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  • Mario vs. Donkey Kong: Minis March Again! im Lesertest: Mini-Marios und lauter kleine Blöcke

    Diese Sprungfedern benutzen die Minis automatisch. Quelle: nintendo.co.uk

    Nachdem NSTs Mario vs. Donkey Kong 2: March of the Minis ein reines Puzzlespiel war, blieben auch die Nachfolger bei diesem Konzept, darunter dieser Downloadtitel.

    Mario vs. Donkey Kong: Minis March Again!, erschienen 2009, kann über DSI Ware heruntergeladen werden (natürlich auch auf den Nintendo 3DS) und bietet uns ähnliche Puzzle-Action wie March of the Minis (dessen Paten wiederum Mario & Wario und Lemmings gewesen sein könnten) mit kleineren Änderungen - mit den älteren Teilen der Spielereihe (eigentlich handelt es sich um indirekte Fortsetzungen des Arcade-Plattformers Donkey Kong) hat das Ganze nichts mehr zu tun.

    Die Story diesmal unterscheidet sich kaum von der des Vorgängers: Mario und Pauline eröffnen eine vergrößerte Version der Super Mini Mario World, doch als Donkey Kong eintrifft, sind die Tickets gerade ausverkauft (äh, war er im letzten Spiel nicht noch ein Angestellter?). Daraufhin wird er wütend und schnappt sich mal wieder Pauline und läuft mit ihr davon, und Mario muß wieder die Minis hinterherschicken.

    Diese Sprungfedern benutzen die Minis automatisch. Diese Sprungfedern benutzen die Minis automatisch. Quelle: nintendo.co.uk In jedem regulären Level gibt es mindestens zwei Mini-Marios, sie können an unterschiedlichen Positionen starten, die Ihr in der Seitenansicht zum Zieltor bringen müßt - alle, nicht mehr nur möglichst viele. Ihr bedient das Spiel mit dem Touchpen (mit Steuerkreuz oder Knöpfen kann noch gescrollt werden): Tippt die zunächst still­stehenden Mini-Marios an, um sie loslaufen zu lassen; weitere Befehle sind nicht mehr möglich, wodurch das Spiel nun weniger kompliziert ist, allerdings könnten wir auch insofern unter etwas größerem Druck stehen, daß wir sie nur noch durch Manipulation der Umgebung davon abhalten können, in Dornen oder anderes Verderben hineinzulaufen - fairerweise können wir zu Beginn eines Levels beliebig lange planen. Unsere Hauptbeschäftigung ist dann, bestimmte Gruppen von Blöcken einzusammeln und anderswo zu plazieren, um Brücken, Treppen und auch Mauern zu bauen und die kleinen Roboter auf den richtigen Weg zum Ziel und auch zu kleinen Schätzen zu lenken. Weitere Schikanen, die wir vorfinden können, sind unter anderem farbige Schalter, die die Minis im Vorbeilaufen betätigen und die dann Wände und Böden erscheinen und verschwinden lassen, gegnerische Roboter, die auf verschiedene Weise überwunden werden müssen, oder auch Röhren mit verstellbaren Weichen. Ein weiteres Problem ist, daß die Minis das Zieltor zeitnah erreichen müssen (im Vorgänger gab es dafür lediglich einen Bonus). Es gibt auch ein Zeitlimit, das aber keine nennens­werte Rolle spielt, denn der Countdown startet erst, wenn Ihr tatsächlich einen Mini aktiviert.

    Sind alle Mini-Marios im Ziel, ist der Level gewonnen und der nächste wird freigeschaltet. Zudem werden wir jedoch dazu herausgefordert, so viele Punkte wie möglich zu machen, um uns einen bronzenen, silbernen oder gar goldenen Stern zu ver­dienen. Unsere Punktzahl wird zum einen von der verstrichenen Zeit bestimmt, zum anderen sollen die Minis auch Gegenstände wie Münzen und Karten für zusätz­liche Punkte einsammeln. Häufig braucht man so einige Versuche, um einen optimalen Lauf hinzubekommen, und um alles freizuspielen, brauchen wir überall Gold, was aber eher herausfordernd als frustrierend wirkt.

    In Welt 2 geht es an magnetischen Böden und Wänden entlang. In Welt 2 geht es an magnetischen Böden und Wänden entlang. Quelle: nintendo.co.uk Das Spiel enthält vier reguläre Welten mit jeweils acht regulären Leveln (abgesehen davon, daß der jeweils letzte durch einen Mini mit Schlüssel etwas erschwert wird), auf die ein Kampf gegen DK folgt, den wir nun mit einer Kanone beschießen - die Mini-Marios sind nun unsere Geschosse, und solange sie nicht mit denen von Donkey zusammen­stoßen, kehren sie immer wieder in die Kanone zurück. Hier müssen wir viel üben, wenn wir Gold bekommen wollen - und mit Steuerkreuz und Knopf wäre die Kanone definitiv besser zu bedienen. In diesen neun Leveln gilt es optional noch jeweils eine Karte einzu­sammeln; haben wir sie alle, gibt es noch einen weiteren Level, der wieder wie ein gewöhnlicher funktioniert. Diese 40 Level sind die meiste Zeit recht einfach, sind jedoch auch bei weitem noch nicht alles - es lassen sich noch viele zusätzliche und deutlich größere Heraus­forderungen freispielen, wodurch das Downloadspiel sogar noch etwas umfangreicher wird als sein Retail-Vorgänger.

    Dazu ist auch noch der Editor beibehalten worden, mit dem wir unsere eigenen Level erstellen können. Im Laufe des Hauptspiels könnt Ihr verschie­dene "Baukästen" freispielen, die auf den einzelnen Welten basieren. Ihr könnt Euch aussuchen, ob Ihr bei Null beginnen wollt oder mit einer Vorlage, also einem vorgefertigten Level, den Ihr dann verändern könnt. Es gibt Platz für 140 Level (eigene und empfan­gene), wesentlich mehr als im Retail-Vorgänger, und wie beim Hauptspiel wird für jeden Eurer High Score fest­gehalten. Ihr könnt die Level lokal weitergeben, ursprünglich ließen sich auch bis zu 20 ins Internet stellen (und anders als bei vergleichbaren Titeln auch tatsächlich für die Allgemeinheit und nicht nur für "Freunde") und auch weitere von Nintendo selbst herunterladen; inzwischen ist die von Gamespy betriebene Nintendo Wi-Fi Connection aber leider abgeschaltet.

    Wird Eure Konsole von anderen Leuten mitbenutzt, könnte Euch übrigens interessieren, daß nur eine reguläre Speicherdatei unterstützt und sonst lediglich eine Gastfunktion angeboten wird.

    Wem Mario vs. Donkey Kong 2: March of the Minis gefallen hat, der kann mit Minis March Again! nicht viel falsch machen, sofern es ihm denn um den Nachschub geht und nicht um neue Features. Eine angenehme Überraschung ist, daß das billige Downloadspiel sogar noch leicht umfangreicher ist als sein Retail-Vorgänger, auch wenn dieser etwas mehr Abwechslung bot. Durch die vereinfachten Regeln erscheint mir der Ableger des Puzzlers trotzdem noch geringfügig besser als das Original.

    + unverbrauchtes und weitgehend gelungenes Spielprinzip
    + herausfordernd
    + eigene Level möglich
    - etwas weniger Designelemente als in March of the Minis
    - Gold-Herausforderungen fehlerintolerant und daher mit leichtem Frustpotential
    - eigene Werke können nur noch lokal weitergegeben werden, da kein Internetserver mehr existiert

    Spaß Einspieler: 18/20
    Spaß Mehrspieler: -
    Graphik: 8/10
    Sound: 8/10
    Steuerung: 7/10

  • Nintendo DSi
    Nintendo DSi
    Release
    03.04.2008
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Mario vs. Donkey Kong: Minis March Again! im Lesertest: Mini-Marios und lauter kleine Blöcke
Nachdem NSTs Mario vs. Donkey Kong 2: March of the Minis ein reines Puzzlespiel war, blieben auch die Nachfolger bei diesem Konzept, darunter dieser Downloadtitel.
http://www.gamezone.de/Nintendo-DSi-Konsolen-218220/Lesertests/Mario-vs-Donkey-Kong-Minis-March-Again-im-Lesertest-1214690/
29.11.2016
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2016/11/1-7_b2teaser_169.jpeg
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