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  • Pac-Man: Mampf-N-Run - Leser-Test von michathehedgehog

    Pac-Man: Mampf-N-Run - Leser-Test von michathehedgehog Pac-Man ist einer der bekanntesten und beliebtesten Charaktere überhaupt.
    Die Veröffentlichung des dazugehörigen Spieles (ursprünglich in der Spielhalle) im Jahr 1980 sorgte für eine wahre Pac-Man-Hysterie.
    Speziell in den USA rollte schon bald eine riesige Merchandising-Welle.
    Alle liebten es - alle spielten es. Alle kauften die Corn-Flakes dazu (kein Scherz) !

    Erfunden wurde das Pac-Man von Namco (heutzutage verbindet man vor allem die geniale Ridge Racer-Serie mit dieser Firma).

    Atari handelte blitzschnell und lizensierte Pac-Man umgehend für das hauseigene Video Computer System (VCS). Besser bekannt als Atari 2600.
    Als Top-Marke sollte das Game die Hardwareverkäufe zur Weihnachtszeit 1981
    massiv ankurbeln. Sollte ...

    Zuständig für die Portierung aus den Arkaden ins heimische Wohnzimmer war Gamedesigner Tod Frye. Das Ergebnis war mehr als ernüchternd.
    Doch von vorne :

    Die Story :
    Pac-Man, ein kleiner gelber Ball mit Armen und Beinen (die nur auf Spiele-Covern und Zeichnungen, jedoch nicht im Spiel zu erkennen sind) rennt mit gesegnetem Appetit durch sein Zuhause, das "Labyrinth-Land" und mampft pausenlos "Video-Waffeln", "Vitamine" und Kraft-Tabletten".
    (Alle Bezeichnung stehen exakt so im Handbuch)
    Gestört und behindert an seiner Freßorgie wird er durch vier Gespenster, die ruhelos durch die Gänge spuken und bei Kontakt den sofortigen Pixeltod zur Folge haben.

    Das Spiel :
    Aus der Vogelperspektive blickt man auf das Spielfeld, ein Labyrinth voller Striche, die das Futter von Pac-Man darstellen sollen. Die Video-Waffeln eben.
    In jeder der vier äußeren Ecken des Irrgartens befindet sich ein dicker Pixel, der als Kraft-Tablette dient und munter blinkt.
    Nach Steuerung des Mampfers über diesen verwandelt sich Pac-Man und bekommt Super-Kräfte.
    Nun kann er den Spieß umdrehen und die vier Geister jagen und auffressen, die ihre Ausgangsbasis in einem kleinen, von Pac-Man nicht zu erreichenden Raum in der Mitte des Labyrinths haben.

    Die Animation der gefressenden Gespenster ist niedlich : nur ihre "Augen" bleiben übrig, die sofort wieder in ihre Basis schweben und sich in Gruselwesen zurück verwandeln. Süß !

    Der Power-Zustand hält nicht lange allzu lange an und sein Ende wird mit einer kleinen Melodie bekannt gegeben.

    Sporadisch auftauchende Vitamintabletten, die immer in der Mitte des Screens auftauchen, bringen Bonuspunkte.

    Hat unser gelber Held den kompletten Screen leergefressen, startet die nächste Stufe im selben Outfit.
    Es gibt keinerlei Abwechslung und nur ein einziges Labyrinth.

    Damit kommen wir auch schon zu den negativen Aspekten dieser Heimversion :

    Neben der angesprochenden Eintönigkeit der einen einzigen Spielfläche gibt es noch viele weitere Mankos.
    Die vier Gespenster flackern unaufhörlich wie verrückt (damals dachte ich, es wäre beabsichtigt gewesen) und das nervt nach kurzer Zeit masiv.
    Die Animation des Pac-Man ist lächerlich und die Soundeffekte machen nach kurzer Zeit agressiv. Ein metallisches "BANG" ertönt bei jeder gefressenen "Waffel". Einfach nur schrecklich.

    Die Grafik wirkt sogar für Atari 2600-Verhältnisse grob und klotzig.
    Das gesamte Gameplay ist langsam, statisch und eintönig.

    Man merkt dem Spiel deutlich an, daß es äußerst eilig und schludrig programmiert wurde. Da es zur Weihnachtssaison '81 auf dem Markt sein MUSSTE, blieb nicht viel Zeit für Feinschliff.

    Atari ließ ca. 6 Millionen Einheiten produzieren - bei etwa drei bis vier Millionen verkauften Konsolen weltweit ! Man setzte voll auf den Namen und vergaß die Qualität.

    Diese Überheblichkeit endete damit, daß still und heimlich Millionen von nicht verkauften Modulen (neben Pac-Man auch noch E.T. und einige andere) in der Wüste Nevada verscharrt wurden. So munkelt man jedenfalls bis heute.
    Ein herber Schlag für Atari und ein äußerst herber Schlag für alle Spieler, die Pac-Man aus der Spielhalle kannten und liebten.

    Fazit :
    Bei Pac-Man handelt es sich um eine erschreckend schwache Umsetzung eines Mega-Hits aus der Spielhalle, bei der der Spielspaß auf der Strecke bleibt.
    Gehört nur aufgrund des Namens in die Sammlung. Leider :-(

    Negative Aspekte:
    Das SPiel ist schlechter als viele andere !

    Positive Aspekte:
    Pac-Man ist kultiger als alle anderen !

    Infos zur Spielzeit:
    michathehedgehog hat sich 100+ Stunden mit diesem Spiel beschäftigt.

    Pac-Man

    Spielspaß
    Gesamtwertung
    Wertung von: michathehedgehog
    5.0
    Multiplayer
    -
    Grafik
    2/10
    Steuerung
    9/10
    Sound
    1/10
    Gameplay
    5/10
    GameZone
    Spielspaß-Wertung
    -
    Leserwertung:
     
    Meine Wertung
  • Pac-Man
    Pac-Man
    Developer
    Namco Bandai
    Release
    1979

    Aktuelles zu Pac-Man

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1003625
Pac-Man
Pac-Man: Mampf-N-Run - Leser-Test von michathehedgehog
http://www.gamezone.de/Pac-Man-Classic-26438/Lesertests/Pac-Man-Mampf-N-Run-Leser-Test-von-michathehedgehog-1003625/
19.02.2006
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2009/03/pacman.jpg
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