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  • Over G Fighters im Gamezone-Test

    Ein simpler Luftkampf-Simulator aus dem Hause Taito der die Power der Xbox 360 nicht mal im Ansatz zu Tage fördert.

    Wir schreiben das 21. Jahrhundert. Der Planet steht kurz davor eine vereinigte Welt zu werden, als die militanten Abtrünnigen noch einmal alle Register ziehen um dies zu verhindern. Darum sah sich das Gründungskomitee des Globalen Föderationsrates gezwungen einzuschreiten, um ebenfalls alles aufzubieten was ihr zur Verfügung steht um die Rebellen nieder zu zwingen. Und wer kann dafür schon besser geeignet sein als die Special Peace Corps, der auch wir angehören und für die wir schon so manchen Konflikt im Luftraum gelöst haben.

    Die Flieger-Karriere

    Schön anzusehende Replays Schön anzusehende Replays Das ist also die Ausgangssituation in "Over G Fighters", die uns genug Grund liefert um alles Mögliche was sich am Himmel oder am Grund befindet in die Luft zu jagen. Doch bevor es soweit ist, machen wir erst einmal Bekanntschaft mit dem Missions-Menü, welches uns die einzelnen Einsätze nicht streng linear anbietet, sondern immer mehrere Einsätze in diversen Kapiteln zusammenfasst, aus welchen wir die gewünschte Mission auswählen können. Doch ganz frei sind wir bei der Wahl der Missionen nicht, denn die jeweils letzte, entscheidende Mission pro Kapitel können wir erst nach dem Bestehen der vorhergehenden anwählen. Sie ist es auch, die das jeweils nächste Kapitel zugänglich macht. Ab und zu, während wir eine Mission auswählen, passiert ein Alarm und wir müssen schnell angreifende Jäger oder andere Feinde vernichten, bevor wir wieder mit der normalen Story fortfahren können.

    Haben wir uns also für einen Einsatz entschieden, folgt das obligatorische Briefing, welches typisch japanisch von unbewegten und flachen Cartoon-Figuren per Text und Sprachausgabe abgehalten wird, was besonders auf einer NextGen Konsole wie der Xbox 360 schon etwas betagt wirkt. Hat man sich sodann durch den Textwust gedrückt, gilt es noch einen Flügelmann auszuwählen, die mit jeweils spezifischen Fähigkeiten aufwarten, sowie die Bewaffnung des eigenen Flugzeugs und des Flügelmannes zu bestimmen, schon können wir uns in den Einsatz stürzen.

    Manueller Start Manueller Start Je nach Mission starten wir direkt vom Boden aus, wobei wir richtig professionell erst mal den Weg zur Rollbahn finden müssen, oder die Mission beginnt mit bereits gestarteten Flugzeugen. Auch das manuelle Landen ist in manchen Missionen nötig. Gewonnen freilich werden die Schlachten in der Luft, und das mit allerhand technischer Hilfsmittel. Doch die zig verschiedenen Zielsysteme für die unterschiedlichen Boden und Luft-Waffen wollen erst einmal zu bedienen erlernt werden, wobei uns das Spiel selbst leider kaum unter die Arme greift. Entweder man probiert ein bisschen herum und kriegt mit der Zeit schon heraus wie es funktioniert, oder man wirft einen Blick ins Handbuch. Denn so etwas wie ein Tutorial bietet uns "Over G Fighters" nicht, dafür besitzt jedes Kapitel eine Übungsmission bei der man verschiedene Dinge, wie das Starten und Landen auf Flughäfen und Flugzeugträgern, ausprobieren kann bevor man diese Fähigkeiten im richtigen Einsatz benötigt.

    Hoch detailliertes Cockpit Hoch detailliertes Cockpit Einmal in der Luft und mit den Waffensystemen vertraut gestalten sich die meisten Einsätze recht gleich und auch nicht besonders fordernd. Meist geht es nur darum einige Ziele am Himmel oder am Boden auszuschalten. Sobald diese primären Ziele ausgeschaltet sind, gilt der jeweilige Einsatz als erfolgreich absolviert. Um mehr Punkte zu gewinnen und eine bessere Bewertung einzuheimsen lohnt es sich aber auch die sekundären Ziele noch mitzunehmen, und zwar bevor man das letzte primäre Ziel ausschaltet, da ansonsten die Mission, wie eben beschrieben, augenblicklich beendet wird, sobald alle primären Ziele ausgeschaltet sind.

    Dabei zur Seite steht uns unser Flügelmann, dem wir einige grundlegende Befehle geben können, wie Luft- oder Bodenziele anzugreifen oder uns zu beschützen. Der Clou an den verschiedenen Flügelmännern ist, dass sie, je öfter sie im Einsatz sind, ihre Fähigkeiten perfektionieren.

    Start vom Flugzeugträger aus Start vom Flugzeugträger aus Die generelle Steuerung all unserer Kampfflugzeuge lässt sich zwischen Arcade und Simulation umschalten, doch macht das Umschalten auf die Simulationssteuerung aus dem Titel noch lange keine Simulation. Der grundlegende Unterschied zwischen den beiden Steuerungsarten besteht darin, dass man im Arcade-Mode kein Seitenruder bedienen muss, es wird automatisch mit dem Stick mitbedient wenn wir das Flugzeug auf die Seite legen, wohingegen wir bei der Simulationssteuerung die Seitenruder mit den beiden Schultertasten manuell bedienen müssen. Dafür sind im Simulationsmodus auch viel steilere Kurven möglich als bei der Arcade-Steuerung. Um das Fahrwerk aber oder den Landehaken für Flugzeugträger müssen wir uns immer kümmern, egal welche Steuerungsart wir gewählt haben.

    Die frei drehbare Innenansicht Die frei drehbare Innenansicht Doch für welche Steuerungsmechanik man sich auch entscheidet, Over G Fighters bleibt ein Arcade-Spiel und das komplexeste an dem Game ist die Waffensteuerung. Je nach Waffentyp gibt es diverse Zielsysteme die entweder ein "Einlocken" des Ziels verlangen, oder das betätigen der Feuertaste im richtigen Moment. Die selbstlenkenden Raketen, egal ob Air to Air oder Air to Ground, verlangen grundsätzlich das Ziel einzulocken bevor man feuern kann. Klassische Bomben hingegen geben uns nur einen Zielradius des vorausberechneten Einschlagpunktes an, welchen wir möglichst exakt über das Ziel am Boden führen müssen um im sie im richtigen Moment auszulösen. Am schwierigsten zu bedienen ist natürlich das Bordgeschütz, welches man aber nur ganz selten im Nahkampf benötigt, den man als erfahrener Jetpilot natürlich tunlichst vermeidet. Genau das ist es aber auch was das Spiel, wenn man bereits etwas Übung hat, ziemlich anspruchslos werden lässt. Zudem bekommt man die Gegner kaum zu Gesicht, meist sind sie nur ein Punkt auf dem eingeblendeten Interface, und wenn man alles richtig macht hat man die Rakete schon auf die Reise geschickt während man sich abwendet um dem Gegenbeschuss auszuweichen und sieht am Horizont nur noch ein Staubwölkchen während per Funk die Abschussbestätigung hereinkommt.

    Grafik & Sound

    Antiquiertes Briefing Antiquiertes Briefing Lässt einen das herrlich gemachte Intro des Titels noch mit freudiger Erwartung auf das Kommende zurück, ist es die Ingame-Grafik des Spiels die uns schnell wieder auf den Boden der Tatsachen zurückholt. Denn wo die Flugzeuge sowie die zugehörigen Cockpite selbst noch recht gut aussehen und angenehm hoch detailliert wurden, sind die Landschaften über die wir uns bewegen öde, flach und recht leer. Gerade über den Stadtgebieten fällt stark auf wie wenige Objekte sich tatsächlich am Boden befinden. Kein Vergleich mit der Pracht die uns beispielsweise "Blazing Angels" über den Städten bietet, wo jedes einzelne Haus als 3D-Objekt realisiert wurde. Ebenso fiel das namensgebende "Over G"-Feature sehr mager aus. Je mehr wir unseren Piloten überlasten, desto dunkler wird das Bild, bis der Pilot bewusstlos wird. Mehr geschieht nicht. Keine Verfälschung der Optik wie wir sie aus dem schon genannten "Blazing Angels" her kennen, kein Tunnelblick oder ähnliches, einfach nur ein immer schwärzer werdendes Bild.

    Dafür fiel das actionreiche Replay wirklich hübsch aus und lässt manch langweiligen Kampf im nachhinein richtig gut aussehen. Während des Replays können wir die Kamera selbst bestimmen oder dies der CPU überlassen, wir können in Zeitraffer an eine bestimmte Stelle vorspulen und es ist möglich das Replay zum späteren Betrachten auf dem jeweiligen Speichermedium zu sichern.

    Die Frontsicht Die Frontsicht Die Soundkulisse bietet uns real klingende Düsensounds und kaum wahrzunehmende Waffengeräusche. Wobei es noch ganz verständlich ist, dass eine sich lösende Rakete kaum ein Geräusch von sich gibt, dafür hätte die Bordkanone ruhig etwas knackiger sein können, denn auch diese ist kaum wahrzunehmen. Garniert wird das ganze von ständigen Funkgesprächen unseres Flügelmannes und dem Befehlshaber. Zuhören aber müssen wir ihnen kaum, da alles wichtige per Boardsysteme angezeigt wird und das was da über den Äther gejagt wird nicht mit besonderer Intelligenz gespickt ist. Da wird über die Löwen am Boden ebenso gequatscht wie über das mulmige Gefühl welches irgendwer irgendwo empfindet.

    Etwas lästig und technisch kaum nachvollziehbar ist der Fakt, dass man, egal was man im Systemmenü der Xbox 360 eingestellt hat, man extra im Options-Menü von Over G Fighters das Bildschirmformat einstellen muss. Also selbst wenn die Xbox 360 auf einen 16:9 Fernseher eingestellt ist, muss man zusätzlich im Spiel selbst auf dieses Format umschalten, um kein verzogenes Bild zu erhalten. Irgendwer hat da bei Taito wohl nicht gemerkt für welches System er programmiert.

  • Over G Fighters
    Over G Fighters
    Publisher
    Ubisoft
    Release
    27.06.2006
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Over G Fighters
Over G Fighters im Gamezone-Test
Ein simpler Luftkampf-Simulator aus dem Hause Taito der die Power der Xbox 360 nicht mal im Ansatz zu Tage fördert.
http://www.gamezone.de/Over-G-Fighters-Spiel-26358/Tests/Over-G-Fighters-im-Gamezone-Test-990837/
05.07.2006
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2006/07/overg3.jpg
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