Poképark 2: Die Dimension der Wünsche im Gamezone-Test
In diesem Jahr kommen Pokémon-Fans mal wieder ordentlich auf ihre Kosten und dürfen sich über einige neue Titel freuen. Neben dem bemerkenswerten Crossover Pokémon + Nobunaga's Ambition, welches im Juni erfreulicherweise auch in den USA auf den Markt kommen soll, erscheint in diesem Jahr auch noch ein neuer Teil der Pokémon Editionen Schwarz und Weiß, welcher uns endlich neue Rollenspiel-Kost auf dem Nintendo DS bieten wird. Damit nicht genug bekommt die Wii einen erneuten Besuch der Pokémon, denn in PokéPark 2: Die Dimension der Wünsche darf man sich wieder auf einen zauberhaften Ausflug in die Welt der Pokémon freuen.
Wie der Name schon vermuten lässt, handelt es sich bei diesem Titel um den Nachfolger von PokéPark: Pikachus großes Abenteuer, das bereits im Juli 2010 für die Wii auf den Markt gekommen ist, aber die Fachpresse nur bedingt begeistern konnte. Ob es der neue Ableger wohl besser machen kann?
Pikachu!
Poképark 2: Die Dimension der Wünsche [Quelle: Siehe Bildergalerie]
Auch beim zweiten Teil schlüpft ihr in die Rolle des berühmten Pokémon Pikachu und dürft nach einem kurzen Intro direkt loslegen. Damit man sich direkt im Spiel zurechtfindet, werden gleich am Anfang einige Hinweisschilder eingeblendet, die hilfreiche Informationen zur Steuerung und dem Gameplay geben. Wirklich kompliziert ist die Steuerung aber ohnehin nicht und daher dürften auch jüngere Spieler, die ja schließlich auch zur Zielgruppe des Titels gehören, keine Probleme haben.
Poképark 2: Die Dimension der Wünsche [Quelle: Siehe Bildergalerie]
Bei PokéPark 2: Die Dimension der Wünsche spielt die Bewegungssteuerung erstaunlicherweise gar keine große Rolle und kommt kaum und wenn, dann hauptsächlich in Minispielen zum Einsatz. Auch beschränkt sich der Titel generell auf die Wiimote, welche in diesem Fall waagerecht gehalten wird und das Steuerkreuz zum Bewegen der Pokémon dient. In der Praxis funktioniert dies im Großen und Ganzen auch ordentlich, wenngleich ein Stick bei einem solchen 3D-Spiel sicherlich seine Vorteile gehabt hätte. Ob es jedoch sinnvoll gewesen wäre, zusätzlich den Nunchuk zu verwenden, ist da natürlich wieder ein Thema für sich. So beschränkt sich eben alles auf die Wiimote, was letztlich nicht schlecht sein muss. Mit den Tasten 1 und 2 könnt ihr springen, mit anderen Pokémon interagieren oder auch mit Hilfe der Sprint-Möglichkeit etwas schneller vorankommen. Gewohnte Kost also.
Die Kamera könnt ihr übrigens nicht selbst bewegen, was die meiste Zeit aber gar nicht notwendig ist, denn das Spiel positioniert diese zumeist sehr sinnvoll und bietet einen problemlosen Überblick. Bei Bedarf könnt ihr aber per Druck auf die B-Taste die Kamera jederzeit hinter eurem jeweiligen Pokémon zentrieren.
Doch genug zu Steuerung und Kamera!
Poképark 2: Die Dimension der Wünsche [Quelle: Siehe Bildergalerie]
Wie anfangs schon erwähnt, schlüpft ihr auch im neuen Teil in die Rolle von Pikachu. Dies ist aber im Grunde nur die halbe Wahrheit, denn im Laufe des Spiels gewinnt ihr neue Partner hinzu, die ihr jederzeit auf Knopfdruck auswählen und spielen könnt. Das ist auch oft genug notwendig, denn die Pokémon besitzen unterschiedliche Fähigkeiten. Während ihr mit Pikachu zum Beispiel kein Wasser betreten könnt, ist dies für Ottaro kein Problem. So bringen die Partner nicht nur Abwechslung ins Spiel, sondern sind auch häufig fürs Weiterkommen von Bedeutung. Da der Schwierigkeitsgrad aber sehr niedrig ist, muss man keine wirklich schweren Rätsel fürchten.
Bis ihr allerdings die Pokémon tauschen und einen Partner wählen könnt, müsst ihr am Anfang noch mit Pikachu vorlieb nehmen. Dieser befindet sich zu Beginn des Spiels mit seinem Freund Plinfa in einer Höhle und möchte sich gleich auf den Weg nach draußen zum Strand begeben.
Fangspiele und Kämpfe
Poképark 2: Die Dimension der Wünsche [Quelle: Siehe Bildergalerie]
Bevor es jedoch auf die Reise geht, dürft ihr gleich das Fangspiel mit Plinfa ausprobieren, welches euch im restlichen Spiel regelmäßig erwarten wird, da es häufig auch beim Schließen von Freundschaften von Bedeutung ist. Bei diesem kleinen Minispiel rennt ein Pokémon von euch weg und ihr müsst es entsprechend einholen und berühren. Keine große Sache und in der Praxis häufig nach wenigen Sekunden erledigt.
Damit nicht genug dürft ihr in der Höhle auch noch einen Pokémon-Kampf austragen und auch dies wird nicht euer letzter Kampf im Spiel gewesen sein. Die Kämpfe selbst laufen dabei anders ab, als es man es von den Rollenspiel-Ablegern her kennt. Hier steuert ihr euer Pokémon direkt in einem abgegrenzten Bereich und könnt einfach per Tastendruck die Attacken ausführen und dem gegnerischen Pokémon Schaden zufügen. Sobald die gegnerische Energieleiste geleert ist, habt ihr den Kampf dann auch gewonnen.






