Pokémon Mystery Dungeon im Test: Ein solider Ableger der Reihe für den Nintendo 3DS

Test Patrick Büssecker

Ab Oktober dürfen Pokémon-Fans endlich wieder in einem neuen Rollenspiel-Abenteuer loslegen, wenn Pokémon X und Pokémon Y für den Nintendo 3DS in den Handel kommen. Um uns die Wartezeit noch ein wenig zu versüßen, erschien nun mit Pokémon Mystery Dungeon: Portale in die Unendlichkeit der erste Ableger der Mystery Dungeon-Reihe für den Handheld und wir haben uns den 3DS-Teil einmal näher angeschaut.

Während für den Nintendo DS ganze vier Ableger der Mystery Dungeon-Serie erschienen sind, mussten wir uns auf dem 3DS noch etwas gedulden, bis nun endlich der erste Teil für das aktuelle System auf den Markt gekommen ist. Wieder schlüpfen wir hier als Mensch in die Rolle eines Pokémons und müssen uns durch diverse zufallsgenerierte Dungeons kämpfen und können dabei nicht nur der Story folgen, sondern auch verschiedene Nebenmissionen absolvieren.

Welches Pokémon möchten wir denn?

Pokémon: Mystery Dungeon 3D - Portale in die Unendlichkeit (5) Quelle: © 2013 Nintendo of Europe Pokémon: Mystery Dungeon 3D - Portale in die Unendlichkeit (5) Zu Beginn des Spiels müssen wir aber erst einmal unser gewünschtes Pokémon wählen. Hierzu stehen neben dem bekannten und beliebten Pikachu noch einige andere Pokémon, wie beispielsweise Ottaro oder Floink zur Verfügung, die sich nicht nur in den Elementen, sondern auch in den anfangs vorhandenen Angriffen oder den Attributen unterscheiden können. Neben unserem eigenen Pokémon, welches wir von nun an spielen werden, müssen wir dabei auch unser Partner-Pokémon aussuchen, das uns im Spiel begleiten und keine unwichtige Rolle bei der Geschichte spielen wird.

Ein Pokémon-Paradies möchte erbaut werden

Pokémon: Mystery Dungeon 3D - Portale in die Unendlichkeit (4) Quelle: © 2013 Nintendo of Europe Pokémon: Mystery Dungeon 3D - Portale in die Unendlichkeit (4) Nach der Wahl der beiden Pokémon geht es dann schon los und die erwähnte Geschichte des Spiels beginnt damit, dass wir förmlich vom Himmel fallen und am Boden auf unser Partner-Pokémon treffen. Dieses zeigt uns den Weg nach Raststadt und verrät uns auch, dass es ein Pokémon-Paradies erbauen möchte. Klar, dass wir unserem Partner dabei helfen möchten und schon bald müssen wir diverse Aufträge erfüllen, damit mir nicht nur das erforderliche Geld, sondern auch Baumaterialien erhalten. Damit können wir Bauland erschließen und verschiedenste Einrichtungen, wie beispielsweise Dojos zum Trainieren, im Pokémon-Paradies erbauen.

Auf dem Weg nach Raststadt dürfen wir uns sogleich im ersten Dungeon des Spiels beweisen und hier wird uns wie gewohnt die Steuerung und das Gameplay erläutert. Im Grunde bleibt beim 3DS-Ableger wieder alles beim Alten und es erwartet uns letztlich die bekannte Dungeon-Rollenspiel-Kost. Wir steuern unser Pokémon direkt durch die Spielumgebung, können mit allerlei Objekten oder anderen Pokémon interagieren und natürlich auf Knopfdruck bei den rundenbasierenden Kämpfen attackieren.

Rundenbasierendes Gameplay in den Dungeons

Pokémon: Mystery Dungeon 3D - Portale in die Unendlichkeit (3) Quelle: © 2013 Nintendo of Europe Pokémon: Mystery Dungeon 3D - Portale in die Unendlichkeit (3) Falls wir nämlich auf gegnerische Pokémon treffen, ändert sich das Gameplay ein wenig und wir befinden uns in einer Art rundenbasierender Kampfsituation, bei der die Pokémon sich nur noch abwechselnd in dem Dungeon bewegen oder angreifen können. Hierzu müssen wir lediglich die L-Taste gedrückt halten und mit einem Druck auf eine der vier Tasten die jeweilige Attacke ausführen. Die Angriffe und dazugehörigen Tasten werden hierbei stets auf dem Bildschirm angezeigt, so dass wir keine Tastenbelegungen auswendig lernen müssen. Wie wir es von den Rollenspielen her kennen, sind die verfügbaren Angriffe bei jeder Attacke allerdings durch die APs begrenzt, weswegen wir immer die restlichen Angriffe im Auge behalten und gut überlegt einsetzen sollten. Dank des rundenbasierenden Gameplays haben wir ja schließlich auch Zeit unsere Angriffe gut zu überlegen. Sofern wir keine Angriffe mehr übrig haben, können wir die gegnerischen Pokémon aber auch mit einem normalen Angriff attackieren. Der zugefügte Schaden hält sich dabei zwar in Grenzen, aber in der einen oder anderen Situation kann dieser Angriff ja ganz nützlich sein.

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