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  • Overlord Dark Legend im Gamezone-Test

    Die Wii-Version von Overlord glänzt mit der gelungenen Steuerung und einem niedrigeren Schwierigkeitsgrad.

    Während Xbox 360, PlayStation 3 und PC einen richtigen Nachfolger von der Triumph Studios erhalten, ist Climax für die Wii-Fassung verantwortlich. Statt die Wii-Besitzer mit einer womöglich lieblosen und abgespeckten Protierung von Overlord 2 zu ärgern, hat man sich bei Overlord: Dark Legend für ein eigenständiges Prequel entschieden.

    Vom Teenager zum Overlord

    Overlord: Dark Legend findet noch vor dem ersten Teil statt. Der furchteinflößende Anti-Held, den wir alle lieb gewonnen haben, ist ein kleiner, dürrer, 16-jähriger Junge, der von seinen zwei fiesen Geschwistern malträtiert wird. Es dauert allerdings nicht lange, bis wir im heimischen Schloss Gromgard auf verschlossene Bereiche treffen, in denen wir erstmals vom Schergenmeister Gnarl die bekannte Rüstung bekommen, weswegen es sehr schnell ins Abenteuer gehen kann. Und nicht vergessen: Das Böse findet immer einen Weg.

    Overlord Dark Legend Overlord Dark Legend Zu Beginn kann der frisch gebackene Overlord auf nur wenige Schergen zurückgreifen, mit denen man zunächst die gehassten Halblinge aus der Burg vertreiben muss. Unsere kleinen Kämpfer leisten dabei gute Arbeit und stürzen sich auf Kommando sofort auf den Feind. Nebenbei wird natürlich kräftig demoliert und geplündert. Wie immer rüsten sich die kleinen Racker selbst mit Waffen und Co. aus, während sie Tränke, Gold oder Seelen von getöteten Feinden brav zu uns bringen. Ist das Schloss gerettet, geht es ab ins malerische Märchenland, in dem wir für ordentlich Furcht und Schrecken sorgen. Die Weltkarte ist in mehrere Abschnitte unterteilt, die nach und nach erforscht werden, unterbrochen von recht langen Ladezeiten.

    Plündern und Brandschatzen

    Overlord Dark Legend Overlord Dark Legend In Overlord: Dark Legend geht es eigentlich darum alles mögliche zu zerstören und die Wälder, Höhlen und kleinen Siedlungen zu plündern. Natürlich stellen sich uns allerlei Kreaturen in den Weg, die wir entweder mit unserer Axt bearbeiten oder die Schergen die Arbeit erledigen lassen, da der Overlord ohnehin nicht besonders viel einstecken kann. Obwohl man sich durch eine offene Welt bewegt, bleibt kaum Raum zum Erforschen, da man sich meist durch enge Schlauchabschnitte mit ein oder zwei Abzweigungen kämpft. Dafür können wir über die fair verteilten Portale zu bereits besuchten Orten sowie unserem Schloss reisen.

    In den heimischen vier Wänden werden die vielen Artefakte und Verbesserungen sowie das Gold gesammelt, die auf den Streifzügen erbeutet wurden. Dafür müssen ein paar Schergen die gewünschten Gegenstände zum nächst gelegenen Portal tragen. Das ganze Zeug hat jedoch nicht nur eine schmückende Funktion, Artefakte führen zu mehr Lebensenergie, frischen Mana-Vorräte auf oder erlauben es mehr Schergen zu kommandieren. Insgesamt dürfen wir jedoch nur 25 Gehilfen gleichzeitig in die Schlacht führen. Das ist viel weniger als gewohnt.

    Overlord Dark Legend Overlord Dark Legend Dafür stehen uns vier verschiedene Schergentypen zur Verfügung: Die normalen Kämpfer, Feuerwerfer, flinke Attentäter sowie Heiler. Diese muss man möglichst clever einsetzten, um Feinde oder Hindernisse aus dem Weg zu räumen. So benötigt es beispielsweise die Feuerschergen, um Brände zu löschen, die den Weg zu neuen Arealen blockieren. Da die kleinen Helferlein sehr oft ihr Leben lassen, kann man an speziellen Portalen neue Kämpfer herbei rufen, die mit eingesammelter Lebensenergie von getöteten Lebewesen, dazu zählen auch hilflose Schafe, finanziert werden. Da der Schwierigkeitsgrad in Overlord: Dark Legend sehr weit nach unter geschraubt wurde, kann man jedoch immer auf genügend Nachschub bauen. Auf den anderen Systemen ist das Abenteuer weitaus schwieriger zu meistern, vor allem weil man auf der Wii die eigenen Fähigkeiten und die der Schergen sehr schnell auf ein Maximum aufgerüstet hat.

    Es ist schön gemein zu sein

    Overlord Dark Legend Overlord Dark Legend Obwohl sich das Spiel bemüht die dunkle Seite im Spieler hervor zu rufen, ist man irgendwie nicht konsequent böse. Zwar hinterlässt man eine Schneise der Verwüstung, gleichzeitig wird NPCs an vielen Stellen mit Nebenaufgaben geholfen. Der Overlord geht da etwas zu sanftmütig zur Sache. Zu den eigenen Schergen kann man allerdings richtig gemein sein. So ist es möglich die Helfer zu opfern, um beispielsweise die Lebens- oder Mana-Energie aufzufrischen. An anderer Stellen wirft man sie gegen Hindernisse um diese zu zerstören. Natürlich beißen die Schergen dabei ins virtuelle Gras, doch was tut man nicht alles für seinen Herrn und Meister.

    Overlord Dark Legend Overlord Dark Legend Besonders taktisch geht es eigentlich nicht zur Sache. Aufgrund des recht niedrig angesetzten Schwierigkeitsgrades reicht es die Horde von einem Feind azum anderen wandern zu lassen. An einigen Stellen muss man seine Truppentypen jedoch etwas cleverer einsetzen, da dem Overlord nicht alle Bereiche auf der Karte frei zugänglich sind. So setzt man für die roten Schergen einen Wegpunkt um zum Beispiel anstürmende Feinde mit Fernangriffen von dem Rest der Truppe fern zu halten, die gerade an einem Rad dreht, das ein Tor öffnet. Auch bei den vielen Zwischengegnern muss man ausnahmsweise etwas Taktik walten lassen, da man ansonsten zu viele Schergen verliert, was zwar nicht tragisch ist, doch irgendwie wachsen sie einem auf eine sehr schräge Art und Weise auch ans Herz.

    Overlord Dark Legend Overlord Dark Legend Der Overlord kann jedoch mehr als nur seine Axt zu schwingen. Im Laufe des Spiels findet man immer mehr Artefakte, die uns neue magische Fähigkeiten bescheren. So feuern wir mächtige Blitze ab, schützen uns mit einem Schild oder saugen Feinden die Lebensenergie aus. Abgesehen davon, dass die Schergen quasi willenlose Sklaven sind und über keinerlei KI verfügen, immerhin werden Befehle akkurat befolgt, kann die Fantasy-Welt, obwohl sie zu linear ausgefallen ist, mit ihren skurrilen Charakteren überzeugen. Die Story reißt zwar keine Bäume aus, die vielen kleinen Gags und Sprüche bringen dem Spieler allerdings immer wieder ein kleines Schmunzeln über die Lippen. Leider ist die Spielzeit von Overlord: Dark Legend sehr knapp ausgefallen. Nach ca. acht Stunden hat man die komplette Welt erkundet und jeden Feind besiegt. Das liegt vor allem am niedrigen Schwierigkeitsgrad und dem Mangel an optionalen Aufgaben.

  • Overlord Dark Legend
    Overlord Dark Legend
    Publisher
    Codemasters
    Developer
    Triumph Studios
    Release
    1. Quartal 2009
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Overlord Dark Legend
Overlord Dark Legend im Gamezone-Test
Die Wii-Version von Overlord glänzt mit der gelungenen Steuerung und einem niedrigeren Schwierigkeitsgrad.
http://www.gamezone.de/Overlord-Dark-Legend-Spiel-26366/Tests/Overlord-Dark-Legend-im-Gamezone-Test-992283/
07.07.2009
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2009/07/fbgbjvfvhf.jpg
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