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  • Pirates: The Legend of Black Kat - Krawall auf hoher See - Leser-Test von sinfortuna

    Pirates: The Legend of Black Kat - Krawall auf hoher See - Leser-Test von sinfortuna Zu dem weltberühmten Klassiker "Pirates" an sich möchte ich eigentlich gar nicht mehr allzu viel sagen, außer dass nicht wenige Videospieler (etwas älteren Semesters) der Meinung sind, dass es sich bei jenem Computerspiel um eines der besten Games aller Zeiten handelt. Die einst geniale Mischung aus Strategie, Adventure und Action sorgte für eine riesig große Fangemeinde und verkaufte sich Ende der 80er Jahre sensationell gut, weitere Umsetzungen auf Spielkonsolen in den Folgejahren waren quasi selbstverständlich. Nach jahrelanger Pause brachte Electronic Arts urplötzlich "Pirates, The Legend Of The Black Kat" für die Sony Playstation 2 auf den Markt, mittlerweile war bereits das Jahr 2002 angebrochen. Große Ähnlichkeiten zu den Vorgängern sind hierbei zwar (natürlich) nicht ersichtlich, das Gameplay betreffend ist eine nahe Verwandtschaft jedoch nicht zu leugnen. Mag der erste Eindruck auch sehr gut sein, so muss jedoch bei diesem PS2-Abenteuer unter dem Strich festgehalten werden, dass es sich zwar um ein sehr ordentliches Piraten-Abenteuer handelt, es jedoch schließlich nichts mit dem erhofften Mega-Hit wurde, was an einigen Dingen liegt, die sich erst nach etwas längerer Spielzeit erschließen. Einen Blick riskieren sollte allerdings jeder auch nur halbwegs Interessierte von Euch trotzdem, gar keine Frage.

    Im Mittelpunkt dieses Piratenabenteuers stehen hauptsächlich drei Spielelemente: erstens kriegerische Auseinandersetzungen auf hoher See, zweitens zahlreiche Fechtduelle an Bord eines Schiffes und schließlich das sorgfältige Erkunden uns bis dato völlig unbekannter Landstriche. Das Spielgenre würde ich am Ehesten einem Actionadventure zuordnen, wobei Ihr auch gerne einer anderen Meinung sein dürft, so ganz klar lässt sich meines Erachtens ein ganz bestimmtes Spielgenre nicht herausfiltern. Protagonistin dieses Abenteuerspiels ist eine junge (eventuell attraktive) Dame namens Katarina Leon, welche augenscheinlich eine unverwüstliche Piratin darstellt. Ohne größere Umschweife komme ich schnell zum Gameplay an sich zu sprechen: wir schippern mit unserem Kahn raus auf die hohe See und halten stets Ausschau nach dem Festland, wenn möglich uns unbekannten Landstrichen. Haben wir zum Beispiel eine Insel ausfindig gemacht, gehen wir von Bord und erkunden per pedes die nähere Umgebung. Dass dabei zahlreiche Gefahren auf uns lauern versteht sich quasi von selbst. Auf unserer abenteuerlichen Reise kommen wir ziemlich weit herum, dementsprechend unterschiedlich sind die von uns erkundeten Regionen geartet: eiskalte Bergregionen, subtropische Inselparadiese, feucht-warme Tropengebiete und auch eine mysteriöse Geisterinsel warten praktisch nur darauf, von uns aufgesucht zu werden.

    Erreichen wir ein uns zuvor gänzlich unbekanntes Gebiet, machen wir ns auf die Suche nach dem wichtigen Kartenteil, nur mit diesem können wir jene Region auf unserer Weltkarte eintragen, woraufhin wir das entsprechende Gebiet in der Folgezeit (dann) öfters ansteuern können. Das Ganze gestaltet sich natürlich nicht ganz so leicht wie es sich möglicherweise anhört, denn überall wimmelt es nur so vor feindlichen Subjekten, welche uns nur allzu gerne ins Jenseits schicken würden. Gerade auf hoher See werden wir regelmäßig von uns feindlich gesinnten Schiffen angegriffen - in der Regel auch Piratenschiffe - die wir natürlich mittels Waffengewalt (speziell unserer Bordkanone) in ihre Einzelteile zerlegen sollten. Da wir es im Laufe der Zeit mit zahlreichen Piraten-Banden zu tun bekommen, ist es unser Hauptziel, deren Basis auszumachen und in Schutt und Asche zu legen, damit jener Konkurrent ausgeschaltet ist. Regelmäßig sind diese Hauptquartiere sehr gut bewacht und so müssen wir uns im Falle eines Angriffs auf einen Hagel an Kanonenkugeln gefasst machen. Sollten wir die feindlichen Geschütztürme und sonstige Festungsanlagen zerbröselt haben, machen wir uns umgehend auf in Richtung der (hoffentlich) völlig zerstörten Festung, um diese mit unseren Leuten einnehmen zu können. Selbstverständlich hissen wir dort in einem mehr oder weniger feierlichen Akt unsere Flagge, ein neuer Stützpunkt wurde somit frisch gewonnen. Die uns daraus erwachsenden Vorteile werden sofort sichtbar: auf einer Einkaufstour erwerben wir neue Kanonen, Bomben und Galleonsfiguren zwecks effektiven Bombardierens und Rammens feindlicher Schiffe, des Weiteren brauchen wir zahlreiche Ersatzteile hinsichtlich der Reparatur unseres (sicherlich) auch nicht gerade unerheblich beschädigten Schiffes in Form von Segel und Holzplanken. Schließlich lässt sich unsere Freibeuter-Galeere auch weiter "updaten", vom nahezu kleinen Segelboot bis hin zum mächtigen Dreimaster ist ein Aufrüsten möglich, was hinsichtlich der Motivation ja auch nicht gerade unerheblich sein dürfte.

  • Pirates: The Legend of Black Kat
    Pirates: The Legend of Black Kat
    Developer
    Westwood Studios (US)
    Release
    28.02.2002
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Pirates: The Legend of Black Kat
Pirates: The Legend of Black Kat - Krawall auf hoher See - Leser-Test von sinfortuna
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19.03.2006
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2002/02/snap0685.jpg
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