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  • Onechanbara: Bikini Zombie Slayers im Gamezone-Test

    Pralle Hintern vs. modrig faulende Hirnlose. Auch auf der Wii wird allerbester Trash serviert.

    Oh mein Gott, was habe ich mir da nur angetan? Es landete ja schon wirklich viel Schrott in meinem Konsolenlaufwerk, aber "Onechanbara" setzt dieser Domäne definitiv die Krone auf! Die "Sexy Samurai Sisters" liefern uns nicht nur pralle Hintern, erschlagende Argumente und die neueste Sommerkollektion (sofern man davon überhaupt noch was sieht), sondern auch eine üble Schnetzelorgie - mit "Bikini Zombie Slayers" landet unglaublicher J-Trash in eurer Wii Konsole. Komischerweise ist der Titel aber derart grottenschlecht, dass er wieder gut ist. Trotz Mängel an allen Ecken und Enden ertappt man sich dabei, wie man zig tausend Zombies zu Hackfleisch verarbeitet - kurz gesagt, es macht aus fast gar unerklärlichen Gründen einfach richtig Spaß!

    Onechanbara: Bikini Zombie Slayers Onechanbara: Bikini Zombie Slayers Es ist fast nicht zu glauben, aber eine Eintagsfliege ist "Onechanbara - Bikini Zombie Slayers" definitiv nicht. Die feschen Schnicken metzeln sich schon seit 2004 durch diverse Zombie-Horden und haben sich zumindest in Japan regelrecht bewährt. Sex sells, vor allem, wenn es dazu noch reichlich Gedärme serviert auf dem Tablett gibt. Passende Filme - genauso übelster Trash, wie die Spiele - sowie schicke Figuren gibt es obendrein. Doch wollen wir nicht in der Vergangenheit wühlen, in der uns die wohlproportionierten Weiber als Zombie Hunter bekannt waren (europäische Veröffentlichungen), sondern einen der neuesten Ableger genießen - denn vor kurzen schickten wir die feschen Damen schon auf der Xbox 360 aus, heute ist die Wii als Schnetzelplattform angedacht.

    Onechanbara: Bikini Zombie Slayers Onechanbara: Bikini Zombie Slayers Herrliche Optiken gibt es dabei vor allem für Voyeure: Wackelnde Oberweiten, im Takt mitwippende Hintern und fast komplett nackte Haut - die Hauptfiguren geizen nicht mit ihren weiblichen Reizen und hängen ihr pralles Hinterteil allzu gern in die Kamera. Sabbernd wie Dobermänner sitzt die männliche Belegschaft vor der Glotze und genießt das anreizende Abenteuer. Aus bleiben die schicken Videosequenzen, welche das Xbox 360 Abenteuer noch herrlich versüßt haben. Dafür bekommen die beiden Schnicken Aya und Saki, sowie Reiko und Misery (ja, Misery ist ein spielbarer Charakter in dieser Version) jeweils einen eigenen Storyverlauf spendiert. Auch die Levels werden pro Charakter in einer anderen Reihenfolge angeordnet und etwas umgestrickt. Die jeweils acht Kapitel umfassende Geschichte wird wieder in japanisch (mit englischen Texten) präsentiert und ist innerhalb von 3-4 Stunden durchgespielt. Da es nun vier Charaktere gibt, multipliziert sich die Spieldauer entsprechend.

    Die Herrschaft der Wii über die Xbox 360

    Natürlich darf die allseits beliebte Garderobe auch in "Bikini Zombie Slayers" nicht fehlen. Freischaltbare Kostüme und diverse Styling-Möglichkeiten sorgen für eine abwechslungsreiche Bühnenshow. Ganz so knapp bekleidet wie in der 360-Variante werden wir die Mädels aber nicht in die weite Welt hinaus schicken. Abseits dieser durchaus interessanten Hügelgebiete gibt es aber leider nicht wirklich viel Positives zu berichten! Die prallen Hintern werden durch stupide Spielabschnitte navigiert, deren antiquiertes Leveldesign an Bunkersysteme der Vorkriegszeit erinnert. Dank unzureichender Führung verirrt man sich gerne. Es mangelt trotz vorhandener Karte an Übersicht.

    Onechanbara: Bikini Zombie Slayers Onechanbara: Bikini Zombie Slayers Technisch bietet "Onechanbara - Bikini Zombie Slayers" wie auch schon in der Xbox 360 Variante nicht gerade ein hohes Niveau. Bezogen auf die gegebene Hardware fällt die Wii-Variante aber nicht derart ab. Es werden nach wie vor stupide Level, detailarme Welten und einfachste Texturen geboten, so dass man sich an ein Playstation 2 Spiel erinnert fühlt. Erstaunlicherweise müssen wir aber gestehen, dass "Bikini Zombie Slayers" im Direktvergleich mit dem Xbox 360 Spiel eindeutig besser aussieht. Deutlich mehr und schärfere Details, keinen verwischenden Griseleffekt und vor allem deutlich schönere Effekte. Gut getimten Comboschlägen werden mit einem Blur-Effekt attestiert und das Blut auf der Kamera ist durchsichtig und präsentiert Zombies wie auch Levelumgebung wie durch eine konvexe Linse. Aus technischer Sicht muss man fast gar zur Wii-Version greifen, die maximal 480p ausgeben kann, wobei man der 360 Variante auch zugestehen muss, dass es sich um einen Titel aus dem Jahre 2006 handelt.

    Und sobald man Hand anlegt, vergisst man das optische Schlammbad eh und taucht in die kunter-rote, wahlweise auch grünen, goldene, weiße oder gar rosafarbenen(!), Welt der Zombiejäger ein. Denn die vier süßen Schnecken lassen nichts anbrennen und hauptsächlich ihre zwei großen Argumente für sich sprechen. Während die kleine und wirklich niedliche Saki und die Cowboy-Braut Aya mit etwas zu luftiger Unterwäsche teils mit zwei Samurai-Schwertern handeln und das hirnlose Volk zu Hackfleisch verarbeiten, garnieren ihre Gegenspielerinnen Reiko und Misery die triefend rote Suppe mit einigen eingefleischten Spezialitäten ihrer Spezialwaffen. "Onechanbara" ist ein Schnetzelspiel in seiner Urform, in welchem man auf Hundertscharen von faulenden und modrigen Gestalten trifft, die mit einigen Tastenhieben sämtliche Körperteile verlieren und einen roten Teppich für die Schönheiten auslegen.

    Einfache Rezeptur: Sexy Metzgerin

    Onechanbara: Bikini Zombie Slayers Onechanbara: Bikini Zombie Slayers Ein kompletter Screen gefüllt mit rotem Lebenssaft, teils an der Kamera heruntertriefend, und jede Menge Hackfleisch auf dem Boden ist nicht selten. Dennoch muss das Heldenquartett ordentlich ranglotzen, um in den unendlichen Zombiehorden nicht unterzugehen. Spielerisch wird aber wie auch technisch simpelstes Niveau geboten. Einige Schwerthiebe und kräftige Stöckelschuhangriffe später ist die Suppe aus Zombiefleisch und roter Soße zubereitet. Spätere Gegner, die gerne mal mit Schrot und Granaten um sich werfen, sind dagegen schon etwas trickreicher - aber keinesfalls Thema für die Metzgerinnen. Bei der Gestellung der Widersacher waren die Entwickler aber sehr einfallslos und schicken allseits bekannte Monster auf die Straße. Ebenfalls ernüchternd sind die abgespeckten Bossfights, die eher ein schmückendes Beiwerk darstellen.

    Onechanbara: Bikini Zombie Slayers Onechanbara: Bikini Zombie Slayers Das simple Spielsystem besteht einmal mehr aus einer "Buttonorgie", welche optisch auf dem Screen in ein "gewaltiges" Geschnetzel ausartet. Doch anstatt auf Tasten herumzuhämmern, wird das Schwert per Wii-Remote-Bewegung geschwungen. Das mag anfangs noch nett sein, artet aber in ein planloses und ziemlich nerviges Dauergefuchtel aus - was diesem Spiel letztendlich das Genick bricht. Restliche Buttonbelegung ist eher schlecht als recht ausgefallen, vor allem da die Controller von Nintendo nicht gerade ergonomisch sind. Aus spielerischer Sicht bietet das Gameplay wie auch auf der Xbox 360 ja durchaus Feinheiten. Spielfiguren wie auch die Waffen werden bei einer solchen Zubereitung von Hirnlosen über und über mit Blut besudelt, was sogar triefend über die nackte Haut sabbert und ständig zu Boden tropft. Das schmierige Zeugs verringert die Effektivität der Waffen, so dass die Weiber ihrer Alltagsarbeit nachkommen und die Schneiden polieren müssen. Und wer zuviel metzelt, dem wird das Blut zu Kopfe steigen! Völlig außer sich stürzen sich die Herzensdamen auf die Zombiescharen. Ihr blutunterlaufener Blick und ihre Aggressivität sorgt zwar für Effektivität, doch leider verlieren sie in Rage auch kontinuierlich jede Menge Lebensenergie! Zudem müssen die Herzensdamen erst noch an Erfahrung gewinnen und mittels minimalistischer RPG-Elementen aufgepowert werden.

    Und so manch einer wird sich nun fragen, worin der Sinn dieser Gewaltorgie liegt! Nunja, neben einer spielerischen Unterhaltung auf extrem trashigem Hack'n'Slay Niveau fühlt sich das Geschwisterduo Aya und Saki verpflichtet, die Innenstadt Tokios von hirnlosen Gestallten zu befreien. Zudem sorgen die beiden weiteren Charaktere Reiko wie auch Misery für etwas frischen Wind. Was steckt hinter dem verwunschenen Blut der Geschwister und wie geht der nunmehr vierte Teil der Serie aus? Die Stoy ist zugegebenermaßen auch hier völlig für'n Popo und wird dank extrem nerviger japanischer Sprachausgabe allzu gerne weggedrückt.

  • Onechanbara: Bikini Zombie Slayers
    Onechanbara: Bikini Zombie Slayers
    Publisher
    D3
    Developer
    Teamsoft
    Release
    03.03.2009
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Onechanbara: Bikini Zombie Slayers
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http://www.gamezone.de/Onechanbara-Bikini-Zombie-Slayers-Spiel-26007/Tests/Onechanbara-Bikini-Zombie-Slayers-im-Gamezone-Test-992176/
10.04.2009
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2009/04/ggffre.jpg
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