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  • Obscure 2 im Gamezone-Test

    Wer schon den Vorgänger wegen seines Koop-Multiplayers mochte, kommt auch um den zweiten Teil des Teenie-Horrors nicht herum.

    Mit "Obscure" brachten die Entwickler aus dem Hause Hydravision Entertainment vor etwas mehr als drei Jahren frischen Wind ins Genre der Action-Adventures. Handelte es sich bei dem Titel doch um den ersten Vertreter des Survival-Horrors im Stile amerikanischer Teenie-Slasher-Filme, der sich damit szenarisch deutlich abseits legendärer Quasi-Vorläufer wie Silent Hill oder Resident Evil versuchte. Als innovatives Gameplay-Element galt seinerzeit der darin enthaltene Zwei-Spieler-Koop-Modus, der das Zusammenwirken von zwei Spielfiguren gleichzeitig auch im Singleplayer ermöglichte. "Obscure" erschien für mehrere Systeme und erreichte relative Bekanntheit. Ein Nachfolger musste her. Der liegt nun seit Ende letzten Monats in unterschiedlichen Verkaufsausführungen vor. Der Test basiert auf der hierzulande erhältlichen englischsprachigen Uncut-Version mit deutschem Untertitel.

    Studieren an der Horror-Uni

    Obscure 2 Obscure 2 "Obscure 2" setzt die Geschichte des ersten Teils fort und ist zeitlich etwa zwei Jahre nach den schrecklichen Ereignissen auf der Leafmore Highschool angesiedelt. Dort hatten geistesgestörte Botaniker mit Pflanzen experimentiert, welche Menschen zu gefährlichen Monstern mutieren ließen, die seinerzeit auch zahlreiche Schüler töteten. Doch einige Jugendliche haben den Wahnsinn überlebt. Aus den Gymnasiasten von damals wurden mit fortgeschrittenem Alter inzwischen Studenten, die jetzt an der Fallcreek Universität eingeschrieben sind. Doch auch hier gibt es bald Probleme. Allerdings weniger mit hoffnungslos übervölkerten Hörsälen, langweiligen Professoren oder nervigen Mathe-Klausuren, sondern in Form einer mysteriösen Pflanze, deren Extrakt von den Studenten auch gern als Partydroge verwendet wird. Geraucht, geschnüffelt oder als Kräutertee zu sich genommen, lässt jenes geheimnisvolle Pflänzchen, das draußen auf dem Campus unscheinbar vor sich hinwächst, wirre Fantasien entstehen - und zwar mit gruseligem Inhalt. Wenn, ja wenn es sich dabei wenigstens nur um Fantasien handeln würde...

    Obscure 2 Obscure 2 Bereits zu Beginn des Spiels ist man sich da nicht mehr so sicher. Ein Student kostet von der Droge und schlittert kurz darauf in eine Parallelwelt des Grauens. Das Universitätsgelände erscheint plötzlich in unheilvolles Dunkel gehüllt, alles wirkt wie ausgestorben, ähnlich einem verlassenen Friedhof. Wir hören Schreie von Mitschülern, bemühen die Taschenlampe, um einen unterirdischen Gang auszuleuchten, an dessen Innenseite Blut von den Wänden herabfließt. Dann stoßen wir auf ein Riesengewächs und begegnen kurz darauf auch schon dem ersten Monster, einem fürchterlichen Etwas, das sich da plötzlich über uns hermacht. Wir schlagen auf das Vieh ein, beschießen es - und doch ... Aber nein, glücklicherweise alles nur geträumt. Denn die Wirkung der Pflanzendroge hält nicht ewig. Leicht benommen finden wir uns etwas später in den Räumlichkeiten nahe den Studentenunterkünften wieder. Völlig verwirrt, absolut fertig, vor allem aber froh, dass dies alles offenbar nicht "echt" war. Solche Szenen, in denen sich Realität und Fiktion vermengen, gehören zu den spannendsten Momenten in "Obscure 2".

    Zu zweit gegen die Monster-Brut

    Obscure 2 Obscure 2 Wer den Vorgänger-Titel kennt, trifft im neuen Obscure auf alte Bekannten und lernt bei der Gelegenheit auch noch deren Freunde bzw. Freundinnen kennen. Diesmal sind es insgesamt sechs Charaktere, in deren Rolle wir schlüpfen können. Wie in Teil 1 verfügt jede Figur über besondere Eigenschaften bzw. Fähigkeiten. Sportler Corey gilt als ein Meister der Kletterkunst, Muskelmann Stan ist nicht ganz so gelenkig, verfügt dafür aber über die Kraft eines Stiers; Mei ist Computerexpertin und kennt sich bestens mit dem Knacken von elektronischen Schlössern aus; die zierliche Amy wiederum kann als Einzige Geheimzeichen entziffern und versteht darüber hinaus auch ihre weiblichen Reize geschickt einzusetzen, usw.... Die jeweiligen Spezialfertigkeiten sind über eine Kurzbeschreibung der Charaktere im Gesamtinventar abrufbar, so dass sich der Spiele bei Bedarf schnell informieren kann, welchen Charakter er denn nun genau für die Durchführung bestimmter Aktionen benötigt. Für gewöhnlich finden sich entsprechende Hinweise aber bereits während des Spielverlaufs, zu erkennen an Äußerungen wie: "Ich bin sicher, Mei könnte dieses Schloss knacken". Das ist auch wichtig, denn die Handelnden sind - wie im Vorgänger-Obscure - stets zu zweit unterwegs und ergänzen sich. Ein Vorankommen ist nur möglich, wenn die Anwesenden die für sie kennzeichnenden Stärken gezielt einsetzen und kombinieren. So trifft Stan beispielsweise auf eine ominöse Karte, deren Aufschrift für ihn jedoch nicht leserlich ist. Das übernimmt seine Begleiterin Amy, welche darin Zahlen entschlüsselt, die sich etwas später als Zugang für einen Wandtresor entpuppen sollen, in dessen Innerem eine Pistole zu finden ist.

    Obscure 2 Obscure 2 Teilweise ist die Zusammensetzung des Protagonisten-Duos vorgegeben, teilweise können wir die Team-Aufstellung aber auch frei bestimmen. Benötigen wir also gerade eine bestimmte Fähigkeit, die in unserer Zweier-Gruppe gegenwärtig nicht vertreten ist, schicken wir einen Charakter zum Sammelpunkt, an dem sich die anderen Studenten aufhalten, zurück und tauschen die Figur oder ggf. die ganze Mannschaft aus. Der schon im drei Jahre alten Vorläufer angewandte Koop-Modus wurde auch für Obscure 2 beibehalten. Vor dem Monitor können zwei Spieler gleichzeitig agieren, wobei es für jeden Teilnehmer natürlich nur einen Steuerungsmodus geben kann. Spieler A verwendet dann Maus + Tastatur, während Spieler B seine Figur via Controller bedient. Im Normalfall, also ohne zweiten Spieler, übernimmt alternativ die recht gut funktionierende Computer-KI die Aktionen der jeweils anderen Person. Teamwork ist unabdingbar und Kernelement des Spielprinzips. So muss Mei beispielsweise unter Zeitdruck ein schwer zu knackendes Schloss überwinden, während ihr Kletter-Maxe Corey mit seiner Schrotflinte gleichzeitig den Rücken von angreifenden Bio-Zombies freihält. Ein Wechsel zwischen den beiden Charakteren ist zu jeder Zeit per TAB-Taste möglich.

    Ein Remake oder mehr?

    Obscure 2 Obscure 2 "Obscure 2" bietet einen ausgewogenen Mix zwischen Action- und Rätseleinlagen, wobei der Actionanteil überwiegt. Die Knobeleien sind nicht sonderlich anspruchsvoll und beschränken sich meist auf das Auffinden wichtiger Informationen, die es dann an anderer Stelle auszuwerten bzw. anzuwenden gilt. Geheimverstecke müssen ausfindig gemacht, Codes entschlüsselt werden. Irgendwann setzen wir aus herumliegenden Papierschnipseln in der Küche ein Puzzle zusammen und erhalten so eine Lagekarte. Die Monstertypen ähneln denen aus Teil 1: dunkle Horror-Blumen, organische Fleischbrocken, größeres und kleineres Krebsgetier haben auch im neuen Obscure wieder Verwendung gefunden. Hinzu kommen drachenähnliche Aliens oder fliegende Ungeheuer. Alles nicht sonderlich spektakulär - und trotzdem recht gut gemacht. Die Bewaffnung der Studenten ist überschaubar, aber effektiv. Angefangen vom Baseballschläger, über Pistole, Jagd- und Schrotgewehr bis hin zur elektronischen Wumme und Kettensäge ist alles vertreten, wonach es Genre-Fans beliebt. Die wirklich interessanten Waffen sind meist in Safes oder ähnlich stark gesicherten Verstecken aufbewahrt, die es natürlich erst einmal zu entdecken und zu knacken gilt. Munitions- und Medi-Bestände finden sich nur sporadisch und zwingen aufgrund ihrer Knappheit zum sparsamen Verbrauch.

  • Obscure 2
    Obscure 2
    Publisher
    Playlogic
    Developer
    Hydravision Entertainment (FR)
    Release
    27.09.2007

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Obscure 2
Obscure 2 im Gamezone-Test
Wer schon den Vorgänger wegen seines Koop-Multiplayers mochte, kommt auch um den zweiten Teil des Teenie-Horrors nicht herum.
http://www.gamezone.de/Obscure-2-Spiel-25726/Tests/Obscure-2-im-Gamezone-Test-991490/
12.10.2007
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2007/10/screen114_large_1_.jpg
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