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  • Oben im Gamezone-Test

    Nach ein paar Stunden hat man den Titel bereits durchgespielt und sich immer wieder mit den gleichen Dingen beschäftigt.

    Disney/Pixar sind bekannt für ihre gelungenen und technisch aufwändigen Animationsfilme. Auch in diesem Jahr durften sich Fans wieder über ein neues Werk freuen: "Oben". Der Film läuft seit einigen Tagen in unseren Kinos und macht seinem Namen in den Kinocharts alle Ehre - er mischt ganz weit "oben" mit. Und wie das mit bekannten Filmen so ist, lässt eine Videospielumsetzung auch nicht lange auf sich warten. Häufig werden die Lizenzen und der bekannte Name in ein durchschnittliches Spiel gepackt, das sich eher selten von der Masse abhebt. Erwartet uns mit "Oben" eine weitere dieser unzähligen zweitklassigen Filmumsetzungen oder ist es möglicherweise gelungen diesen beeindruckenden Film auch zu einem beeindruckenden Videospiel zu machen?

    Mr. Fredricksen und die Regenbogenfälle

    Oben Oben Ein kleiner Junge namens Carl ist beim Spielen Tag für Tag als leidenschaftlicher Abenteurer und Entdecker unterwegs. Sein großes Vorbild ist der legendäre Charles Muntz, der mit seinem Zeppelin zu den Regenbogenfällen geflogen ist, um seltene Tiere zu finden und zu erlegen. Auch Carl möchte eines Tages dort hin. Doch dann lernt er die kesse Ellie kennen, die genau die gleichen Interessen hat wie er und ebenfalls begeisterter Fan von Charles Muntz und dem wilden Abenteuer ist. Die beiden verstehen sich auf Anhieb bestens und werden Freunde. Aus Freundschaft wird Liebe und sie heiraten. Sie wollen gemeinsam zu den Regenbogenfällen reisen, doch es kommt immer etwas dazwischen. Das Alter holt die beiden ein und Ellie liegt auf dem Sterbebett. Carl ist nun einsam und deprimiert. Ihren Traum konnten sie gemeinsam nicht mehr verwirklichen. Nach Ellies Tod fasst er sich ein Herz und macht sich alleine auf den Weg zu den Regenbogenfällen. Doch nicht ganz. Ein ungebetener Gast hat sich eingeschlichen: Russel! Er ist Pfadfinder und möchte unbedingt das Abzeichen für "wir helfen den Senioren" erhalten. Die beiden machen sich in Carl Fredricksens Haus, das mit der Kraft etlicher Luftballons durch die Wolken gleitet, auf die Reise. Unterwegs erlebt das ungleiche Duo viele spannende Dinge und sie finden sogar neue Freunde. Es ist nun die Aufgabe des Spielers die beiden abenteuerlustigen Helden durch den Dschungel bei den Regenbogenfällen zu geleiten und gegen wilde Tiere und andere Gefahren zu bestehen.

    Film vs. Spiel

    Spiele, die auf einem Kinofilm basieren weichen in Sachen Story häufig ein wenig von der Vorlage ab. Das ist oftmals auch verständlich, weil es ansonsten einige Szenen geben würde, die als Spiel möglicherweise zu langweilig wären oder einfach nicht so gut umzusetzen sind. Bei "Oben" hätte man sich aber eigentlich ganz gut an die Vorlage halten können. Stattdessen hat man sich aber entschieden erst dann ins Geschehen einzusteigen, wenn Russel und Mr. Fredricksen bereits bei den Regenbogenfällen sind. Die gesamte Reise im fliegenden Haus wird nur in wenigen Bildern kurz erzählt. Dafür werden ein paar Dinge eingebaut, die es im Film gar nicht gibt. So stellt man sich etwa einer riesigen Schlange oder einem gefräßigen Alligatoren, die im Film auch nicht nur die kleinste Rolle spielen. Die Geschichte scheint man auf dem DS aber generell nicht so wichtig zu nehmen. Sie wird nur kurz und knapp in langweiligen Zwischensequenzen erzählt, die aus Standbildern und Text bestehen. Das hätte man kreativer gestalten können.

    Teamwork

    Oben Oben Die meiste Zeit des Abenteuers spielt man entweder Carl Fredricksen oder Russel. Jeder hat seine eigenen Stärken und Schwächen. Carl kann mithilfe seines Gehstocks höhere Plattformen erreichen als Russel. Er hängt sich damit an den Felsvorsprung und zieht sich daran hoch. Danach hilft er seinem Wegbegleiter nach oben. Anders als etwa auf der Xbox360, PS3 oder Wii ist es aber auf dem DS nicht Russel, der sich an schmalen Wegen entlang hangeln und auf diese Weise tiefe Abgründe umgehen kann, sondern Carl. Warum sich das innerhalb der Versionen unterscheidet wissen wir leider nicht und eigentlich halten wir es für logischer, dass ein kleiner Junge besser an einem Felsvorsprung entlang balancieren kann, als ein wesentlich größerer und älterer Mann. Aber nun gut. Dafür kann Russel schwimmen und Carl wiederum nicht. Nur wenn man die Fähigkeiten der beiden miteinander kombiniert, kann man es durch den Dschungel schaffen.

    Minispiele und nervige Hundeverfolgung

    An sich klingt das nach einem interessanten Gameplay mit Abwechslung und jeder Menge Teamwork. Es stellt sich jedoch schnell heraus, dass sich die Aufgaben immer wieder ähneln und man im Prinzip ständig das gleiche macht. Es gibt keine kreativen Rätsel und auch sonst keine Sequenzen, die sich in irgendeiner Form hervorheben oder besonders einfallsreich und spaßig sind. Langeweile wird geboten und man fragt sich stets, wann denn nun mal ein paar neue Ideen und Herausforderungen auftauchen werden. Wer nun denkt, dass die kleinen Minispiele für die nötige Abwechslung sorgen könnten, der irrt sich leider. Es ist ziemlich öde mit dem Stylus möglichst schnell auf Insekten zu tippen oder Stacheln auszuweichen, die an der Decke hängen und immer näher kommen.

    Oben Oben Doch es gibt noch eine Sache, die so richtig nervt: Die Hundeverfolgungsjagd. Auf dem oberen Bildschirm wird während eures Abenteuers stets ein Balken dargestellt. Er zeigt an wie dicht euch die Hunde auf den Versen sind. Dieser Balken sollte immer voll bleiben. Er leert sich aber mit jeder Sekunde und man muss immer wieder dafür sorgen, dass er sich wieder füllt und nie völlig leer wird. Wie macht man das? Eigentlich auf eine sehr simple Art und Weise. In der Rolle von Carl Fredricksen wählt man einfach sein Hörgerät aus und drückt Y. Schon werden die Hunde aus der Ferne zurückgehalten und der Balken füllt sich wieder. Wenn man dies allerdings zu spät macht oder schlichtweg vergessen hat den Balken im Auge zu behalten, dann wird auf dem Touchscreen ein einarmiger Bandit eingeblendet und man darf mittels Stylus bestimmen, welchen Hunden man sich dem Kampf stellen muss. Mit dem falschen Timing kann es sein, dass man gegen die stärksten Hunde antreten muss. Der Kampf beginnt. Hat man alle Köter besiegt, so geht das Abenteuer ganz normal weiter. Dieses "Feature" ist total unnötig, es nervt tierisch und bringt einen nur dazu, immer wieder auf die Anzeige schauen zu müssen und das Hörgerät einzusetzen. Was für eine blöde und sinnlose Idee!

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    Oben
    Publisher
    Disney Interactive Studios
    Developer
    Heavy Iron Studios
    Release
    11.09.2009

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Nach ein paar Stunden hat man den Titel bereits durchgespielt und sich immer wieder mit den gleichen Dingen beschäftigt.
http://www.gamezone.de/Oben-Spiel-16195/Tests/Oben-im-Gamezone-Test-992388/
02.10.2009
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2009/10/carl_jump02.jpg
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