Games World
Login Registrieren
Möchtest du diese Seite als Startseite festlegen?
als Startseite festgelegt.
    Möchtest du diese Seite als Startseite festlegen?
    Mobile als Startseite festgelegt.
    Login Registrieren
  • Need for Speed ProStreet im Gamezone-Test

    Ein durchaus gelungenes Rennspiel, welches im Vergleich mit den Konsolenversionen aber etwas halbgar wirkt.

    Mit "Need for Speed: ProStreet" veröffentlicht EA den mittlerweile fünften Ableger der Serie auf der Playstation Portable. Doch erst mit dem Ende 2006 erschienenen "Need for Speed: Carbon - Own the City" kann der Charme der Konsolen-Versionen auf den kleinen 16:9-Bildschirm gebracht werden und natürlich erwarten die Zocker mit dem neuesten Teil der Serie eine weitere Steigerung - ganz nach dem Motto: Vorwärts immer, rückwärts nimmer! Die Vorzeichen sehen gar nicht schlecht aus, denn die PSP-Version erscheint gut drei Monate nach den anderen Versionen und bietet zudem einige exklusive Features, die es in den Ablegern für die stationären Versionen nicht gibt. Allerdings wird seitens der Entwickler nicht von vornherein preisgegeben, dass auf der PSP wieder mal einige Dinge fehlen, die es auf PS2 und Co. noch gab. Wie sich die PSP-Version von Need for Speed: ProStreet letztlich in unserem Test geschlagen hat, lest ihr im folgenden Review:

    Die "neuen" Features der PSP-Version

    Need for Speed ProStreet Need for Speed ProStreet Als aller erstes stellen wir uns natürlich die Frage, warum der PSP-Ableger erst ein Quartal nach den anderen Versionen erscheint. Mussten die Entwickler zu viele Ressourcen binden und konnten deshalb eine Version für die Playstation Portable nicht parallel entwickeln? Zwar hat EA bisher die Frage nicht beantwortet, allerdings wurden im Vorfeld die bereits erwähnten exklusiven Features besonders hervorgehoben. Nun, besonders die "Neuerung" der Fahrhilfe sticht besonders hervor - und das nicht unbedingt positiv: Es gibt vor jedem Rennen die Wahl zwischen drei verschiedenen Schwierigkeitsgraden, welche sich darin unterscheiden, dass die Fahrhilfe durch die CPU unterschiedlich stark ins Spielgeschehen eingreift. Wer vorher noch kein Rennspiel in der Hand gehabt hat, der darf sich gerne gleich zu Beginn auf die zweite Schwierigkeitsstufe einlassen, da diejenige für Anfänger sich im Grunde genommen aufs Gas geben und ein wenig Lenken beschränkt - fast den gesamten Rest übernimmt die Fahrhilfe. All diejenigen unter euch, die in ihrem Leben schon das ein oder andere Spiel dieser Art zocken durften, werden wohl sämtliche Rennen sofort auf dem "schwierigsten" Grad spielen: Hier ist die Fahrhilfe komplett ausgeschaltet und auch die lediglich drei CPU-Gegner verlangen eurem fahrerischen Können ein wenig Leistung ab. Warum EA die Hilfen auf der PSP so derart stark umgesetzt hat, ist für mich absolut unverständlich - von der optischen Darstellung der Ideallinie ganz zu schweigen.

    Need for Speed ProStreet Need for Speed ProStreet Ein weiteres exklusives Feature für den Handheld aus dem Hause Sony ist der Fahrerlevel. Darunter versteht man ganz einfach formuliert den Level eures Könnens, der für die Teilnahme eines bestimmten Rennens erforderlich ist. Der Fahrerlevel richtet sich danach, wie ihr in den Rennen abschneidet und darüber hinaus in welchem Maße ihr die zuvor erwähnten Fahrhilfen in Anspruch genommen habt. Für Nutzer der einfachsten Stufe, die sich "Freizeit-Fahrer" nennt, bleiben manche Rennen verwehrt und auch die Prämien werden im Vergleich zum "Speed-King" (also ohne Fahrhilfen) drastisch geringer ausfallen. Wenn ihr also von Beginn an auf jegliche Hilfen durch die CPU verzichtet, solltet ihr bei erfolgreichen Abschneiden in den Rennen keine Probleme mit dem Fahrerlevel bekommen - andernfalls gilt es die zuvor absolvierten Rennen noch einmal auf einem höheren Schwierigkeitsgrad zu fahren. Was mit dem Fahrerlevel ebenfalls noch zusammenhängt ist die so genannte "Fahrerintiution", welche die Mannen von Entwickler "Black Box Systems" ebenfalls als neues Feature in den PSP-Ableger integriert haben. Diese Fahrerintuition ist nichts anderes als der stink normale Boost, der ja eigentlich durch das Tuning vorgenommen wird - doch durch jeden Aufstieg im Fahrerlevel verbessert sich auch gleichzeitig diese Fahrerintuition und kann so mitten im Rennen für eine begrenzte Zeit verwendet werden.

    Das Herzstück: Der Karrieremodus

    Need for Speed ProStreet Need for Speed ProStreet Wie schon auf den stationären Systemen bildet der Karrieremodus auch auf der PSP den Hauptbestandteil von Need for Speed: ProStreet. Schade ist nur, dass die Entwickler auch hier einige Veränderungen vorgenommen haben, die dafür sorgen, dass nicht mehr das Feeling und die Atmosphäre von den Konsolen vorhanden ist. Größter Einschnitt dürften wohl die fehlenden Drift- und Drag-Rennen sein, die sicherlich auch auf dem Handheld für viel Abwechslung zu den normalen Rennen gesorgt hätten. So erwarten euch auf den insgesamt 13 Strecken die Spielmodi der normalen Rundkursrennen, Zeitfahren oder auch den bekannten Radarfallen. Wahrscheinlich wollten die Entwickler den Käufern der PSP-Version derart wenige Variationen in der Karriere nicht zumuten und so haben sie auf dem Sony-Handheld einen "exklusiven" Rennmodus namens "Tor-KO" integriert - Hier dürft ihr quasi nie als letzter das nächst gelegene Tor durchfahren, da ihr ansonsten eliminiert seid. Da sich wie bereits erwähnt aber nur drei andere CPU-Gegner mit im Rennen befinden, werden derartige Herausforderungen aber nie sonderlich lange euer Können abverlangen. Gerade auf der PSP werden die kurzweiligen Drift- und Drag-Rennen schmerzlich vermisst, die um einiges mehr Abwechslung in die monotonen Rennen gebracht hätten.

    Begrenzte Tuningmöglichkeiten

    In den letzten Teilen der Serie war eines immer selbstverständlich und gehört mittlerweile zum Standard: das Tuning. Leider sind die Möglichkeiten der individuellen Gestaltung auf der PSP eher begrenzt und so können viel weniger Tunings vorgenommen werden, als noch beispielsweise in der PS2-Version. Dabei werden auf dem Handheld zwar ebenfalls das optische und das Leistungs-Tuning geboten, allerdings ist die Auswahl in jedem Bereich nur noch ein Schatten der Konsolenableger. So dürft ihr im optischen Bereich lediglich die Wagenfarbe ändern, die Felgen wechseln oder ein paar Aufkleber auf den Wagen kleben - wirkliches Optiktuning á la fetten Spoilern oder sonstigen Karosserieveränderungen sucht man im PSP-Ableger vergebens. Nicht viel anders sieht es im Leistungsbereich aus: Hier können lediglich Motor, Fahrwerk, Karosserie und Nitro für den jeweiligen Wagen verbessert werden. Darüber hinaus haben die Entwickler hier die Möglichkeit eingeräumt, sofort die höchste Stufe der jeweiligen Tuning-Kategorie zu erwerben und nicht erst nach und nach jede Stufe freizuschalten - damit ist ein Rennbolide schon nach wenigen Klicks maximal aufgewertet.

    Auch Online darf Gas gegeben werden

    Need for Speed ProStreet Need for Speed ProStreet Wie es in den meisten EA-Spielen mittlerweile zum Standard gehört, dürfen auch Online menschliche Gegner ins Visier genommen werden. Zwar gibt es auch den klassischen Ad-Hoc Modus, in dem ihr Offline gegen drei weitere Kontrahenten antreten könnt, aber Online können natürlich Spieler aus aller Welt herausgefordert werden. Allerdings lässt die Performance in den Onlinespielen ein wenig zu wünschen übrig, da es so manches Mal zu unerwünschten Verbindungsabbrüchen kommt - insbesondere bei Spielen die mehr als einen menschlichen Gegner beinhalten. So bedarf manchmal mehrerer Anläufe bis ein Rennen zustande kommt und gerade hier zeigt sich wieder einmal, dass die EA-Server wie auch in einigen anderen PSP-Spielen mit ein paar Problemen zu Kämpfen haben. Wie auch schon in den Offlinerennen können Online ebenfalls maximal vier Gegner herausgefordert werden - Dabei muss man aber mit Lags rechnen, wenn einer der Spieler keine ausreichende Verbindung besitzt. Wieder einmal fällt vor den Rennen auf, dass es keinerlei Beschränkungen hinsichtlich der Wagenauswahl gibt: Jeder Spieler darf aus allen verfügbaren Autos auswählen, was natürlich ärgerlich ist, wenn man dann als Anfänger gegen erfahrene Spieler mit hochgetunten Rennboliden antreten muss und schon vor Rennbeginn einen erheblichen Nachteil besitzt. Andererseits ist es natürlich schön, wenn man seinen individuell gestalteten Wagen auch Online fahren und so den anderen Spielern zeigen kann, was man sich Offline erspielt hat.

  • Need for Speed ProStreet
    Need for Speed ProStreet
    Publisher
    Electronic Arts
    Release
    21.02.2008

    Aktuelle Rennspiel-Spiele Releases

    Cover Packshot von WRC 5 Release: WRC 5
    Cover Packshot von Ride Release: Ride Milestone
    Cover Packshot von MotoGP 14 Release: MotoGP 14 Milestone
    Cover Packshot von Motorcycle Club Release: Motorcycle Club Bigben Interactive , Kylotonn Games
    • Es gibt 0 Kommentare zum Artikel

  • Print / Abo
    Apps
    PC Games 12/2016 PC Games Hardware 01/2017 PC Games MMore 01/2016 play³ 01/2017 Games Aktuell 12/2016 buffed 12/2016 XBG Games 11/2016 N-Zone 12/2016 WideScreen 12/2016 SpieleFilmeTechnik 11/2016
    PC Games 12/2016 PCGH Magazin 01/2017 PC Games MMORE Computec Kiosk On the Run! Birdies Run
article
991686
Need for Speed ProStreet
Need for Speed ProStreet im Gamezone-Test
Ein durchaus gelungenes Rennspiel, welches im Vergleich mit den Konsolenversionen aber etwas halbgar wirkt.
http://www.gamezone.de/Need-for-Speed-ProStreet-Spiel-24733/Tests/Need-for-Speed-ProStreet-im-Gamezone-Test-991686/
05.03.2008
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2008/03/screen3_large2_2_.jpg
tests