Games World
Login Registrieren
Möchtest du diese Seite als Startseite festlegen?
als Startseite festgelegt.
    Möchtest du diese Seite als Startseite festlegen?
    Mobile als Startseite festgelegt.
    Login Registrieren
  • Pokémon Link! im Gamezone-Test

    Pokémon mal anders: Bei diesem Puzzle-Game muss man nicht nur Taschenmonster sammeln, sondern auch fleißig mitdenken.

    Die beliebten Pokémon sind nach Jahren des Erfolges nicht mehr aus der Videospielbranche wegzudenken. Dabei gibt es viele, die Pikachu und Konsorten abgöttisch lieben und andere, die sie bis aufs Blut hassen. Man kann über die kleinen Viecher sagen was man will, aber einige der Spiele sind vom Gameplay her wirklich top. Meist geht es darum, die Taschenmonster zu bekämpfen um sie anschließend fangen zu können. Doch mit "Pokémon Puzzle League" hat man auf dem N64 bereits bewiesen, dass man auch weitaus kreativer sein kann. Ein Puzzle-Spiel ähnlicher Güte steht nun für den DS am Start. In "Pokémon Link" gilt es - wie der Name schon sagt - möglichst viele Pokémon zu verlinken. Wie das genau funktioniert und ob die populären Monster auch in Puzzleform punkten können, erfahrt ihr in diesem Test.

    Pokémon Link! Pokémon Link! Da wo Pokémon sind, gibt es auch immer Leute, die sie stehlen wollen. In "Pokémon Link" ist dafür aber nicht das bekannte Team Rocket zuständig, sondern das so genannte Phobos Bataillon. Ähnlich wie beim Team Rocket handelt es sich hierbei um eine hinterlistige Organisation, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, alle Pokémon zu schnappen. Dass ihre Mittel und Wege nicht so ganz legal sind, liegt auf der Hand. So stehlen sie haufenweise Pokébälle, welche sie an ihrem geheimen Stützpunkt unterbringen. Dafür setzen sie die Phobosmobile ein. Dies sind große Maschinen, welche von einem Menschen angetrieben werden und Eindringlinge in die Flucht schlagen sollen. Der Siegeszug des Phobos Bataillon soll nun endlich wieder gestoppt werden. Ein Glück, dass es die Super Geheime Organisation (SON) gibt. Dieser gehören Heldin Lucy Flinkfuß, mit ihren beiden Pokémon Griffel und Voltenso und Professor P. an. Lucy soll sich in die Phobosmobile schleichen und alle Pokémon zurückbringen. Da sie aber eine solch große Anzahl von Pokébällen unmöglich tragen kann, wird ihr der Link Beamer anvertraut. Mit ihm kann sie die Bälle scannen und die kleinen Monster direkt ins Labor von Professor P. übertragen. Doch das Phobos Bataillon stellt sich unserer Heldin dabei immer wieder in den Weg...

    Das Linksystem: Link 'em all!

    Pokémon Link! Pokémon Link! Auf den ersten Blick möchte man denken, dass "Pokémon Link" eine aufgebohrte Variante von Zoo Keeper ist, die mit dem bekannten Namen glänzen will. Das ist aber nicht so. Es wird ein völlig eigenständiges Konzept genutzt, das besonders viel Wert auf das Verlinken setzt. Dieses System ist ein wenig komplexer, als das von Zoo Keeper und fordert sehr viel mehr Köpfchen. Mit dem Touchscreen werden immer ganze Reihen bewegt. Die Pokémon werden nur senkrecht und waagrecht geschoben, diagonal ist nicht möglich. Schiebt ihr eine Reihe nach unten, so fällt das unterste Pokémon aus dem Screen und kommt in der selben Reihe ganz oben wieder dazu. Schiebt ihr eines nach rechts aus dem Bild, kommt es links wieder dazu und andersrum genau so. Das Ziel ist es nun immer mindestens vier gleiche Pokémon in eine Reihe zu bringen. Entweder nebeneinander oder übereinander. Diese vier verschwinden dann und geben Punkte. Jetzt geht es in die heiße Phase. Sobald die vier verlinkten Viecher verschwunden sind, wird für einen Bruchteil von Sekunden der Link-Modus aktiviert. Ihr habt nun die Chance mit nur drei gleichen Pokémon eine Reihe zu bilden, sodass auch diese verschwinden. Nachdem das gelungen ist, reichen sogar nur noch Pärchen aus. Wenn aber nur wenige Sekunden - schätzungsweise zwei - kein Pärchen gefunden wurde, geht es wieder von vorne los und es müssen nochmals vier Gleiche gefunden werden. Das Ganze spielt sich in höheren Schwierigkeitsstufen ein wenig hektisch und verlangt volle Konzentration, da ein kurzer Moment der Unaufmerksamkeit oft schon das Ende bedeuten kann. Dieses bekommt ihr dann zu sehen, wenn sowohl der untere, wie auch der obere Screen mit Pokémon übersäht ist. Das Grundprinzip wäre damit erklärt, doch es gibt noch eine kleine Feinheit. Werden fünf gleiche Pokémon verlinkt, so bekommt ihr ein Ditto spendiert. Dieser kleine Racker ist im Grunde nichts anderes als ein Joker, da er für irgendein beliebiges Pokémon steht. So reicht es, wenn ihr nur drei Pikachus in eine Reihe bringt und zusätzlich ein Ditto, welches den Platz des vierten Pikachu einnimmt.

    Besonders seltene Pokémon

    Pokémon Link! Pokémon Link! Dieses Spielprinzip ließe sich im Grunde auf alles Mögliche übertragen. Ob man nun vier gleiche Pokémon, vier blaue Rechtecke, vier Bananen oder vier Marios miteinander verlinken muss, eigentlich wäre das egal. Genau deshalb hat man sich etwas einfallen lassen, wie man das typische Flair der Serie auch in dieses Puzzle-Spiel einbauen kann. Das wichtigste Feature sämtlicher Spiele rund um die Pokémon, ist das Fangen derselbigen. Bevor ihr nun also fleißig eure Reihen hin und her schiebt, wird euch immer eine handvoll seltener Pokémon gezeigt, von denen ihr nur die Silhouette und den Namen sehen könnt. Diese tauchen irgendwann im Laufe der Runde auf und sind nur kurze Zeit da. Nutzt die Chance und versucht sie irgendwie mit Hilfe von Dittos zu verlinken, um sie euch zu schnappen. Natürlich gibt es auch einen Pokédex, der sämtliche Kreaturen auflistet und kurze Infos für euch bereithält. Hier seht ihr auch wie viele der über 380 begehrten Monster ihr bereits gefangen und welche ihr bisher nur als Silhouetten angetroffen habt. Um wirklich alle zu bekommen, werdet ihr sehr lange beschäftigt sein. Zudem gibt es einige Pokémon auch nur dann, wenn ihr mit Freunden spielt und euch gegenseitig austauscht.

    Was wird geboten?

    Pokémon Link! Pokémon Link! In Sachen Modi gibt es leider herzlich wenig zu bieten. Da hätten wir den Story-Mode, den man sehr schnell durchgespielt hat. Ihr müsst immer wieder geheime Lagerhallen finden und in diese eindringen um die Pokémon zu befreien. Irgendwann taucht dann ein Bösewicht in seinem Phobosmobil auf. Entert das mechanische Gefährt und versucht auch hier die kleinen Racker zu verlinken. Das ist jedoch ein ganzes Stück schwerer, denn der Besitzer wird euch mit Händen und Füßen daran hindern. Er verwendet beispielsweise einen Störblitz, welcher das Licht ausschaltet, sodass ihr alle Pokémon nur noch als Silhouetten sehen könnt. Selbst wer sich auskennt dürfte hier eine ganze Weile länger brauchen, um vier gleiche zu finden. Außerdem wirft er euch immer wieder nervige Störbälle zu. Diese nehmen Platz weg und können nur mittels Ditto wieder entfernt werden. In einem anderen Modus kann nach Herzenslust gespielt werden. Schlagt eure eigenen Rekorde und übertrefft euch selbst. Einen Mehrspielermodus gibt es natürlich auch. Spielt mittels Single- oder Multi-Card-Play im Team mit Freunden zusammen oder kämpft gegeneinander. Das ist lustiger als alleine, doch das Prinzip bleibt gleich. Einen WiFi-Modus hat man leider nicht eingebaut. Desweiteren gibt es wie bereits erwähnt so etwas wie einen Pokédex, in dem ihr die gefangenen Pokémon anschauen könnt, und einige Ranglisten.

    Pokémon Link! (NDS)

    Singleplayer
    7,7 /10
    Multiplayer
    -
    Grafik
    7/10
    Sound
    6/10
    Steuerung
    9/10
    Gameplay
    8/10
    Leserwertung:
     
    Meine Wertung
    Pro & Contra
    interessantes Konzept
    viele Pokémon zu fangen
    Mehrspieler mit nur einer Karte
    gelungene Steuerung
    wenige Modi
    kein WiFi
    Story nicht das Gelbe vom Ei
    dudeliger Sound
  • Pokémon Link!
    Pokémon Link!
    Publisher
    Nintendo
    Release
    05.05.2006
    • Es gibt 0 Kommentare zum Artikel

  • Print / Abo
    Apps
    PC Games 12/2016 PC Games Hardware 01/2017 PC Games MMore 01/2016 play³ 01/2017 Games Aktuell 12/2016 buffed 12/2016 XBG Games 11/2016 N-Zone 12/2016 WideScreen 12/2016 SpieleFilmeTechnik 11/2016
    PC Games 12/2016 PCGH Magazin 01/2017 PC Games MMORE Computec Kiosk On the Run! Birdies Run
article
990804
Pokémon Link!
Pokémon Link! im Gamezone-Test
Pokémon mal anders: Bei diesem Puzzle-Game muss man nicht nur Taschenmonster sammeln, sondern auch fleißig mitdenken.
http://www.gamezone.de/Pokemon-Link-Spiel-28058/Tests/Pokemon-Link-im-Gamezone-Test-990804/
07.06.2006
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2006/06/1_4_.jpg
tests