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  • Nintendogs: Dalmatiner & Freunde im Gamezone-Test

    Drei Nintendogs gibt es schon. Was bietet uns die vierte Version der virtuellen Hunde Neues?

    Es sind nun einige Monate ins Land gezogen, seit Nintendo ihre Welpen auf den DS losgelassen hat. Die Lager sind noch immer gespalten. Entweder man liebt die süßen Hündchen oder man kann sie auf den Tod nicht ausstehen. Die Begeisterung scheint allerdings zu überwiegen. Bereits die Japaner und Amerikaner waren von den kleinen Rackern sehr angetan, doch auch hierzulande fanden viele Welpen ein neues Zuhause. Vom Erfolg angespornt, hat man sich bei Nintendo dazu entschlossen, eine vierte Variante der virtuellen Kläffer in den Handel zu bringen. Sie nennt sich "Dalmatiner + Freunde". Auch diese Version ist weit davon entfernt als ein weiterentwickeltes Tamagotchi abgestempelt zu werden, denn Nintendo hat aus ihrer Idee mit den Hunden ein kleines Meisterwerk gezaubert.

    Am Anfang steht die Qual der Wahl

    Nintendogs: Dalmatiner & Freunde Nintendogs: Dalmatiner & Freunde Hunde sind seit Menschengedenken bzw. wohl eher seit ihrer Domestizierung zum Menschen bester Freund avanciert. Treu begleitet er sein Herrchen oder Frauchen auf Schritt und Tritt, bringt sie zum Lachen, beschützt sie und so manchmal muss man auch mit den Wauwis schimpfen. Aber vor all diesen Erfahrungen steht immer die Entscheidung, welcher Hund passt zu mir bzw. welchem Hund mag ich ein Zuhause geben. Selbige Frage muss man sich auch bei Nintendogs stellen, und das in zweierlei Hinsicht. Die erste Entscheidung triffst du beim Kauf des Spiels, stehen doch gesamt vier verschiedene Ausführungen parat. So warten die älteren Varianten "Labrador + Freunde", "Chihuahua + Freunde" sowie "Dackel + Freunde" wie auch das nun erschienene "Dalmatiner + Freunde" darauf, dass du dich für sie erwärmt.
    Zu Spielbeginn triffst du dann die zweite Entscheidung. Du legst fest, welche Rasse primär deine 100%tige Aufmerksamkeit bekommen soll. Ganz frei Schnauze kann man sich für eine von sechs Rassen entscheiden und zu seinem Lieblingshund werden lassen. Jede Version bietet zu Beginn andere Rassen, doch dazu später mehr. Man sollte aber berücksichtigen, dass Hund nicht gleich Hund ist und hier ebenso eine Individualität herrscht, wie man sie auch aus dem echten Leben kennt. So verfügen die Welpen alle über besondere Stärken und Schwächen, welche sich aber nicht zwingend bei der Auswahl offenbaren. Vielmehr zeigen sich maßgebliche charakteristische Züge erst im Verlauf des Spiels. Somit erlebst du immer wieder neue Herausforderungen als auch Überraschungen. Diesen Umstand kann man im Verlauf des Spiels auch noch spannender und abwechslungsreicher gestalten, wenn man dann weitere Hunde aufnehmen kann. Bis zu drei Hunde können direkt von uns versorgt werden. Aber erst einmal der Reihe nach und mit Nummer Eins begonnen.

    Mit Spaß den Ernst des Welpenlebens vermitteln

    Nintendogs: Dalmatiner & Freunde Nintendogs: Dalmatiner & Freunde Hast du dich dann schlussendlich für einen Welpen entschieden, nimmst du ihn mit nach Hause. Dort angekommen, wird der kleine Kerl erst einmal sehr unschlüssig und vor allem ängstlich sein. Ist ja auch logisch, immerhin ist er aus seiner gewohnten Umgebung heraus gekommen und alles ist neu für ihn. Also kümmere dich am Besten gleich um deinen 4beinigen Zuwachs, in dem du ihn zunächst via klassischem Pfiff zu dir rufen kannst. Streichle ihn und vermittle so das Gefühl, dass alles okay für den Welpen ist. Innerhalb kürzester Zeit wird er sich beruhigen und damit kann dann die eigentliche Welpen- bzw. Erziehungsarbeit beginnen.
    Zunächst muss ein passender Name für den kleinen Racker her, welcher dann auch in Form von Übungen - sprich ihn rufen und dafür loben - immer wieder her genommen werden sollte. Nur so kannst du sicherstellen, dass der Welpe später so gut wie ohne Probleme weitere Befehle befolgen wird.
    Womit wir dann auch beim Thema wären und so richtig in die Erziehung einsteigen. Hierzu gehört, dass du deinem Pelzpop u.a. die obligatorischen Befehle beibringen wirst. "Sitz", "Platz", "Gib Pfote", "dreh Dich" oder "Spring" sind nur eine kleine Auswahl dessen, was dem Racker beigebracht werden kann. Spielseitig vorgegeben ist Platz für gesamt 14 verschiedene Hundebefehle. Natürlich gibt es weitaus mehr, welche von einem Welpen gelernt werden können. Ist das beabsichtigt, müssen alte Befehle erst vergessen werden, bevor neue Anweisungen gelernt werden können.
    Um dem kleinen Fellmonster die Kommandos beibringen zu können, bedarf es ein wenig Geschick bei der Führung des Touchpen und natürlich braucht es auch - ganz wie in echt - Geduld; Manchmal mehr, manchmal weniger. Aber nicht nur diese beiden Eigenschaften sind gute Helfer dem kleinen Racker die Befehle beizubringen. Erst die klare und deutliche Aussprache in Kombination mit der Touchpenführung bringen dich dem Ziel näher. Vorstellen darf man sich das wie folgt: Als aller erstes steht eine kurze Lesestunde auf dem Programm. D.h. du bedienst dich den Anweisungen im Trainerhandbuch und arbeitest so quasi die Befehle, die der Wuschel lernen soll, der Reihe nach ab. Neben den einfachen Bezeichnungen für die Kommandos sind auch die Touchpen Ideallinien beschrieben. In der Praxis zeigt sich das dann so: Rufe dein Fellknäuel, streichle es und so bald oben rechts eine Art Glühbirnensymbol erscheint, führe zunächst den Befehlsstrich aus. Soll der Wauwi z.B. "Sitz" lernen, heißt das über die Schnauze zum Boden fahren. Sitzt dann der Plüschpopo, bedienst du das Symbol und sprichst den Befehl "Sitz" klar und deutlich in das Mikrophon. Eine entsprechende Melodie wird dir bestätigen, wenn der Hund es verstanden hat. D.h. aber noch lange nicht, dass er jetzt kapiert hat, was du von ihm willst. Im Gegenteil, erst die stete Übung bringt dich zum Ziel, denn es kann auch sein, dass du vielleicht mal etwas nuschelst oder aber dein Wauwi dich eben mal nicht gleich verstehen will, was dir dann mit blauen Fragezeichen über dem Hundekopf angezeigt wird. Ergo musst du gewünschten Befehle wiederholen und wiederholen, eben wie im echten Leben, bis der kleine Kerl kapiert hat, was man von ihm will. Eine passende Kommentierung wird dir zeigen, wenn du es geschafft hast. Ihr folgt dann auch die Aufforderung, das Kommando im Befehlsbuch zu hinterlegen. Und damit kannst du dann mit der nächsten Aufforderung weitermachen.

    Spaziergang und sportliches Training sind eine nette Abwechslung

    Nintendogs: Dalmatiner & Freunde Nintendogs: Dalmatiner & Freunde Natürlich möchte jeder von uns einen braven und gut erzogenen Hund haben. Aber auch die Aufnahmefähigkeit der kleinen Plüschdinger ist irgendwann erreicht und so sollte man die Kommandos nicht rigoros in sie einbläuen. Vielmehr steht Abwechslung auf dem Tagesplan und so gehst du am besten mit deinem Kläffer ein wenig Spazieren. Nicht nur, dass sich hier dein Hund von Überflüssigem entleeren kann und nette Burgen baut, auch die Bewegung tut ihm gut und stärkt sein Selbst. So wirst du bei deinen ersten Rundgängen zunächst feststellen, dass die Strecken nicht allzu groß sind, die Waldi zurück legen kann. Welche Strecken bzw. wie lange dein Wuffi gehen kann, wird dir in Form eines kleinen Balkens angezeigt. Außerdem bekommst du eine kleine Umgebungskarte, in welcher du dann mittels Touchpen den Weg vorgeben wirst, denn du mit deinem Hund gehen willst. Nicht nur Straßenzüge laden zum Rundgang ein, auch verschiedene Shops, der Park, eine Trainingshalle, usw. Baue diese so fern möglich in jedem Fall immer in deine Spaziergänge mit ein. Solltest du allerdings längere Wege gehen wollen, als der Balken hergibt, musst du deine Strecke nochmals überdenken.
    Ist der Weg fertig beschrieben, macht ihr euch zusammen auf den Weg. Gönne deinem Hund hier und da die Chance ein wenig zu schnuffeln bzw. auch seinen Bach zu machen. Wenn er sein Häufchen setzt, kannst du es liegen lassen oder aber du suchst nach einer Möglichkeit, diesen - eben wie im wahren Leben - zu entsorgen. An manchen Stellen wird dir dein Hund kurz abhanden kommen, was aber vollkommen in Ordnung ist, denn beides wird euch zu Gute kommen. Einmal kann es nämlich sein, dass der Kleine Brauchbares in Form von verschiedenen Gegenständen (leere Flaschen, Frisbees, Quitschebälle, Tennisbälle, usw. usf.) finden wird, die automatisch dann in das Inventar wandern werden. Auf der anderen Seite kann es auch passieren, dass ihr andere Gassegänger treffen werden. Nicht nur, dass du dich dann unterhalten kannst und Tipps und Tricks verraten bekommst, manchmal schimpfen sie auch mit dir, solltest du mit deinem Hund nicht gut umgehen oder die besagten Tretminen nicht beseitigen. Und auch deinem Fellbüschel wird es gut tun, denn er trifft so andere Hunde und kann damit sein Selbstbewusstsein stärken. Aber passe in jedem Fall auf, nicht jeder Kläffer ist deinem Hund zugetan. Behalte sie daher immer im Auge und vor allem lasse ihn immer die volle Zeit, sich zu beschäftigen. Eine passende Systemmeldung wird dir zeigen, wann es weitergehen wird.

    Auf deinen Spaziergängen wirst du am meisten die Wege einschlagen, die dich entweder am Park vorbei führen werden oder aber an der Trainingshalle. Beide Orte solltest du so oft wie möglich besuchen, da sie dich als auch deinen Wauwi gut weiterbringen werden.
    Im Park kann der kleine Racker nicht nur sein Selbstwert aufbügeln, in dem er mit anderen Hunden tollt und spielt, auch du kannst dort mit ihm ausgiebig trainieren, und zwar apportieren! Am liebsten und besten ist hierbei die Frisbee, welche mittels Touchpen in Schwung gebracht und über den Platz geworfen wird. Wuffi wird so gleich hinterher düsen und versuchen die Scheibe zu fangen. Aller Anfang ist bekanntlich schwer, so dass man hier echt viel Übung braucht, bis das Hundili die Frisbee aus der Luft fangen kann und gleich auch wieder zurück bringt. Auch hier gilt, loben, loben, loben und viel Zeit investieren. Im Gegenzug können wir uns auf optimale Leistung vom 4beiner verlassen. Die Aufenthaltsdauer im Park können wir frei bestimmen, d.h. wann immer wir wollen, können wir das Gelände verlassen.
    Gleiches gilt auch für die Trainingshalle, in welchem du mit deinem Hund den Hindernisparcours trainieren kannst. Ganz wie in echt finden sich hier Hürden, Tunnel, Wippen und Slalomlauf. Exakte und genaue Touchpenführung sind hier der Schlüssel zum Erfolg. Ebenfalls wichtig ist auch das Einhalten der vorgegebenen Route. Und ebenfalls gilt für diesen Parcours, je mehr du übst, desto besser für dich und deinen Hund.

  • Nintendogs: Dalmatiner & Freunde
    Nintendogs: Dalmatiner & Freunde
    Publisher
    Nintendo
    Release
    16.06.2006

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Nintendogs: Dalmatiner & Freunde
Nintendogs: Dalmatiner & Freunde im Gamezone-Test
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http://www.gamezone.de/Nintendogs-Dalmatiner-und-Freunde-Spiel-25391/Tests/Nintendogs-Dalmatiner-und-Freunde-im-Gamezone-Test-990833/
03.07.2006
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2006/07/sfd.JPG
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