene Technik. Nur am Gameplay müsste man noch feilen.
http://www.gamezone.de/Need-for-Speed-Carbon-Own-The-City-Classic-24717/Tests/Need-for-Speed-Carbon-Own-The-City-im-Gamezone-Test-991022/
20.11.2006
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2006/11/933685_20061110_screen002.jpg
tests