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  • Nerf N-Strike im Gamezone-Test

    Blastet mit eurer Plastik-Gun auf Metallblöcke, quietschbunte Roboter und steigt dabei zum besten der N-Strike-Rekruten auf!

    Ego-Shooter sind auf Nintendos Konsole Mangelware, dafür werden die Spieler zu Hauf mit Minispielsammlungen und Partyspielen überhäuft. Electronic Arts veröffentlicht nun mit Nerf N-Strike eine Art Railgun-Shooter für Wii. Die Besonderheit daran: Das Spiel wird zusammen mit einer Plastik-Gun ausgeliefert. Zusätzlich können separat noch weitere Pistolen in anderem Design erworben werden, das Spiel selbst wird mit der Standard-Pistole "Switch Shot EX-3" ausgeliefert. Wir haben uns sofort auf den Titel gestürzt und herausgefunden was Nerf N-Strike zu bieten hat.

    Die Geschichte

    Nerf N-Strike Nerf N-Strike Die Handlung von Nerf N-Strike könnte anspruchsvoller nicht sein: Wir schlüpfen in die Rolle eines Jungen namens Shane, der an einem Arcade-Automaten das erwähnte Spiel zockt und dabei den höchsten Rekord überbietet. Als wir Nachts zu Hause schlafen, erscheint auf einmal B.O.B., der N-Strike Nomad C Rekrutierungsroboter, der ruhig über unserem Bett schwebt. B.O.B. bietet uns die Möglichkeit ein N-Strike-Rekrut zu werden um immer bessere Blaster freizuschalten. Da es uns nicht interessiert wie B.O.B. in das abgeschlossene Haus gekommen ist und wir unbedingt neue, effektivere Blaster für unser Spiel freischalten wollen, nehmen wir die Herausforderung selbstverständlich an. Insgesamt gibt es mehr als 26 Blaster mit welchen wir im Spiel die Herausforderungen bestreiten können. Unser Ziel ist es in vier Kammern gegen vier andere Rekruten zu bestehen. Diese müssen jeweils in fünf verschiedenen Disziplinen geschlagen werden.

    Ballern mit der Plastik-Gun

    Nerf N-Strike Nerf N-Strike Bevor uns jedoch die eingangs erwähnte Geschichte erläutert wird, spielen wir zuerst die Sequenz nach in der wir den Highscore knacken. Dieser Abschnitt kann als Tutorial angesehen werden. Bereits zu Beginn wird klar, dass sich das Gameplay sehr simpel gestaltet. Bewegungstasten gibt es keine, unser Alter-Ego bewegt sich automatisch fort, ganz wie in einem Railgun-Shooter. Unsere Wii-Mote packen wir in die beigelegte Gun und zielen auf den Bildschirm. Mit dem Fadenkreuz nehmen wir die uns feindlich gesinnten Roboter ins Visier und schicken sie auf den ewigen Schrotthaufen. Danach werden wir auf unserem wunderschönen 16:9 HD-Screen Zeugen einer in Zeichentrick und im 4:3 (!!!) Format gehaltenen Intro-Sequenz in der wir von B.O.B. rekrutiert werden. Voller Tatendrang stürzen wir uns über die Herausforderungen und treten gegen den ersten N-Strike-Rekruten namens Komodo an, der, anders als man aufgrund des Namens vermuten würde, nichts mit einem Möbelstück gemein hat.

    Nerf N-Strike Nerf N-Strike Ziel ist es den Highscore der anderen Rekruten in jeweils fünf verschiedenen Disziplinen zu schlagen. Die erste der Disziplinen heißt "Blöcke" und teilt sich auf zwei Unterkategorien auf. Im Modus "Blockade" müssen wir auf immer größere Konstruktionen von Metallblöcken schießen. Um eine Stufe abzuschließen müssen alle Blöcke von der Plattform geblastet werden. Besonders gekennzeichnete Blöcke haben spezielle Funktionen. Ein Block mit einer Bombe als Symbol sorgt bei Abschuss für eine mächtige Explosion die alle anderen Würfel mit von der Plattform reißt. Das spart Zeit und bringt uns Bonuspunkte. Die grünen Blöcke hingegen werden entweder ganz klein oder wachsen auf die doppelte Größe an. Die zweite Unterkategorie von Blöcke nennt sich "Schlagen". Diese funktioniert fast genau so. Den Unterschied machen jedoch drei goldene Metallblöcke aus, die wir verschonen müssen. Das heißt wir müssen alle anderen Würfel vom Feld schießen, am Ende aber muss mindestens einer der goldenen Blöcke übrig bleiben, sonst gilt die Runde als verloren. Bleiben alle drei auf dem Feld gibt's Extrapunkte. Daneben gibt es noch die Spielvariante "Rebellion". Hier bewegen wir uns wie im Tutorial innerhalb des N-Strike Komplexes und müssen wild gewordene Roboter zerstören. In Angriff geht es darum alle gegnerischen Einheiten zu zerstören. Manche der Maschinen bringen Power-Ups, welche wir abschießen müssen um sie zu aktivieren. Entweder können wir dadurch unsere Schilde wieder aufladen, Explosionspfeile verschießen oder wir kassieren eine dicke Ladung Bonuspunkte. Wenn wir zu oft von den übergroßen Geschossen, getroffen werden, ist das Spiel vorbei. Darüber hinaus bietet uns Nerf N-Strike noch die Modi "Stand", "Scharfschütze" und "Ziehen". Diese gleichen sich im Grunde genommen wie ein Ei dem Anderen. Es geht immer darum Roboter abzuschießen, jedoch nur mit bestimmten Waffentypen.

    Nerf N-Strike Nerf N-Strike Neben dem Missionsmodus gibt es noch den Modus Freies Spiel. Dieser funktioniert wie die Kampagne, nur eben ohne Story. Da wir nun nicht mehr alleine vor dem Bildschirm blasten wollen, hat kurzerhand ein Kollege mit uns den Mehrspielermodus ausprobiert. Denn in Nerf N-Strike gibt es einen Mehrspielermodus, welcher genau so funktioniert wie der Einzelspielermodus. Wir können insgesamt 10 Disziplinen auswählen, die wir nacheinander durchackern. Der Gewinner ist derjenige mit der höchsten Punktzahl. Der Unterschied: Wir Blasten nun zu Zweit. Maximal können bis zu vier Spieler gegeneinander antreten.

    Ein Schuss ins Auge?

    Nerf N-Strike Nerf N-Strike Bis hierher klingt alles schon mal super. Die Steuerung funktioniert relativ präzise und das Zielen geht locker von der Hand. Auch wenn es noch etwas genauer sein könnte, denn ab und zu kam es vor, dass wir Einheiten trafen, die neben, aber nicht genau im Fadenkreuz waren. Das alles nützt jedoch nichts, wenn der Spielspaß auf der Strecke bleibt. Grundsätzlich muss man natürlich sagen, dass es anfangs schon Spaß macht mit der Wii-Gun vor dem Bildschirm zu stehen und die verschiedenen Roboter abzuschießen, doch schon nach kurzer Zeit stellt sich Ernüchterung ein. Das Spiel geizt nicht mit verwaschenen Texturen und kantiger Optik. Das grafische Niveau erinnert eher an einen N64-Titel als an ein Wii-Spiel. Dafür ist er sehr farbenfroh, denn N-Strike gehört definitv zu den bunteren Abenteuern auf der Wii. Dafür läuft das Spielgeschehen ohne einen Ruckler ab. Den größten Eindruck haben aber immer noch die in Comic-Optik gehaltenen Videosequenzen hinterlassen. Diese sind ausschließlich im 4:3 Format vorhanden, während das eigentliche Spiel in 16:9 dargestellt wird. Die Geräuschkulisse kann ebenfalls nicht so richtig überzeugen. Die jugendlichen deutschen Synchronsprecher wirken zwar bemüht, können aber nicht über die teilweise lächerlichen Dialoge hinwegtäuschen. Erneut mussten wir feststellen, dass es auch heute noch Videospiele gibt, die gerne auf Ingame-Musik verzichten. Bis auf das Menü, welches mit einem Song unterlegt wurde welcher penetrant versucht Spannung zu vermitteln, konnten wir Nerf N-Strike bisher keine weiteren, musikalischen Höchstleistungen entlocken.

    Nerf N-Strike (Wii)

    Singleplayer
    5,8 /10
    Multiplayer
    -
    Grafik
    4/10
    Sound
    4/10
    Steuerung
    7/10
    Gameplay
    6/10
    Leserwertung:
     
    Meine Wertung
    Pro & Contra
    Der Multiplayer für bis zu 4-Spieler
    verschiedene Herausforderungen
    über 26 verschiedene Guns;
    Einfache Grafik
    keine richtige Hintergrundmusik
    Video-Sequenzen nur im 4:3 Format
    auf Dauer langweilig
  • Nerf N-Strike
    Nerf N-Strike
    Publisher
    Electronic Arts
    Release
    20.02.2009
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Nerf N-Strike
Nerf N-Strike im Gamezone-Test
Blastet mit eurer Plastik-Gun auf Metallblöcke, quietschbunte Roboter und steigt dabei zum besten der N-Strike-Rekruten auf!
http://www.gamezone.de/Nerf-N-Strike-Spiel-24827/Tests/Nerf-N-Strike-im-Gamezone-Test-992139/
19.03.2009
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2009/03/NERFwiiSCRN1.jpg
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