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  • Pirates of the Caribbean: Am Ende der Welt im Gamezone-Test

    Jack is Back! Lest in unserem Review wie gut sich der karibische Pirat am Ende der Welt schlägt.

    Seit kurzem schippert Käpt'n Jack Sparrow wieder durch die Lichtspielhäuser und bringt die Kinokassen ordentlich zum Klingeln. Zum Ausklang der Trilogie lässt der Pirat ein wahres Effektfeuerwerk auf die Zuschauer los und muss sich "Am Ende der Welt" behaupten. Können Jack und seine Freunde sich aus der heiklen Situation retten, die sie sich nach dem zweiten Kinofilm eingebrockt haben? Wer nach dem Kinoereignis noch nicht genug vom karibischen Flair und Piratenabenteuer hat, kann auf das passende Spiel zum Kinofilm zurückgreifen. Disney Interactive Studios liefert ein lineares aber gelungenes Abenteuerspiel ab, welches durchaus einen Blick wert ist.

    Pirates of the Caribbean: Am Ende der Welt Pirates of the Caribbean: Am Ende der Welt Da der dritte Teil sich stark auf seinen Vorgänger bezieht, in dem Jack Sparrow im Kampf um den Kraken umgekommen ist, entschieden sich die Entwickler von Eurocom wohl für eine entsprechende Auffrischung des alten Materials. Das Spiel startet recht unerwartet im Kerker, in dem Jack zwar eingesperrt ist, aber sich zu helfen weiß. Er ist auf der Suche nach einem Schlüssel, der die geheime Truhe des gefürchteten Davy Jones öffnen kann. Wer das darin befindliche Herz besitzt, hat die Macht über Davy Jones und den Kraken - kann sich also alles auf den sieben Weltmeeren erlauben. In den ersten Welten dreht sich somit alles um "Fluch der Karibik 2". Nach dem Kerker geht die Reise über Port Royal und Tortuga zur Isla Cruces, wo das Herz verborgen liegt. Erst nachdem Jack abermals in den Schlund der Kraken verschwunden ist, setzt auch im Spiel die Geschichte vom dritten Kinofilm ein. Weiter geht ist in Singapur und schlussendlich bis an das Ende der Welt!

    Pirates of the Caribbean: Am Ende der Welt Pirates of the Caribbean: Am Ende der Welt Die Story wird stets mit kleinen Zwischensequenzen voran getrieben, welche einzelne Szenen aus dem Kino inklusive neuer Schnitte in überraschend guter Spielgrafik nachahmen. Wer aber ohne dem Wissen aus den Filmen auskommen möchte, wird nicht sonderlich viel Tiefgang hinter den einzelnen Dialogen vorfinden. Es ist das typische Geplänkel zwischen den Charakteren. Ein Zusammenhang entsteht aus den zu spielenden Szenen sowie den Kenntnissen aus den Leinwandabenteuern. Dennoch hat man das Flair teilweise recht gut eingefangen, vor allem die Gestik und Mimik weiß zu gefallen. Gerade die tuntige Art eines Jack Sparrow haben die Entwickler in seinen Bewegungen hervorragend umgesetzt, da wirkt das Cyberspace Ebenbild fast schon wie das Original! Entsprechend humorvolle Gestiken sorgen für einen hohen Widererkennungswert sowie einige unterhaltsame und humorvolle Szenen. Stellenweise fällt aber die Sprachsynchronisation sehr negativ auf. Bisweilen erreicht das Niveau der Sprecher einen Tiefpunkt, bei dem man am liebsten das Geschwafel wieder abschalten möchte. Hier fehlt dann nicht nur die nötige Motivation, sondern vor allem auch der Charme der Originalschauspieler. Andererseits gibt es aber auch positive Lichtblicke, in denen die Dialoge gekonnt nachgesprochen wurden.

    Reichlich Abwechslung?

    Pirates of the Caribbean: Am Ende der Welt Pirates of the Caribbean: Am Ende der Welt "Pirates of the Caribbean - Am Ende der Welt" ist spielerisch an den PSP Ableger von "Fluch der Karibik 2" angelehnt und bietet eine gesunde Mischung aus Action und kleinen Miniaufgaben. Gerade die Städte wie Port Royal, Tortuga und Singapur laden trotz eines sehr linearen Designs aufgrund verwinkelter Gassen und oftmals kaum einsehbaren Nischen zur ausgiebigen Erkundungstour ein - aber auch alle anderen Abschnitte bieten entsprechende Geheimnisse. Zwar wird auch hier in der Schanke geprügelt und manch englischer Offizier stellt sich dem plündernden und brandschatzenden Käpt'n Jack Sparrow mit Schusswaffen in den Weg, aber meist müsst ihr bestimmte Leute aufsuchen, Gegenstände zusammen sammeln oder eben die Flucht ergreifen. Letzteres ist oft mit gefährlichen Klettereinlagen und kleineren Rätselaufgaben verbunden, so dass auch die grauen Zellen sowie geschickte Finger ein wenig auf Trapp gebracht werden. Ihr hangelt euch an kleinen Vorsprüngen entlang, balanciert über brüchige Bretter, schiebt Kisten durch die Gegend und erklettert hohe Terrassen und Balkone, um von dort wiederum mittels Seilzug den nächsten und sicheren Abschnitt zu erreichen. Allzu kompliziert wird es angesichts einer simplen Steuerung aber nie. Man muss nur stetig die Augen offen halten, dann kommt man auch ohne weiteres durch das Level.

    Pirates of the Caribbean: Am Ende der Welt Pirates of the Caribbean: Am Ende der Welt Dank Xbox Live und den stets vorhandenen Erfolgen für den User-Account (Achievements) verspürt man auch die nötige Motivation, jeden Winkel einer Welt zu erkunden. Es gibt versteckte Kisten, die nur mit magischer Kraft geöffnet werden können. Darin befinden sich Extras wie Konzeptzeichnungen oder der Soundtrack zum Spiels für eine Jukebox, aber eben auch Punkte bringende Erfolge für die Onlineliste. Darüber hinaus gilt es in jedem Level verloren gegangene Gegenstände einzusammeln. Die meisten Spieler würden diese wohl links liegen lassen, wer aber fleißig danach sucht, wird abermals mit GamerScore Zählern belohnt. Im Gegensatz zu manch andere Filmumsetzung haben sich die Entwickler durchaus Mühe gegeben, so dass man nicht alles auf Anhieb kassieren kann. Die Items sind teilweise sehr gut versteckt und nur wer wirklich alle Kletter- und Rätselmöglichkeiten abdeckt, wird auch die volle Punktzahl erhalten.

    Mit Säbel und Florett

    Pirates of the Caribbean: Am Ende der Welt Pirates of the Caribbean: Am Ende der Welt Wie schon angesprochen, fliegen auch die Fäuste und klirren die Waffen. Jack Sparrow und sein Gefolge gehört mitunter zu den am meisten gesuchten Bewohnern des karibischen Atolls. Nicht nur die fiesen Engländer können den berühmberüchtigten Piraten nicht leiden, auch Davy Jones hat da eine kleine Rechnung mit dem Käpt'n der Black Pearl zu begleichen. Daher stößt man an allen Ecken und Enden auf Widerstand und muss sich gegen bis auf die Zähne bewaffnete Feinde zur Wehr setzen. Diese stürmen mit Macheten und Säbeln auf die Protagonisten ein und nutzen durchaus zu ihrem Vorteil die Spielumgebung aus. Manch einer kommt sogar mit einer Schrotflinte daher. Den bleihaltigen Argumenten solltet ihr auf jeden Fall nicht nachgeben und eurerseits "stichfesten" Gegenargumenten sprechen lassen.

    Pirates of the Caribbean: Am Ende der Welt Pirates of the Caribbean: Am Ende der Welt Auch wenn den vielen Kämpfen, bei denen man oftmals von einer größeren Gegnerschar umringt ist, ab und an ein wenig die Dynamik fehlt und einige Bewegungsabläufe nicht flüssig ineinander übergehen, wurden diese dennoch ansprechen in Szene gesetzt. Ihr schwingt das Säbel, attackiert den Gegner, bis sich eine Lücke auftut und erstecht ihn im letzten Akt - auf das rote Lebenselixier wird aber komplett verzichtet, so dass auch jüngere Spieler in den Genuss des Titels kommen. Mit gekonnten Klingenmanövern sammelt sich zudem Energie an, die wiederum für spezielle Tötungsaktionen angewendet werden kann. Dies ist unter anderem bei dickeren Gegnern nötig, da sie sich nur mit entsprechender Taktik besiegen lassen. Sieht der Gegenüber rot - es tut sich ein Kreis entsprechender Farbe unter ihm auf - so wird er alsbald eine harte Aktion gegen euch ausführen. Mit dem richtigen Timing startet ihr aber eine Konteraktion und leitet damit spektakuläre Szenen ein, in denen das Bein gestellt wird, der Gegner im hohen Bogen über die Bande fliegt, oder geradezu kunstvoll ins Jenseits geschickt wird. Das alles geht aber wieder sehr flott von der Hand, da die Steuerung recht eingängig gehalten wurde.

    Pirates of the Caribbean: Am Ende der Welt Pirates of the Caribbean: Am Ende der Welt Etwas besonderes ist das direkte Duell mit einem Kontrahenten. Der virtuelle Kameramann rückt das Geschehen ins rechte Licht und präsentiert den Fight aus einer etwas näheren und spektakuläreren Perspektive. Euch erwartet eine taktische Auseinandersetzung, welche im entfernten Sinne mit einem Beat'em'Up verglichen werden kann. In den jeweiligen oberen Ecken repräsentieren Energieanzeigen den Lebenswillen der Rivalen und sinkt diese auf Null, ist der Kampf beendet. Mit gezielten Hieben und Stichen müsst ihr Treffer landen, oder aber die Angriffe des Gegners abwehren. In beiden Fällen muss der Stick in eine entsprechende Richtung gedrückt werden. Sehr interessant ist einmal mehr die Interaktivität. Je nach Situation nutzt der Akteur entsprechende Balken, Steine und Kisten für seine Kampfaktivitäten. Mit Schwung drischt man dann auf den Gegner ein und bekommt einen variantenreichen Kampf präsentiert. Nur leider sind solche Aktionen eher selten und werden vollkommen unbewusst ausgelöst - einen Einfluss darauf habt ihr nicht.

  • Pirates of the Caribbean: Am Ende der Welt
    Pirates of the Caribbean: Am Ende der Welt
    Publisher
    Disney Interactive Studios
    Developer
    Eurocom Entertainment
    Release
    22.05.2007
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Pirates of the Caribbean: Am Ende der Welt
Pirates of the Caribbean: Am Ende der Welt im Gamezone-Test
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01.06.2007
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2007/06/screen3_large_9_.jpg
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