Games World
Login Registrieren
Möchtest du diese Seite als Startseite festlegen?
als Startseite festgelegt.
    Möchtest du diese Seite als Startseite festlegen?
    Mobile als Startseite festgelegt.
    Login Registrieren
  • No One Lives Forever 2: Agentin in geheimer Mission - Groovy - Leser-Test von DataBase

    No One Lives Forever 2: Agentin in geheimer Mission - Groovy - Leser-Test von DataBase Obwohl sich der erste Teil zu unrecht schlecht verkauft hat, bekam die smarte Super-Agentin Cate Archer noch einen Auftritt. Diesmal ist No One Lives Forever 2 noch schöner, spannender und lustiger als der Vorgänger.

    Story:
    Bösewichte kehren immer wieder zurück und auch in No One Lives Forever 2 muss sich die wohlgeformte Agentin Cate Archer wieder mit der Verbrecherorganisation H. A. R. M. herumärgern, welche natürlich wie immer die Weltherrschaft an sich reißen will. Diesmal versucht man mit Supersoldaten die Menschheit zu unterdrücken. Damit dies aber reibungslos klappt muss Cate Archer sterben. So muss man in wahnwitzigen Aufträgen einerseits um das Überleben kämpfen und andererseits H. A. R. M. entgültig aufhalten. Dabei erinnert No One Lives Forever 2 an sehr vielen Stellen an die Austin Powers Kinofilme, die ähnlich skurril und bunt sind.

    Grafik:
    In No One Lives Forever 2 werkelt die neueste Lithtech Engine, die um Welten besser aussieht als beim Vorgänger. Während in No One Lives Forever Texturen blass und die Levelarchitektur eckig war, ist bei der Fortsetzung nichts davon zu sehen. Außenlandschaften sind realistisch und weitläufig, Innenräume glänzen mit vielen Details und die komplette Gebäudearchitektur passt sich immer dem kulturellen Begebenheiten an. Auch die vielen netten Spezialeffekte sowie die hochauflösenden Texturen sind einen Blick wert. Die Spielcharaktere und besonders Cate Archer protzen mit einer hohen Polygonanzahl und bewegen sich auch recht realistisch durch die Levelumgebung. Besonders schön sind die netten Wassereffekte, die oft als Qualitätsurteil bei 3D-Spielen herhalten müssen. Auch die effektreichen Explosionen sind kaum zu übertreffen. Da scheinbar alles in den 60er Jahren extrem bunt war, bekommt man auch in No One Lives Forever 2 die volle Farbpalette spendiert.

    Sound:
    Auch bei der Akustik von No One Lives Forever 2 erkennt man die hohen Qualitätsansprüche der Entwickler. Die Hintergrundmusik ist dynamisch und versorgt den Spieler immer mit den passenden Klängen, die eine unglaublich dichte Atmosphäre schaffen können und gleichzeitig an die 60er erinnern. Auch die deutsche Sprachausgabe ist gut gelungen und verpasst den vielen markanten Charakteren witzige Dialekte, die den Humor des Spieles noch einmal bekräftigen. Dank der Grafik und der Musik fühlt man sich sofort in die 60er zurückversetzt.

    Gameplay:
    No One Lives Forever 2 ist ein First Person Shooter, der ebenso viel Wert auf Action und Schleichpassagen legt. Obwohl man sich oft zwischen beiden Wegen entscheiden kann, ist die ruhige Lösung an vielen Stellen einfacher, denn wenn man einen Alarm auslöst, bekommt man es mit einer fast unendlichen Anzahl an Gegnern zu tun. Entweder man wartet ab und versteckt sich in einer dunklen Ecke oder man versucht irgendwie den Alarm abzuschalten. Ähnlich wie in Dark Project oder Splinter Cell muss man die Leichen seiner Gegner irgendwie verstecken, da die Wachen sonst auf unsere Cate aufmerksam werden und wieder den ungeliebten Alarm auslösen. Gut, dass es auch ein Spray gibt, dass die Körper verschwinden lässt. Bei den täglichen Undercover-Einsätzen muss man sich ebenfalls vor Kameras in acht nehmen, die man nicht einfach ausschießen kann, da mal wieder der nervige Alarm ausgelöst wird. Nur mit Spezialmunition lassen sich die elektronischen Augen ausschalten. Der andere Weg ist einfach nur gutes Timing und etwas Glück. Wer jetzt Angst hat, dass man ständig verdeckt operieren muss, der kann sich beruhigen, denn es gibt auch genug Missionen in denen man die Waffe sprechen lassen kann. Das Waffenarsenal ist dabei einfach nur beeindruckend, denn es gibt eine Vielzahl von verschiedenen Pistolen, Gewehren, eine Armbrust, Katzen die explodieren, Bananenschalen, Betäubungswaffen, Schwerter, verschiedene Granaten, einen Elektroschocker und viele weitere Ausrüstungsgegenständen, die das Agentenleben erleichtern sollen. Das Highlight von No One Lives Forever 2 sind aber die abwechslungsreichsten, skurrilsten und witzigsten Aufträge, die ich jemals in einem Spiel gesehen habe. So schleicht man in einem japanischen Dorf herum um Fotos zu schießen, durchsucht das Haus eines ehemaligen Agenten und hört sich dabei allerlei lustige Tonbotschaften an, liefert sich einen heißen Kampf mit einem Karate-Babe in einem Wohnmobil, dass von einem Tornado in die Luft geschleudert wurde und langsam auseinander fällt, durchlebt eine halsbrecherische Verfolgungsjagd mit einem Dreirad, braust mit dem Schneemobil durch dunkle Eislandschaften, sucht Ersatzteile für ein Flugzeug zusammen, kämpft gegen riesige Supersoldaten und beschützt das Hauptquartier vor den bösen H. A. R. M. Schergen. Man mag es kaum glauben aber dies ist nur ein Bruchteil der unterschiedlichen Einsätzen, die nur so vor Austin Powers Humor sprühen. Besonders witzig ist es wenn man Leuten bei einer Unterhaltung belauschen kann und somit interessante Einblicke in das Privatleben eines Verbrechers gewährt werden Es kommt eigentlich nie vor, dass sich ein Einsatz dem anderen ähnelt oder dass man nur für einen kurzen Augenblick gelangweilt ist. Eine besonders innovative Neuerung sind die Rollenspielelemente, die man Cate Archer spendiert hat. Durch erfolgreiche Missionsziele, erfüllte Nebenaufgaben und gefundene Dokumente bekommt man Punkte, die dann in Fähigkeiten wie Tarnung, Präzision, Schlösserknacken, Lebensenergie, Panzerung oder Waffenkunde investiert werden können. Leider wirken sich die meisten dieser Fähigkeiten nur unmerklich auf das Spielgeschehen aus. Dennoch dürfte es eine nette Idee sein, die aber noch ausbaufähig ist. Trotzdem wird man aufgrund dessen nicht unaufhaltsam durch die Level stürmen, sondern alles genauestens untersuchen. Wie nicht anders zu erwarten ist die Steuerung sehr präzise und lässt keine wünsche offen. Gespeichert wird zu jedem Zeitpunkt, wobei die langen Ladezeiten etwas negativ auffallen. Einen echten Multiplayer-Modus gibt es leider nicht, dafür kann man aber in Teameinsätzen Missionen bewältigen, die auf der Singleplayer-Kampagne basieren. Nach ca. 15-20 Stunden hat Cate Archer die Welt mal wieder vor H. A. R. M gerettet. Etwas spielspaßstörend ist die deutsche Version, da sich getötete Gegner in Rucksäcke verwandeln.

    Fazit:
    No One Lives Forever 2 ist einer der besten Ego Shooter, die ich je gespielt habe. Es stimmt einfache alles. Die Story ist spannend und witzig, die Grafik ist sehr gelungen und detailliert, der Sound fügt sich wunderbar in das Spielgeschehen ein, die Missionen sind sehr abwechslungsreich, skurrile und merkwürdige Charaktere begegnen uns an jeder Ecke, die Rollenspielelemente sind eine nette Idee und die gelungene Sprachausgabe überzeugt auf ganzer Linie. Ich kann eigentlich kaum verstehen wieso sich die No One Lives Forever Reihe so mäßig verkauft. Vielleicht liegt es ja an der bunten Grafik und dem eigenwilligen Humor. Alle die sich nur im Ansatz für Ego Shooter interessieren sollten, müssen sich No One Lives Forever 2 kaufen. Wer das Agentenspektakel nicht gespielt hat, hat wirklich einen der besten Shooter der letzten Jahre verpasst.

    Negative Aspekte:
    eigentlich gar nichts

    Positive Aspekte:
    hübsche Grafik, stimmungsvoller Sound, abwechslungsreiche Missionen, witzige Charaktere

    Infos zur Spielzeit:
    DataBase hat sich 10-20 Stunden mit diesem Spiel beschäftigt.

    No One Lives Forever 2: Agentin in geheimer Mission

    Spielspaß
    Gesamtwertung
    Wertung von: DataBase
    9.4
    Multiplayer
    -
    Grafik
    9/10
    Steuerung
    9/10
    Sound
    10/10
    Gameplay
    10/10
    GameZone
    Spielspaß-Wertung
    9.1/10
    Leserwertung:
     
    Meine Wertung
  • No One Lives Forever 2: Agentin in geheimer Mission
    No One Lives Forever 2: Agentin in geheimer Mission
    Publisher
    Vivendi
    Developer
    Monolith Productions, Inc. (US)
    Release
    18.10.2002
    • Es gibt 0 Kommentare zum Artikel

  • Print / Abo
    Apps
    PC Games 12/2016 PC Games Hardware 01/2017 PC Games MMore 01/2016 play³ 12/2016 Games Aktuell 12/2016 buffed 12/2016 XBG Games 11/2016 N-Zone 12/2016 WideScreen 12/2016 SpieleFilmeTechnik 11/2016
    PC Games 12/2016 PCGH Magazin 01/2017 PC Games MMORE Computec Kiosk On the Run! Birdies Run
article
998575
No One Lives Forever 2: Agentin in geheimer Mission
No One Lives Forever 2: Agentin in geheimer Mission - Groovy - Leser-Test von DataBase
http://www.gamezone.de/No-One-Lives-Forever-2-Agentin-in-geheimer-Mission-Spiel-25529/Lesertests/No-One-Lives-Forever-2-Agentin-in-geheimer-Mission-Groovy-Leser-Test-von-DataBase-998575/
03.08.2003
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2002/10/Screenshot22_5_.jpg
lesertests