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  • Pathway to Glory: Ikusa Islands im Gamezone-Test

    Der Nachfolger von Pathway to Glory bietet uns in erster Linie Altbewährtes.

    Jeder Gamer, der ein N-Gage sein eigen nennen kann, wird wohl um den Toptitel "Pathway to Glory" aus dem Jahre 2004 kaum herum gekommen sein. Das Spiel überzeugte damals mit einem süchtigmachenden Gameplay und einer detaillierten 2d-Grafik. Zudem war es das erste Online-N-Gage Spiel, das ein Player vs. Player Gefecht zugelassen hatte. Entwickler RedLynx kündigte nach dem Erfolg auf dem N-Gage auf der E3 in diesem Jahr den Nachfolger an. Ob der Titel an den Erfolg des Vorgängers anknüpfen kann, erfahrt ihr in unserem folgenden Review.

    Neues Szenario

    Pathway to Glory: Ikusa Islands Pathway to Glory: Ikusa Islands Genau wie Im Vorgänger verschlägt es den Spieler in das Szenario des zweiten Weltkrieges. Diesmal ist jedoch nicht Europa Schauplatz des Geschehens, sondern Asien, genauer gesagt Japan. Man kämpft wieder auf der Seite der Amerikaner und muss gegen den Feind bestehen. Unser Vorgesetzter ist der erfahrene Navy Commander General Arthur McDouglas. Dieser führt das Kommando über unsere Einheit, ein physisch kampfbereites Team, das aber unvorbereitet auf die wahren Schrecken des Krieges ist. Die Handlung von Pathway to Glory: Ikusa Islands beginnt damit, dass wir auf die Schlachtfelder im Pazifik des 2. Weltkriegs geworfen werden. Unsere erste Aufgabe: eine Zerstörungsmission im Herzen einer von den Japanern besetzten Stadt.

    Pathway to Glory: Ikusa Islands Pathway to Glory: Ikusa Islands Im Gegensatz zur Story ist die Menüstruktur komplett gleich geblieben. Man hat die Auswahl zwischen dem Storymodus, Multiplayermodus und dem Onlinespiel. Also genau wie beim Vorgänger. Der Einzelspielermodus beginnt mit einem imposanten Intro, welches in einer Bildergeschichte und in Englisch erzählt wird. Vor jeder dieser Missionen bekommt man ein ausführliches Briefing, in dem die Missionsziele, besondere Gefahren oder Sekundärziele besprochen werden. Startet man die erste Mission, fällt sofort auf, dass Pathway to Glory: Ikusa Islands genau wie sein Vorgänger kein gewöhnliches Spiel ist. Etwas ungewohnt steuert man seine Soldaten rundenbasierend. Dieses Spielprinzip kennt man etwa aus den "Civilization" Spielen für den PC. So besitzt jeder der jeweils 4-8 Soldaten eine bestimmte Anzahl an Aktionspunkten pro Runde, die man für alle möglichen Aktionen verwenden kann. So kostet alles, was man mit seinen Soldaten macht, eine bestimmte Anzahl an Aktionspunkten. Es kostet wesentlich mehr einen Soldaten in großer Entfernung mit, zum Beispiel dem Scharfschützen, niederzustrecken, als jemanden, der direkt vor einem steht. Aber auch Aktionen wie das einfache Fortbewegen kosten eine bestimmt Anzahl an Punkten. Dinge, wie Ducken oder Hinlegen kosten hingegen keine Punkte. Verwendet man nicht alle seiner Aktionspunkte, sind diese nicht etwa gelöscht. Der jeweilige Soldat schießt dann selbstständig, sollte ein gegnerischer Soldat in seinen Sichtbereich kommen während der Feind am Zuge ist.

    Altbewährtes und wenig Neues

    Pathway to Glory: Ikusa Islands Pathway to Glory: Ikusa Islands Nach den ersten gespielten Missionen fällt auch im Spielgeschehen selber auf, dass nur geringfügige Änderung und Verbesserungen im Spielablauf durchgeführt wurden. Allerdings haben die Entwickler im dies auch immer betont. Laut RedLynx habe man auf die Fans gehört und das Spiel da verbessert, wo es noch ausbaufähig war. Beispielsweise wurde das Waffenarsenal der Soldaten durch den Mörser aufgerüstet. Dieser Mörser hat ungefähr die Einschlagskraft einer Bazooka, kann aber, zumindest auf kurze Distanz, besser eingesetzt werden. Die restlichen Waffen sind größtenteils gleich geblieben. So kann man zwischen allerhand Waffen auswählen. Es gibt zum Beispiel M1 Gewehr, M1A1 SMG, M1918A2, M1903 Gewehr, US Pistole, M1 Raketenwerfer, 1941 LGM oder auch den Flammenwerfer. Neu sind auch einige Fahrzeuge im Spiel. So kann man Panzer, Jeeps oder Truppentransporter jederzeit im Spiel fahren und gegebenenfalls auch eine Gegner damit überfahren. Aber auch stationäre Waffen stehen einem wieder zur Verfügung, wie zum Beispiel eine MG oder ein Raketenwerfer. Die taktische Möglichkeiten sind auch wieder sehr vielfältig: So lässt sich die Umwelt wunderbar in sein Vorgehen mit einbeziehen, da diese fast komplett zerstörbar ist und so z.B. neue Wege preisgeben. Auch kann man sich wieder in Häusern verschanzen. Allerdings sollte man hierbei besser aufpassen, da neben den Fahrzeugen auch die Häuser mit der richtigen Waffe zerstörbar sind.

    Pathway to Glory: Ikusa Islands Pathway to Glory: Ikusa Islands Für jede überlebte Mission erhalten die Soldaten Erfahrungspunkte, welche sich auf ihre Eigenschaften auswirken. Darum ist es umso negativer, wenn mal einer von ihnen auf dem Schlachtfeld getötet wird und durch einen blutigen Anfänger ersetzt werden muss. Einmal im Spiel ist man auf die ausgewählten Waffen angewiesen, denn nur vor dem Einsatz im Briefing kann man die Ausstattung der Kämpfer noch ändern, im Spiel selbst gibt es keine neuen hinzu. Dafür gewinnen die Soldaten an Erfahrung und werden mit Orden ausgezeichnet. So können richtige Kampfmaschinen herangezogen werden, die aufgrund ihrer Eigenschaften viel besser treffen, etc können als "normale" Soldaten.

    Grafik, Sound und Steuerung

    Pathway to Glory: Ikusa Islands Pathway to Glory: Ikusa Islands Die Grafik von Pathway to Glory: Ikusa Islands ist ebenfalls dieselbe wie im Vorgänger. Zwar wurde sie an das Sezenario des Pazifiks angepasst, dennoch ist es dieselbe Engine. Die 2d Engine kann aber nach wie vor überzeugen und stellt das Spiel wirklich detailliert dar und bietet viele Einzelheiten. Die wunderschönen Explosionen der Gebäude oder die Effekte des Flammenwerfers sehen für N-Gage Verhältnisse unglaublich aus. Auch die Zwischensequenzen sind wieder einmal ausgesprochen atmosphärisch gelungen. Zwar erwarten einen wieder keine animierten Filmchen, wie beispielsweise in X-Men Legends 1 und 2, dennoch sind die Zwischensequenzen sehr beeindruckend. Das kommt nicht zuletzt durch den nahezu perfekt umgesetzten Sound. Vor allem die Musik im Spiel ist wieder einmal Oscarreif in Szene gesetzt worden. Die einzelnen Musikstücke können einwandfrei an die Qualität im Vorgänger anknüpfen. Auch die Sprachausgabe ist einfach tadellos. Zwar sind die Briefings, etc auf Englisch, was aber nicht weiter schlimm ist, da alles per Untertitel noch mal nachzulesen ist. Die Geräusche während der Schlacht sind realistisch und nachvollziehbar umgesetzt worden. An der Steuerung hat sich rein gar nichts geändert. Sicherlich ist sie aber nach wie vor das gewöhnungsbedürftigste Feature in Pathway to Glory: Ikusa Islands. Wie oben bereits erwähnt, werden die Soldaten mit einer bestimmten Anzahl an Aktionspunkten gesteuert. Nach 1-2 Stunden Spielzeit beherrscht man diese aber einwandfrei. Die Menüsteuerung ist einfach und übersichtlich gehalten worden.

    Der Onlinemodus

    Pathway to Glory: Ikusa Islands Pathway to Glory: Ikusa Islands Die größten Verbesserungen, sowie Neuerungen sind eindeutig im Multiplayer- bzw. im Onlinemodus zu finden. Dieser war ja schon beim ersten Pathway to Glory Teil das Prunkstück gewesen. Nach wie vor gibt es die beiden Modi "Gefiltert" und "Rangliste". Im Ranglistenmodus bekommt man nur menschliche Gegner vorgesetzt, die auch denselben "Skill-Level" besitzen. Durch Sieg und Niederlage bekommt man jeweils Punkte in der weltweiten Rangliste. Im gefilterten Modus kann man gegen jeden Gegner antreten, mit dem man spielen möchte. Hier hat es keine Auswirkungen auf die Rangliste ob man verliert oder gewinnt. Dieser Modus ist also besonders für Neulinge geeignet. Ikusa Islands wurden insgesamt neun neue Multiplayerkarten spendiert. Es gibt wie im Vorgänger auch wieder nur den "Capture the Flag" Modus, was bedeutet, dass man vom Gegner alle Stützpunkte einnehmen muss oder alle Feinde erledigen muss, um zu gewinnen. Neu in Ikusa Islands ist, dass man diesmal auch im Ranglistenmodus zu dritt, viert, fünft oder zu sechst spielen kann. Im ersten Teil konnte man dies nur im gefilterten Modus tun. Auch im Multiplayerspiel selber wurde einiges verbessert. Immer noch gibt es die "Voice Communication" mit der man kurze Sprachnachrichten aufnehmen kann, um diese dann an seine Verbündeten zu senden. In Ikusa Islands hat man nun aber auch die Möglichkeit über Textnachrichten mit seinen Verbündeten aber auch mit seinen Feinden zu kommunizieren.

    Pathway to Glory: Ikusa Islands (NGA)

    Singleplayer
    8,2 /10
    Multiplayer
    -
    Grafik
    8/10
    Sound
    10/10
    Steuerung
    7/10
    Gameplay
    8/10
    Leserwertung:
     
    Meine Wertung
    Pro & Contra
    Abwechslungsreiches Gameplay
    viele taktische Spielmöglichkeiten
    gelungene und zugleich historisch korrekte Missionen
    die Sprachausgabe
    das Feldradio
    die atmosphärische Musik
    die beeindruckenden Zwischensequenzen
    der umfangreiche Onlinemodus
    hoher Wiederspielwert durch verschiedene Schwierigkeitsgerade
    Kaum Neuerungen im Singleplayermodus
    kein echter Nachfolger
    Gegner für Neulinge teilweise sehr unfair
    Steuerung sehr gewöhnungsbedürftig
  • Pathway to Glory: Ikusa Islands
    Pathway to Glory: Ikusa Islands
    Publisher
    Nokia
    Developer
    RedLynx
    Release
    03.11.2005

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Pathway to Glory: Ikusa Islands
Pathway to Glory: Ikusa Islands im Gamezone-Test
Der Nachfolger von Pathway to Glory bietet uns in erster Linie Altbewährtes.
http://www.gamezone.de/Pathway-to-Glory-Ikusa-Islands-Classic-26756/Tests/Pathway-to-Glory-Ikusa-Islands-im-Gamezone-Test-990543/
24.11.2005
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2005/11/Screenshot_01__7_.jpg
tests