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  • Need for Speed: Undercover - Better than expected… - Leser-Test von smikz

    Was war der Aufschrei groß. Nach den ersten, nahezu vernichtenden Wertungen zum derzeit neuesten Need for Speed-Ableger aus dem Hause Electronic Arts wurde gleich von einer längeren Pause der Serie gesprochen, gar die komplette Einstampfung des Franchises wurde angeblich in Erwägung gezogen. Dank des bekannten Namens scheint sich Undercover aber dennoch so gut verkauft zu haben, dass man entgegen der ersten und eben genannten Meldungen mittlerweile wieder an drei neuen Teilen arbeitet. Nun stellt sich als langjähriger Anhänger der Serie die Frage, ob Need for Speed: Undercover wirklich so schlecht ist, wie es die Presse einem glaubhaft vermitteln konnte. Ich finde nicht...

    Wem kannst Du trauen?
    Need for Speed: Undercover - Better than expected… - Leser-Test von smikz In Need for Speed: Undercover schlüpft man, wie der Name schon sagt, in die Rolle eines aufstrebenden Fahrers, der sich in stadtbekannte Crews einnisten soll, um für FBI und Polizei glaubhafte Beweise für deren dunklen Machenschaften zu besorgen. Erzählt wird das Ganze in netten Zwischensequenzen, die in gestochen scharfer Qualität daherkommen und dank Film- und Musiksternchen wie Maggie Q (unter anderem Mission: Impossible 3 und Stirb Langsam 4.0) und Christina Milian eine namhafte Besetzung vorweisen können. Im Laufe der Erzählungen stößt man auf (verständlicherweise) misstrauische Mitmenschen, die einem lieber gleich den Führerschein entziehen wollen, deckt dubiose Vorgänge auf und sieht sich mit der ein oder anderen, mehr oder weniger überraschenden, Storywendung konfrontiert. Der Spieler selbst tritt nie als Charakter in Aktion, stets sieht man die anderen Darsteller aus der Ich-Perspektive, sodass man sich etwas mehr in das Geschehen einbezogen fühlt.

    So steigt man immer tiefer in die Geschichte des Spieles ein, wobei diese letztendlich leider nur oberflächlich angekratzt wird und ausführlicher hätte behandelt werden können. Dennoch ist das sicherlich einer der größten Pluspunkte von Undercover, besonders wenn man eine Affinität zum Anschauen schöner Frauen hat.

    Wer bremst, verliert! - Reloaded
    Wer von Undercover eine waschechte Rennsimulation wie Gran Turismo oder Forza erwartet, wird sicherlich enttäuscht sein. Das Spiel ist ein reinrassiger Arcade-Racer wie er im Buche steht, mit unrealistischem Fahrverhalten und noch unrealistischeren Manövern. Wem das zu langweilig ist, der sollte von dem Spiel die Finger lassen, Einsteiger und Freunde des leichten Spieleinstieges wie ich werden aber genau daran ihre Freunde haben. Denn das Gameplay bestraft zwar den einen oder anderen Fehler, aber insgesamt ist das Ganze sehr einsteigerfreundlich und sorgt nur selten für Frustration. Bekanntschaften mit der Leitplanke führen nur unwesentlich zu Geschwindigkeitsverlust, die Bremsen muss man eigentlich gar nicht erst betätigen, da man auch mit vom-Gas-gehen locker um fast jede erdenkliche Kurve kommt.

    Auch in Sachen Renn-Events gefällt Undercover durchaus. Mit gewöhnlichen Runden- und Sprint-Rennen, die man bereits aus dutzenden Spielen kennt, bleiben vor allem die spektakulären Highway-Battles in Erinnerung, bei denen man mit Tempo 300+ an hunderten von Fahrzeugen vorbeischlittert, in der Hoffnung, ja nicht eines davon zu erwischen. Dabei wird jeder Fehler bestraft, sodass höchste Konzentration nötig ist, um das Rennen nicht neu starten zu müssen. Zudem gibt es nun so genannte Outruns, wo man hinter dem Heck eines gegnerischen Fahrzeuges startet, um es zu überholen und eine zeitlang den Vorsprung zu wahren. Letztere Events sind aber recht leicht zu meistern, da bei den KI-Kollegen stets mit dem einen oder anderen Unfall zu rechnen ist, sodass ein Entkommen ein leichtes ist. Allgemein ist der Schwierigkeitsgrad von Undercover recht niedrig angesetzt worden, sodass man, hat man die nötige Anzahl an PS unter der Haube, nahezu jedes Rennen auf Anhieb gewinnen kann. Einzig die eben beschriebenen Highway-Battles und ein paar der Sprintrennen sind ein wenig kniffliger. Der aus Rennspielen bekannte Gummiband-Effekt, der für das Balancing der Rennen zuständig ist, ist spürbar vorhanden, sodass man einen großen Rückstand in wenigen Augenblicken aufholen kann - diesen jedoch genauso schnell wieder verliert, wenn man unachtsam ist. Unfair ist das jedoch in keinem Moment, da die gegnerischen Karossen nicht, wie in vielen anderen Spielen, plötzlich das Doppelte der eigentlichen Höchstgeschwindigkeit erreichen können.

  • Need for Speed: Undercover
    Need for Speed: Undercover
    Publisher
    Electronic Arts
    Release
    20.11.2008
    Leserwertung
     
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Need for Speed: Undercover
Need for Speed: Undercover - Better than expected… - Leser-Test von smikz
http://www.gamezone.de/Need-for-Speed-Undercover-Spiel-24739/Lesertests/Need-for-Speed-Undercover-Better-than-expected-Leser-Test-von-smikz-1008652/
24.06.2009
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2008/11/shcreen1_large.jpg
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