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  • Penny Racers: Gemütliche Kaffeefahrten - Leser-Test von sinfortuna

    Penny Racers: Gemütliche Kaffeefahrten - Leser-Test von sinfortuna Etwas ältere Videospiel-Hasen werden sich möglicherweise an "Penny Racers" erinnern können, welches als Import auf den Namen "Choro Q" hörte. Mehrere Versionen dieser relativ unspektakulär präsentierten aber oft (je nach Geschmack) langzeitmotivierenden Rennspielserie sind bereits erschienen, mir persönlich waren die Titel für die alte Playstation und die PS2 bekannt. Des Weiteren gab sich dieser Rennspieltitel aber auch auf dem Gameboy Advance die Ehre und erneut kam ich zudem Fazit, dass dieses Videogame sicherlich nicht jedermanns Sache ist, aber den ein oder anderen Freak von uns trotzdem viele Stunden fesseln wird. Ich bin mir völlig darüber im Klaren, dass so manch einer von Euch den Kopf schütteln wird, da sowohl Präsentation etwas mau daherkommt (aber nicht hässlich) als auch einige Passagen extrem langatmig sind, doch mir persönlich ist ein langfristig motivierender Spielmodus wesentlich wichtiger als eine in wenigen Stunden flott durchgespielte Actionraserei, die nicht mehr zu einem erneuten Durchspielen reizt. Wie dem auch sei, an abwechslungsreichen Strecken und vielen Autos mangelt es "Penny Racers" jedenfalls nicht und auch das Handling der Autos ist ziemlich sauber ausgefallen, so dass sich doch (auch objektiv) einige positive Punkte ausfindig machen lassen, schätze ich.

    Insbesondere die Vielzahl an vorhandenen Rennstrecken, die zudem auch noch sehr in ihrer Gestaltung variieren, ist ein großes Plus dieses Games. Ob Querfeldeinfahrten, über schmale Gebirgspässe, durch unterirdische Höhlen, Minengebiete oder sogar über Wasser und in der Luft (vorausgesetzt, dass Euer Auto über ein entsprechendes Equipment wie Schwimmflossen oder Flügel verfügt), nahezu alles ist dabei, natürlich auch ganz normale Rennen über gut asphaltierte Straßen. Ein schneller Einstieg ist aufgrund der einfachen Steuerung möglich, manch einem mag diese zu wenig komplex sein, keine Frage, mir jedenfalls machte es nicht allzu viel aus, war mir doch von vornherein klar, dass wir es in diesem speziellen Fall mit einem spaßigen und auch auf Niedlichkeit getrimmten Fun-Racer zu tun haben. Trotz des knallig bunten Designs und der vergleichsweise unspektakulären Präsentation (dazu später an anderer Stelle noch mehr) ist dieses Game keineswegs in Nullkommanichts durchgespielt, ganz im Gegenteil, erstaunlich lange werden wir hier bei "Penny Racers" für den GBA unterhalten. Wie ich es schon von der alten PS-Version kannte, gibt es zwar einige langwierige Passagen, in denen Ihr den ein oder anderen Kurs "bis zum Erbrechen" rauf und runter fahrt, um durch die entsprechende Platzierung das gewünschte Preisgeld zu erzielen und so auf Dauer später sich endlich den begehrten neuen (und natürlich leistungsstärkeren) Wagen leisten zu können, doch wer sich damit anfreunden kann, freut sich über eine erstaunlich hohe Motivation, welche leicht und locker in den 30-Stunden-Bereich übergeht, wenn nicht sogar noch mehr.

    Fans ernsthafter Rennspielsimulationen kommen hier übrigens nicht auf ihre Kosten, damit wir uns in diesem Punkt klar verstehen. Entsprechend wenig genau sollte man an einigen Stellen die Fahrphysik nehmen, allein schon an dieser und auch den etwas merkwürdigen Landschaften, die wir im Laufe der Zeit befahren, wird deutlich, dass das Entwicklerteam THQ es mit dem Realismus nicht ganz so eng gesehen hat. Trotzdem kommt ziemlich schnell Spielspaß auf, sofern man sich nicht an der leicht angestaubt wirkenden Optik stört und auch die sehr spartanische Soundkulisse - um es noch milde auszudrücken - außen vor lässt. Allein die Tatsache, dass der Vierspielermodus ordentlich Stimmung aufkommen lässt (vier Gameboys, vier Link-Kabel und vier Module sind dafür allerdings erforderlich), ist derart positiv, dass man dieses Game insgesamt einfach nicht schlecht einschätzen darf, des weiteren geht diesem Rennspiel auch im Solospielermodus keineswegs schon nach sehr kurzer Zeit die Puste aus, was bei zahlreichen Genre-Konkurrenten viel eher der Fall ist. Die Jagd nach konstant guten Platzierungen, weiteren Preisgeldern, dem Investieren des frisch verdienten Zasters in neue Wagen oder auf Wunsch auch (erst einmal) in eine neues Getriebe, Reifen, neue Lackierungen u.v.m. kann sogar süchtig machen und entschädigt für die ein oder andere monotone Passage. Das Spieltempo ist allerdings nicht besonders hoch und bildet tatsächlich einen Schwachpunkt in diesem Game, fast regelmäßig geht es erstaunlich "gemütlich" zu, dies will ich nicht verschweigen. Positiv hingegen ist zu vermerken, dass es nie unübersichtlich wird und des Weiteren weder hektisch noch chaotisch, schließlich sind mir auch keine besonders unfairen Momente in Erinnerung geblieben, was ja auch nicht ganz unwichtig sein dürfte, schätze ich.

  • Penny Racers
    Penny Racers
    Publisher
    THQ
    Release
    2002
    Leserwertung
     
    Meine Wertung
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1004119
Penny Racers
Penny Racers: Gemütliche Kaffeefahrten - Leser-Test von sinfortuna
http://www.gamezone.de/Penny-Racers-Classic-27058/Lesertests/Penny-Racers-Gemuetliche-Kaffeefahrten-Leser-Test-von-sinfortuna-1004119/
28.04.2006
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2012/05/gamezone_1__0__1__2__3__4__5__6_.jpg
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