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  • Pogo Island im Gamezone-Test

    Sammlung von Arcade-Games mit Transfermöglichkeit zu pogo.com. Doch reicht das für ein vollwertiges DS-Spiel?

    Im Internet gibt es nichts, was es nicht gibt. Plattformen wie "ebay", "google" oder "yahoo" haben sich längst etabliert und ein jeder kennt die großen Namen. Doch neben diesen gibt es unzählige kleine Websites, die mehr oder weniger unbedeutend ihr Dasein im Universum Internet fristen. So auch viele Portale, die Arcade-Spiele anbieten. Oftmals sind es eher primitive kurze Minigames, die so simpel sind, dass es schon wieder genial ist. Ein jeder kommt damit zurecht und durch das einfache Prinzip machen solche Spiele häufig ziemlich süchtig. Dass diese Konzepte auch auf dem DS funktionieren haben Spiele wie beispielsweise "Wario Ware Touched!" gezeigt. Die Entwickler von EA dachten sich daher, dass man die beiden Faktoren doch auch miteinander verbinden könnte. Wie das gelungen ist und was "Pogo Island" sonst noch so zu bieten hat, haben wir für euch in Erfahrung gebracht.

    Das Inselabenteuer

    Die Geschichte von "Pogo Island" ist etwa so geistreich wie ein Butterbrot. Die Pogo-Maskottchen begeben sich allesamt auf eine abenteuerliche Reise auf das große weite Meer. Als sie einen Moment nicht aufpassen, erleiden sie Schiffbruch. Sie stranden auf Pogo Island und sind völlig auf sich gestellt. Das Schiff ist zerstört und sie müssen einen Weg finden, wie sie es wieder funktionstüchtig machen können. Also begeben sich die fünf Freunde auf die Suche nach Materialien, die sie zur Reparatur gebrauchen können. Leider verlaufen sie sich dabei und es liegt nun bei euch, sie alle wiederzufinden und das Schiff wieder in See stechen zu lassen.

    Sofern man gerne dieser "Story" folgen möchte, sollte man den Modus "Inselabenteuer" wählen und schon kann es losgehen. Ähnlich wie bei "Mario Party" muss zunächst gewürfelt werden, damit man seine Figur anschließend über die Felder bewegen kann. Ein Würfel ist jedoch nicht vorhanden, denn dieser wurde durch eine Scheibe mit Drehnadel ersetzt. Tippt die Nadel mit dem Stylus an und gebt ihr ordentlich Schwung, bis sie auf einer Zahl oder einem Symbol zum Stehen kommt. Nun gibt es verschiedene Möglichkeiten. Entweder läuft eure Figur ein paar Felder, bevor ein Minispiel eingeleitet wird oder ihr dürft direkt spielen. Zur Auswahl stehen meist die fünf Hauptspiele (dazu gleich mehr) oder es muss ein so genanntes Mikrospiel bestanden werden. Dieses beschäftigt sich stets mit der Beschaffung der fehlenden Schiffsmaterialien, dir zur Heimreise nötig sind. Hier müssen etwa Schrauben und Muttern per Stylus in Gefäße befördert werden, während die rostigen gemieden werden sollten. Auch das Segel wird repariert. Aus einer Kiste fliegen Stofffetzen, die mehr oder weniger auf die Löcher im Segel passen. Es gilt nun die richtige Form für das richtige Loch zu finden und den Stoff dann darauf festzunähen. Aber auch das Boot will versorgt werden. Bevor dieses völlig auseinanderbricht, müssen per Stylus einige Nägel wieder ins Holz geschlagen werden.

    Die fünf Hauptspiele

    Von dem "Inselabenteuer" mal abgesehen, dreht sich bei "Pogo Island" eigentlich alles nur um fünf Arcade-Spiele. Hier nun eine kurze Beschreibung davon:

    Poppit!

    Auf dem Touchscreen befindet sich ein ganzer Haufen bunter Luftballons. Sobald sich zwei oder mehr der selben Farbe nebeneinander oder untereinander befinden (nicht diagonal), können diese per Stylus angetippt werden und sämtliche Ballons dieser aneinanderhängenden Kette zerplatzen. In die dadurch entstehende Lücke rücken die umliegenden Ballons nach. Das Ziel ist natürlich möglichst viele Ballons auf einmal zum Platzen zu bringen. Mittendrin sind außerdem hier und da kleine Geschenke versteckt, die freigelegt werden müssen. Dazu gesellen sich noch kleine Sterne, die Power-Ups darstellen, wie beispielsweise eine Reißzwecke. Mit dieser darf ein beliebiger Ballon zerstört werden, der sich nicht in einer Reihe befinden muss. Ein weiteres Power-Up ist der Amboss. Er wird an eine Reihe gehängt um diese ein Stück nach unten zu ziehen. Dadurch ergeben sich möglicherweise neue Farbkombinationen, die geschickter sind.

    Tri-Peaks-Solitaire

    Bei diesem Spiel geht es darum die drei Peaks (spitzzulaufende Kartenhaufen) abzuräumen und möglichst viele Punkte dabei zu ergattern. Doch wie stellt man das an? Zunächst bekommt man eine Karte auf die Hand. Beispielsweise eine Herz 4. Nun schaut man welche Karten in den Peaks liegen. Findet sich dort entweder eine 3 oder eine 5, so kann diese durch Antippen weggenommen werden. Hat man sich für die 5 entschieden, geht es weiter mit einer 6 oder einer 4. Man kann immer nur die nächstniedrigere oder die nächsthöhere Karte abräumen. Kommt man nicht mehr weiter, so muss eine Karte vom Stapel gehoben werden. Ist dieser Stapel aufgebraucht ist auch das Spiel zu Ende oder wenn zuvor alle Peaks abgeräumt wurden. Die Karten in den Peaks decken sich erst nach und nach auf, sodass man zu Beginn noch nicht weiß, was einen erwartet. Nach einem Sieg kann es sein, dass man eine Power-Up-Karte gewinnt, die dann in der nächsten Runde ausgespielt werden darf. Diese Karte kann entweder dafür sorgen, dass automatisch alle Karten in den Peaks umgedreht werden, welche ansonsten noch verdeckt liegen oder dass sie auf jede beliebige Karte passt, wie ein Joker. Sie ist also äußerst hilfreich.

    Word Whomp

    "Word Whomp" ist so etwas ähnliches wie das bekannte "Scrabble". Aus einer zufällig gewählten Mischung von sechs Buchstaben sollen möglichst viele verschiedene Wörter erschaffen werden. Weiß man nicht mehr weiter, kann man sich Tipps geben lassen, welche jedoch Zeit kosten. Davon habt ihr leider nicht viel, also sollten die Tipps möglichst selten genutzt werden. Es besteht auch die Möglichkeit die Buchstaben neu durchzumixen. Dadurch ändert sich zwar nichts an den Buchstaben an sich, aber an ihrer Position. Möglicherweise bekommt man neue Ideen, wenn das "O" nicht mehr wie zuvor neben dem "E" angezeigt wird, sondern nun ganz links steht. Zu dumm nur, dass das ganze Spiel in Englisch gehalten wurde und somit auch nur englische Wörter gelten. Gerade für Kinder wird "Word Whomp" dadurch nahezu unspielbar.

    Squelchies

    Auf dem Bildschirm werden verschiedenfarbige "Squelchies" dargestellt. Mittels Stylus sollen nun immer drei der gleichen Farbe aneinander gehaftet werden. Zieht sie einfach hin und her. Egal ob horizontal oder vertikal in einer Reihe oder auch mal um die Ecke, Hauptsache drei der gleichen Farbe stehen irgendwie in Verbindung zueinander. Geschieht dies, so verschwinden die drei knuffigen Unterwasserwesen sogleich und es regnet Punkte. Taucht ein Anker auf, wird die Sache ein wenig erschwert. Dieser lässt sich nicht von der Stelle bewegen und behindert euch und die Squelchies somit. Mit Eiern wird euch das Leben dafür etwas erleichtert, denn sie stehen für eine beliebige Farbe und erlauben euch somit bereits zwei Squelchies aufzulösen.

    Phlinx

    Dieses Spiel ähnelt dem bekannten "Bust-a-Move". Im Grunde ist es eigentlich nichts anderes. Auf dem unteren Screen befindet sich eine Kanone, die mittels Stylus nach links und rechts bewegt werden kann. Dadurch ändert sich der Winkel, worauf die Kanone zielt. Tippt man sie an, so verschießt sie bunte Kugeln. Auf dem oberen Screen ist bereits eine Ansammlung solcher Kugeln, die von euch abgeräumt werden sollten. Immer wenn drei der selben Farbe aufeinandertreffen, verschwinden diese. Hängen an den drei noch weitere Kugeln (egal welcher Farbe), so fallen sie herab und es gibt Bonuspunkte. Es gibt auch noch besondere Kugeln, die explodieren oder durch sämtliche Kugeln auf dem oberen Bildschirm hindurch geschossen werden können.

    Token-Transfer

    Wenn man in den Spielen gute Ergebnisse erzielt, wird immer wieder ein Jackpot geknackt der einem so genannte Tokens beschert. Doch was hat es damit auf sich? Da das Nintendo DS Spiel "Pogo Island" und die Website "pogo.com" miteinander in Verbindung stehen, ist es möglich seine gewonnenen Tokens vom DS-Spiel ins Internet zu transportieren. Dazu muss man auf der besagten Website einen Account erstellen (erst ab 14 Jahren erlaubt) um nun per Wi-Fi-Connection seine Erfolgspunkte hochladen zu können. Aber was soll das alles? Natürlich macht das auch Sinn. Auf "pogo.com" können nämlich echte Preise gewonnen werden. Durch den Einsatz von Tokens nimmt man an Verlosungen teil. Je mehr Tokens man einsetzt, desto größer stehen die Chancen auf einen Gewinn. Ein interessantes und motivierendes Konzept.

    Pogo Island (NDS)

    Singleplayer
    6,5 /10
    Multiplayer
    -
    Grafik
    6/10
    Sound
    6/10
    Steuerung
    7/10
    Gameplay
    7/10
    Leserwertung:
     
    Meine Wertung
    Pro & Contra
    Interessantes Token-System zu pogocom
    die Minigames sind ganz nett
    Zu wenig Minispiele
    Grafik zweckmäßig
    Sound nervig da er sich schnell wiederholt
    nur englische Sprache
  • Pogo Island
    Pogo Island
    Publisher
    Electronic Arts
    Release
    29.03.2007
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Pogo Island
Pogo Island im Gamezone-Test
Sammlung von Arcade-Games mit Transfermöglichkeit zu pogo.com. Doch reicht das für ein vollwertiges DS-Spiel?
http://www.gamezone.de/Pogo-Island-Spiel-28014/Tests/Pogo-Island-im-Gamezone-Test-991238/
10.04.2007
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2007/07/NZone_0607_Pogo_Island_01.jpg
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