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  • Prey im Gamezone-Test

    Ein Egoshooter der die Welt, so wie wir sie kennen, im wahrsten Sinne des Wortes auf den Kopf stellt und verdreht.

    Schon viel wurde im Vorfeld zu Prey berichtet und wohl kein Gamer mit Shooter-Allüren hat noch nichts von diesem Ausnahmewerk der humanhead Studios gehört. Denn mit diesem Spiel haben es die Entwickler tatsächlich geschafft das in Verruf gekommene Genre der Egoshooter - im wahrsten Sinne des Wortes - auf den Kopf zu stellen. Doom und Quake waren gestern, Prey zeigt uns wie man in der nächsten Generation von Videospielen die Grenzen der Physik überschreitet und so ein Spielerlebnis schafft welches man so schnell nicht mehr vergisst. Denn neben der hervorragenden Technik beschert uns Prey auch noch eine wahrhaft romanwürdige Geschichte, die nicht nur mit vielen Wendungen im Storyplot aufwartet, sondern auch geradezu epische Ausmaße annimmt.

    Tommy der Cherokee

    Prey Prey Wahre Helden werden aus der Not heraus geboren. So geht es auch unserem Hauptdarsteller Tommy, eigentlich ein Automechaniker im Indianerreservat, ist er irgendwie überhaupt nicht glücklich über seine Situation. Er möchte weg und etwas von der großen weiten Welt sehen, statt den ewig gleichen und alten Muff im Reservat zu riechen. Doch sein Herz hängt an Jen, einem Cherokee-Mädchen welches sich viel vorstellen kann, aber nicht ihre Heimat zu verlassen, egal wie sehr Tommy auch bittet und bettelt. Und so kommt es, dass er wieder einmal seinen Abend im Rasthaus von Jens Familie verbringt, zusieht wie sich die Siedler zulaufen lassen und erneut einen Versuch startet Jen von seiner Liebe zu überzeugen. Doch an diesem Abend sollte alles andere werden als langweilig. Denn an diesem Abend wird Tommy zum Helden, auch wenn er noch nichts davon weiß.

    Prey Prey Der Strom fällt aus, die Gaststätte wird in gleißendes Licht getaucht und unheimliche grüne Lichtfinger durchstochern die Finsternis, während sich Tommy, sein Großvater und Jen in Sicherheit zu bringen versuchen. Doch es hilft nichts, die gigantische Maschine am Himmel zieht sie allesamt in ihr Inneres, in den Bauch der Sphäre, einem außerirdischen Konstrukt von gigantischem Ausmaß. In nur wenigen Sekunden finden sie sich bewegungsunfähig im Bauch der Maschine wieder, werden wie auf Fließbändern von einer Station zur nächsten gebracht, je nachdem ob ihre Körper für Nahrung, Dünger, Treibstoff oder sonst was gebraucht wird was die Außerirdischen benötigen. Vollautomatisch werden die Körper der Menschen "geerntet", bis auf einen, Tommy. Durch die Hilfe eines anderen Menschen welcher die Fabrikationsanlage sabotiert gelingt es Tommy sich aus der Maschinerie zu befreien und sich daran zu machen Jen und seinen Großvater zu suchen. So beginnt das Abenteuer in der gigantischen Sphäre der Außerirdischen, welche offensichtlich schon seit Ewigkeiten Planeten befruchten um Jahrtausende später die "Früchte" zu ernten.

    Gameplay auf den Kopf gestellt

    Prey Prey Kaum hat sich Tommy von den Fesseln befreit macht er auch schon die ersten Erfahrungen mit der verdrehten Welt innerhalb der Sphäre, die kein Oben und Unten zu kennen scheint, in der sich die Schwerkraft ein- und ausschalten lässt wie das Nachttischlämpchen und in der Organisches fest verbunden ist mit Mechanischem. Da gibt es Räume in denen sich die Schwerkraft in jede beliebige Richtung drehen lässt, was aus einer Wand einen Boden und aus einer Decke wieder eine Wand werden lässt. Entsprechend sind die Innereien der Sphäre gestaltet, die kaum gerade Wege kennt und alle drei Dimensionen benutzt. An vielen Stellen kommt Tommy nur weiter wenn er sich diese Mechaniken zunutze macht. Zusätzlich gibt es auch noch Magnetbahnen, welche direkt die Wände hinauflaufen oder auch mal an der Decke hängen. Nicht selten erwehrt sich unser Hauptdarsteller kopfüber von der Decke hängend der Angriffe der abstrusen Gen-Experimente "des Wächters", der obersten Macht in der Sphäre. Doch damit nicht genug, die immens fortgeschrittene Technik der Aliens erlaubt es ihnen Dimensionstore praktisch an jedem Ort, auch außerhalb der Sphäre, aufzubauen um ganz ohne Zeitverlust an jeden beliebigen Ort zu gelangen. Meist stellen sich diese als Löcher im Raum dar, manchmal aber sind sie auch in Kisten oder speziellen Rahmen verborgen. Und weil die Tore keine Rücksicht auf die Schwerkraft nehmen kann es schon mal passieren, dass ein ebenerdiges Tor am Zielort an der Decke hängt und wir uns nach dem Fall erst einmal neu orientieren müssen.

    Die spirituellen Kräfte

    Prey Prey Doch trotz der fortgeschrittenen Technik der Aliens besitzt Tommy etwas mit dem sie nicht gerechnet haben, nämlich die spirituellen Kräfte der Ahnen. Sie sind es die ihn unterstützen, wohl auch weil sie ihre ewigen Jagdgründe durch die "dunkle Macht" bedroht sehen. Auch wenn sie Tommy Anfangs noch als Indianergewäsch abtut, lernt er doch recht schnell sie für sich zu nutzen. Die wichtigste Fähigkeit die Tommy zuteil wurde ist zweifellos der Spirit Walk, er erlaubt es ihm seinen Körper zu verlassen und mit seinem Geistkörper Orte zu betreten und Dinge zu sehen die seinem menschlichem Auge verborgen bleiben. Gern und oft benutzt er seinen Geistkörper um Energiesperren zu überwinden um an dahinter gelegene Schalter zu kommen. Doch auch Munition kann der Geistkörper einsammeln und Brücken bzw. Verbindungen nutzen die für seinen normalen Körper nicht einmal existieren. Natürlich ist es immer praktisch sich "teilen" zu können, beispielsweise um Sicherheitsmechanismen zu überlisten welche das gleichzeitige Drücken von zwei Schaltern verlangen die weit auseinanderliegen.

    Prey Prey Spielt man Prey im normalen Schwierigkeitsgrad ist Tommy praktisch unsterblich. Jedes Mal wenn ihn das Zeitliche segnet wird er in die ewigen Jagdgründe gerufen und vollführt dort den "Death Walk". Dabei geht es darum in den vorgegebenen 20 Sekunden so viele wie möglich der Geistervögel mit seinem Bogen abzuschießen. Blaue Vögel verbessern seine spirituelle Energie und rote Vögel seine Lebensenergie. Je mehr wir davon abschießen desto gestärkter kehrt Tommy wieder aus den ewigen Jagdgründen zurück. Spielen wir hingegen im Cherokee-Schwierigkeitsgrad, müssen wir den aktuellen Level nach Tommys virtuellen Tod neu beginnen.

    Von Waffen und Shuttles

    Prey Prey Da sich Tommy praktisch während der gesamten Spielzeit an Board der Sphäre befindet, bedient er sich natürlich auch der dort vorhandenen außerirdischen Waffen, die allesamt eine Mischung aus Organischem und Mechanischem darstellen. Einzig seine erste Waffe, der Schraubenschlüssel aus seiner Autowerkstatt, ist irdischer Herkunft. Die Alienwaffen beherrschen meist zwei Feuermodi, so lässt sich das "Maschinengewehr" auch als Scharfschützengewehr benutzen und die Raketenwerfer ähnliche Waffe besitzt zusätzlich die Möglichkeit ein Schutzschild aus giftigem Gas auszustoßen. Die einzigartigste Waffe aber ist die Wurmkanone, welche keine Munition benötigt sondern Energie. Je nachdem mit welcher Energie wir sie laden, verschießt sie verschiedene Energiestrahlen. Rote Energie beispielsweise lässt die Waffe rote Energiebälle spucken, wohingegen hellblaue Energie aus der Waffe einen Gefrierschocker macht und weiße Energie einen weißen Blitz verschießt. Oft hat man in den einzelnen Abschnitten des Spiels die Möglichkeit die Waffe mit verschiedenen Energien zu laden, je nachdem welche einem augenblicklich am praktischsten erscheint.

    Prey Prey Da wir uns in der Sphäre manchmal auch in wahrlich gigantischen Innenräumen bewegen existieren zur schnelleren Fortbewegung kleine Shuttles, die auch über genug Energie verfügen um den mitunter abstrusen Schwerkraftverhältnissen zu trotzen. Selbstverständlich sind diese auch bewaffnet und erleichtern uns den Kampf mit so mancher Kreatur. Doch müssen wir immer darauf achten nicht zu sehr beschädigt zu werden, da wir uns sonst direkt wieder in den ewigen Jagdgründen wiederfinden, denn das Shuttle einfach so verlassen geht nicht. Dies ist nur an den speziellen Landestellen möglich.

  • Prey
    Prey
    Publisher
    Take-Two Interactive
    Developer
    Human Head Studios
    Release
    28.11.2008
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Prey
Prey im Gamezone-Test
Ein Egoshooter der die Welt, so wie wir sie kennen, im wahrsten Sinne des Wortes auf den Kopf stellt und verdreht.
http://www.gamezone.de/Prey-Spiel-28425/Tests/Prey-im-Gamezone-Test-990849/
14.07.2006
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2006/07/prey_2006-07-11_14-51-19-83.jpg
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