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  • Pokémon Goldene Edition HeartGold: Dein Pokémon, dein Freund und Partner... - Leser-Test von PhilCassidy

    Pokémon ist eine Serie, die nicht nur die Japaner sondern auch die Deutschen zu begeistern weiß. Durch die Serie, die im deutschen Privatfernsehen ausgestrahlt wird, wollen sicherlich so einige mal in diese sonderbare Welt der Taschenmonster eintauchen. Dazu gibt es schon so einiges..., seien es die Karten, die man sich an so ziemlich jeden Kiosk holen kann, als auch die Spiele, die es nur für Nintendos Handhelden zu kaufen gibt. Mit Spielen wie Pokémon Blaue Edition schaffte es Nintendo ein komplexes "Rollenspiel" ab zu liefern, welches sich mit dem Trainieren von Pokémon und dem Gewinnen von Pokémon Arena Kämpfen hauptsächlich zu beschäftigen weiß. Nachdem die zweite Generation der Spiele Gold und Silber gut gelaufen und bis heute noch populär sind, versucht Game Freak es nun mit einem Remake des Klassikers. Schon bei den Titeln Diamant und Platin gab es nach geraumer Zeit eine Neuauflage, die sich Platin nennt. Ob das Spiel Pokémon Soul Silver und das ebenbürtige Spiel Pokémon Heart Gold (getestet) zu überzeugen weiß, klärt der Test.

    Aller Anfang ist "schwer"...

    Zu Beginn, nachdem sie ein neues Spiel gestartet haben, werden sie von dem Pokémon Professor Prof. Eich in die "Lehre" bzw. in ein Grundwissen rund um die Pokémon eingetaucht: Was sind diese sogenannten Taschenmonster und noch ein wenig mehr. Nebenbei wird ihnen dann auch noch ein wenig von der Steuerung preisgegeben.
    Jetzt kommt die Charaktererstellung, bei der sie wählen ob sie als Weiblicher oder Männlicher Jugendlicher durch die Welt der Pokémon reisen wollen. Dann nur noch schnell der Name, maximal aber nur Sieben Buchstaben möglich, und dann geht es auch schon los.

    Als Protagonist starten wir also erst einmal in unserem bescheidenem Zimmer und begeben uns anfangs zu unserer, im unteren Geschoss der Wohnung wartenden, Mutter. Ihr werdet von ihr mit allerlei Nützlichen Sachen versorgt, die ihr bei eurer kommenden Reise durch Jotho brauchen werdet.
    Ihre Mutter bittet sie dann auch noch Prof. Lind aufzusuchen, da er irgendetwas von "uns" will. Prof. Lind ist begnadeter Pokémon Professor und wohnt auch gleich nebenan. Was er von unserem Jugendlichen will, ist das altbekannte, sammeln und eintragen von Pokémon (Taschenmonstern) in den sogenannten Pokédex, einer Art Tagebuch in der sie die kleinen unterschiedlichen Viecher nach Nummern sortiert finden können. Doch was wäre ein richtiger Held ohne einen Partner? Richtig..., so gut wie aufgeschmissen, deshalb gewährt euch Prof. Lind ein Pokémon aus seinem Labor, welches als Starter bezeichnet wird; mit Diesem fangt ihr ganz konsequent an.

    Die wählbaren Starter Pokémon dieser Edition(en) sind:
    - Feurigel, Typ: Feuer
    - Endivie, Typ: Pflanze
    - Karnimani, Typ: Wasser

    Einsehbar bei dieser Auswahl ist, dass es sich jeweils um die Haupttypen der Pokémon insgesamt handelt. Nebenbei gibt es dann noch 14 andere Typen.
    Jedem gefangenen Pokémon können sie außerdem noch, wenn man es will, einen Spitznamen verpassen; dieser Spitzname macht das jeweilige Pokémon individuell.

    Und das war es dann auch eigentlich schon von der Story: Sie müssen den Pokédex möglichst vervollständigen, alle Acht Orden der Region Jotho sammeln und dann auch noch Champ der sogenannten Pokémon Liga werden. Natürlich ist dies nur ein Roter Faden, nebenher gibt es dann immer wieder kleine Einzel Geschichten oder Personen, denen sie aus einem bestimmten Anlass helfen müssen.
    Egal, los geht's: Wieder aus dem Labor gekommen, werden sie erst einmal von ihrer "Rivalin" angesprochen. Diese wünscht "uns" alles Gute und lässt uns dann auch schon wieder von dannen ziehen. Der Weg zur nächsten Stadt ist von Menschen und Gräsern bzw. Hindernissen versehen. Sie müssen meist den Weg durchs hohe Grad wagen um wenigstens Anschluss an die Straßen oder Wege zu bekommen. Im Grad allerdings lauern immer wieder wilde Pokémon, die dann auch ohne Vorankündigung erscheinen. Dann wird in den Kampfmodus gewechselt.

    Unser Pokémon als lebendige "Kampfmaschine"

    Der Kampfmodus als solcher läuft folgender Maßen ab: Wenn sie angegriffen werden, wird der Bildschirm für sehr kurze Zeit schwarz und dann erscheint das angreifende Wilde Pokémon oder dies von einem Trainer. Dann werfen sie auch automatisch ihren Pokéball in denen sie ihr Pokémon aufbewahren. Faustregel hierbei ist: Das Pokémon, welches an erster Stelle im Team steht, wird auch als erstes eingesetzt.
    Dann haben sie Vier Schaltflächen auf dem Touchscreen, die sie wahlweise mit Stift oder mit den Knöpfen bedienen.
    Die größte Schaltfläche ist die Kampf Schaltfläche mit der sie ihr Pokémon dazu verleiten den Gegner anzugreifen beziehungsweise dessen Pokémon. In dieser Schaltfläche sind noch Vier weitere, welche die Attacken beherbergen, die ihr Pokémon so alles kann. Das Repertoire dieser kann aber nach Level ihres Taschenmonsters erhöht werden, dennoch kann ein Pokémon nur Vier Attacken gleichzeitig, sodass sie eine Attacke verlernen müssten, wenn das Repertoire erschöpft ist.

    Dann gibt es noch Drei Neben Schaltflächen, welche unter der Kampf Schaltfläche auffindbar sind. Zum einen hätten wir dort "Beutel", mit dem sie ein Pokémon heilen können, falls sich das jeweilige Item im Beutel befindet. Auch diese Schaltfläche ist wieder in Vier weitere eingeteilt. Heilmittel etc..
    Die nächsten wären "Flucht" und "Pokémon": Bei Flucht flüchten sie aus einem Kampf, mit einem wilden Pokémon, dies ist aber nicht bei Diesen möglich, die von einem Trainer trainiert werden; bestimmte Bedingungen, die auftreten können, lassen ein Pokémon ebenfalls nicht flüchten beziehungsweise es wird schwieriger.
    Unter der Option "Pokémon" können sie die Pokémon einsehen, die in Pokébällen in ihrer Tasche verstaut sind. Ist ihr Pokémon Kampf unfähig (dazu später mehr), müssen sie sich eines von maximal Sechs tragbaren Pokémon aussuchen, die Sie mit auf ihre Reise genommen haben. Oder Sie wechseln diese einfach, wenn ihr momentanes Pokémon nicht stark genug gegen das andere ankommen kann.

    Kämpfen und gewinnen sie Kämpfe, so erhalten sie sogenannte Erfahrungspunkte und Geld für ihre Tasche, dass sie später gegen bestimmte Items etc. eintauschen können. Erfahrungspunkte sind wichtig, da sie das Pokémon um ein Level erhöhen, wenn dessen Leiste voll ist. So wird es nicht nur stärker sondern kann sich auch entwickeln und nimmt somit eine andere Form an, die ebenfalls noch Statistik Plus gewährt; welche das sind...:

    KP - KP, sogenannte Kraftpunkte, sind dazu da, dass das Pokémon am Leben bleibt. Beispiel: Hat ihr Pokémon vorher noch 20 KP insgesamt gehabt, so kann sich dieser Wert nach einem weiteren Level um beispielsweise 2 steigern. Sind sie in einem Kampf und verliert das kämpfende Pokémon alle Kraftpunkte so wird es kampfunfähig und wieder in ihrer Tasche verstaut.

    Angriff und Verteidigungspunkte - Die Angriffspunkte sind der zum Teil wichtigste Faktor eines Taschenmonsters. Je höher dieser Wert ist, desto stärker sind die Attacken. Der Verteidigungswert ist auch ein wichtiger Faktor, der einen Pokémon das KO vermeiden kann. Ist dieser Wert nämlich entsprechend hoch, so kriegt das kämpfende Pokémon, weniger Schaden bei gegnerischen Attacken. Diese Werte sind für folgende Pokémon Typen bedingt: Normal, Kampf, Gift, Boden, Käfer, Geist, Gestein, Flug und Stahl.

    Initiative - Der Initiative Wert ist für die Schnelligkeit eines Pokémon verantwortlich. Gut, dass das schnellste Pokémon immer zuerst angreifen darf und ihnen vielleicht einen Vorteil verschaffen kann, wenn der Initiative Wert hoch ist. Doch sie müssen aufpassen, dass einige Attacken durch ihre Spezialisierung bedingt sind, als erster einen Angriff zu starten.

    Spezial Angriff bzw. Verteidigung - Hier ist es fast dasselbe wie bei den "normalen" Angriff und Verteidigungswerten, nur, dass dieser Spezialfaktor für folgende Typen am wichtigsten ist: Wasser, Pflanze, Feuer, Eis, Unlicht, Elektro, Drache und Psycho.

    Nun zu den verschiedenen Gebäude Typen: Das erste Wichtige wäre das Pokémon Center, in welchem ihr eure Pokémon heilen könnt, wenn diese KO gegangen sind, nur noch wenig KP haben oder durch Fähigkeiten auf Dauer beschränkt werden, beispielsweise Paralyse, welches das betroffene Pokémon ab und zu nicht mehr angreifen lassen kann. Sucht man also Hilfe, so kann man sich in einem Center sein Team kostenlos auffrischen lassen. Doch nicht nur dies ist dort möglich, auch das verwalten von Pokémon durch den dortigen PC ist möglich; so können sie ihr Team austauschen beziehungsweise nur einige und oder sie verwalten bestimmte Items. Wird ein Pokémon gefangen; dies macht man indem man Pokémon im Kampf schwächt und mit den Bällen einfängt, so gelangt diese, wenn das momentane Team voll ist, auf den PC in eine Box, aus der sie es, wenn nötig rausholen können oder nicht.

    Ein zweites Wichtige Gebäude wäre der Pokémon Supermarkt oder das Kaufhaus, welches eine etwas größere Palette an Items anbietet. Den Supermarkt findet man in jeder Stadt, dort können Sie sich Pokébälle holen, Items, Schütze oder ähnliches. Auch bestimmte Dinge, die sie auf ihrer Reise finden können, kann man dort verkaufen.
    Das Pokémon Kaufhaus, bietet eine große Palette an Dingen an, die der Supermarkt nicht anbietet. Dafür gibt es dieses Kaufhaus jeweils nur Einmal in jeder Region (hier: Jotho). Mit diesem kommen sie an bestimmte Items, wie etwa einigen Technischen Maschinen (TM's genannt), die Attacken für ihre Pokémon enthalten oder Medizinische Flaschen, die den Statuswert künstlich aber dauerhaft erhöhen; was aber auch seinen Preis hat.

    Kommen wir nun zum Optionalen Spielverlauf, der zeigt, wie das Spiel prinzipiell aufgebaut ist. Mit ihren Pokémon müssen sie zu allen 8 Arenen in Jotho reisen um schließlich auch noch Champ der Pokémon Liga zu werden.
    Der Weg zu jeder Arena in der jeweiligen Stadt ist meist durch Wälder, bestimmte Wege bzw. Pfade etc., gedünkt. Jeder Arenaleiter ist auf einen bestimmten Typ von Pokémon spezialisiert; es gibt keine Arena in einer Region, die zwei Mal den Selben Typen hat. Um in den Arenen zu gewinnen müssen sie möglichst häufig gegen jemanden Kämpfen, sei es Trainer oder wilde Pokémon. So gewinnt ihr Pokémon an Erfahrung und muss gegen die des Arenaleiters, die meist auch stärker sind, als die von den Trainern, ankommen.
    So ergattern sie sich immer mehr Erfahrung, schnapp sich möglichst viele Orden und Pokémon um schließlich in die "Geschichte" einzugehen, was hier jetzt aber überbewertet wurde.

    Und als Beilage zum "Hauptgang" gibt es den Pokéwalker

    Der Pokéwalker ist die Beilage zum Spiel, welches einem Tamagotchi ähnelt. Dieses kleine Elektronische Gerät, was die Form eines "Pokéballs" hat (nur flacher) dient primär zum Spielverlauf als Trainer für die eigenen Pokémon.
    Im Hauptmenü des Spiels muss man Link mit Pokéwalker wählen. Dann unternimmt man eine Reise, indem man sich ein Pokémon aus der Box eines jeden PC's holt. Jetzt muss die Verbindung, via Infrarot (kein Wi-fi von Nöten) hergestellt werden. Dazu wird auf dem Pokéwalker auf die Großen Weißen Taste gedrückt um eine Verbindung mit dem DS System herzustellen; danach sieht man wie das Pokémon verschwindet und beim Pokéwalker eine Melodie läuft, die bestätigt, dass das entsprechende Pokémon angekommen ist.
    Das war es auch schon vom aufbauen der Verbindung und dem transferieren des Pokémon. Nun geht es um das Prinzip des Walkers: Mit dem Pokémon was sie dort drauf haben können sie nun spazieren gehen. Der Pokéwalker wird erst einmal irgendwo sicher verstaut, beispielsweise in der Hosentasche. Gehen sie nun ein wenig, so zählt der Walker ihre Schritte und wandelt diese nach jedem 20. Schritt in 1. Watt um.

    Mit diesen Watt kann man sich je nach Menge ein Item oder ein Pokémon holen beziehungsweise fangen. Dazu geht man mit den Links bzw. Rechts Tasten zu den Optionen und guckt dann was man machen will und bestätigt dies mit dem Großen Weißen Knopf. Ein Item zu finden beispielsweise kostet 3 Watt, was so viel heißt wie, dass sie 30 Schritte getätigt haben. (Natürlich kann man auch Schummeln in dem man mit der Hand hin und her wippt; dies ist aber eine auf Dauer recht kraft Raubende und langweilige Zumutung der eigenen Person, sodass man es mit dem Laufen bequemer hat.)
    Gut: Wollen sie alle Pokémon fangen, so müssen sie den Pokéwalker mit einbeziehen, da nur dieser einige bestimmte Pokémon hat, die man finden kann bzw. auch muss. Dies ist dann auch mit einigen bestimmten Routen abzugrenzen. Haben sie Watt gespart, so werden diese, wenn sie ihr Pokémon wieder auf das DS System laden, gespeichert und schalten, je nach Menge, Routen frei, die sie ihm Pokéwalker ablaufen können; je nach Route also unterschiedliche Pokémon.

    Ein kleines Zitat zum Wi-fi Spiel (Zitat stammt von Autor): "Das spielen per Wi-fi oder drahtlos macht besonders Spaß, da man sich hier gegen andere wagen darf, um sein können zu testen. Besonders drahtlos gegen einen einzelnen Gegner zu spielen kann schnell süchtig machen. Auch das Austauschen/Tauschen von Pokémon ist möglich, was erlaubt, dass einige Pokémon sich entwickeln, diese sich aber auf normale weise nicht entwickeln lassen."

    Unterschiede Heart Gold/ Soul Silver

    Da es zwei Editionen des Spiels gibt, müssen diese sich ja logischerweise auch in irgendeiner Form voneinander unterscheiden. Das tun sie auch, zwar nicht Storymäßig aber andere Pokémon werden geboten. Welche Pokémon diesen Unterschied ausmachen, habe ich für euch im folgendem Aufgelistet:

    Heart Gold: Menki, Rasaff, Fukano, Arkani, Amonitas, Amoroso, Webarak, Ariados, Skorgla, Skorgro, Mantirps, Mantax, Phanpy, Donphan, Zobiris, Puppance, Lepumentas, Kyogre, Latias, Anorith, Armaldo und exklusiv das legändere Pokémon Ho-oh.
    Soul Silver: Vulpix, Vulnona, Mauzi, Snobilikat, Kabuto, Kabutops, Schluppuck, Schlukwech, Teddiursa, Ursaring, Ledyba, Ledian, Botogel, Panzaeorin, Flunkiefer, Latios, Groudon, Liliep, Wielie und exklusiv das legändere Pokémon Lugia.

    Die Grafik ist nett und strahlt mit den vielen Farben und Orten der riesigen Pokémon Welt. Kein Ort gleicht dem anderen und so kann man sich auf ein gutes optisches Gefühl freuen. Leider sind die grafischen Änderungen zu Perl / Diamant und Platin schlicht nicht vorhanden, nur die neu designten Orte lassen eine Art Déjà-vu aufkommen, was man im Vergleich zu den alten "Klassikern" Silber und Gold sehen kann. Die Pokémon haben sich auch ein wenig in ihrem Erscheinungsbild geändert, was man auch Sprite nennt. Diese Sprites sind so aufgebaut, dass sich das Pokémon wenn es dann erscheint auf irgendeine Art bewegt; dies ist im Vergleich zu den direkten Vorgängern weiterhin geändert worden. Neu ist auch, dass ein Pokémon hinter unserem Protagonisten hinter her läuft; dies ist vor allem bei einigen "normalerweise" großen oder Legendären Pokémon ganz nett; spricht man sein Pokémon auf diese Wiese irgendwann an, so kann es sein, dass es ein Item für den Finder, also euch, hat. 3D Effekte gibt es zwar im Spiel, sind aber nur sehr rar, doch ordentlich, in Szene gesetzt.

    Der Sound des Spiels ist bis auf das fehlende Synchro ertragbar. Frisch fröhliche Melodien und nette Pokémon Geräusche, die sich nicht gleichen wie die Linsen in der Suppe. Die Melodien die man hört ändern sich von Stadt zu Stadt und von Weg zu Weg, so dass man mangelnde Abwechslung wegstreichen kann. Da es auch einen Tag und Nacht Wechsel gibt ändern sich auch die Melodien ein wenig je nach Tageszeit. Mittags kann es fröhlich sein aber Abends dann schon wieder entspannter. Auch interessant ist (kleiner Spoiler), dass man im späteren Spielverlauf einen sogenannten GB-Player bekommt, mit dem man zwischen dem "neuen" Sound und dem Sound von damals wechseln kann; was beeindruckend ist: Wenn man den normalen Sound nach einer bestimmten Zeit als störend empfindet, so wird dies bei den alten noch verstärkt, da dieser noch "nerviger" ist. Gut ist aber das man somit in Nostalgie Momente tritt und auch Vergleiche machen kann, was das gesamt Paket interessant macht.

    Die Steuerung des Spiels läuft gut. Einfaches und unkompliziertes Bewegen der eigenen Spielfigur wissen zu gefallen. Doch man kann sich nur nach links, rechts, unten oder oben bewegen, dass beeinträchtigt den Fan aber nicht, da dieses Bewegungsprinzip seit dem ersten richtigen Pokémon spiel herrscht. Das blättern mit dem Touchpen durch den Pokédex ist Vergleichsweise noch mal geändert worden; sodass dieses Blättern viel besser klappt, der Dex besser gestaltet ist.
    Sehr Gut hat Game Freak den Touchscreen ins Spiel mit intrigiert. Dieser wird nun sehr häufig genutzt und bietet neben dem Steuern der Knöpfe eine weitere Steuereinheit. Mit dem Touchpen können sie durch Listen blättern, Items bzw. Pokémon bewegen oder ähnliches.

    Hier eine kurze Zusammenfassung der technischen und restlichen Seite, die Pokémon Heartgold zu bieten hat:
    Grafik: Die liebevoll gestalteten Städte laden zum erkunden ein und auch die Pokémon sehen gut aus. Nur leider hat die Grafik nichts "bombastisches" zu bieten - 7 von 10 möglichen Punkten.
    Sound: Jede Stadt hat ihre eigene Melodie, die Pokémon Geräusche hören sich gut an - 7 von 10 möglichen Punkten.
    Steuerung: Mit den Pfeiltasten bewegen wir unseren Helden Waagerecht und Senkrecht durch die Welt, dabei begleitet einen die Sicht aus der Vogelperspektive - insgesamt einfach zu beherrschen - 9 von 10 möglichen Punkten.
    Schwierigkeitsgrad: Schwierig ist das Spiel nicht sonderlich. Einzig allein ein paar Kämpfe (vor allem gegen Arenaleiter oder dem Freund) sind knifflig; nach ein paar Level Up's der Pokémon ist dies dann aber auch kein ernsthaftes Problem mehr. - Niedrig-Mittel-Hoch.

    Fazit: Pokémon Heart Gold (getestet) und Soul Silver zeigen wieder, dass Game Freak mit Liebe an ein Spiel geht. Zwar bereist man keine unbekannte Welt, sondern eine beziehungsweise Zwei die man aus den Editionen Gold und Silber kennt; ein Remake also. Das Sammeln der mehr als 450 Pokémon macht einfach Spaß und zieht einen in den Bann. Game Freak legt aber noch einen obendrauf und spendiert dem Spiel noch mehr Umfang, indem man nun auch insgesamt Zwei Regionen und insgesamt 16 Orden bereisen beziehungsweise ergattern kann. Das ändert aber leider nichts daran, dass das Spiel nichts neues mit sich bringt sondern einige Dinge durch andere Dinge ersetzt worden sind, egal ob mit netten Pokéwalker oder mit keinem, dass Spiel schlägt sich gut.

    Negative Aspekte:
    nichts Wirklich neues (vgl. Diamant/Platin/Perl), Sound nach einiger Zeit nervend, Story mit höhen und Tiefen (...), nur ein Spielstand möglich

    Positive Aspekte:
    großer Umfang (2 Regionen, 16 Orden), süchtig machendes Spielprinzip, mehr als 450 Pokémon, gut funktionierender und ganz interessanter Pokéwalker, Kämpfe weitesgehend fordernt, Typen eines jeden Pokémons mit Stärken und Schwächen (...)

    Infos zur Spielzeit:
    PhilCassidy hat sich 20-100 Stunden mit diesem Spiel beschäftigt.

    Pokémon Goldene Edition HeartGold

    Spielspaß
    Gesamtwertung
    Wertung von: PhilCassidy
    8.5
    Multiplayer
    -
    Grafik
    7/10
    Steuerung
    9/10
    Sound
    7/10
    Gameplay
    8/10
    GameZone
    Spielspaß-Wertung
    8.0/10
    Leserwertung:
     
    Meine Wertung
  • Pokémon Goldene Edition HeartGold
    Pokémon Goldene Edition HeartGold
    Publisher
    Nintendo
    Developer
    Nintendo
    Release
    26.03.2010

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Pokémon Goldene Edition HeartGold
Pokémon Goldene Edition HeartGold: Dein Pokémon, dein Freund und Partner... - Leser-Test von PhilCassidy
http://www.gamezone.de/Pokemon-Goldene-Edition-HeartGold-Spiel-28055/Lesertests/Pokemon-Goldene-Edition-HeartGold-Dein-Pokemon-dein-Freund-und-Partner-Leser-Test-von-PhilCassidy-1011481/
14.09.2010
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2010/04/8_DS_Pokemon_Gold_Silber_Screenshot__8_.jpg
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