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  • Patapon im Gamezone-Test

    Individuell wie "Loco Roco" und charmant stilvoll. "Patapon" bietet Strategie und Musikelemente, tolle Grafik und Spielspaß pur!

    Die PSP ist ja schon ein edles Gerät: Super Technik, schöner großer Screen und über das Design kann man auch nicht meckern. Was Sonys Handheld aber immer wieder vorgeworfen wird, ist die Tatsache, dass zu viele Portierungen von beliebten Sony Spielen erscheinen. Oft werden auch Stimmen laut, die behaupten, das Sortiment an PSP-Games sei einfach zu gewöhnlich oder gar langweilig. In gewissem Maße ist das durchaus nachvollziehbar, aber es stechen auch immer wieder Titel hervor, die zeigen, dass es auch anders geht. Vor einigen Jahren hat man mit dem durchgeknallten "Loco Roco" bewiesen, dass Kreativität und die PSP keine sich gegenseitig abstoßenden Pole sein müssen. Mit "Patapon" wird das ebenfalls wieder allzu deutlich. Es bietet ein frisches Spielprinzip, das sich in kein vorhandenes Genre pressen lässt und mit kreativen Ideen aufwarten kann.

    Du, Gott?!

    Patapon Patapon Wollte nicht jeder schon einmal Gott spielen? Na gut, es gibt bereits diverse Spiele, in denen man diese Rolle einnehmen darf, aber bei "Patapon" ist das ein wenig anders. Ihr schlüpft in die Rolle des Allmächtigen und befehligt das Völkchen der Patapon. Diese süßen kleinen Augapfel-Wesen vertrauen euch blind und tun genau das, was ihr von ihnen verlangt. Einen kleinen Haken gibt es dabei aber: Ihr müsst eure Befehl in Form von rhythmischen Trommelklängen erteilen. Die Patapons hören nämlich nur auf die magischen Trommeln und folgen diesen blind. Mit ihren Schwertern und Speeren ziehen sie mit eurer Hilfe in den Kampf gegen die fiesen Zigotons, um nach Erdende zu gelangen. Erdende ist so etwas wie das Paradies für Patapons, denn dort kann man "ES" sehen. Was dieses "ES" genau ist, wissen selbst die Patapons nicht, aber sie möchten unbedingt dorthin und genau das herausfinden. Auf ihrem weiten Weg müssen sie sich vielen Herausforderungen stellen, ihre Erzfeinde bekämpfen, Fallen überstehen und gegen das launische Wetter ankommen.

    Pata, pata, pata, pon!

    Patapon Patapon Das Besondere an "Patapon" ist, neben dem eigenwilligen Look, ganz klar das außergewöhnliche Spielprinzip. Es lässt sich in kein bislang bekanntes Genre genau einsortieren, da es die verschiedensten Elemente miteinander kombiniert. Man könnte es als einen Mix aus Bemani (Musikspiel) und Strategie-Spiel bezeichnen, aber so richtig trifft es das auch nicht. Warum es so schwer ist, eine genaue Genre-Definition zu finden, erklärt sich am Spielprinzip. In der Rolle des Allmächtigen habt ihr die volle Kontrolle über eure kleinen Patapons. Zu Beginn sind die Möglichkeiten allerdings noch beschränkt und ihr könnt ihnen lediglich befehligen vorzurücken und anzugreifen. Das geschieht anhand der magischen Trommeln. Jede der vier Hauptbuttons der PSP steht dabei für einen anderen Trommelklang. Das Viereck erklingt als "Pata", der Kreis als "Pon". Sie stellen die beiden zentralen Kommandos dar. Je nachdem, wie man diese kombiniert, führen eure Truppen bestimmte Aktionen durch. Tippt man dreimal auf Viereck und einmal auf Kreis, so erklingt ein "Pata, pata, pata, pon!". Es lässt die Patapons vorrücken. Wenn ihr hingegen ein "Pon, pon, pata, pon!" spielt, dann bedeutet das Angriff und eure Truppen stürzen sich auf die umliegenden Feinde. Klingt doch gar nicht so kompliziert und das Prinzip ist auch leicht verständlich, aber es gibt da einen kleinen Haken: Die Befehle müssen einem bestimmten Rhythmus angepasst werden. Spielt ihr gleichmäßig rhythmisch ein pon....pon....pata....pon, ist alles in Ordnung und die kleinen Augenwesen ziehen in die Schlacht. Wenn ihr hingegen völlig willkürlich und ohne jeden Rhythmus pon..............pon...pata......pon spielt, so beklagen sich die musikalischen Krieger lautstark, kommen total aus dem Konzept und fallen manchmal sogar auf die (nicht vorhandene) Nase. Sie folgen also nur dann euren Befehlen, wenn diese im richtigen Takt eingegeben werden. Wenn der Rhythmus stets im Fluss bleibt und nicht unterbrochen wird, dann gelangen eure Truppen nach ein paar gelungenen Kommandos in den Fever-Modus. Hier drehen sie voll auf, greifen mit mehr Power an, sind agiler und richten mehr Schaden an. Sobald ihr aber wieder aus dem Takt seid, wird auch der Fever-Modus beendet. Im Verlauf des Spiels kommen noch die Kommandos "Chaka" und "Don" hinzu und es darf beispielsweise zur Verteidigung oder zum Kräftesammeln getrommelt werden.

    Strategie light mit musikalischem Einschlag

    Patapon Patapon Wie bereits angesprochen, spielt auch eine strategische Komponente in "Patapon" eine wichtige Rolle. Eure Truppe stellt sich schließlich nicht von alleine zusammen. Zu Beginn habt ihr nur wenige Krieger zur Verfügung, aber ihr könnt nach und nach neue hinzufügen. Dafür müsst ihr bestimmte Rohstoffe bezahlen, wie etwa Fleisch, Steine, Holz und andere. Ein Schwertkämpfer kostet ein Stück Fleisch und einen Stein, während Speerwerfer nur ein Stück Fleisch und ein Stück Holz (was weniger wertvoll ist, als ein Stein) kosten. Aber Holz ist nicht gleich Holz und Fleisch ist nicht gleich Fleisch. Es gibt gravierende Qualitätsunterschiede und je nachdem, wie edel das Material ist, aus dem euer Patapon hergestellt wird, desto stärker ist dieser auch. Allerdings wird mit zunehmender Qualität auch der Preis an Ka-Ching höher, die ebenfalls noch zu den übrigen Herstellungsmaterialien bezahlt werden müssen und eine Art Währung darstellen. Die Rohstoffe und die Ka-Ching kann man sich auf der Jagd verdienen. Es gibt Gebiete, in denen wilde Tiere leben. Eigentlich sind diese meist ziemlich harmlos und ergreifen vor euch die Flucht. Wenn es aber gelingt, sie zur Strecke zu bringen, dann werdet ihr dafür mit Fleisch und anderen Rohstoffen oder wertvollen Ka-Ching belohnt. Doch auch in Minispielen können Rohstoffe ergattert werden. Trompetet einem Baum ein Lied vor und aus seinen Ästen fallen nützliche Gegenstände, musiziert mit einem Berg-Wesen und schaltet noch andere Minigames frei.

    Patapon Patapon Es gibt verschieden Gruppen von Patapons. Tatepons sind mit Schwertern/Beilen und dicken Schilden bewaffnet. Sie haben somit eine gute Verteidigung und eigenen sich für Nahkampfgefechte. Yaripons sind mit Speeren ausgestattet, die sie auf kurze Distanz werfen können. Schilde besitzen sie aber keine. Auch die Yumpions sind nicht geschützt, haben dafür aber Pfeil und Bogen, womit sie Gegner aus sicherer Entfernung angreifen können. Später kommen auch noch Reiter dazu oder langsame, aber kräftige Kerle, die ordentlich reinhauen können und noch andere. Für jede neue Mission müsst ihr euch genau überlegen, welche drei Patapon-Arten ihr mitnehmen wollt. Kommt es eher auf Distanzangriffe an oder auf Nahkampf, Verteidigung oder Schnelligkeit? Welche eurer Patapons sind mit besonders guten Waffen, Helmen oder Schilden ausgerüstet, wie reagieren die Feinde auf die verschiedenen Truppen... Vieles, was berücksichtigt werden sollte. Das spielt selbst auf der Jagd nach Rohstoffen eine Rolle, denn es gibt auch Tiere (wie etwa die Motitis), die beim Geruch eurer Pferde sofort das Weite suchen. Hier bietet es sich also nicht an, auf die Reiter zurückzugreifen.

  • Patapon
    Patapon
    Publisher
    Sony
    Developer
    Sony
    Release
    27.02.2008
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Patapon
Patapon im Gamezone-Test
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http://www.gamezone.de/Patapon-Spiel-26737/Tests/Patapon-im-Gamezone-Test-991743/
07.04.2008
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2008/04/screen1_large_24_.jpg
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