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  • ONE im Gamezone-Test

    Vor allem in grafischer Hinsicht setzt dieser Titel neue Maßstäbe in Sachen Kampfspiele auf dem N-Gage.

    Mit "King of Fighters: Extreme" wurde den Beat'em Up Fans auf dem N-Gage bisher nur ein sehr durchschnittliches Fightgame in 2D-Grafik geboten. Der neueste Ableger auf dem N-Gage namens "ONE" soll nun vor allem in grafischer Hinsicht neue Maßstäbe setzen. Das Spiel wird schon seit seiner Ankündigung im letzten Jahr heiß ersehnt und wurde immer wieder verschoben. Ob die Entwickler diese gewonnene Zeit genutzt haben, um das Spiel noch besser zu machen, erfahrt ihr in unserem folgenden Review.

    Der Create-a-Fighter Modus

    Create a Fighter Create a Fighter Was ONE schon einmal von vielen waschechten Beat'em Ups unterscheidet, ist der sehr detaillierte "Create-a-Fighter" Modus. Meist in Wrestlingspielen auf den großen Konsolen Standard, kann man hier nach Herzenslust seinen eigenen Kämpfer gestalten. Man darf sogar wählen, ob man einen weiblichen oder männlichen Kämpfer kreieren möchte. Anfangs stehen einem in den verschiedenen Kategorien noch nicht sehr viele Auswahlmöglichkeiten zur Verfügung. Die Kategorien sind: Oberteil, Handschuhe, Unterteil, Schuhe, Schützer, Frisur und Zubehör. Ähnlich wie auf der Konsole darf man sich jetzt seinen individuellen Kämpfer erstellen. Sollte man nach einiger Zeit nicht mehr zufrieden mit einigen Kleidungsgegenständen oder Tatoos sein, kann man jederzeit in diesen Modus zurückkehren und seinen Kämpfer verfeinern. In den einzelnen Kämpfen gewinnt man bei seinen Siegen nämlich immer wieder Dinge, die man dann seinem Kämpfer anlegen kann. Die Entwickler von ONE haben sich dafür entschieden, dass man als Spieler nur einen Kämpfer steuern kann. Dies ist aufgrund des Storymodus' auch nachvollziehbar und so muss man halt von Zeit zu Zeit seinen Kämpfer umgestalten, sollte dieser nach einiger Zeit das Auge des Spielers langweilen. Die in den Kämpfen erworbenen Dinge, wie neue Tatoos, Hosen, Schuhe, etc kann man dann jederzeit seinem Kämpfer an- und ablegen. Ist in einer Kategorie, wie z.B. "Oberteil" ein neuer Gegenstand verfügbar, ist dies mit einem Schloss-Symbol über dieser Kategorie deutlich gemacht. Obwohl das Spiel komplett in 3d gehalten ist, laden die Veränderung im Create-a-Fighter Modus recht schnell, so dass man nur ein Bruchteil einer Sekunde warten muss, bis sein Kämpfer die neue Jacke angekleidet hat.

    Could you be the ONE?

    Fight! Fight! Natürlich brauch ein Kampfspiel auch einen Modus, der dem Spieler eine angemessene Langzeitmotivation bietet. Dafür haben die Entwickler den Storymodus geschaffen, der den Spieler länger an den kleinen N-Gage Bildschirm fesseln soll. Man startet als kleiner Kämpfer, der überhaupt kein Prestige hat und sich von ganz unten hocharbeiten muss um sich einen Namen zu schaffen, um der "Eine" (the ONE) zu werden. Neben diesem Ziel kann man wie oben bereits erwähnt viele verschiedene Dinge freischalten, wie Acessoirs für den Create-a-Fighter Modus, neue Kampfarenen oder neue Moves. In diesem, wie auch in den anderen Modi gibt es außerdem noch die so genannten "ELO" Punkte. Diese gewinnt oder verliert man nach jedem Kampf, je nachdem ob man den Kampf für sich entscheiden kann oder eben verliert. Diese Punkte sagen etwas über unser Können aus und zeigen anderen Spielern wie weit man die Kampfkunst beherrscht. Im Storymodus fällt dann auch gleich die erste Ungereimtheit auf: die Speicherfunktion. Es gibt nämlich keine Schnellspeicherfunktion, die nach jedem Kampf den Fortschritt speichert sondern es gibt einzig eine Auto-Save Funktion. Diese sichert nur im Schnitt nach jedem vierten oder fünften Kampf den momentanen Spielstand. Aufgrund des in den späteren Levels sehr hohen Schwierigkeitsgrad ein Manko, dass sich auf den Spielspaß auswirkt. Neben diesem Modus gibt es noch den "Versus" Modus, der einem erlaubt sich einen Gegner auszusuchen und dann in einer der 14 verschiedenen Arenen anzutreten. Dieser Modus dürfte in so gut wie jedem Kampfspiel vertreten sein und bedarf wohl keiner näheren Erläuterung. Darüber hinaus gibt es noch den so genannten "Survival" Modus, indem man antritt, um so weit wie möglich zu kommen. Im Klartext heißt das, dass man nach und nach gewinnen muss, um einen neuen Gegner vor die Fäuste zu bekommen. Der Nachteil dabei ist, dass die Gegner immer mit voller Energie starten, man selber aber immer nur mit einem kleinen Energieplus startet. So kann es nach einigen Kämpfen sein, dass man selber nur noch sehr wenig Energie besitzt und der Gegner mit nur einem tritt uns ins Koma schickt. Als letzten Modus gibt es noch den "Trainings" Modus, der einem erlaubt seine Kampfmoves zu üben. Hier kann man zum Beispiel einen einfachen Sparringspartner verwenden, den man nach Herzenslust vermöbeln kann. Aber man kann auch Aktionen wählen, die der Gegner ausführen soll. Beispielsweise bewirkt der Menüpunkt "Unten Ausweichen", dass der Gegner die ganze Zeit versucht uns die Beine wegzuziehen. Wir können so üben, bestimmte Moves besser anzuwenden oder im richtigen Moment auszuweichen.

    Grafik, Sound und Steuerung

    Echte 3D-Grafik Echte 3D-Grafik Auf der technischen Seite von ONE gibt es sowohl viel Licht aber auch Schatten. So kann das Spiel grafisch gesehen bisher alle N-Gage Spiele locker in die Tasche stecken. Eine derart brillante und detaillierte Grafik kann locker mit Spielen beispielsweise auf dem Nintendo DS mithalten. Hier haben sich die Entwickler aber auch besonders viel Mühe gegeben und die "Motion Capturing" Technik angewendet, um die Kämpfer so realistisch wie möglich bewegen zu lassen. Das ist ihnen auch hervorragend gelungen und so werden Erinnerungen an die "Tekken" Zeiten auf der PSone wach, welche ähnlich glanzvolle Effekte boten. Neben den herrlich detaillierten Kämpfern gehören zu einem zu einem 3d Beat'em Up natürlich auch angemessene Arenen. Die insgesamt 14 Arenen von ONE zeigen, wie man dreidimensionale Grafik auf das N-Gage zaubert. Vor jedem Kampf darf man erst einmal eine Kamerafahrt durch die Arenen genießen, bei denen man meist aus dem staunen nicht mehr herauskommt und sich fragt, wie die Entwickler das geschafft haben. Sogar Deutschland wurde eine eigene Arena gewidmet. Man darf sich im Hamburger Hafen zwischen Schiffen und Containern gegenseitig vermöbeln. Einziger Wehrmutstropfen in Sachen Grafik sind die selten auftretenden Slowdowns. Es kann schon mal vorkommen, dass im Kampf die Spielgeschwindigkeit etwas ins Stocken gerät. Da dies aber nur sehr selten vorkommt, ist es zu verkraften. Der Sound von ONE kann leider nicht mit der Qualität des Spiels mithalten. Das wohl größte Mako ist, dass es während des Kampfes keinerlei Musikunterstützung gibt. So ertönt vor dem Kampf einzig ein "Fight!" und schon hört man nur noch die Geräusche der Schläge und Fußtritte. Diesen Abstrich mussten die Entwickler wohl machen, da ansonsten das Spiel nicht mehr flüssig gelaufen wäre. Umso erfreulicher ist die rockige Musikuntermahlung im Menü. Und auch die sonstigen Umgebungsgeräusche können durchaus überzeugen. Die Steuerung eines Beat'em Ups ist immer besonders wichtig und bedarf viel Feinarbeit seitens der Entwickler. ONE verfügt über unzählige Moves, die mit einer Tastenkombination ausgeführt werden können. Die Taste 5 wird zum Schlagen verwendet, die 7 zum Treten. Die Taste 4 auf dem N-Gage kann zum Ausweichen oder Abwehren genutzt werden. Mit der 3 gelangt man in den so genannten Angriffsmodus und ist so wendiger. Die 9 wird verwendet um in die Verteidigungshaltung zu gelangen, um dann mithilfe der 8 bestimmte Moves ausführen zu können. Wie man schon lesen kann, ist fast die gesamte Tastatur des N-Gage ausgenutzt worden. Leider fehlt eine Moveart, die bei anderen Fightgames längst Standard ist: das Springen. Leider haben die Entwickler drauf verzichtet, dies mit in das Spiel einzubauen. Aber auch so gibt es genug Moves, die sich ausführen lassen. Denn auch das D-Pad mit seinen insgesamt acht verschiedenen Richtungen wurde komplett mit in die Steuerung mit einbezogen. So führt man beispielsweise den "Schlangenzauber"-Move aus, indem man folgende Kombination drückt: 7, <=, 7, 5, 5, 7. Leider artet das Spiel aber wie die meisten Fightgames in permanentes Tastengehämmer aus, so dass man beispielsweise während einer Busfahrt schon mal schief angeguckt wird. Alles in allem kann man von einer gelungenen aber auch sehr komplexen Steuerung sprechen.

  • ONE
    ONE
    Publisher
    Nokia
    Developer
    Digital Legends Entertainment
    Release
    13.10.2005

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ONE
ONE im Gamezone-Test
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http://www.gamezone.de/ONE-Classic-26005/Tests/ONE-im-Gamezone-Test-1019633/
07.11.2005
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2005/11/Create-A-Fighter_2.jpg
tests