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  • Playboy: The Mansion im Gamezone-Test

    Schlüpfe in die Rolle von Hugh Heffner und baue das Playboy Imperium nach deinen Wünschen auf.

    Was haben wir für ein Glück, dass sich Hugh Heffner damals doch für das Karnickel und nicht für den Elch entschieden hat. Sonst würden wir heute Elchweibchen jagen und die Bunnies liefen mit Geweihen herum. Nur gut, dass es bereits ein Elchmagazin gab, welches Hefner mit einer Klage drohte, so dass sich dieser gezwungen sah doch den Hasen zu benutzen.

    Lebe sein Leben

    Hef und ein Playmate Hef und ein Playmate Erste Aufgabe in "Playboy the Mansion" ist es in bester Sim-Manier das all monatliche Magazin auf den Weg zu bringen. Dazu gilt es einen Star zu überreden für das Titelbild zu posieren, ein Playmate aufzutreiben welches sich für das Centerfold ablichten lässt und einen Prominenten zu finden der bereit ist ein Essay für uns zu schreiben. Von den eigenen Angestellten benötigen wir zusätzlich noch eine Fotoserie zu einem beliebigen Thema, einen journalistischen Artikel sowie ein Interview mit einer möglichst prominenten Person. Um die Fotos kümmert sich selbstverständlich unser Fotograf und für die Texte ist unsere Journalistin zuständig. Je besser unsere Angestellten ausgebildet sind desto besser werden auch ihre Artikel. Um nicht aufs Geradewohl hin zu produzieren, können wir im Markt-Bildschirm kontrollieren welche Themen augenblicklich in sind. Klar, dass wir diese bevorzugt in unser Magazin aufnehmen.

    Bunnie klarmachen Bunnie klarmachen Die Schwierigkeit das Magazin zu erstellen besteht nun darin, dass man ständig neue Prominente auftreiben muss die für den Inhalt sorgen. Für das Titelbild genügt eine weibliche Prominenz die sich entweder mit viel Geld oder viel süßer Worte zur Mitarbeit überreden lässt. Stimmt sie zu und ist ein Fotograf in der Nähe, kann auch schon das Coverphoto angefertigt werden. Schwieriger ist es da schon an ein Centerfold zu kommen, wozu man ein Playmate benötigt. Allerdings darf es sich um kein Star-Playmate handeln ebenso wenig wie um ein bereits veröffentlichtes Playmate. Frischfleisch ist also angesagt, welches viel kostet und auch oft recht zickig ist. Umso einfacher kommen wir an die geschriebenen Artikel, die wir einfach bei unseren angestellten Journalisten in Auftrag geben. Für ein Interview hingegen müssen wir den entsprechenden Prominenten erst vorbereiten, ihm oder ihr etwas schmeicheln bis wir die Zusage zum Interview erhalten. Schon macht sich unser Angestellter auf den Weg den Promi auszufragen.

    Eine Party jagt die andere Eine Party jagt die andere Um an die mehr oder weniger Prominenten Leute zu kommen gilt es eine Party nach der anderen zu schmeißen. Dafür sorgen wir im Vorfeld schon dafür, dass den Gästen möglichst viel Abwechslung geboten wird, was sie dazu verleitet länger zu bleiben. Dafür dienen in erster Linie die von uns angestellten Bunnies, welche die Gäste begrüßen und bewirten, sowie möglichst viele und unterschiedliche Unterhaltungsmöglichkeiten. Diese reichen vom einfachen Backgammon-Tisch bis hin zur multimedialen Unterhaltungszentrale oder schlicht einer Bar zum besaufen.

    Missions- oder Freeplay

    Promi in Unterwäsche Promi in Unterwäsche Playboy the Mansion bietet uns genau zwei Spielmöglichkeiten an, nämlich das Missionsspiel oder das freie Spiel. Die Mission bietet uns zwölf aufeinanderfolgende Ziele die zu erfüllen sind, wobei wir im freien Spiel unser Leben als Hef gestalten können wie es uns gefällt. Das Gameplay der zwei Modi unterscheidet sich aber kaum, da man in beiden Hauptsächlich mit der Herausgabe des nächsten Magazins beschäftigt ist um mit dem so gewonnenen Geld seine Mansion auszubauen.

    Denn in beiden Modi geht es darum das jeweils nächste Magazin möglichst schnell herauszubringen, um möglichst schnell neues Geld zu verdienen. Denn nur so können wir uns die immer teureren Bunnies, Playmates und Prominente leisten. Ihr Bekanntheitsgrad nämlich bestimmt den Wert des jeweiligen Artikels. Ein Essay eines C-Klasse Promis ist demnach bei weitem nicht so viel wert wie ein Essay eines A-Klasse Promis. Gleiches trifft auf das Coverphoto und das Centerfold zu.

    Oben ohne Foto!

    Eine Photosession Eine Photosession Denn so paradox es klingt, es spielt keinerlei Rolle wie die Fotos aussehen die wir schießen, einzig der Bekanntheitsgrad des Promis zählt. Auch fragen wir nicht näher nach, wozu wir einen Fotografen anstellen müssen, wenn wir die Fotos dann doch selber schießen? Generell machen wir die ganze Arbeit selbst und unser Fotograf läuft arbeitslos in der Gegend herum. Kündigen wir ihn aber, können wir auch keine Fotos mehr schießen.

    Haben wir also ein Playmate überredet für das Centerfold zu posieren, oder eine Prominente für das Coverphoto, dürfen wir noch den Ort des Geschehens wählen und sehen auch schon unser Playmate vor der Linse posieren. Völlig ungeniert dürfen wir ihr auch das Oberteil ausziehen, was sie kein bisschen stört und sie munter weiter posieren lässt. Haben wir unseren Film mit den acht Fotos voll, endet die Session automatisch und wir können im Playboy-Manager Bildschirm das passende Foto auswählen.

    Viel Playboy aber wenig Gameplay

    Mitarbeiter Bildschirm Mitarbeiter Bildschirm Spätestens wenn man das zweite Magazin auf den Markt geworfen hat beginnt sich das Gameplay von Playboy the Mansion zu wiederholen. Kaum ist die Zeitschrift auf dem Markt geht das Spiel um das Besorgen der Artikel und Fotos wieder von Vorne los. So besteht das Spiel aus einem endlosen Kreislauf aus Party veranstalten, Leute anmachen, Interviews erbetteln und Fotos schießen. Um den Spieler trotzdem bei der Stange zu halten gibt es eine Unmenge an Material freizuschalten. Dies reicht von immer attraktiveren Einrichtungsgegenständen die zur Unterhaltung der Gäste dienen bis hin zu den original Centerfolds und Coverphotos des Playboys.

    Technisch unausgereift

    Parlez vouz francais? Parlez vouz francais? So schön sich das bisher beschriebene für Sims-Fans anhören muss, so unausgereift gibt es sich leider in der Praxis. Besonders wenn der Raum eng und die Personen viel werden, kommt das Interface gerne aus dem Takt und führt ausgelöste Aktionen schlicht nicht aus. Stehen zu viele Personen vor einer Treppe kann man diese nicht mehr auswählen bzw. muss sich erst einige Pixel bewegen bis sie erkannt wird, das Unterbrechen von Gesprächen funktioniert nur manchmal und Aktionen die etwas länger brauchen bzw. für die sich die entsprechenden Personen in ein anderes Zimmer begeben müssen, werden nur ab und zu ausgeführt. Zwar lernt man im Laufe des Spiels mit diesen Ungereimtheiten umzugehen, eine saubere Lösung stellt das aber nicht dar. Der schlimmste Glitch aber ist bei der Lokalisierung passiert, weswegen sich Cyperlore eine böse Rüge gefallen lassen muss. Denn sämtliche Gespräche die das Geschäftliche betreffen sind in französischer und nicht in deutscher Sprache, sowie noch einige vereinzelte Sprachbefehle wie der lässige Gruß. Besonders Anfangs stellt einen das vor ziemliche Probleme, wenn man den Markt nicht von der Börse unterscheiden kann oder nicht weiß wie man nun mit seinem Geschäftspartner einen Vertrag abschließt. Dies betrifft die Xbox-Version ebenso wie die PS2-Version, lediglich die PC-Version wurde korrekt lokalisiert.

    Doch auch die generellen Spielfunktionen hinterlassen nach erfolgreichem Beenden des Missionsmodus einen nicht ganz ausgereiften Eindruck. So muss man sich im freien Spiel alle bereits in der Mission freigeschalteten Dinge noch einmal erarbeiten, was schon ärgerlich genug ist. Viel unverständlicher aber ist die Belohnung die nach dieser ausgeschüttet wird, die man aber nirgendwo mehr ausgeben kann. Was also mit der Belohnung anfangen?

    Playboy: The Mansion (XB)

    Singleplayer
    6,2 /10
    Multiplayer
    -
    Grafik
    6/10
    Sound
    7/10
    Steuerung
    6/10
    Gameplay
    6/10
    Leserwertung:
     
    Meine Wertung
    Pro & Contra
    Viel Bonusmaterial
    umfangreicher Soundtrack
    Unwillige Steuerung
    ermüdendes und sich wiederholendes Gameplay
    sehr beschränkte Photosessions
    unlogisch (man braucht einen Fotografen um selbst fotografieren zu können
    Playmates werden fest angestellt obwohl sie nur einmal gebraucht werden etc)
    teilweise französische Menüs im deutschen Spiel
  • Playboy: The Mansion
    Playboy: The Mansion
    Developer
    Arush Entertainment (US)
    Release
    01.03.2005

    Aktuelle Strategie-Spiele Releases

    Cover Packshot von Rollercoaster Tycoon World Release: Rollercoaster Tycoon World Atari , Pipeworks Software
    Cover Packshot von Transport Fever Release: Transport Fever
    Cover Packshot von Civilization 6 Release: Civilization 6 2K Games , Firaxis Games
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990189
Playboy: The Mansion
Playboy: The Mansion im Gamezone-Test
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http://www.gamezone.de/Playboy-The-Mansion-Spiel-27906/Tests/Playboy-The-Mansion-im-Gamezone-Test-990189/
07.03.2005
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2005/03/TV2005030314585500.jpg
tests