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  • Outlaws: Wild West Rachefeldzug - Leser-Test von DataBase

    Outlaws: Wild West Rachefeldzug - Leser-Test von DataBase Erinnert sich noch jemand an den 1997 erschienen Ego Shooter Outlaws? Falls nicht hat derjenige eine Menge verpasst, denn zu seiner Zeit bot das Spiel eine sehr gute Grafik, eine packende Story und mit dem Wilden Westen ein unverbrauchtes Szenario.

    Story:
    Der Spieler übernimmt die Rolle des Ex Marshalls James Anderson, der sich mit seiner kleinen Tochter und seiner Frau auf einer kleinen Farm zur Ruhe gesetzt hat. Eigentlich wollte er nur friedlich sein Leben führen, doch pensionierte Helden haben es nicht leicht. Eines Tages kommt ein Unternehmer und will ihm seine Farm abkaufen um eine Eisenbahnstrecke zu bauen. Natürlich lehnt Mr. Anderson das Angebot ab, was sich später als großer Fehler entpuppt. Als unser Marshall im Ruhestand in die Stadt reitet, wird sein Heim von den Handlangern des bösen Geschäftsmannes überfallen und dabei seine Frau getötet. Die kleine Tochter wird entführt. Als James zurück kommt und das alles sieht, schwört er Rache und packt seine alte Ausrüstung aus um seine Tochter zu befreien und dem Treiben ein Ende zu setzen.

    Grafik:
    Vor sechs Jahren war die Grafik noch sehr schön anzusehen und bot einige Wow-Effekte. Besonders die schön dargestellten Wild-West Städtchen und Farmen schufen eine dichte Atmosphäre, die es dem Spieler erlaubte in das alte Cowboy Szenario einzutauchen. Auch die Innenräume wie Kneipen oder Scheunen wurden akkurat und detailverliebt dargestellt. Einige Abschnitte wie dunkle Höhlen oder Stollen verbreiten allerdings gedämpfte Langeweile. Schöne Licht -und Schatteneffekte sowie realistische Explosionen waren damals ein Fremdwort. Eine Explosion war ein grobaufgelöstes Bitmap mit drei Animationsstufen. Auch die Gegner waren, wie damals üblich, Bitmaps mit einer Handvoll Animationen. Was heute lächerlich aussah war damals allerdings Standart und recht hübsch anzuschauen, da die Rechner nur wenig Polygone darstellen konnten. Auch die Auflösungen waren anno 1997 nicht gerade sehr hoch und dadurch sehr pixelig. Allerdings konnte man optional auf 3Dfx Unterstützung zurückgreifen, die herrlich verwaschene Texturen zauberte. Später wurde auch ein Direct3D Patch nachgeliefert.

    Sound:
    Der Sound war für damalige Verhältnisse ausgezeichnet und würde noch heute als gut durchgehen. Besonders die stimmungsvolle Wild-West Musik, die auf einer separaten Audio CD war und an die alten Filme wie "Spiel mir das Lied vom Tod" erinnerte. Auch die Sprachausgabe war, wie von Lucas Arts nicht anders zu erwarten, sehr professionell aufgenommen und bot keinerlei Raum für Kritik. Die restlichen Sounds wie Waffengeräusche waren damals zwar solide, hören sich heute aber etwas merkwürdig an.

    Gameplay:
    Outlaws ist ein typischer Ego Shooter der Neunziger. Man ballert sich durch Gegner, für die Intelligenz ein Fremdwort ist, da sie entweder ohne sich zu bewegen auf den Spieler schossen oder das gleiche noch einmal taten mit dem Unterschied, dass sie frontal auf uns zuliefen. Das berühmte Schlüsselsuchen ist ebenso vertreten wie die legenderen Schalterrätsel. Trotz der Standartkost hob sich Outlaws durch das kaum verbrauchte Szenario, abwechslungsreiche Level und die spannende Rachestory, die in schicken Zeichentrick Zwischensequenzen weitererzählt wurde, von anderen Ego Shootern ab.
    Auf der Suche nach seiner Tochter verschlägt es James Anderson an Orte wie eine alte Wild-West Farm, ein typisches Städtchen inklusive Salons, gefährlich und düstere Minen, und schmale Täler, die sich hervorragen für Hinterhalte eignen. Ein Highlight des Spiels ist die Mission auf einem fahrendem Zug, bei dem man sich zuerst durch die Wagons schlagen muss um sich später halsbrecherische Duelle auf den Dächern zu liefern. Vom Spieldesign unterscheidet sich Outlaws eigentlich kaum von aktuellen Ego Shootern und ist mit einer Spielzeit von ca. 10 Stunden auch genau so kurz wie Unreal 2 und Co. Auch die Waffenauswahl ist wie es sich ein Bandit nur wünschen könnte denn Revolver, verschiedene Flinten und das berühmte Dynamit durften bei Outlaws nicht fehlen.
    Die Steuerung ist ebenfalls sehr präzise und unterstützt die Maus-Tastatur Steuerung. Die Waffenauswahl über das Mausrad war allerdings noch nicht möglich. Ansonsten ging alles sehr gut von der Hand.
    Gespeichert werden darf zu jeder Zeit an jedem Ort. Ein Multiplayer Modus über Netzwerk oder Internet ist ebenfalls möglich, wobei die Spielerzahl dank der langsamen Modems auf vier Kontrahenten limitiert war.

    Fazit:
    Outlaws war ein ausgezeichneter Ego Shooter in einem unverbrauchtem und spannendem Szenario bei dem eigentlich nur die kurze Spielzeit störte. Die Zeichentrick Sequenzen sehen noch heute gut aus und erzählen eine interessante Geschichte, die aus einem Western stammen könnte. Besonders positiv fand ich die separate Audio CD mit Wild-West Klängen, die auch in der Stereoanlage eine gute Figur machte. Wer auf Retro steht und Outlaws noch nicht gespielt hat, sollte vielleicht mal auf einen Trödelmarkt gehen oder den Gamezone-Shop besuchen, da man das Spiel kaum noch im örtlichen Laden bekommen wird.

    Negative Aspekte:
    etwas zu kurz

    Positive Aspekte:
    unverbrauchtes Szenario, stimmungsvolle Wild West Musik, schöne Zeichentrick Videosequenzen

    Infos zur Spielzeit:
    DataBase hat sich 20-100 Stunden mit diesem Spiel beschäftigt.

    Outlaws

    Spielspaß
    Gesamtwertung
    Wertung von: DataBase
    8.8
    Multiplayer
    -
    Grafik
    9/10
    Steuerung
    9/10
    Sound
    9/10
    Gameplay
    8/10
    GameZone
    Spielspaß-Wertung
    -
    Leserwertung:
     
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  • Outlaws
    Outlaws
    Publisher
    LucasArts
    Developer
    LucasArts
    Release
    31.03.1997
    Leserwertung
     
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998396
Outlaws
Outlaws: Wild West Rachefeldzug - Leser-Test von DataBase
http://www.gamezone.de/Outlaws-Spiel-26315/Lesertests/Outlaws-Wild-West-Rachefeldzug-Leser-Test-von-DataBase-998396/
13.06.2003
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2003/06/outlaws-front_1_.jpg
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