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  • Prince of Persia: Prince of Persia - Nicht ohne meine Prinzessin - Leser-Test von GameFreakSeba

    Prince of Persia: Prince of Persia - Nicht ohne meine Prinzessin - Leser-Test von GameFreakSeba Im Moment scheint das Motto "Alles neu" das Kredo der Entwicklerbranchen zu sein. Wohin man blickt scheinen so gennante "Reboots" die Filmbranche und die Spielindustrie zu prägen, sogar Comic-Serien wurden neu aufgelegt. So trinkt unser neuer James Bond seine Martinis mit allerlei Zutaten und nicht mehr wie gewohnt mit Wodka und geschüttelt, die Raumschiff Enterprise fliegt ab diesem Sommer mit einer neuen Crew und sogar DC Comics haben mit der Neuauflage eines bestimmten Comic-Bestsellers das gesamte Comic-Universum zurück in den Urknall versetzt. Auch viele Videospiel-Entwickler scheinen sich mit den Vorzügen eines Neustarts einer kompletten Spielreihe auseinander gesetzt zu haben. Frei nach dem Motto - was neu ist, ist besser. Wie ja oben schon bereits erwähnt , schickt uns nun Ubisoft mit einem völlig neuen Prinzen in ein weiteres Abenteuer. Und zwar in "Prince of Persia".

    STORY

    Alles beginnt mit einem Prinzen, der durch die Welt zieht und immer auf der Jagd nach Abenteuern und verlorenen Schätzen ist, mit denen er sein leichtes Leben weiterhin finanzieren kann. Als er eines Tages mit schweren Schritten in Mitten einem Sandsturm in der Wüste hin und her schreitet, rutscht er versehentlich einen sandigen Abhang hinunter. Über seine Vergangenheit weiß man Anfangs eigentlich nicht viel, doch eins ist von Anfang an klar. Mit seinem Sturz stolpert er in das größte Abenteuer seines Lebens. Kaum hat sich der Prinz wieder aufgerichtet, trifft er auch schon auf die wunderschöne Prinzessin Elika. Diese befindet sich jedoch auf der Flucht vor ihrem Vater und wird von seinen Gefolgsleuten gejagt. Der Prinz ist sofort von ihr verzaubert und eilt ihr so schnell es geht zur Hilfe.
    Dass ihr Vater jedoch den Baum des Lebens wenig später zerstören will, um den dunklen Gott Ahriman aus seinem Gefängnis zu befreien, kann der Prinz zu dem Zeitpunkt noch nicht wissen. Als Zeuge dieser Geschehnisse und weil der Gott des Lichts gerade nichts besseres zu tun hat, als Urlaub zu machen, entscheidet sich der Prinz sich gemeinsam mit Elika auf den Weg zu machen um dem Vorhaben ihres Vaters einen Strich durch die Rechnung zu machen und den bösen Ahriman hinter schwedische Gardienen zu bringen.

    GAMEPLAY

    Nach dieser einleitenden Sequenz steht ihr nun als Prinz mit Elika vor dem großen Tempel des Lichts, wo der böse Geist Ahriman gefangen gehalten wird. Als erstes müsst ihr euch entscheiden, wie ihr den Kampf gegen das Dunkle aufnehmen wollt. Vor dem Tempel stehen euch nämlich vier Wege offen, die euch in die verschiedenen Abschnitte von der Welt in Prince of Persia führen. Ihr könnt alle Abschnitte nach beliebiger Reihenfolge durchspielen. Dabei ist anzumerken, das jedes der vier großen Areale noch einmal in jeweils fünf kleinere Level unterteilt ist. Allerdings gehen diese nahtlos und ohne Ladezeiten ineinander über. Die sogenannten "Fruchtbaren Gebiete" stellen in jedem Abschnitt euer Ziel da. Eure Aufgabe besteht darin Elika dort hin zu führen, damit sie deren Lichtenergie kanalisieren kann, um dem Tempel des Lichts mit Energie zu beliefern und ihn damit wieder zu stärken.
    Das der Weg zu den fruchtbaren Gebieten kein leichter Spaziergang wird, kann sich sicherlich jeder denken, der schon einmal eine Prince of Persia Titel in den Händen gehalten hat. Somit liegt die Welt in Schutt und Asche und wäre für jeden normal Sterblichen unmöglich zu bereisen. Denn die Wege erinnern eher an einen lang andauernden Parkour. Was für ein Glück, dass unser neue Held seinem Vorgänger in Sachen Akrobatik und Beweglichkeit in keinster weise nachsteht. So müsst ihr beispielsweise an Wänden entlanglaufen, an Blumenranken hinaufklettern, mit einem Krallenhandschuh, den der Prinz immer bei sich hat, eine Mauer hinunter rutschen oder euch an breiten Säulen hoch robben. Die ganzen Hindernisse, die euch in den Weg gelegt werden, scheinen für den Jüngling keinerlei Problem darzustellen. Dank der flüssigen Animationen, der guten und zugleich einfach gehalteten Steuerung und den abwechslungsreichen Kombinationen der einzelnen Level-Elemente, machen die im Vordergrund stehenden Kletterabenteuer sehr viel Spaß und lassen keine Action missen. Und falls doch einmal etwas schief gehen sollte, steht euch ja immer noch die hilfreiche Prinzessin Elika zur Seite.
    Elika ist die Prinzessin der Ahura und ist eine große Anhängerin des Gottes Armazd, dem Gott des Licht, der ihr zudem noch die Fähigkeit geschenkt hat, einige Zeit in der Luft schweben zu können. Dies erweist sich im ganzen Spielverlauf als sehr nützlich. Wenn man beispielsweise einen Sprung vergeigt hat und den Boden näher kommen sieht, dann kann euch die Prinzessin retten, indem sie hinterher hüpft, euch am Arm greift und wieder in Luft wirft. Eure Kletterpartie wird dann bis zum letzten Standpunkt, an dem ihr festen Boden unter den Füßen hattet zurück gesetzt. Dies motiviert euch gerade am Anfang dazu, waghalsigere Sprünge auszuführen. Denn der Frust im Falle des Scheiterns wird bis auf das Minimale hinunter gekurbelt.
    Aber nicht nur als Lebensretterin verdient Elika ihre Sporen, sondern ist auch so ein wichtiges Gameplay-Element, das die Entwickler gerne mit dem Sand der Zeit aus den Vorgängern vergleichen. Denn unser Held der Prinz steht mit Magie auf Kriegsfuß und erlernt somit auch im Spielverlauf keinerlei neuen Fähigkeiten. Diese Gameplay-Eigenschaft wurde alles für Elika reserviert, die euch beim Klettern genauso gut zur Hand geht, als auch bei Kämpfen. Sie hilft dem Prinzen bei weiten Sprüngen, kann euch immer wieder den Weg weisen, wenn ihr mal den Wald vor lauter Bäumen nicht sehen könnt und zu guter Letzt kann sie im Laufe der Zeit auf immer mehr Kräfte zurückgreifen, um euch anschließend neue Wege zu eröffnen. Die Kräfte, von denen es insgesamt vier Stück gibt, muss sich das Duo erst gemeinsam verdienen.
    Hierzu müsst ihr sogenannten Lichtkeime, die in den ganzen Arealen verteilt sind, suchen und einsammeln. Aber diese werden erst sichtbar, wenn ihr das Gebiet von der Dunkelheit befreit habt. Habt ihr genug von diesen Lichtkeimen aufgesammelt, dann könnt ihr im Tempel des Lichts neue Fähigkeiten erlernen. Hierbei muss man sagen, dass gewisse Levelabschnitte nur mit einer bestimmten Fähigkeit zu bewältigen sind. Dabei steht es euch auch hier frei, in welcher Reihenfolge ihr diese erlernt und die Aufgaben meistert. Fällt euch einmal die Lösung für die Rätseleinlage in einem Level nicht ein, dann verlasst es, spielt ein anderes und kommt erst wieder, wenn ihr einen klaren Kopf bekommen habt. Dieser Spielverlauf ist eine coole Idee und lässt euch Freiraum, aber für welche Reihenfolge ihr euch schlussendlich entscheidet spielt keine Rolle, denn das Ende des Spiels wird immer das Selbe sein.
    Dafür ist das Magie-System ab und an ein wenig nervig, denn wenn es zu Anfang noch leicht fällt, die Lichtkeime einzusammeln, wird es nach und nach immer schwieriger auf die geforderte Anzahl zu kommen. Das heißt Suchen, Suchen, Suchen. Auch wenn Ubisoft dieses Feature in das Spiel integriert hat, um den Spielablauf individuell gestallten zu können, wirkt das ganze ein wenig aufgesetzt und generiert neben unnötiger Spielzeit auch zu diversen Motivationstiefs im Laufe des Spiels.
    Der einzige "Lichtblick", der euch auf der Suche nach den Lichtkeimen bleibt ist nicht nur die Rahmenhandlung sondern auch die Kämpfe die euch erwarten. Aber nicht zu früh freuen, denn anders als in den Vorgängern der Princ of Persia - Trilogie, wurden hier die Kämpfe wesentlich reduziert, um nicht zu sagen fast vollständig entfernt. Außer den kleinen Zwischengegnern die mal hier und da ihr Unwesen treiben und oft schnell zu erledigen sind, konzentriert sich das Spiel auf die zahlreichen Boss-Fights. Jedes Gebiet ist einem anderen "Boss" unterstellt, der euch versucht in jedem Level des Abschnittes zu konfrontieren, um euch von der Aktivierung des Fruchtbaren Gebietes zu hindern. In einem finalen Kampf am Ende des gesamten Abschnittes müsst ihr ihn zu seinem Schöpfer zurück befördern.
    Hier kommt vor allem die Idee von einer eigenen Hintergrundgeschichte und Eigenschaften der einzelnen Bossen der Atmosphäre zu Gute. Das Gameplay wiederholt sich zwar sehr oft, aber durch viele umgesetzte Ideen, bekommt der Spieler das Gefühl von Veränderung. Es ist zwar der gleiche Gegner, aber die Atmosphäre ist jedes mal anders. Das sich wiederholende Gameplay ist jedoch keines Falls ein Manko, denn in den rund 20 Duellen, die ihr gegen die Verdammten von Ahrimans bestreiten werdet, wird euch das Kampfsystem nicht überdrüssig, denn auch hier haben die Gamedesigner großartige Arbeit geleistet.
    In Kämpfen löst ihr per Knopfdruck entweder Griffe, Schwert-, Sprung-, oder Magieattacken aus, mit denen ihr euch zur wehr setzen könnt. Dies hört sich zwar sehr unspannend an, aber die ist nicht so. Denn die Besonderheit liegt in der Kombination der einzelnen Aktionen. Ihr könnt alles miteinander kombinieren und so verschiedene Kombos ausführen. Dabei ist es ratsam, eine Kombo herauszufinden, die es euch erlaubt mehrmals hinter einander, am besten wären sechs bis acht Hiebe auf euren Feind loszulassen. Durch das Kamerasystem werden euch eure Kombos in aufwändigen Animationen wunderbar dargestellt.
    So fängt man schnell an seine Moves zu varrieren, damit einem möglichst alle Kombos vorgespielt werden.
    Für zusätzliche Abwechslung sorgen die Manöver der Gegner, die von Zeit zu Zeit immer zahlreicher werden. Je nach dem welchen Gegner ihr gerade zur Strecke bringen wollt, bekommen die noch Lebenden andere Angriffe, was den Schwierigkeitsgrad immer wieder in Höhe treibt. Die Angriffe der Bosse können sich zudem auch auf das Leveldesign auswirken. Beispielsweise ein Giftwolke erschwert euch das Klettern.

  • Prince of Persia
    Prince of Persia
    Publisher
    Ubisoft
    Release
    04.12.2008

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Prince of Persia
Prince of Persia: Prince of Persia - Nicht ohne meine Prinzessin - Leser-Test von GameFreakSeba
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14.05.2009
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