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  • Onimusha 3: Zwei Helden, ein Schicksal - Leser-Test von Batrider

    Onimusha 3: Zwei Helden, ein Schicksal - Leser-Test von Batrider # Inhalt / Gamedesign

    Neun Jahre sind vergangen seit der Dämonenkönig Nobunaga Oda seinen entscheidenden Kampf gegen den Onimusha Jubei Yagyu verloren hatte. Neun Jahre, die er dennoch überlebte und in denen er all seine Macht und seinen Hass sammelte, um erneut einen vernichtenden Schlag gegen die Menschheit auszuführen. Und so macht er sich mit einer gigantischen Armee des Schreckens erneut auf den Weg, nun fest entschlossen das Ziel seiner absoluten Herrschaft über Japan endgültig zu erreichen. Wieder tobt das Feuer der Dämonen und des Kampfes durch das Land, und wieder wird in gnadenloser Gewalt das Leben der Menschen zerstört. Aber auch diesmal werden sich diese nicht geschlagen geben und leisten ihm einen erbitterten und verlustreichen Widerstand. Die Schlacht scheint aussichtslos und Nobunaga zweifelt letztendlich am Erfolg, als sein bester Wissenschaftler Guildenstern ihm mit seiner Erfindung Hoffnung macht. Mit Hilfe seines Zeitfalters lässt sich die Zeit nämlich so verzerren, dass es möglich ist, in beliebiger Weise durch diese zu reisen. Doch leider führen die Experimente Guildensterns nicht zu Nobunagas geforderten Ergebnissen, um den Menschen damit in den Rücken zu fallen. Und so taucht, noch während der Schlacht im Jahre 1582, im Europa des Jahres 2004 versehentlich ein Heer von Dämonen in der friedlichen Stadt Paris auf. Der dort lebende Jacques Blanc (dargestellt von Schauspieler Jean Reno) ist Mitglied eines Sonderkommandos, welches ohne zu zögern sofort eine Gegenwehr zu der überraschend erschienenen Bedrohung bildet. Während gleichzeitig in der anderen Zeit eine Armee der Menschen vor den Toren des Honnou-ji Tempels in Japan steht. Unter den Krieger dieser Armee befindet sich auch der Held und Bezwinger des Dämonenherrschers Fortinbras, Samurai Samanosuke Akechi (dargestellt von Schauspieler Takeshi Kaneshiro). Vom Spieler gesteuert stürmt er gemeinsam mit den anderen Kämpfern zum Hauptgebäude der Tempelanlage vor, in dem Nobunaga Oda schon geduldig wartet.
    Aus einer automatischen Beobachterperspektive bewegt man mit Hilfe des Analogsticks Samanosuke durch die Anlage, die schon von zahlreichen Dämonen besetzt ist. Auf Tastendruck schwingt der Held sein Schwert, um ihm nahe stehende Feinde anzugreifen. Mit gehaltener R1-Taste kann alternativ auch ein einzelner Dämon anvisiert werden. Dabei lässt sich dieser dann mit dem Analogstick umkreisen, um ihm so von hinten anzugreifen oder seinen Angriffen auszuweichen. Die können aber auch mit dem Drücken der L1-Tasten abgewehrt werden. Ist ein Gegner mit der R1-Taste ausgewählt, lässt sich mit der X-Taste zusätzlich noch die zweite mitgeführte Waffe, der Bogen, benutzen. Dadurch lassen sich dann vor allem Gegner, die sich außer Reichweite befinden leicht besiegen. Jeder bezwungene Dämon hinterlässt mit seinem Tod verschiedenfarbige Seelen, die auf Tastendruck eingesaugt werden können. Dabei stellen die rote Seelen eine sammelbare Ressource zum Aufwerten der eigenen Ausrüstung und Waffen dar. Gelbe dagegen erneuern die Gesundheit, während blaue die Oni-Kraft verbessern. Die seltenen und besonderen lilafarbenen Seelen sammeln sich nur in einer Stückzahl von bis zu fünf an, und verwandeln den Helden mit dem Betätigen der R3-Tasten für kurze Zeit in den Onimusha. Dabei ist man in einem unverwundbaren Zustand und teilt mit besonders großer Kraft magische Schläge aus. Doch auch ohne dieser speziellen Eigenschaft lässt sich ein verheerender Angriff ausführen. Denn jede der später auffindbaren Waffen birgt einen einzigartigen Zauber in sich, der sich auf Tastendruck entfaltet, sofern die nötige Oni-Kraft vorhanden ist. Der erste Spielabschnitt ist nur von kurzer Dauer und führt den Spieler mit Samanosuke schon bald vor das Antlitz des Dämonenkönigs. Nach einem kurzen Zweikampf mit dessen jungen Vertrautem Ranmaru Mori soll es dann für Nobunaga zu Ende gehen. Doch plötzlich und völlig unerwartet öffnet sich unter dem Helden eins der scheinbar unkontrollierbaren Zeitfenster und lässt ihn, selbst zur Überraschung des Dämonenherrschers, aus dem Jahr 1582 verschwinden. In der völlig im dämonischen Chaos versunkenen Stadt Paris im Jahre 2004 gelandet, trifft und rettet Samanosuke Akechi den, in einer ausweglosen Situation sitzenden, Franzosen Jacques. Der noch im gleichen Augenblick ebenfalls durch ein Zeitfenster aus seiner Zeit verschwindet und irgendwo im Japan des Jahres 1582 landet. Noch etwas verwirrt, von den merkwürdigen Ereignissen und der neuen Umgebung, entdeckt Samanosuke sogleich auf dem Arc de Triomphe den ihm bekannten Wissenschaftler Guildenstern. Der wahrscheinlich ebenfalls durch eines seiner Zeitfenster nach Paris geschickt wurde, aber weniger überrascht davon ist. Mit einem klaren Ziel vor Augen macht sich der Spieler nun auf dem Weg zu ihm, weiter durch die Stadt, in der sich inzwischen überall Hindernisse in Form von Monstern aller Art aufhalten. Die vielen Kämpfe überstanden erreicht man bald den Arc de Triomphe und lernt dort, nachdem man eine von den verschiedenen Zauberwaffen erhalten hat, Michelle Aubert kennen. Einen Oberleutnant der französischen Armee, der gerade mit ein paar Soldaten in das Bauwerk eindringen will. Doch nur der Held steht letztendlich Guildenstern gegenüber und wird durch ihn über die Geschehnisse aufklärt, sowie mit einer seiner neusten Kreationen konfrontiert. Die neben einigen anderen Gegnern die große kämpferische Herausforderung des Spiels darstellt, welche es zu bestehen gilt. Doch was ist eigentlich mit dem verschollenen Jacques, der sich in einem dichtem Wald im japanischen Land wiederfindet? Nach einem Szenenwechsel übernimmt man sogleich die Kontrolle über den anderen Helden der Geschichte. Der genau wie Samanosuke zunächst verwirrt ist, bis er plötzlich die Laute seines zehnjährigen Sohnes Henri vernimmt. Von einem Monster bedroht gilt es für den Spieler zunächst dieses, mit der gleichen Steuerung wie auch bei Samanosuke, zu besiegen und den Sohn zu retten. Ist dies gelungen folgt eine für das Spiel wichtige Szene in der Jacques neben einer neuen Waffe (eine Art Peitsche), auch eine Partnerin bekommt. Die zudem allen anderen spielbaren Charakteren später zur Seite steht. Ihr Name ist Ako und sie ist nur dreißig Zentimeter groß. Fliegend begleitet sie immer den aktuellen Charakter und ist dabei auf ihr eigene Art ganz nützlich. Sie hält sich z.B. bei gedrückter R1-Taste über den anvisierten Gegner auf und sammelt die von ihm hinterlassenen Gegenstände, wie Heilgegenstände oder verschiedene Pfeile, auf. Die sie dann freundlicherweise auch noch zur Spielfigur bringt. Das funktioniert aber nicht nur bei Gegnern sondern auch bei bestimmten Kisten, die sich nämlich erst mit Ako öffnen lassen. Viel interessanter noch sind aber die verschiedenen Westen, mit denen man die Kleine ausstatten kann. Jede davon hat eine ganz besondere Eigenschaft, die für den Spieler sehr hilfreich sein kann. Zum Beispiel Selbstheilung, schneller Seelen einsaugen oder dem Gegner einfach nur die Lebenskraft entziehen. Diese Westen lassen sich im Laufe des Spiels entdecken und erst durch eine bestimmte Anzahl an Öko-Geistern im Inventar-Bildschirm ausrüsten. Diese Öko-Geister findet man ebenfalls, wie auch viele andere sammelbare Dinge (z.B. Juwelen, die die Lebenskraft steigern) an verschiedenen Stellen im Spiel . Vieles liegt dabei meist in auffallenden Kisten herum, die unteranderem mit einem Rätselschloss verriegelt sind. Welches natürlich erst gelöst werden muss, um an den wertvollen Gegenstand zu gelangen. Ako ist im Spiel ein wichtiger Bestandteil, der ab einer bestimmten Stelle sogar noch interessanter wird und für Abwechslung sorgt. Die Handlung teilt nämlich das Geschehen immer wieder in zwei parallel verlaufende Situationen. In der einen spielt man Jacques und in der anderen Samanosuke. Und Ako ist die einzige Verbindung zwischen den beiden. Kommt man dann an einer Stelle mit der einen Figur nicht weiter, so kann man Ako an bestimmten Stellen bitten durch die Zeit zu reisen, um so dem anderen Charakter helfen zu können. Der wird dann vom Spieler gesteuert, um das Problem, was der andere Held in seiner Zeit hat, zu lösen. Das sind in der Regel knifflige Rätsel oder einfach nur ein fehlender Gegenstand, den man zunächst suchen muss. Und der dann zusammen mit Ako durch die Zeit zur anderen Spielfigur geschickt wird. Mit dem Spielrhythmus aus kämpfen, rätseln und zwischen den Zeiten wechseln, geht es durch zahlreiche Gebiete in Japan und Frankreich. Neben den anfänglichen Orten, wie dem Wald oder der Stadt Paris geht die Reise unteranderem auch durch eine japanisches Fischerdorf, einem Zoo und der Kathedrale Notre Dame. Die Geschichte hält dabei aber noch den ein oder anderen Charakter bereit, wie z.B. die bereits erwähnte Michelle Aubert, die man im Spiel sogar des öfteren selbst steuern wird. Das lockert die Handlung zusätzlich auf, welche vor allem von der Bedrohung der Dämonen, sowie deren Bestreben ihren König in die Zukunft zu transportieren, erzählt. Und das muss natürlich von den beiden Helden um jeden Preis verhindert werden. Damit ihnen dies auch gelingt und sie die immer schwieriger werden Herausforderungen bestehen können, sollten man nicht darauf verzichten regelmäßig seine Ausrüstung zu verbessern und das Spiel zu speichern. Dafür stehen in den meisten Abschnitten Zauberspiegel zur Verfügung, an denen man sich sogar in einer Art Trainingsraum austoben kann. Dessen einzelne Lektionen in der Spielwelt in Form von Schriftrollen versteckt sind.

  • Onimusha 3
    Onimusha 3
    Release
    07.07.2004
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Onimusha 3
Onimusha 3: Zwei Helden, ein Schicksal - Leser-Test von Batrider
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02.10.2005
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2004/07/oni317.jpg
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