Games World
Login Registrieren
Möchtest du diese Seite als Startseite festlegen?
als Startseite festgelegt.
    Möchtest du diese Seite als Startseite festlegen?
    Mobile als Startseite festgelegt.
    Login Registrieren
  • Polarium im Gamezone-Test

    Zum DS-Start serviert uns Nintendo ein äußerst schlichtes aber dennoch suchterzeugendes Puzzelspiel.

    Zum DS-Start serviert uns Nintendo mit dem von Mitchell entwickelten Polarium ein äußerst schlichtes aber dennoch suchterzeugendes Puzzelspiel. Horizontale Linien wollen aufgelöst werden, was uns sicherlich sofort an den guten alten Klassiker Tetris erinnert. Der DS-Knobelspaß hat aber bis auf die Vernichtung von Linien nicht wirklich viel mit dem Urgestein gemeinsam. Wie Polarium gespielt wird und ob der Spielspaß an Tetris heranreichen kann, lest ihr in unserem Test.

    Polarium Polarium Das Konzept des Spieles ist denkbar einfach und intuitiv: Auf dem Bildschirmen werden schwarze und weiße Tafeln dargestellt. Ziel des Spieles ist es, die Anordnung der quadratischen Tafeln auf dem Bildschirm zu analysieren und anschließend diese mit dem Stylus möglichst in einem Zug passend umzudrehen, so dass sich einige Linien auflösen. Dies ist der Fall, wenn eine horizontal Linie aus einer einzigen Farbe besteht. Mit einem kleinen grafischen Effekt machen sich diese Linen von dannen und alle darüber liegenden Tafeln rutschen entsprechend dem neu gewonnenen Platz nach unten. Vom oberen Bildschirm fallen immer wieder neue Linien auf die schon vorhanden, oftmals sogar gleich mehrere auf einmal. Wird die Arbeit auf dem Touchscreen zu langsam verrichtet, stapelt sich der Turm bis zur Grenze auf dem oberen Schirm, wobei dies das Aus für den Spieler bedeutet.

    Wie wird gespielt

    Polarium Polarium Für Polarium wird ausschließlich der Touchscreen verwendet: Ohne Stift geht hier gar nichts. Eine Tafel wird nun denkbar einfach umgedreht. Tippt man diese mit dem Stift zweimal hintereinander an, wechselt sich die Farbe von weiß auf schwarz oder umgekehrt. Der Clou des Spieles ist aber, wie man nach wenigen Spielminuten schnell herausfinden wird, gleich eine ganze Reihe von Tafeln umzudrehen. Schnell stellt man das dadurch resultierende Suchtpotential fest. Die Tafeln werden ausgewählt, indem man ohne Absetzen mit dem Stylus über sie fährt. Vorteilig erweist sich oftmals auch der Weg über den Rand, der zur Planung und Durchführung auch verwendet werden kann, aber keine Tafeln umdreht. Anschließend wird der Endpunkt ein weiteres Mal angetippt und die komplette Reihe wird ihre Farbe entsprechend ändern. So können gleich mehrere sich auflösende Linien gebildet werden. Im besten Fall haut man mit zehn auf einmal verschwundenen Reihen so richtig auf die Pauke.

    Polarium Polarium Mit jeweils 100 pulverisierten Reihen steigt man sozusagen ein Level auf. Neben einer so genannten Feldtafel, die kurzerhand beide Bildschirme komplett leer fegt, tauchen von nun an immer komplexere Linienblöcke auf. Da pro Schwierigkeitsgrad aber nur eine begrenzte Anzahl an unterschiedlichen Blockvarianten zur Verfügung steht, wiederholen sich diese leider. Hat man den Dreh in einem Bereich raus, lassen sich hier unkompliziert und schnell die Linien auflösen. Der Langzeitspaß wird dadurch leicht geschmälert. So langweilt der erste Teil recht schnell, doch die immer komplexeren Linen, die von oben herunter kommen, werden den Spieler auch wieder schnell fordern. Da die beste Highscore inklusive einer Signatur (wird von Hand auf dem Touchscreen selber "gezeichnet") gespeichert wird, lädt der Modus immer wieder zum Zocken ein. Schade, dass man außer im Trainingsmodus nicht in ein höheres Level einsteigen kann und immer wieder von Null beginnen muss.

    Weitere Modi und Multiplayer

    Polarium Polarium Neben dem normalen "Aufgabenmodus" finden sich unter "Taktik" auch 100 Puzzlevarianten. Im Taktikmodus besteht das Ziel darin, alle Linien mit nur einem einzigen Zug aufzulösen. Was sich in den ersten meist recht kleinen Puzzles als primitiv herausstellt, fordert den Spieler mit der Zeit recht gut. Mit etwas Geschick und Denkvermögen lassen sich aber alle Varianten lösen und vor allem bei den höheren Puzzles muss man um zig Ecken herum denken. Mehrere weiße sowie auch schwarze Linien müssen gleichzeitig erstellt werden und zugleich will der Zug mit dem Stylus im Zick-Zack Kurs durch den Bildschirm durchdacht sein. Wer will, lässt sich einen Fehlschlag sofort auf den oberen Schirm anzeigen und versucht es selber nochmals auf dem Touchscreen. So kann man kleinere Fehler recht schnell ausfindig machen. Insgesamt sind die Puzzles recht nett, gefallen mit ausgefallenen Darstellungen wie einer Blume oder eines Euro-Zeichens. Super schwer bis fast gar nicht lösbar sind die Rätsel aber nicht.

    Polarium Polarium Wer die Lust verspürt, selber ein paar knifflige Puzzles zu erstellen, kann sich im Editor versuchen. Bis zu 100 selbst erstellter Aufgaben lassen sich speichern. Nette Funktion: Via Passwort kann auch ein neues Puzzle aus z.B. Zeitschriften oder dem Internet eingegeben werden oder aber man lädt sich von Kumpels deren Aufgabenstellungen auf sein Modul herunter. Womit wir auch schon beim Stichwort wären: Dem Mehrspieler-Kampf für zwei Spieler. Wer als erster alle Tafeln auf seinem Bildschirm aufgelöst bekommt, ist Sieger. Kleine Gemeinheiten reichern den Ablauf des Duells an: Die selbst vernichteten Linien tauchen beim Gegner wieder auf und sollte man eine Linie mit einer Zufallstafel (ein Fragezeichenblock) auflösen, bekommt man ein nettes Bonus-Item. Folgend können dann Gemeinheiten wie Störtafeln, schnellerer Tafeltransfer oder ein Rahmenverbot eingesetzt werden. Der fiese Umkehr-Bonus wird jeden Mitspieler sicherlich komplett verwirren, weil alle schwarzen bzw. weißen Tafeln auf seinem Bildschirm umgedreht werden.

    Minimalistische Technik

    Während das Gameplay erfreulich frisch daher kommt und sicherlich den Puzzlefans gefallen wird, erscheint die Technik bei Polarium doch etwas schwach. Das Spielfeld steht dem äußerst schlichten Menü in nichts nach. Beides sieht fast simpler aus als seinerzeit Tetris auf dem NES! Entwickler Mitchell hat aber wohl bewusst auf die simple Präsentation gesetzt, welche neben den s/w Tönen auf nur wenige Farben zurückgreift. Immerhin zeigt sich ein Funken der Technik bei den Effekten, wenn mehrere Linien auf einmal aufgelöst werden. Der Sound kommt mit wenigen Effekten und noch weniger Melodien aus. Die entspannte Musik passt aber recht gut und kann gefallen.

    Polarium (NDS)

    Singleplayer
    8 /10
    Multiplayer
    -
    Grafik
    2/10
    Sound
    5/10
    Steuerung
    9/10
    Gameplay
    8/10
    Leserwertung:
     
    Meine Wertung
    Pro & Contra
    intuitives und simples Gameplay
    hoher Suchtfaktor
    viele Puzzles zu schnell erledigt
    keine Schwierigkeitsanwahl im Dauermodus
    extrem schlichte Präsentation
  • Polarium
    Polarium
    Publisher
    Nintendo
    Developer
    Nintendo
    Release
    11.03.2005
    • Es gibt 0 Kommentare zum Artikel

  • Print / Abo
    Apps
    PC Games 12/2016 PC Games Hardware 01/2017 PC Games MMore 01/2016 play³ 01/2017 Games Aktuell 12/2016 buffed 12/2016 XBG Games 11/2016 N-Zone 12/2016 WideScreen 12/2016 SpieleFilmeTechnik 11/2016
    PC Games 12/2016 PCGH Magazin 01/2017 PC Games MMORE Computec Kiosk On the Run! Birdies Run
article
990201
Polarium
Polarium im Gamezone-Test
Zum DS-Start serviert uns Nintendo ein äußerst schlichtes aber dennoch suchterzeugendes Puzzelspiel.
http://www.gamezone.de/Polarium-Spiel-28107/Tests/Polarium-im-Gamezone-Test-990201/
14.03.2005
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2005/03/5_Polarium_s21.jpg
tests