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  • Pokémon Ranger im Gamezone-Test

    Kann dieses Spin-Off der beliebten Serie an die großen Erfolge anknüpfen und die Erwartungen der Fans erfüllen?

    Mit den kleinen Taschenmonstern hat Nintendo eine wahre Goldgrube geschaffen und eine enorme Fangemeinde aufgebaut. Der Pokémon-Wahn hält noch immer an und ein Ende scheint nicht in Sicht zu sein. Ganz im Gegenteil! Schon bald steht wieder ein neues Rollenspiel mit den kleinen Tierchen auf dem DS ins Haus und auch die Wii will mit Pikachu und Co. ein Stelldichein feiern. Doch bis es soweit ist, werden die treuen Fans erst einmal mit einem Spin-Off der Serie bei Laune gehalten. "Pokémon Ranger" ist nämlich ganz ähnlich wie schon "Pokémon Mystery Dungeon" kein direkter Nachfolger zu den beliebten Spielen, sondern ein eigenständiger Titel, der große Unterschiede aufweist. Was einen als "Pokémon Ranger" alles erwartet und inwiefern sich dieses Konzept von der Serie unterscheidet, haben wir für euch herausgefunden.

    Schütze die Pokémon und die Natur - sei ein echter Ranger!

    Pokémon Ranger Pokémon Ranger Die Region von Fiore bietet viele beschauliche Plätze, die von unzähligen freilebenden Pokémon bevölkert werden. Damit die Natur erhalten bleibt und die Pokémon nicht aus ihrem natürlichen Lebensraum gerissen werden, gibt es eine Gruppe, die sich genau darum kümmert: Es sind die Pokémon Ranger! Sie achten darauf, dass es der Natur gut geht und dass die kleinen Taschenmonster bester Laune sind und sich in ihrem Umfeld wohlfühlen. Das Anliegen der kleinen Tierchen ist ihnen so wichtig, dass extra ein Gerät entwickelt wurde, das ihre Emotionen und Gefühle besänftigen kann. Es handelt sich um den FangKom, den lediglich Ranger benutzen dürfen. Unser Held der Geschichte hat schon viel von den Rangers gehört und träumt davon selbst einmal ein solcher zu werden. Kurzerhand entschließt er sich Spencer, dem Anführer der Ranger von Ringstadt, einen Brief zu schreiben. Darin äußert er seinen Wunsch und bekommt schon bald eine Antwort. Spencer schickt ihm eine echte Uniform und lädt ihn nach Ringstadt ein. Seine Ausbildung zum Ranger kann beginnen! Wie bei den meisten Pokémon-Spielen ist die Geschichte nun nicht unbedingt als äußerst geistreich oder tiefsinnig zu bezeichnen. Sie spricht eher ein jüngeres Publikum an und schraubt daher den Anspruch etwas herunter. Das macht sich auch an den Texten im Spiel bemerkbar und an der sehr geradlinigen und simplen Geschichte, die sich einfach nur um ein großes Abenteuer eines kleinen Jungen dreht.

    Pokémon Trainer, Pokémon Ranger - wo liegt der Unterschied?

    Pokémon Ranger Pokémon Ranger Bislang ist man es aus Pokémon-Spielen nur gewöhnt, als Trainer durch die Lande zu ziehen, hier und da ein wildes Pokémon einzufangen und gegen andere anzutreten und große Wettkämpfe zu bestreiten. Dabei trainiert man seine kleinen Tierchen, lässt sie stärker werden, neue Attacken lernen und sich weiterentwickeln. Es geht also zum größten Teil um die Aufzucht und um die Vorbereitung auf den Kampf. Das ist in "Pokémon Ranger" ganz anders. Ihr fangt die kleinen Viecher nicht, damit sie bei euch bleiben und ihr sie auf Turniere vorbereiten könnt, sondern lediglich um sie zu beruhigen, der Natur zu helfen oder ihre Fähigkeiten zu nutzen. Wenn beispielsweise ein Pikachu völlig außer sich ist und vor lauter Wut Unschuldige angreift und elektrisiert, dann ist das euer Stichwort. In einer Art Kampf müsst ihr versuchen das Pikachu zu fangen, um es auf diese Weise zu beruhigen. Ist dies geglückt, so kann es wieder gefahrlos in die freie Wildnis entlassen werden. Pokémon können aber auch gefangen werden, wenn ihre Fähigkeiten irgendwie dazu beitragen können, der Natur einen Gefallen zu tun. Doch wie läuft das eigentlich ab? Wie fängt man als Ranger ein Pokémon? Die klassischen Pokébälle werden hierfür nicht verwendet, sondern ein spezielles Gerät, das sich FangKom nennt. Wie das bloß funktioniert?

    Der FangKom und das Kampfsystem

    Pokémon Ranger Pokémon Ranger Wie sonst immer der Pokédex ist dieses Mal der so genannte FangKom das entscheidende Instrument des Spiels. Nur waschechte Ranger bekommen ein solches. Um es einzusetzen, hat man sich dieses Mal auf die besonderen Eigenschaften des Nintendo DS konzentriert. Wenn ihr auf ein wildes Pokémon trefft, dann wird umgeschaltet in den Kampfbildschirm. Hier seht ihr nun auf dem Touchscreen das kleine Tier umher rennen. Um es einzufangen müssen um das knuffige Wesen herum Kreise gezogen werden. Mit jedem erfolgreich gemalten Kreis wird das Pokémon schwächer. Das zeigt sich daran, dass eine Zahl über seinem Kopf erscheint, die Kreis für Kreis immer weniger wird. Ist sie schließlich bei 0 angekommen, so habt ihr den Kampf gewonnen und das Taschenmonster gesellt sich zu euch. Klingt nun sehr einfach, ist es aber nicht. Zum einen darf der Stylus beim Zeichnen der Kreise nicht abgesetzt werden. Selbst wenn nur noch eine 1 über dem Kopf des Pokémon zu sehen war, müssen sämtliche Kreise erneut gezogen werden, wenn man nur einmal kurz absetzt. Das muss also alles an einem Stück geschehen. Zum anderen ist es ja auch nicht so, dass sich ein Pokémon einfach mal eben fangen lässt. Es wehrt sich natürlich dagegen, rennt wie wild herum und startet Angriffe auf eure Fanglinien. Sobald es in einen Kreis hineinläuft geht dieser kaputt und es müssen nochmal alle bisher gemalten Kreise aufs Neue gezogen werden. Aber noch schlimmer: Das kleine Taschenmonster kann eure Fanglinie auch mit einem Angriff zerstören. Das hat außerdem die Folge, dass ihr Energie verliert. Sobald euer FangKom keine Energie mehr hat, ist das Spiel vorbei und der Traum vom Ranger geplatzt.

    Komm schnapp sie dir!

    Pokémon Ranger Pokémon Ranger Wie bereits geklärt, können Ranger die Pokémon zwar auch fangen, allerdings lassen sie diese immer gleich wieder frei. Auf diese Weise entsteht keine tiefere Bindung zu den kleinen Rackern. Nur zu einem einzigen: Eurem Partner-Pokémon. Dies ist ein absoluter Ausnahmefall. Normalerweise dürfen die Tiere nicht aus ihrem natürlichen Umfeld entfernt werden, aber ab und an kommt es vor, dass ein Pokémon sich ganz besonders stark zu einem bestimmten Menschen verbunden fühlt und möglicherweise in seiner Umgebung gar nicht glücklich ist. Wenn es von sich aus lieber einem Ranger zur Seite stehen möchte, dann ist dies möglich. Jeder Ranger darf aber lediglich eines zur Unterstützung haben. Es folgt euch fortan auf Schritt und Tritt. Wilde Pokémon tun das zwar auch, aber diese werden immer schon nach kurzer Zeit wieder freigelassen. Außerdem können euch (zu Beginn) nicht mehr als vier verschiedene Tierchen (und das Partner-Pokémon) auf einmal folgen. Doch was nützt es eigentlich, wenn beispielsweise ein Karnimani oder ein Rattikarl in eurem Team sind? Das hat gleich zwei praktische Gründe. Im Kampf gegen andere Pokémon können sie euch behilflich sein, indem sie eine Attacke starten oder eure Fanglinie verbessern. Ein Minun kann den Gegner elektrisieren, sodass er sich eine Weile nicht bewegen kann und es dadurch leichter fällt es einzufangen. Nutzt man etwa die Fähigkeit eines Knofensa, dann verändert sich für wenige Sekunden die Fanglinie. Während die Pokémon normalerweise in die Fanglinie hineinlaufen können, um sie dadurch zu zerstören, geht das nun nicht mehr. Sie ist jetzt mit dichtem Gras bewachsen, das nicht überwunden werden kann und das Pokémon somit einengt. Wasserpokémon wie Karnimani unterstützen euch mit Blasen, die ihr auf den Gegner schleudern könnt, um ihn darin einzuschließen. Das erleichtert das Fangen ebenfalls erheblich. Doch neben dem Kampf haben die Stärken der Pokémon noch ganz andere Vorteile.

  • Pokémon Ranger
    Pokémon Ranger
    Publisher
    Nintendo
    Release
    12.04.2007
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Pokémon Ranger
Pokémon Ranger im Gamezone-Test
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http://www.gamezone.de/Pokemon-Ranger-Spiel-28074/Tests/Pokemon-Ranger-im-Gamezone-Test-991274/
27.04.2007
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2007/04/NTR_PokemonRanger_ss02.jpg
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