Unterm Strich ist PokéPark 2 ein ordentlicher Nachfolger, der den Vorgänger aber nicht übertrifft.
Das PokéPark-Album
Poképark 2: Die Dimension der Wünsche
Zusätzlich dürft ihr auf dem Weg nach draußen noch euer PokéPark-Album in Empfang nehmen, in dem ihr diverse Dinge nachschlagen könnt. So findet ihr hier beispielsweise die Information über alle bisher im Spiel getroffenen Pokémon und könnt zudem erfahren, mit welchen von diesen ihr bereits Freundschaft geschlossen habt. Im Grunde also vergleichbar mit dem Pokédex, der ja gerade bei den Rollenspielen für jede Menge Motivation gesorgt hat und auch hier zusätzlich begeistert. Wer also mit der Vervollständigung des Pokédex seine Freude hatte, der dürfte auch hier auf seine Kosten kommen. Einige Stunden sollte man für dieses Vorhaben so oder so einplanen.
Habt ihr auch das Album erhalten und den Strand endlich erreicht, beginnt auch zugleich das eigentliche Spiel. Hier könnt ihr schon die ersten Pokémon in der Umgebung entdecken, versuchen Freundschaften zu schließen und auch nach diversen Items Ausschau halten. Alternativ könnt ihr aber auch gleich der Geschichte folgen. So habt ihr im Spiel jederzeit die Wahl, ob ihr die Story weiterspielt oder ob ihr euch noch mit den Nebenmissionen (wenn man diese denn so bezeichnen möchte) beschäftigt.
Poképark 2: Die Dimension der Wünsche
Wenn ihr der Geschichte folgen möchtet, dürft ihr auch gleich zum ersten Mal mit Hilfe eines Portals in den WunschPark gelangen. Eine zauberhafte und unwirkliche Welt, von deren freundlicher Gestalt man sich jedoch nicht täuschen lassen sollte. Nach kurzer Zeit offenbart diese schließlich ihr wahres Gesicht und unsere Pokémon-Freunde fliehen kurzerhand wieder aus dem WunschPark. Leider hat es Plinfa aber nicht rechtzeitig heraus geschafft und ist nun wie viele andere Pokémon dort gefangen. Klar, dass Pikachu nun die Rettung startet und dabei auf die Hilfe einiger anderer Pokémon setzen kann. Eine ziemlich spannende Geschichte also, die auch zusätzlich an die Konsole fesseln kann.
Wie schon erwähnt, fesselt zudem auch das Schließen von Freundschaften, die das PokéPark-Album füllen können. Wie man die verschiedenen Pokémon als Freunde gewinnt, hängt von dem einzelnen Pokémon ab. Bei manchen muss man einfach nur das Fangspiel gegen diese gewinnen, bei anderen muss man schon speziellere Aufgaben für diese erledigen und wieder andere möchten in einem Kampf besiegt werden. Eine gewisse Abwechslung kann man also dem Gewinnen der Freunde nicht absprechen.
Der Fotoapparat
Poképark 2: Die Dimension der Wünsche
Im Laufe des Spiels könnt ihr auch mit einem Pokémon Freundschaft schließen, das einen Fotoladen betreibt. In diesem Zusammenhang erhaltet ihr dann die Möglichkeit im Spiel Fotos zu knipsen. Dazu könnt ihr entweder direkt den Bildschirm fotografieren oder jederzeit in einen Foto-Modus wechseln und euch hier mit Hilfe der Bewegungssteuerung um 360° umsehen. Die Schnappschüsse könnt ihr dann immer wieder im Spiel betrachten und auch auf die SD-Karte kopieren. So wie man es ja bereits von anderen Wii-Spielen kennt und vielleicht dem einen oder anderen Pokémon-Fan auch Spaß bereiten wird.
Der Mehrspielermodus
Poképark 2: Die Dimension der Wünsche
Für zusätzlichen Spielspaß im neuen Teil sorgt dieses Mal auch der Mehrspielermodus, welcher im ersten Ableger noch durch seine Abwesenheit glänzte und daher einen Kritikpunkt darstellte. Hier dürfen sich nun bis zu vier Spieler offline austoben und sich in allen möglichen Minispielen des Titels versuchen. Eine unterhaltsame Angelegenheit, die leider nicht zu Beginn zur Verfügung steht und erst freigespielt werden muss. Ansonsten gibt es jedoch keinen Grund zur Kritik und viel mehr kann man von einem Mehrspielermodus zu einem solchen Spiel letztlich kaum erwarten.
