Games World
Login Registrieren
Möchtest du diese Seite als Startseite festlegen?
als Startseite festgelegt.
    Möchtest du diese Seite als Startseite festlegen?
    Mobile als Startseite festgelegt.
    Login Registrieren
  • Oil Imperium: Werde Ölmagnat - Leser-Test von Ignorama

    Oil Imperium: Werde Ölmagnat - Leser-Test von Ignorama Oil Imperium kam 1989 auf den Markt. Was Spiele damals an Grafik und Umfang zu bieten hatten, steht natürlich in keinem Verhältnis zu modernen Spielen, da die Möglichkeiten sehr bescheiden waren.
    Ein Spiel, was dennoch viele für Wochen an den Fernseher gebunden hat war Oil Imperium.
    Wieso das so ist und ob es sich auch heute noch lohnt dieses Spiel mal auszuprobieren, soll folgendes Review zeigen.

    Grafik:
    Dieser Punkt ist für die Bewertung eigentlich absolut irrelevant, da sie für das Spiel selbst keine Rolle spielt.
    Es ist selbstverständlich kein animiertes Meisterwerk, sondern eine schlichte, sehr übersichtliche Spieloberfläche, auf der man sich schnell zurechtfindet.
    Die Entwickler haben sich aber sichtbare Mühe gegeben, es gibt für jedes Bohrgebiet einen speziellen Hintergrund, Bilder in der Zeitung und vieles mehr.
    Für den Amiga war die Optik recht gut.

    Sound:
    Auch hier ist natürlich die Zeit zu berücksichtigen. Die Melodie beim Bohren ist immer die Selbe, auch beim Pipelinebau oder Löschen eines Ölfeldes gibt es je nur eine Melodie.
    Ansonsten sind diverse Sounds integriert. Absoluter Hasston wird schnell das Telefon, wieso erläutere ich im Punkt "Spielablauf".
    Alles in allem ist der Klang gut.

    Bedienung:
    Genretypisch für Wirtschaftssimulationen wird mit der Maus gespielt. Daher klappt die Bedienung absolut anstandslos.
    Besonderes Merkmal bei Oil Imperium ist jedoch das manuelle Bohren, hier werdet ihr euren Joystick stark malträtieren. Beim löschen eines Ölfeldes steuert ihr das Geschehen mit der Tastatur.
    Sowohl bohren, als auch löschen sind ebenfalls sehr gut kontrollierbar.

    Spielablauf:
    Der Spieler sucht sich am Anfang eine Firma aus und wählt dann zwischen 4 Spielzielen. Angeboten werden 3 Jahre fest, mit einer Auswertung am Ende, 60 Millionen Dollar in bar, letzter überlebender Spieler oder 80% Marktanteil.
    Nachdem man alles ausgewählt hat, startet das eigentliche Spiel. Nun sucht man sich ein Gebiet aus und kauft dort Tanks, sowie 1-2 Ölfelder.
    Es läuft immer Rundenbasiert ab, ein Zug dauert einen Monat und jede Aktion, wie zum Beispiel das Bohren, aber auch das Lesen der Zeitung, verbraucht eine gewisse Anzahl von Tagen. Sind alle Tage des Monats verbraucht, wird der Zug automatisch beendet und der Computer ist an der Reihe. Je nach Kontostand ist eine Erweiterung des Imperiums selbstverständlich Monat für Monat möglich.
    Sobald man Ölfelder und Tanks hat, füllen sich diese und man kann das Öl zum aktuellen Kurs verkaufen. Gut umgesetzt wird die Tatsache, dass ein Gebiet auch über Monate gar nicht mit Öl versorgt werden kann und damit der Kurs hochgetrieben wird.
    Diese Taktik wird aber oft zu Wutanfällen führen und nun komme ich zum bereits erwähnten Telefon: Es wird in regelmäßigen Abständen klingeln, das bedeutet jedoch meist nichts Gutes. Von der Zerstörung eines Tanklagers bis zu versiegten oder gar brennenden Ölfeldern ist alles dabei. Hat man also ein Gebiet bewusst nicht versorgt, rappelvolle Tanks und einen Hammerkurs und dann klingelt das Telefon, ist es nicht selten, dass euer Tanklager zerstört und der größte Teil der Kapazität, wie auch des vorhandenen Öls vernichtet wurde.
    Seltener kommt es zu positiven Anrufen, dies sind meist Lieferverstäge, in denen man einem Gebiet eine Festmenge pro Monat verspricht und dafür einen guten Preis bekommt. Gerade am Anfang sind diese Verträge aber nutzlos, da es nur möglich ist zu liefern, wenn im entsprechenden Gebiet eigene Quellen vorhanden sind. Bis zu einem Weltumfassenden Quellennetz werden aber Jahre vergehen.
    Hinter den Katastrophen stecken meist Gegner, da dieses Spiel auch die Möglichkeit der Spionage und Sabbotage bietet. Es ist auch möglich selbst Gegner zu sabbotieren, sich hingegen durch eine Sicherheitsfirma schützen zu lassen, aber einen definitiven Schutz gibt es nicht.
    Gelegentlich kommt es beim Ölverkauf zu einem Minispiel, in dem eine Pipeline schneller gebaut werden muss, als vom Computer. Dieses Spiel ist recht amüsant.
    Ebenfalls mit einem kleinen Minispiel ist das Bohren verbunden, da es hier gilt ein kleines Fadenkreug möglichst mittig im Messgerät zu halten. Das manuelle Bohren ist jedoch Materialverschleiß pur, da der Joystick stellenweise recht rüde hin und her geknallt werden muss.
    Das letzte Minispiel ist das manuelle Löschen von Ölfeldern, hier steuert man ein kleines Männchen und bringt an alle Brandstellen Sprengstoff an, um sie zu löschen.
    Bohren und Löschen kann auch, für viel Geld, dem Computer in Auftrag gegeben werden, der Pipelinebau ist aber immer Chefsache.
    Wurde das Spielziel von einem der Spieler erreicht, ist das Spiel beendet.

    Spielspaß:
    Auch wenn das Spielprinzip sehr schnell verinnerlicht wurde und der Umfang der Möglichkeiten keineswegs überwältigend ist, so macht dieses Spiel unglaublich lange Spaß.
    Es ist Vergleichbar mit diversen Brettspielen, in denen man zwar immer das Selbe macht, die jedoch trotzdem durch neue Situationen und Konstellationen lange fesseln. Das Bohren ist, selbst beim 100. mal immernoch spaßig und man freut sich selbst dann noch, wenn es klappt oder ärgert sich, wenn man den Bohrkopf zerschießt.
    Besonders positiv für den Spaßfaktor: es ist möglich mit 4 menschlichen Spieler zu spielen und nichts geht über eine Schlacht auf dem Ölmarkt mit seinen Freunden.

    Fazit:
    Oil Imperium ist in der damaligen Zeit eine klasse Idee gewesen. Es wäre ungerecht den Umfang an heutigen Maßstäben zu messen, doch trotz der bescheidenen Spielwelt ist dieses Spiel Kult und macht einfach Spaß.
    Wer gerne Wirtschaftssimulationen spielt und auch mit Retrografiken keine Probleme hat, sollte sich Oil Imperium wirklich mal angucken.

    Negative Aspekte:
    kann süchtig machen

    Positive Aspekte:
    klasse Idee, gute Umsetzung, Multi-Player, riesiger Spielspaß

    Infos zur Spielzeit:
    Ignorama hat sich 100+ Stunden mit diesem Spiel beschäftigt.

  • Oil Imperium
    Oil Imperium
    Publisher
    Reline
    Developer
    Reline
    Release
    1989

    Aktuelles zu Oil Imperium

    Aktuelle Simulation-Spiele Releases

    Cover Packshot von Die Siedler Release: Die Siedler Blue Byte , Blue Byte
    Cover Packshot von Eishockey Manager Release: Eishockey Manager Software 2000 (DE) , Software 2000 (DE)
    Cover Packshot von Mad TV Release: Mad TV Rainbow Arts , Rainbow Arts
    Cover Packshot von Bundesliga Manager Professional Release: Bundesliga Manager Professional Software 2000 (DE) , Software 2000 (DE)
    Cover Packshot von Red Baron Release: Red Baron Dynamix , Dynamix
    • Es gibt 0 Kommentare zum Artikel

  • Print / Abo
    Apps
    PC Games 03/2017 PC Games Hardware 04/2017 PC Games MMore 03/2017 play³ 04/2017 Games Aktuell 03/2017 buffed 12/2016 XBG Games 01/2017 N-Zone 03/2017 WideScreen 03/2017 SpieleFilmeTechnik 03/2017
    PC Games 03/2017 PCGH Magazin 04/2017 PC Games MMORE Computec Kiosk On the Run! Birdies Run
article
1009046
Oil Imperium
Oil Imperium: Werde Ölmagnat - Leser-Test von Ignorama
http://www.gamezone.de/Oil-Imperium-Classic-25848/Lesertests/Oil-Imperium-Werde-Oelmagnat-Leser-Test-von-Ignorama-1009046/
20.11.2009
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2009/11/OilImperiumdtRelineFrontCover.jpg
lesertests