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  • Pac-Pix im Gamezone-Test

    Ob sich das alte Spielprinzip mit einer modernen Steuerung verträgt, verrät euch unser ausführlicher Test.

    Es gibt Videospielhelden, die im einen oder anderen Spiel auftauchten und dann nirgends mehr gesehen waren und es gibt wahre Legenden, die sich über Jahrzehnte halten können und immer wieder für neues spielbares Futter sorgen. Wer hätte damals gedacht, dass Namcos gelbe Fresskugel Pac-Man eines Tages eine solch kultige Figur werden würde? Das simple Konzept der Automatenvorlage hat es immer wieder auf alle möglichen Konsolen geschafft. Selbst heute gibt es noch viele Umsetzungen mit dem kleinen Nimmersatt. Jüngstes Beispiel ist Pac Pix: Das Spielprinzip ist in seinen Grundzügen erhalten geblieben, doch nun dürft ihr Pac-Man selbst zeichnen und alles per Stylus und Touchscreen steuern. Ob sich das alte Konzept mit einer solch modernen Steuerung verträgt, haben wir für euch ausführlich getestet.

    Es war einmal...

    Fresst alle Geister Fresst alle Geister ...ein hinterhältiger Zauberer, der die magische Geistertinte erfand. Egal was man damit auch schrieb, es verwandelte sich in Geister. Auf der ganzen Welt trieben sie in Büchern und Bildern ihren Unfug. Pac-Man gelang es allerdings mit dem magischen Stift alle Störenfriede in ein Buch zu bannen. Als er sie wieder zurück in Geistertinte verwandeln wollte, wurde er aber dummerweise selbst in einem Stück Papier gefangen. Nun liegt es also am Spieler, mit dem magischen Stift (Stylus) wieder Ruhe und Frieden in die Welt der Bücher zu bringen und alle Geister zu vertreiben.

    Immer schön zeichnen

    In den meisten Spielen läuft es so, dass ihr einen Helden habt und diesen mittels Stick oder Digikreuz durch die Gegend bugsiert. Pac Pix ist in dieser Hinsicht jedoch ganz anders: Da der Hauptcharakter Pac-Man ein sehr simples "Gebilde" ist und es keinen Picasso bedarf um seine Form nachzuzeichnen, muss man genau dies auch tun. Ihr tippt mit dem Stylus auf den Touchscreen und malt euch euren Helden selbst. Das muss nicht schön werden, aber die Form sollte schon klar erkennbar sein und ihr müsst an der richtigen Stelle ansetzen, denn sonst wird der gelbe Fresssack nicht zum Leben erweckt. Die Größe, in der ihr Pac-Man zeichnet, hat Einfluss auf seine Geschwindigkeit. Umso kleiner er ist, desto schneller bewegt er sich und umso größer, desto langsamer. Euer runder Gefährte läuft immer in Blickrichtung. So lange, bis ihr ihm eine Mauer in den Weg stellt. Dafür genügt ein simpler Strich. Die Richtung ist dabei allerdings entscheidend. Wird die Mauer von unten nach oben gezeichnet, so läuft Pac-Man nach oben weiter, wenn er auf das Hindernis trifft. Selbiges gilt natürlich für alle anderen vier Himmelsrichtungen.

    Die fiesen Geister

    Gezeichnete Pfeile dienen als Geschoss Gezeichnete Pfeile dienen als Geschoss Das waren soweit die Grundlagen, doch was muss damit eigentlich erreicht werden? Eure Aufgabe ist es den Bildschirm innerhalb eines vorgegebenen Zeitlimits von Geistern zu befreien. Dazu reicht es, wenn Pac-Man in ihre Nähe kommt um sie mit seinem großen Maul zu verschlingen. Anfangs lassen sich die Gespenster noch ohne weiteres erwischen, da sie ziemlich langsam sind und unachtsam durch die Gegend schweben. Mit der Zeit begegnen euch aber immer aufgewecktere Kerlchen. Manche legen einen Zahn zu, wenn sie den gelben Schrecken sehen, andere beamen sich einfach mal eben weg, kurz bevor sie im Verdauungstrakt unseres Helden landen würden. Es gibt sogar Geister mit Rüstung, welche aber nur frontal schützt. Sie können also von hinten aufgefressen werden. Selbst kreative Zeitgenossen haben es unter die Gegnerschar geschafft. Diese Spezies kleckst wie wild mit Farbe herum. Hört sich nicht sonderlich schlimm an, doch überall wo Farbkleckse sind, kann man keine Mauern oder Pac-Mans mehr zeichnen.

    Sprengt die Käfige Sprengt die Käfige In hektischen Situationen kostet das nicht selten ein Leben und davon hat man für jeden Abschnitt nur eine begrenzte Anzahl übrig. Sind alle Leben verbraucht, so kann kein weiterer Pac-Man mehr gezeichnet werden und das Spiel ist zu Ende. Wer also sicher durch die zwölf Kapitel mit jeweils 5-6 Levels kommen will, muss gut aufpassen, dass er keine Fehler macht. Doch das passiert leider allzu schnell. Hat man für einen kurzen Moment den Überblick verloren ist Pac-Man auch schon aus dem Bild und damit im todbringenden Nirwana. Eine Ausnahme gibt es aber, die euch erlaubt den Touchscreen zu verlassen: Ein kleiner Gang auf dem oberen Bildschirm. Dieser muss jedoch meistens erst durch Schalter geöffnet werden und kann dann betreten werden, indem man an den beiden Eingängen einfach den unteren Screen verlässt. Dort finden sich dann Extraleben oder die bekannten, Punkte bringenden Früchte. Später verstecken sich sogar Geister in diesem kleinen Tunnel, sodass ihr ihn auf jeden Fall nutzen müsst.

    Pfeile und Bomben

    Einer der Endgegner Einer der Endgegner Während ihr in den ersten Kapiteln nur auf Pac-Man und Mauern zurückgreifen könnt, kommen mit der Zeit noch einige Features hinzu. Schon sehr bald werdet ihr in das Geheimnis der Pfeile eingeweiht. Diese stehen ab Kapitel 5 zur Verfügung und können so oft wie erwünscht gezeichnet werden. Das gestaltet sich aber schon weitaus schwerer als die einfache Pac-Man-Form, da man nach einem genauen Schema vorgehen muss. Ist ein Pfeil geglückt so flitzt er in die Richtung, in welche seine Spitze zeigt. Das lässt sich nun auf verschiedene Arten nutzen. Wenn ihr einen Geist abschießt, dann ist dieser kurzzeitig gelähmt. Pfeile müssen aber auch eingesetzt werden um weiterzukommen. Oftmals schweben Geister in kleinen Blasen irgendwo auf dem oberen Screen durch die Lüfte. Allein mit Pac-Man kommt ihr da nicht ran, also erstmal runterschießen und dann auffressen. Später gibt es jedoch Hindernisse, die euren Pfeilen standhalten. Hier darf dann um die Ecke geschossen werden. Wenn ihr einen Spiegel im richtigen Winkel trefft, wird der Schuss abgelenkt und kann Dinge erwischen, die sonst nicht zu erreichen gewesen wären. Außerdem können Schalter durch Abschießen aktiviert werden. Doch dem noch nicht genug. Neben Pfeilen, lassen sich später auch noch Bomben zeichnen. Oftmals sind Geister eingesperrt oder haben eine schützende Kiste auf der Rübe. Um an die Feinde ran zu kommen, muss nur eine Bombe gezeichnet werden und eine Zündschnur. Nun braucht es noch ein kleines Feuer in der Nähe und schon kann eure Bombe gezündet werden. Häufig muss dieses Feuer aber erst durch Schalter aktiviert werden, was wiederum durch den Einsatz von Pfeilen geschehen kann. Man braucht kein Detektiv sein, aber ein bisschen mitdenken ist da schon sehr hilfreich. Ganz besonders bei den Endgegnern. Diese einfach nur zu Fressen wäre ja viel zu langweilig. Da muss man sich schon was einfallen lassen und die notwendige Strategie durchschauen, welche zum Erfolg führt. Das zunächst simpel anmutende Gameplay wird dadurch mit ein wenig mehr Tiefgang und Abwechslung gewürzt.

  • Pac-Pix
    Pac-Pix
    Publisher
    Nintendo
    Release
    08.10.2008
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Pac-Pix
Pac-Pix im Gamezone-Test
Ob sich das alte Spielprinzip mit einer modernen Steuerung verträgt, verrät euch unser ausführlicher Test.
http://www.gamezone.de/Pac-Pix-Spiel-26461/Tests/Pac-Pix-im-Gamezone-Test-990272/
07.06.2005
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2005/06/pp_01.jpg
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