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  • Piraten: Herrscher der Karibik im Gamezone-Test

    Ein Freudenfest für die Anhänger von Sid Meiers "Piraten" stellt Ascarons Klone dar, mehr aber leider nicht.

    Piraten - Herrscher von Ascaron

    Die Zielsetzung von Ascarons neuestem Seeabenteuer "Piraten - Herrscher der Karibik" dürfte schon von der Namensgebung her klar sein: Nämlich einen technischen Klon zu Sid Meiers betagtem "Piraten" darzustellen. Ein Spiel welches damals - lang, lang ist es her - die Zocker reihenweise vor dem Amiga und C64 versammelte. Wer nun den Klassiker bereits gespielt hat, wird sich bei Ascarons Piraten ebenfalls sofort heimisch fühlen. Bis auf die fehlenden Fechtkämpfe beinhaltet das neue Game alle Gameplay-Features die man schon vom Klassiker her kennt.

    Nach wie vor beginnt man also als Seefahrer unterster Kajüte mit einer kleinen Schaluppe mitten in der Karibik und versucht sich als Pirat einen Namen zu machen. Zwar existiert auch so etwas wie ein Handelssystem, das ist aber mehr nette Zugabe und führt selbst bei intensiver Anwendung kaum zum gewünschten Reichtum. Um also wirklich voranzukommen bleibt einen nichts anderes übrig als sich bei den diversen Gouverneuren lieb Kind zu machen und so an die begehrten und lukrativen Aufträge heranzukommen. Diese gestalten sich zwar immer sehr ähnlich, also irgendwelche Städte annektieren oder hübsche Maiden beeindrucken, legen aber im weiteren Spiel vom Schwierigkeitsgrad her etwas zu, so dass es sich auch lohnt die zusätzlichen Schiffe zu kaufen oder - was noch einfacher ist - sie auf hoher See zu kapern. So klappert man also die diversen Inseln ab, welche übrigens nicht betreten werden können, stattdessen wird uns immer die gleiche Hintergrundinsel gezeigt auf der wie Bausteine die ebenfalls immer gleichen Gebäude positioniert sind. Egal ob wir uns auf einer spanischen oder französischen Kolonie besitzen, der Marktplatz, der Hafen, die Werft und dir restlichen Gebäude sehen immer gleich aus, höchstens mit verschiedenen Farbschattierungen versehen und an verschiedenen Stellen postiert. Dies geht soweit, dass man beim Klick auf die Taverne nicht etwa die Innensicht dieser gezeigt bekommt, vielmehr geht ein ganz einfaches Fenster mit eingeblendeten Würfeln auf, in welchem wir den Glücksspiel frönen können. Der Amiga ist tot, es lebe der Amiga, kann man bei solch einer überschwänglichen grafischen Darstellung nur sagen. Dagegen bietet uns die Karte der Karibik, auf der wir per Maus mit unserer Flotte navigieren, schon gefälligere Grafik. Zwar immer noch in der klassischen Vogelperspektive die sich lediglich während des Kampfes zoomen lässt, steuert man seine Boote zur nächsten gewünschten Insel die es zu annektieren gilt. Dabei sehen wir nur die feindlichen Schiffe die sich in unmittelbarer Nähe befinden, Stürme und Schlechtwetter oder gar ein Tag/Nacht-System, wie wir es z.B. von "Fluch der Karibik" her kennen, existieren nicht. Dafür schaltet die Ansicht bei den Kämpfen in eine richtige 3D-Sicht um, welche mit Details nicht spart und sehr nett animierte Schiffe und Kämpfe auf den Schirm zaubert. Die Treffgenauigkeit der Kanonen, welche man übrigens mit dreierlei Munition laden kann, hängt stark von Anzahl und Moral der mitgeführten Mannschaft ab, die fleißig mit Essen und Rum bei Laune gehalten werden möchte. Ebenfalls für gute Laune sorgt das aufteilen der Beute unter der Mannschaft, bei welcher man dummerweise nicht nur die Beute selbst sondern auch gleich alle Schiffe unter der Mannschaft aufteilt, so dass einem nach diesem Vorgang nur noch ein einziges übrig bleibt.

    Die Soundkulisse passt gut zum Spiel und liefert neben dem belanglosen Karibikgeklimper, welches verdächtig an Port Royal erinnert, auch gut gelungene Soundeffekte. So kann man die Segel im Wind klatschen hören und selbst der Bug erzeugt ein Geräusch wenn er in das salzige Nass eintaucht. An Land hört man dagegen das Gebrummel der Leute am Hafen und die angenehmen Klickgeräusche der Maussteuerung.

    Die Steuerung stellt einen vor keinerlei Probleme und geht praktisch intuitiv von der Hand, da man praktisch alle Funktionen per Maus auslösen kann. Mehr als ein Fenster gleichzeitig auf dem Schirm gibt es nie zu sehen und selbst dort ist alles sehr übersichtlich und aufgeräumt. Der Warenhandel kommt mit einem einzigen Fenster aus, welcher auf Anhieb erkennen lässt wie viel ein Produkt im Einkauf oder Verkauf kostet und was wir im Schnitt für die Ware in unserem Schiffsbauch gezahlt haben. Die Kommunikationsbildschirme mit den Gouverneuren kommen ebenfalls mit einem einzigen Fenster aus in welchem der Kopf des Gesprächspartners gezeigt wird und wir das Gespräch in Form von viel srollendem Text durchklickern können.

    Piraten: Herrscher der Karibik (PC)

    Singleplayer
    7 /10
    Multiplayer
    -
    Grafik
    7/10
    Sound
    7/10
    Steuerung
    8/10
    Gameplay
    6/10
    Leserwertung:
     
    Meine Wertung
    Pro & Contra
    1:1 Klon von Sid Meiers "Piraten"
    ideal für Fans des Originals die auf das Fechten verzichten können
    Verkaufsversion läuft bereits ohne Patch
    fairer Preis
    Lieblose Darstellung sämtlicher Handlungen an Land anhand von eingeblendeten Fenstern
    kein Wettersystem
    kein Tag/Nachtwechsel
    überflüssiges Handelssystem
    immer gleiche Aufgaben
  • Piraten: Herrscher der Karibik
    Piraten: Herrscher der Karibik
    Publisher
    Take-Two Interactive
    Developer
    Ascaron Entertainment GmbH (DE)
    Release
    24.10.2003

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Piraten: Herrscher der Karibik
Piraten: Herrscher der Karibik im Gamezone-Test
Ein Freudenfest für die Anhänger von Sid Meiers "Piraten" stellt Ascarons Klone dar, mehr aber leider nicht.
http://www.gamezone.de/Piraten-Herrscher-der-Karibik-Spiel-27749/Tests/Piraten-Herrscher-der-Karibik-im-Gamezone-Test-989521/
27.10.2003
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2003/11/Piraten01.jpg
tests