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  • Phantom Crash im Gamezone-Test

    Bei "Phantom Crash" handelt es sich um ein Mechgame der etwas anderen und unbeschwerten Art. Weit und breit keine Spur von gigantischen Kolossen die in einem seit Generationen andauernden Krieg ihr Leben riskieren, satt dessen geht es um eine Gruppe Kids die in relativ kleinen Mechs, da nicht schwerer als vier Tonnen, die sogenannten Scoobees, Kämpfe nur so zum Spaß austragen, quasi als eine Art Sport. Dabei gibt sich die vorherrschende Atmosphäre recht friedlich und vor allem voller Gespräche über Probleme Heranwachsender, wie verlorener Liebesbriefe oder heimliche Liebschaften. Diese Gespräche aber finden ausschließlich per Textfenster statt, die man fleißig mit der A-Taste wegzudrücken hat. Auf eine Synchronisation der Stimmen hat man dabei völlig verzichtet, auch sind die Gesprächspartner nicht richtig animiert und bestehen nur aus Standbildern, die allerdings gerne und oft gewechselt werden um die Gefühlslage der Sprecher und Sprecherinnen zu verdeutlichen. Zudem ist auch der Text oft mit allerlei Zeichen, wie Herzchen und Sternchen, gekennzeichnet, was in der Summe dem ganzen Game einen etwas kindlichen Look verleiht.

    Das Gameplay selbst besteht aus dem Kaufen und Aufrüsten der Scoobees, wofür uns drei Hersteller der Maschinen sowie zwei Gebrauchtläden zur Verfügung stehen. Dort bekommt man allerlei Waffensysteme und Panzerungen zu kaufen, genauso wie die wichtigen Chips, welche irgendwie in Silikon gepresste Tierpsychen darstellen sollen. Nach dem Herrichten des Scoobees, was nicht immer bedeutet ihn vollends Aufzurüsten, denn ein leichter Scoobee ist wesentlich schneller und wendiger, begeben wir uns auf den Kampfplatz. Von diesen existieren insgesamt leider nur vier Stück, die man schon ziemlich bald auswendig kennt. Allerdings sind alle Plätze am Tag und auch in der Nacht zu bespielen. Haben wir uns also für einen Platz entschieden, müssen wir noch das Tor wählen über das wir den Platz betreten, welches dann auch dazu dient aus dem Spiel wieder auszusteigen. Der Kampfplatz kann nämlich jederzeit wieder verlassen werden. Idealerweise also kurz bevor man zuviel Schaden davongetragen hat. Entweder aus der Cockpit oder der 3rd-Person Ansicht steuern wir unseren Scoobee, der bereits in der Grundausstattung mit vier Waffen ausgestattet ist. Mit den beiden Schultertasten lösen wir die an den Armen montierte Waffen aus, und sollte sich an entsprechendem Arm keine Waffe befinden wird damit einfach brutal zugeschlagen, was im Nahkampf recht nützlich ist, da so ein Scoobee ganz schön viel Schmalz in seinen Armen hat. Zusätzlich existieren noch die beiden Systeme auf den Schultern, die man mit allerlei Fernwaffen bestücken kann, wie einem Granatwerfer oder diversen Raketenlaunchern. Ausgelöst werden diese per Y und B-Taste, da auf der A-Taste das Sprungtriebwerk liegt und die X-Taste für die Tarnfunktion reserviert wurde. An der Belegung der kleinen schwarzen und weisen Taste erkennt man die Vorliebe der Entwickler zum S-Controller, da auf diesen die Seitentriebwerke liegen, welche zum schnellen Ausweichen dienen. Mit dem großen Controller tut man sich etwas schwer dieses Feature zu benutzen.
    So ausgerüstet begibt man sich also in die Endzeitmäßigen Areale von Tokyo und versucht in möglichst kurzer Zeit möglichst viele Gegner zu plätten und noch kurz vor der totalen Verschrottung des eigenen Scoobees die Arena wieder zu verlassen. Dabei motiviert einzig das ausgezahlte Preisgeld, für das man weitere Tuningteile und Ausrüstungsgegenstände kaufen kann.

    Dabei ist das was uns grafisch geboten wird nicht von schlechten Eltern. Zwar sehen die Areale Farbtechnisch durch die Bank etwas grau und trist aus, dafür sind sie mit vielen Details und Animationen geschmückt und das Leveldesign selbst gefällt wegen seiner vielen Geheimgänge und Versteckmöglichkeiten. Auch die Scoobees selbst sehen recht detailliert aus und sind wunderbar in Szene gesetzt. Besonders der Übergang zwischen dem Laufschritt und dem schnelleren Gleiten ist sehr gut gelungen und sieht bei jedem Gerät anders aus. Allerdings stört im Spiel selbst das etwas enge Sichtfeld, welches vom Spieler ein andauerndes hin- und herschwenken verlangt, da es auch keine Radaransicht der Umgebung gibt, man also jeden Gegner wirklich finden und stellen muss. Freilich wäre ein Radar bei den verhältnismäßig kleinen Areale fast schon überflüssig, da man sich innerhalb weniger Sekunden von einem Ende zum Anderen bewegen kann.

    Die Soundkulisse darf man ebenfalls als gelungen bezeichnen, vor allem wegen der sehr gut eingesetzten Dolby Digital Effekte, welche einem tatsächlich die Ortung der Gegner per Geräusch erlauben. Allerdings gibt sich die ganze Soundkulisse auch sehr japanisch, eben mit den typischen Kampf- und Waffengeräuschen, was aber nicht negativ gemeint ist. Schade ist es nur, dass im gesamten Game kein einziges Wort gesprochen wird, und das trotz der vielen Gespräche.

    Die Steuerung ist definitiv auf den kleinen S-Controller zugeschnitten, mit dem man auch keinerlei Probleme hat sich zurechtzufinden, wohingegen die Bedienung der Seitentriebwerke per schwarzer und weißer Taste mit dem großen Controller etwas ungeschickt ist.

    Der Multiplayer-Part enthält die gleichen vier Areale die man schon aus dem Singleplayer-Part her kennt. Auf ihnen können sich bis zu vier menschliche Spieler gleichzeitig tummeln, wobei keiner auf den in der Kampagne aufgerüsteten Scoobee verzichten muss. Diesen nämlich kann man aus dem Spielstand auf der Festplatte oder einer Memcard laden und verwenden. Auf diese Weise kann jeder Spieler seinen ganz persönlichen Scoobee mit ins Spiel einbringen. Ein Feature welches den MP-Part mehr aufwertet als man auf den ersten Blick meinen könnte.

    Phantom Crash (XB)

    Singleplayer
    7,5 /10
    Multiplayer
    -
    Grafik
    8/10
    Sound
    8/10
    Steuerung
    7/10
    Gameplay
    7/10
    Leserwertung:
     
    Meine Wertung
    Pro & Contra
    Technisch einwandfreie Dolby Digital Soundkulisse
    niemals einbrechende Framerate
    gelungene Steuerung
    Nur vier verschiedene Areale
    etwas enges Sichtfeld
    keinerlei Sprache im Spiel
  • Phantom Crash
    Phantom Crash
    Publisher
    Genki
    Developer
    Genki
    Release
    29.01.2003

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989110
Phantom Crash
Phantom Crash im Gamezone-Test
http://www.gamezone.de/Phantom-Crash-Spiel-27414/Tests/Phantom-Crash-im-Gamezone-Test-989110/
29.01.2003
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2003/01/TV2003012916503900.jpg
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