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  • Pinobee: Wings of Adventure - Biene sucht Opa - Leser-Test von pineline

    Pinobee: Wings of Adventure - Biene sucht Opa - Leser-Test von pineline Ein möglicherweise kurz nach dem Start des Gameboy Advance etwas untergegangenes Hüpfspiel stellt "Pinobee" dar, so wahnsinnig viel werden die Meisten von Euch über dieses Jump and Run nicht gehört, glaube ich. Dies liegt wahrscheinlich in erster Linie daran, dass dieses von Activision im Jahr 2001 herausgebrachte Modul nicht so richtig überzeugen konnte, nach schon sehr kurzer Spielzeit merkt man, dass hinter hübschen Fassade dieses kunterbunten Abenteuerspiels nicht viel dahintersteckt, die Motivation für ein Weiterspielen kann dann nur noch sehr mühsam aufrecht erhalten werden, so empfand ich es zumindest damals. Dieser GBA-Titel ist ein sehr gutes Beispiel dafür, dass eine gute Grafik eben doch nicht alles ist, durch einige gravierende Mängel, auf die ich gleich noch zu sprechen kommen werde, versinkt dieses Videospiel im Mittelmaß. Sehr gute Ansätze sind zweifellos vorhanden, doch dabei blieb es dann leider auch.

    Im Blickpunkt des Geschehens steht eine eher ungewöhnliche Spielfigur, bei "Pinobee" haben wir es nämlich mit einer Roboterbiene zu tun, deren Opa entführt wurde und den wir natürlich schnellstmöglich wieder aus seiner unglückseligen Lage befreien wollen. Vergessen wir besser die schwache Rahmenhandlung und kommen direkt zum Spielverlauf an sich. Unsere Biene, deren Kontrolle wir übernehmen, setzt sich gegen die zahlreichen Feinde nicht auf die traditionelle Art und Weise in Form eines Stachels zur Wehr, sondern eliminiert diese in klassischer Jump-and-Run-Manier durch einen beherzten Sprung auf den Kopf oder Rücken. Allerlei Krabbeltiere stellen sich uns in den Weg, vor allem Käfer, Raupen, Ameisen und Spinnen aber auch Schmetterlinge wollen uns an den Kragen. Die Steuerung der Biene ist dabei derart simpel, wie ich es so gut wie noch nie zuvor erlebt habe, wir erledigen nämlich praktisch alles mit nur einer einzigen Taste. Mit der Sprungtaste springen wir (oh Wunder!), halten wir diese in der Luft gedrückt, fangen wir an zuschweben und drücken wir ein und dieselbe Taste dann in der Luft noch einmal, vollführen wir eine Art Turboschub, genannt "Dash", der es uns ermöglicht, weite Entfernungen auf einmal zu überbrücken und vor allem entlegene Gebiete (zum Beispiel höher gelegene Plattformen) aufzusuchen. Bei diesem "Dash" schwillt im Übrigen der Schädel unserer Biene extrem an, was eigentlich auch ganz witzig aussieht, durch den darauffolgenden Schub lassen sich so ganz nebenbei auch lästige Feinde ausschalten, die uns in jenem Moment in die Quere kommen. Besonders im Kampf mit den Endgegnern (es gibt allerdings meiner Erinnerung nach nur drei oder vier im gesamten Spiel) bietet sich diese Spezialattacke an.

    Ansonsten vergnügen wir uns mehr oder weniger auf insgesamt immerhin fünfundzwanzig Leveln, springen und fliegen quer über den Bildschirm, schalten hartnäckige Gegner aus und sammeln eifrig Blumen und Spezialsymbole auf. Letztere ermöglichen es uns, ab und an auf mehr Lebensenergie zurückgreifen zu können, was ja auch sehr hilfreich ist. Sollte der Vorrat an den eben erwähnten "Dashes" einmal bedrohlich zur Neige gehen, gibt es zum Glück uns wohlgesonnene Einwohner, die uns weitere schenken, so dass wir auf Wunsch die längst schon besuchten Spielabschnitte erneut aufsuchen und mit den neu zur Verfügung stehenden Zusatzschüben bislang uns verborgen gebliebene Winkel aufsuchen und so manch einen nützlichen Gegenstand an uns nehmen können. Pro Spielabschnitt sind unterschiedliche Aufgaben wie das Vernichten eines speziellen Feindes oder Aufspüren eines Gegenstandes zu bewältigen, erst dann haben wir eine Chance, unseren Großvater eines Tages wiedersehen zu können. Habt Ihr im Übrigen einen Levelausgang gefunden, aber irgendwie nichts Weltbewegendes zustande gebracht, erinnert uns ein Tagebuch daran, was in dem frisch abgeschlossenen Level noch zu tun sei. Dies motiviert möglicherweise für kurze Zeit, nach einer unterhaltsamen Anfangsphase geht diesem Jump and Run aber zusehends die Luft aus. Ein Zweispielermodus wurde nicht berücksichtigt, lediglich entdeckte Symbole lassen sich mittels Verlinkens zweier Gameboys mit entsprechendem Dialogkabel untereinander austauschen.

    Nett anzuschauen ist "Pinobee" auf jeden Fall, ein "Gut" hat sich dieses Hüpfspiel in grafischer Hinsicht verdient. Leuchtende Farben weit und breit, schöne Hintergründe in den weitläufigen Gebieten und der ein oder andere nette Spezialeffekt erfreuen unsere Augen. Dann ist es aber auch schon schnell vorbei mit der Herrlichkeit, speziell der Soundtrack ist eine Enttäuschung. Langweilige Klänge im Hintergrund und nur sehr spärliche und überaus abwechslungsarme Soundeffekte trüben das Gesamtbild. Des Weiteren ist der Spielablauf zu simpel gestrickt, die Steuerung ist alles andere als variantenreich und überraschende Spielsituationen hier bei "Pinobee" ein absolutes Fremdwort. Die ganze Zeit über nur stur nach Symbolen Ausschau zu halten und sich immer auf ein und dieselbe Art fortzubewegen ist auf Dauer einfach zu wenig. Viel zu wenig sogar. Die hübsche Fassade rettet dieses Hüpfspiel für den Gameboy Advance zumindest noch ein wenig, unbedingt kennen müsst Ihr diesen GBA-Titel aber nicht.

    Negative Aspekte:
    Zu simple Steuerung, keine Überraschungsmomente, auf Dauer sehr monoton, schwacher Soundtrack, kein Zweispielermodus, keine Langzeitmotivation

    Positive Aspekte:
    Hübsche Fassade durch sehr farbenprächtige Landschaften und große Areale, Spielfigur bewegt sich auf sehr ungewöhnliche Weise fort, umfangreich, kurzzeitig unterhaltsam

    Infos zur Spielzeit:
    pineline hat sich 2-10 Stunden mit diesem Spiel beschäftigt.

    Pinobee: Wings of Adventure

    Spielspaß
    Gesamtwertung
    Wertung von: pineline
    5.5
    Multiplayer
    -
    Grafik
    8/10
    Steuerung
    7/10
    Sound
    3/10
    Gameplay
    4/10
    GameZone
    Spielspaß-Wertung
    -
    Leserwertung:
     
    Meine Wertung
  • Pinobee: Wings of Adventure
    Pinobee: Wings of Adventure
    Publisher
    Nintendo
    Developer
    Nintendo
    Release
    21.06.2001

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1003667
Pinobee: Wings of Adventure
Pinobee: Wings of Adventure - Biene sucht Opa - Leser-Test von pineline
http://www.gamezone.de/Pinobee-Wings-of-Adventure-Classic-27715/Lesertests/Pinobee-Wings-of-Adventure-Biene-sucht-Opa-Leser-Test-von-pineline-1003667/
23.02.2006
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2001/06/snap0010.jpg
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