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  • PS Vita: Neuen Handheld ausführlich angetestet

    Sonys neuer Handheld PS Vita macht sich dieser Tage rar. Zumindest Sony selbst hat uns, bis auf einen kurzen Messetermin auf der Gamescom, das Gerät nicht ausführlich vorstellen können. Dabei kommt Vita in Japan bereits in zwei Tagen offiziell raus.

    Was Sony verpasst hat, holte Sega nun nach: Die ebenfalls japanische Firma hatte kürzlich drei Vita-Konsolen dabei und zeigte uns darauf Virtua Tennis 4: World Tour Edition. Dabei hatten wir mehrere Stunden Zeit, um Playstation Vita ausführlich zu testen.

    Aussehen, Haptik, Größe

    Das Äußere von Sonys neuem Handheld ist ja nun schon länger kein Geheimnis mehr: Trotz den noch viel stärker abgerundeten Kanten bei der PSP, liegt die PS Vita super in der Hand. Durch die rundliche Form schmiegen sich gerade die Schultertasten perfekt an, fast ein Novum für Playstation-Controller (Anm. d. Red.: sagt jedoch ein Xbox-Spieler...). Auch schön: Sie sind hochwertig genug verarbeitet, um nicht lose in der Halterung zu wackeln, wie es zuletzt beim 3DS der Fall war.

    Etwas gewöhnungsbedürftig ist die Anordnung der Buttons: Die Analogsticks sind, wie immer bei Sony, auf einer Höhe knapp unter der Gerätemitte angebracht, gerade der rechte Stick (häufig Kamerasteuerung) ist gewöhnungsbedürftig. Jedoch hat eine solche parallele Anordnung von Buttons/D-Pad und Analogsticks auch Vorteile. Multiplayer-Spielereien, die man am selben Gerät spielen kann, steuern sich damit komplett gleich, egal von welcher Seite man aus spielt. Bei SEGA haben wir so mit einer Kollegin eine Art Tennis aus der Top-Down-Perspektive spielen können, das Gerät wird dafür einfach von jeder Person an einer Seite gesteuert.


    Mit 260g (Wifi)/279g (3G) wiegt die PS Vita nur unwesentlich viel mehr, als ein 3DS. Das bedeutet, dass Spielen sehr viel angenehmer ist, als etwa mit einem iPad (zum Vergleich: über 600g). Das ist auch wichtig, da Vita immerhin mehr als eine Steueroption anbietet. Wer nicht mit Sticks spielen möchte und stattdessen den Touchscreen benutzt, muss das Gerät zumindest teilweise in einer Hand halten können, ein leichtes Gewicht ist daher elementar! Das klappt auch ganz wunderbar, nur der Abstand zwischen Außenseiten und Bildschirmmitte ist etwas zu weit, um permanent nur mit den Daumen am Schirm hantieren zu können. Kleine Geräte wie das iPhone haben den Vorteil, dass man sie aufgrund der geringeren Abmaße komplett umschließen kann.

    Etwas happiger wirds, wenn man nur kurz den Stick loslässt, um mit einer Hand eine Bewegung/Geste am Schirm auszuführen (in Uncharted für PSV kann man damit zum Beispiel klettern). Das ist zwar nicht weiter schwer, jedoch sollte man besser keine feuchten Finger haben: Da die Außenseite total glatt ist, könnte es passieren, dass das Gerät durch den zusätzlichen Druck aus den Fingern rutscht. Ist uns einmal passiert. Aber hat bei Sega niemand gemerkt...

    Bildschirm, Kameras, Touchscreens

    Eine große Überraschung war für uns der große, brillante Screen (Auflösung: 960×544, OLED-Multi-Touchscreen, kapazitiv). Das Display bietet erstaunlich scharfe und vor allem recht kräftige Farben. Zwischensequenzen in Virtua Tennis 4 für PS Vita sehen darauf wirklich aus, wie aus den großen HD-Brüdern entnommen. Wenn man sich Bilder daraus dann doch am PC anschaut, sieht man wegen der Hochskalierung schon deutliche Unterschiede bei Details, verglichen mit HD-Standards, aber für ein portables Gerät ist das immens!

    Auch die Kameras konnten wir testen. In hellen Umgebungen arbeiten sie, trotz der angeblich sehr niedrigen QVGA/VGA-Auflösung, recht gut und sind verhältnismäßig lichtstark. Das macht sich auch in dunklen Umgebungen (wir haben sie am Abend in einer Bar ausgetestet) bemerkbar: Gerade die Kamera auf der Rückseite macht hier sehr viel bessere Fotos, als die Frontkamera. Ob das nun tatsächlich an unterschiedlichen Auflösungen liegt oder einfach daran, dass das vordere Motiv (also der Spieler) näher an der Kamera ist und dadurch weniger Licht an den Sensor kommt, konnten wir nicht final klären. Sony konnte uns auf Anfrage leider auch nicht bestätigen, mit welchen Auflösungen die Kameras arbeiten.

    Der Touchscreen hingegen ist wieder eine Wucht: Er spiegelt nicht zu sehr und nach dem mehrstündigem Anspielen sehen die Geräte nicht halb so schlimm aus, wie ein iPad nach der gleichen Zeit. Technisch basiert das auf einem kapazitiven, 12cm (5") breiten 16:9 24 bits. OLED-Multitouch-Screen. Die Auflösung beträgt 960x544 mit 221ppi. Im Vergleich: Das Retina-Display von Apples iPhone 4 hat nur 3,5", jedoch eine höhere Auflösung von 960x640 Pixeln (326ppi).

    Auf der Rückseite werkelt ebenso ein 12cm breites, kapazitives Multitouchpanel. Der Vorteil: Anstatt mit seinen Fingern das Bild zu verdecken, kann man so das Geschehen beeinflussen und hat trotzdem perfekte Sicht. Im Zweifelsfall werden die Fingerumrisse dann sanft auf dem Screen angezeigt, damit man ein Gefühl dafür hat, wo man sich gerade befindet. Von der Haptik her fühlt sich die Rückseite genauso hochwertig an wie die Vorderseite, jedoch konnten wir den Screen nicht testen, da keines der uns vorgestellten Spiele ihn verwendet.

    Darüber hinaus gibt es noch Gyro- und Motion-Sensoren sowie einen internen Kompass, sodass das Gerät auch reale Bewegungen nachvollziehen und in Steuerbefehle umwandeln kann.


    FAZIT:

    Unser erstes mehrstündiges Hands-On mit der Playstation Vita verläuft gut. Haptik und Verarbeitung sind super, das Gerät liegt toll in der Hand und ist hochwertig verarbeitet. Da klappert nichts, das hat uns beim 3DS zuletzt schon sichtlich gestört. Einzig die Anordnung der Analogsticks ist anfangs etwas gewöhnungsbedürftig, wenn auch nicht verwunderlich. Sonys Controllersticks waren ja schon immer auf einer Höhe angebracht. Vom Gewicht her postiert sich die PSV in einem Segment, dass locker auch mit einer Hand getragen werden kann, um es mit der anderen zu bedienen, einzig beim Mix Stick + Touch könnte einem der Handheld mal aus der Hand rutschen, wenn man feuchte Finger hat. Wir freuen uns schon auf einen ausführlichen Test, den wir dann vermutlich im Februar nachliefern, wenn Playstation Vita offiziell in Deutschland erscheint. Japan ist da glücklicher: Dort erscheint die Playstation Vita übermorgen, am 17.12.2011!

    Quelle: www.gamezone.de

  • Es gibt 34 Kommentare zum Artikel
    Von Gamer2000
    ich persönlich kann mir handhelds gar nichts anfangen.mein sohn wird jedoch wahrscheinlich ein exemplar bekommen,dann…
    Von RIPchen
    Geändert, danke für den Hinweis!
    Von spawn81
    Ich war monatelanger Vorbesteller der Vita, aber auch mich hat die neueste Sony-Politik gepaart mit den tollen…
    • Es gibt 34 Kommentare zum Artikel

      • Von Gamer2000 Erfahrener Benutzer
        ich persönlich kann mir handhelds gar nichts anfangen.
        mein sohn wird jedoch wahrscheinlich ein exemplar bekommen,dann werde ich es mit genauer unter die lupe nehmen.
      • Von RIPchen ehemaliger Redakteur
        Zitat
        One hat folgendes geschrieben:

        Das iPhone 4/4S hat keine 3,7" sondern 3,5" ^^
        Geändert, danke für den Hinweis!
      • Von spawn81
        Ich war monatelanger Vorbesteller der Vita, aber auch mich hat die neueste Sony-Politik gepaart mit den tollen Nintendo-Aussichten und dem mittlerweile sensationell anmutenden 3D-Effekt in Nintendo-Games (MK7, OoT3D und Super Mario 3D Land etc) zurück zur guten alten Nintendo-Euphorie gebracht. Ich warte…
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PlayStation Vita (PS Vita)
PS Vita: Neuen Handheld ausführlich angetestet
Sonys neuer Handheld PS Vita macht sich dieser Tage rar. Zumindest Sony selbst hat uns, bis auf einen kurzen Messetermin auf der Gamescom, das Gerät nicht ausführlich vorstellen können. Dabei kommt Vita in Japan bereits in zwei Tagen offiziell raus.
http://www.gamezone.de/PlayStation-Vita-PS-Vita-Konsolen-235295/News/PS-Vita-Neuen-Handheld-ausfuehrlich-angetestet-1019065/
15.12.2011
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2011/12/psvita554x3414y7f32uk_0_.jpg
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