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  • Peter Jackson's King Kong: Ganz großes Affenkino! - Leser-Test von HerrLeichenwald

    Peter Jackson's King Kong: Ganz großes Affenkino! - Leser-Test von HerrLeichenwald Wer kennt ihn nicht, den haarigen Riesenaffen, der zuerst 1933 die Kinos dieser Welt unsicher machte. Mittlerweile gibt es eine Vielzahl an Fortsetzungen und Remakes des Originals und 2005 traute sich auch "Herr der Ringe" - Regisseur Peter Jackson an das alte Material heran und erstellte einen grundsoliden Film mithilfe neuester Animationstechniken und verlieh Kong so ein erschreckend realistisches aussehen. Wie jeder Film dieses Kalibers erhielt natürlich auch Peter Jacksons King Kong eine gleichnamige Umsetzung als Videospiel. Genau dieses Spiel hat nun einen großen Schritt im Kampf gegen die Vorurteile gegen Filmumsetzungen gemacht und damit bewiesen, dass man auch gute Spiele zu einem Riesenfilmprojekt produzieren kann. In diesem Fall würde ich sogar den Unterhaltungsgrad des Spiels weit über den des Films stellen.

    Die Story des Films und damit auch des Spiels sollte zwar jedem bekannt sein, aber der Vollständigkeit halber soll sie auch hier noch kurz umrissen werden: Carl Denham ist Regisseur, nur leider nicht wirklich erfolgreich und seine Produzenten geben ihm eine letzte Chance sich zu beweisen und seinen guten Ruf zurückzugewinnen. Um es der Filmwelt zu zeigen, hat er sich einen ganz besonderen Drehort für seinen Film ausgesucht: Skull Island. Mit ihm auf den Weg machen sich die Hauptdarstellerin Ann Darrow, und der bekannte Drehbuchautor Jack Driscoll, in dessen Rolle sie im Spiel schlüpfen und natürlich die Crew der Venture (das Schiff, welches das Filmteam zum Drehort verfrachtet).

    Schon bei der Ankunft gibt es einige Probleme. Durch Stürme und die starke Strömung in den Gewässern um die Insel landen die Teammitglieder an verschiedenen Stellen und es gilt zunächst wieder zusammen zu finden. Bei der Erkundung der mysteriösen Insel muss das Team feststellen, dass selbige ganz und gar nicht idyllisch, sondern eher tödlich ist. Relativ schnell machen sie Bekanntschaft mit den ersten Vertretern der längst ausgestorben geglaubten Rasse der Dinosaurier. Doch Denham lassen diese Gefahren völlig kalt und er will immer weiter vordringen, um seinen Film drehen zu können. Kurz darauf trifft das Team auch auf den nächsten Schrecken, den die Insel bereithält: Die Eingeborenen, welche Ann zum nächsten Opfer für ihren Gott Kong küren. Damit beginnt dann endgültig die spannende Jagd quer über die Insel, immer den Tod vor Augen.

    Die meiste Zeit des Spiels spielen sie, wie schon erwähnt, Jack Driscoll, in dessen Rolle sich King Kong wie ein Survival-Game aus der Egoperspektive spielt. Ständig wird man von der Population der Insel bedroht. Darunter befinden sich mehrere Dinosaurierarten, Riesentausendfüßler und Krabben. Um sich gegen diese Gegner wehren zu können greifen sie im Laufe des Spiels auf eine typische Auswahl an Waffen zurück, wie zum Beispiel die Pistole, die Schrotflinte oder das Präzisionsgewehr. Da King Kong allerdings kein Shooter ist sind diese Waffen nicht andauernd verfügbar, und wenn, dann nur mit geringem Munitionsvorrat. Weiterhin kann man immer nur eine Schusswaffe bei sich tragen. Jacks Hauptwaffe ist daher der Speer, welchen es in zwei Ausführungen gibt: Einmal den fachmännisch hergestellten Speer der Eingeborenen, welcher in begrenzter Anzahl überall auf der Insel zu finden ist und mit dem man schweren Schaden zufügen kann und zum anderen den zum Speer umfunktionieren spitzen Knochen, welcher weniger effektiv ist, dafür aber an den entsprechenden Stellen unbegrenzt verfügbar ist.
    Jack hat zwei Möglichkeiten sich mit dem Speer zu wehren: Zum einen kann er damit zustechen und zum anderen kann er ihn auf Feinde schleudern. Ein geworfener Speer kann wieder aufgehoben werden und weiter verwendet werden, allerdings zerbricht nach starker Belastung jeder noch so gute Speer einmal.
    Das Besondere an der Handhabung der Waffen in King Kong ist, dass dem Spieler kein HUD zur Verfügung steht und er damit auch auf das Fadenkreuz verzichten muss. Dieses kleine Detail ist der Schlüssel zur grandiosen Atmosphäre, die das Spiel ausmacht. Wenn man allein mit einem Speer bewaffnet einem ausgewachsenen Dinosaurier entgegen tritt und trotz der drohenden Gefahr den richtigen Moment zum Wurf abwarten muss, nur um direkt danach Deckung und eine neue Waffe zu suchen, ist die Ausschüttung von Adrenalin quasi vorprogrammiert. Die Soundkulisse, inklusive hechelndem Atem und das vibrierende Pad tun ihr Übriges.
    Ganz nebenbei verlangt die Art des Spiels in den Kämpfen ein gewisses taktisches Geschick, da man mit einfachem "Drauflosrennen" nicht weit kommen wird, schließlich segnet man spätestens nach dem dritten Biss das Zeitliche.
    Neben dem geschickten Einsatz der Waffen und der Umgebung bezüglich passender Verstecke gibt es noch einige Finessen, die einem weiterhelfen können, wie zum Beispiel die Nahrungskette. Jede frische Leiche wird von den Bewohnern des Dschungels als Nahrung gebraucht. Mit diesem Wissen kann man den ein oder anderen gefährlichen Gegner kurzzeitig ablenken um seine Position zu verbessern oder eine neue Waffe zu finden. Auch der Einsatz von Feuer ist hin und wieder sehr nützlich. So kann man mit einem brennenden Speer Flächen, die von Gras bewachsen sind einfach in Flammen setzen und so die darauf befindlichen Gegner ohne Probleme erledigen.

  • Peter Jackson's King Kong
    Peter Jackson's King Kong
    Publisher
    Ubisoft
    Release
    17.11.2005
    Leserwertung
     
    Meine Wertung:

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Peter Jackson's King Kong
Peter Jackson's King Kong: Ganz großes Affenkino! - Leser-Test von HerrLeichenwald
http://www.gamezone.de/Peter-Jacksons-King-Kong-Spiel-27242/Lesertests/Peter-Jacksons-King-Kong-Ganz-grosses-Affenkino-Leser-Test-von-HerrLeichenwald-1007374/
05.05.2008
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2005/11/TV2005111510413100_120613105929.jpg
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