Das Interesse an der 99 Dollar-Konsole Ouya ist enorm. (1) [Quelle: Siehe Bildergalerie]
Vor einer Woche berichtete wir bereits, dass sich einige bekannte Veteranen aus der Spielebranche zusammengetan haben um eine 99 Dollar-Konsole auf Basis des Android 4.0 Betriebssystems zu entwickeln. Darunter so bekannte Namen wie Julie Uhrman (IGN), der Ex-Xbox Chef Ed Fries und der Kindle-Designer Muffi Ghadiali. Was vor einigen Tagen noch wie ein frommer Wunsch klang, hat innerhalb kürzester Zeit konkrete Formen angenommen. Um die Entwicklung der Ouya getauften Konsole zu finanzieren startete man ein Kickstarter Projekt mit dem Ziel 950.000 US-Dollar zusammen zu kriegen. Dieses Ziel wurde dann auch in nur 24 Stunden erreicht, inzwischen hat man sogar schon 2,2 Mio. US-Dollar eingenommen.
Die Konsole soll technische Daten bieten die mit dem eines aktuellen Tablet-PCs vergleichbar sind. Neben Android 4.0 spricht man von einer Nvidia Tegra 3 Quadcore CPU mit 1,5 Ghz und Grafikbeschleunigung, 1GB RAM und einem 8GB großem Flash-Speicher. Dank eines USB 2.0 Anschlusses wird es auch möglich sein externe Speicher und Festplatten anzuschließen. An Verbindungsmöglichkeiten soll es Ouya ebenfalls nicht mangeln. Per HDMI sind HD-Inhalte an den TV-Screen übertragbar, Verbindung zum Netz wird per WLAN aufgebaut und Peripheriegeräte verbinden sich per Bluetooth 4.0. Ein SD-Slot für Speicherkarten ist ebenfalls vorgesehen. Großen Wert legt man auf das Design des Controllers, der zwei Analogsticks, ein Digikreuz, ein Touchpad, acht Buttons und einen Systemknopf bieten soll.
Dank des Android 4.0 Betriebssystems ist das System für alle Entwickler offen, man strebt dabei an, dass das Spielen in gewissen Grenzen kostenlos sein soll. Ob das nun per Free2Play-Modellen oder Zwangsdemos realisiert wird, ist noch offen. Weitere Infos findet ihr auf der offiziellen Kickstarter Seite zum Ouya-Projekt. Ein interessantes Video zur Entwicklung gibt es gleich hier.






