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  • Onimusha 2: Samurai's Destiny - Schnetzelmeister im 5er-Pack - Leser-Test von sinfortuna

    Onimusha 2: Samurai's Destiny - Schnetzelmeister im 5er-Pack - Leser-Test von sinfortuna Obwohl es sich - offen gesagt - bei "Onimusha Warlords" nicht um einen Mega-Hit handelte, waren die Verkaufszahlen in Europa anscheinend doch derart gut, dass uns auch im zweiten Teil "Samurai's Destiny" - über den ich nun erzählen möchte - seitens Capcom tatsächlich eine Pal-Version gegönnt wurde, so geschehen Ende des Jahres 2002. In spieltechnischer Hinsicht wurden aber im Vergleich zum ersten Teil hier bei "Onimusha 2, Samurai's Destiny" derartige Fortschritte gemacht, dass man in diesem Fall nun in der Tat eventuell von einem Action-Adventure-Hit sprechen könnte, zumindest handelt es sich um einen weit überdurchschnittlich guten PS2-Titel. Freunde von Multiplayermodi kommen hier zwar zu kurz, doch immerhin kann es auch Laune machen, das Joypad von Zeit zu Zeit weiterzureichen, auch wenn dies einen vollwertigen Mehrspielermodus selbstverständlich nicht ersetzen kann. Ich persönlich konnte mich für Onimusha 2 wesentlich mehr begeistern als noch für den Vorgänger, nur sehr wenig vorhandene Schwachpunkte sorgen dafür, dass wir es mit einem nahezu blitzsauberen Game zu tun haben.

    Im Mittelpunkt dieses fernöstlichen Abenteuers für die Sony Playstation 2 steht diesmal ein anderer Samurai, sein Name ist Jubei Yagyu. Die Geschichte spielt mehr als ein Jahrzehnt nach dem ersten Teil und natürlich befinden wir uns immer noch im feudalen Mittelalter des alten Japan, welches durchzogen wird von Intrigen und Machtkämpfen, in erster Linie geht es dabei um die Inbesitznahme großer Ländereien. Oberbösewicht Nobunaga sorgt erneut für Angst und Schrecken und terrorisiert das ganze Land. Er befehligt eine große Armee an Dämonenkriegern, welche nahezu am Fließband in friedliche Gebiete eindringt und regelmäßig die dort ansässigen Bewohner massakriert. So geschehen auch im Heimatdorf unseres Helden Jubei, so dass dieser sich sofort dazu entschließt, dem Grauen möglichst schnell ein Ende zu bereiten. Geleitet von tiefen Rachegefühlen schnetzelt er in der Folgezeit alles nieder, was auch nur im Ansatz mit Nobunaga zu tun haben könnte, "kein Erbarmen" lautet hier die offensichtliche Devise. Was ja grundsätzlich unter den gegebenen Umständen auch absolut verständlich sein dürfte, schätze ich. Wir als Yubei greifen dabei auf unterschiedliche Mordinstrumente geschmiedet aus feinstem Stahl zurück, um Dämonen, Echsenkrieger, Zauberer, Golems und Zombies sauber in ihrer Einzelteile zu zerlegen. Nicht nur unterschiedliche magische Schwerter, die auf Elementarkräften des Windes, Feuers und Eises basieren, kommen hier zur Geltung, sondern auch Pfeil und Bogen, Muskete, Hellebarde und Hammer. Jeder Waffe wohnen ureigene Spezialmanöver inne, die sich sowohl auf physische als auch magische Attacken erstrecken. Mag das Niedermetzeln am Fließband zwar vom Endergebnis bzw. der Zielsetzung her immer ungefähr auf dasselbe rauskommen, so unterscheiden sich die Art und Weise des Eliminierens teils erheblich voneinander.

    Das besiegte Gesocks hinterlässt dabei netterweise im Regelfall kleine Lichtkugeln - diese fungieren quasi als Verkörperung der erlegten Seelen -, die unterschiedliche Farben aufweisen: blaue Kugeln füllen unsere magische Energie, gelbe frischen unsere Lebensenergie auf und rote sorgen für eine Aufwertung unserer Rüstung an den Speicherpunkten. Neu im Vergleich zum ersten Teil sind die lila Kugeln, diese sorgen im 5er-Pack dafür, dass sich unser Held für wenige Sekunden in eine Art mutierten Mega-Krieger verwandelt, welcher mit Blitzen um sich schmeißt. Die größte Neuerung und zugleich ein dicker Pluspunkt ist aber etwas ganz Anderes: wir kämpfen in "Onimusha 2, Samurai's Destiny" nun nicht mehr mutterseelenallein gegen die Dämonenarmee Nobunagas, sondern können auf vier weitere Protagonisten zurückgreifen, welche uns ihre wertvollen Dienste anbieten: Magoichi ist ein Experte im Gebrauch von Schusswaffen, Oyu ist eine engagierte Amazonenkriegerin, Kotaro benutzt als ambitionierter Ninja mit Vorliebe fiese kleine Wurfgeschosse und Ekei baut ganz auf seinen mächtigen Speer. Alle Figuren haben ein gemeinsames Ziel: die Vernichtung Nobunagas oder zumindest erst einmal dessen Armee. Manchmal eilen diese Jubei zur Hilfe herbei und unterstützen uns im Kampf, ohne dass wir sie steuern und ein anderes Mal dürfen wir diese auch selber steuern. Interessant wird das Ganze dadurch, dass diese uns nur in bestimmten Fällen zur Hilfe eilen, was davon abhängig ist, wie wir im Vorfeld agiert haben. Pflicht ist, den einzelnen Charakteren zuvor die genau richtigen Geschenke gemacht zu haben, dann sind sie in der nächsten entscheidenden Situation mit von der Partie. Die entsprechenden Geschenke gibt es entweder im Laden käuflich zu erwerben oder sie sind in Schatzkisten versteckt, die es natürlich zunächst aufzustöbern gilt. Magoichi interessiert sich für Geschichtsbücher, Oyu überwiegend für Kosmetikkram wie Haarspange, Handspiegel oder auch Schmuck, Kotaro steht auf nicht gerade alltägliches Spielzeug und Ekei bevorzugt leckere Speisen und ordentlich Alkohol. Sehr gut abgerundet wird diese innovative Spielidee dadurch, dass wir unterschiedliche Zwischensequenzen im Spiel bestaunen, je nachdem, wie wir vorher verfahren haben. Da schließlich auch noch mehrere Lösungswege existieren, lohnt sich ein mehrmaliges Durchspielen, die Langzeitmotivation ist für den Liebhaber solcher fernöstlicher Metzelabenteuer demzufolge nicht gerade niedrig.

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Onimusha 2: Samurai's Destiny
Onimusha 2: Samurai's Destiny - Schnetzelmeister im 5er-Pack - Leser-Test von sinfortuna
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03.08.2006
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