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  • Pac'n Roll im Gamezone-Test

    Ein altes Spielkonzept wird durch die Nutzung der DS-Features und schöner Grafik zu neuem Leben erweckt.

    In der Videospielgeschichte kann Pac-Man als wahres Urgestein bezeichnet werden. Er drehte seine Runden bereits, als viele der heute aktuellen Helden noch nicht einmal in Planung waren. Selten hat es eine Figur aus einem Spiel geschafft mit so schlichtem Aussehen dermaßen viele Leute in ihren Bann zu ziehen und Sympathien zu gewinnen. Trotz seines hohen Alters ist Pac-Man auch jetzt noch modern. Dem Nintendo DS stattet er bereits seinen zweiten Besuch ab. Sein Debüt war mit "Pac Pix" sicherlich sehr kreativ und auch innovativ, aber leider nur von durchschnittlicher Qualität. Kann der gelbe Vielfraß mit Pac'n'Roll besser überzeugen?

    Pac'n Roll Pac'n Roll In Pac-Land steht ein großes Fest bevor und alle sind guter Laune und freuen sich darauf. Den fiesen Geistern passt das aber gar nicht, also hecken sie einen Plan aus, wie sie Pac-Man und seine Freunde überlisten und ihnen den Spaß verderben können. Da kommen sie auf die glorreiche Idee, den mächtigen Geist Golvis auf die feiernde Gesellschaft loszulassen. Dieser wurde nicht ohne Grund vor langer Zeit verbannt - doch die fiesen Geister nehmen das Risiko in Kauf und setzen alles daran, das Fest zu verhindern. Golvis, der auf Rock'n'Roll abfährt, schnappt sich schließlich sämtliche Bewohner und entführt sie. Alle außer Pac-Man, der von einer kleinen Fee beschützt wurde. Sie kennt Golvis bereits aus vergangenen Zeiten und weiß daher um seine Schwächen bestens bescheid. Da Pac-Man der einzige Übriggebliebene ist, liegt es nun an ihm, seine Freunde und Familie zu retten und Golvis wieder dahin zu verbannen, wo er hergekommen ist.

    Kula World oder Marble Madness?

    Pac'n Roll Pac'n Roll Es kommt zwar eher selten vor, dass ein Spiel erscheint, in dem man eine Kugel durch die Gegend rollen muss, doch es gab schon mal das eine oder andere. Allerdings kann man "Pac'n'Roll" nicht so richtig mit Spielen wie etwa "Kula World" oder "Marble Madness" vergleichen. Das Spielprinzip mag auf den ersten Blick vielleicht ähnlich erscheinen, allerdings unterscheidet es sich doch recht stark von den genannten Beispielen. Das kommt nicht zuletzt daher, dass typische Pac-Man-Features eingebaut wurden: Es reicht nicht, einfach nur den Ausgang zu finden, denn bis man erst einmal dort angelangt ist, muss einiges getan werden. Überall sind Pac-Punkte (die kleinen gelben Kügelchen) und Power-Pillen (die großen gelben Kugeln) verteilt. Wie schon vor vielen Jahren gilt es natürlich auch heute noch, diese Pac-Punkte einzusammeln. Obwohl nicht alle dieser Punkte in einem Level gefunden werden müssen, sollte man darauf achten möglichst viele zu erwischen. Golvis hat nämlich Pforten aufgestellt, die sich nur bei einer bestimmten Anzahl an Pac-Punkten öffnen. Nach einigen Levels trefft ihr sogar höchstpersönlich auf ihn und müsst euch eine Strategie überlegen, wie er besiegt werden kann.

    Pac'n Roll Pac'n Roll Logischerweise ist es nicht so ohne weiteres möglich, an die begehrten gelben Kugeln zu gelangen, denn die Geister versuchen dies mit allen Mitteln zu verhindern und lauern euch hinter jeder Ecke auf. Leider verfügt Pac-Man über keine wirksamen Angriffe und ist daher hilflos ausgeliefert, wenn er von einer Geisterschar umzingelt wird. In solchen Situationen wünscht man sich eine Power-Pille, die jedoch nicht gerade großzügig vorhanden sind. Schluckt ihr nämlich eine solche, werden alle Geister plötzlich für kurze Zeit blau (farblich) und können einfach so durch Berührung gefressen werden. Sollte euch aber trotzdem mal ein Geist zu nahe kommen, dann muss dieser schnell vertrieben werden. Er erscheint dann auf dem Touchscreen und schwebt wild um unseren Helden herum und muss so schnell wie möglich per Stylus angegriffen werden. Verfehlt man ihn, zieht er immer mehr Energie ab. Durch das Auffressen von Feinden oder Obst, das wie auch die Power-Pillen nur spärlich zu finden ist, bekommt man aber wieder Energie zurück. Die Zeiten in denen Pac-Man gleich beim ersten kleinen Kratzer hinüber ist, sind also vorbei. Im Laufe des Spiels wird die Energieleiste immer größer, was auch unbedingt nötig ist, da ihr gegen Ende ein wenig ins Schwitzen kommen dürftet. Insgesamt hat "Pac'n'Roll" dennoch einen sehr humanen Schwierigkeitsgrad und fordert keine übermenschlichen Höchstleistungen vom Spieler.

    In Sachen Umfang hätte man auf jeden Fall noch mehr machen können, aber wenigstens verfügt jedes Level neben der normalen Geschichte noch über einen Challenge- und Time Attack-Modus. Die Challenges müssen jedoch einzeln freigespielt werden. Darin sollten dann bestimmte Ziele erreicht werden, wie etwa keine Pac-Punkte einsammeln oder fünf Geister auffressen und ähnliches. Im Time Attack Mode geht es, wie der Name schon sagte, um ein möglichst schnelles Beenden des Levels.

    Pac-Man-Schokolade

    Pac'n Roll Pac'n Roll Was könnte sich wohl hinter dem Begriff "Pac-Man-Schokolade" verbergen? Essbares Merchandising? Schokolade in Form eines Pac-Mans oder aber in gelber Farbe? Die Antwort ist ganz einfach: Es handelt sich um ein Item, mit dessen Hilfe sich Pac-Man verwandeln kann. Es gibt drei verschiedene Arten: Die Knight-, Aero- und Pac-Schokolade. Diese Verwandlungen spendieren unserem gelben Freund völlig neue Fähigkeiten: Als Knight-Man hat er beispielsweise eine Rüstung an und sinkt im Wasser immer gleich auf den Grund. Er rollt langsamer und wird von Wind kaum beeinflusst, da er viel schwerer ist als in normaler Gestalt. Außerdem kann er dicke Stahl-Kisten zerbrechen. Aero-Man ist das genaue Gegenteil: Dank seines geringen Gewichts, ist er unheimlich schnell unterwegs und kann eine gewisse Zeit lang in der Luft bewegt werden. Mit seinen kleinen Flügeln auf der Kappe ist das ja auch kein Wunder. Dafür bringt ihn aber bereits die kleinste Brise ins Wanken. Die Pac-Schokolade dient nun dazu, wieder normale Form anzunehmen. Durch dieses interessante Verwandlungs-Feature, bieten sich natürlich viele Rätsel an. So gibt es Stellen an denen ihr nur mit Aero-Man über riesige Abgründe flattern könnt oder auch Gewässer, deren Grund nur als Knight-Man erkundet werden kann. Es muss also immer fleißig hin- und hergewechselt werden.

    Die Touchscreen-Steuerung

    Pac'n Roll Pac'n Roll "Pac'n'Roll" wird komplett über den Touchscreen gesteuert. Das Geschehen läuft auf dem oberen Bildschirm ab, auf dem unteren sieht man Pac-Man ganz groß dargestellt. Je nachdem in welche Richtung ihr euch bewegen wollt, muss der große Pac-Man mittels Stylus angetippt werden. Dabei ist der Winkel, in dem der kleine Stift angesetzt wird, entscheidend. Zeichnet ihr einen Strich von unten nach oben, so bewegt sich Pac-Man ebenfalls nach oben. Es kommt außerdem darauf an wie schnell ihr über den Touchscreen zeichnet und wie lange ihr darauf verweilt. Durch einen langen, schnellen Strich kann Pac-Man in einen kurzen Schub versetzt werden, mit welchem sich sogar Kisten zerstören lassen. Geister kann das aber nicht beeindrucken. Das Prinzip ist durchaus simpel, doch in hektischen Momenten ist es trotz der präzisen Steuerung gar nicht so einfach etwas so umzusetzen, wie man sich das vorgestellt hat. Obwohl alles einwandfrei funktioniert und gut auf den Touchscreen umgesetzt wurde, kann die Handhabung hin und wieder ein wenig zu Schwierigkeiten führen - mit etwas Übung klappt es aber immer besser.

    Technische Aspekte

    Pac'n Roll Pac'n Roll Das Spiel ist komplett in 3D gehalten und bietet eine freibewegliche Kamera. Es läuft sehr flüssig und die Texturen und das gesamte Design der Welten sind gut gelungen. Die knallbunten Farben dürften aber sicherlich nicht jedermanns Geschmack sein. Auch die Story ist in Comic-Stil gehalten und ansprechend präsentiert. Die kurzen Sprachsamples sind auf Dauer ein wenig nervig, da sie sich immer wiederholen und sehr japanisch klingen. Ein wenig kitschig sind aber auch die Hintergrundmelodien. Man kommt sich ab und an vor, als stünde man inmitten eines Rummels. Doch was sollte man auch anderes erwarten, wenn man zum Beispiel durch das "Naschland" zieht? Musikalisch also durchaus passend, doch nichts was man besonders beachten müsste.

    Pac'n Roll (NDS)

    Singleplayer
    7,5 /10
    Multiplayer
    -
    Grafik
    8/10
    Sound
    7/10
    Steuerung
    8/10
    Gameplay
    7/10
    Leserwertung:
     
    Meine Wertung
    Pro & Contra
    technisch in Ordnung
    interessante Idee
    Steuerung sehr gut
    wenig Abwechslung
    für mache Spieler optisch zu bunt und zu kitschig
    Story ziemlich kurz
    kein Mehrspieler-Modus
  • Pac'n Roll
    Pac'n Roll
    Publisher
    Nintendo
    Release
    11.2005

    Aktuelles zu Pac'n Roll

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Pac'n Roll
Pac'n Roll im Gamezone-Test
Ein altes Spielkonzept wird durch die Nutzung der DS-Features und schöner Grafik zu neuem Leben erweckt.
http://www.gamezone.de/Pacn-Roll-Spiel-26457/Tests/Pacn-Roll-im-Gamezone-Test-990550/
28.11.2005
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2005/11/pacnroll_1.jpg
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