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  • Prince of Persia 3: The Two Thrones im Gamezone-Test

    Der Prinz kehrt nicht nur spielerisch zu seinen Wurzeln zurück. Ein echter Pflichtkauf!

    Nach den beiden preisgekrönten Vorgängern soll "Prince of Persia: The two Thrones" das fulminante Ende einer Trilogie darstellen. Ob das vorerst letzte Abenteuer des persischen Prinzen die Klasse seiner Vorgänger erreicht oder diese sogar übertrifft, lest ihr in unserem ausführlichen Test.

    Prince of Persia 3: The Two Thrones Prince of Persia 3: The Two Thrones Nachdem der gepeinigte Blaublüter in "Warrior Within" die Insel der Zeit besucht hat, um dort Vergangenheit und Gegenwart wieder ins Lot zu bringen, kehrt er nach vier Wochen auf hoher See in seine ursprüngliche Heimat zurück. Doch das schöne Babylon wird von einer unbekannten Armee belagert: Die gigantische Stadt zwischen Euphrat und Tigris ist nur noch ein Schatten ihrer selbst und überall in den Straßen trifft der entsetzte Prinz auf Leichen und ausgebrannte Häuser. Auch seine Begleiterin Kaileena, die Kaiserin der Zeit, gerät unmittelbar nach der Ankunft in die Fänge der befremdlichen Besatzer. Und als ob das nicht schon genug Ärger wäre, infiziert sich der Prinz bei einem ersten Befreiungsversuch auch noch mit dem gefürchteten Sand der Zeit. Eine dunkle Macht beginnt in ihm zu wachsen und es passiert immer öfter, dass der Dunkle Prinz den innerlichen Zweikampf gewinnt und die vollständige Kontrolle über den einst so schüchternen Thronfolger übernimmt. Seine Reise zum Turm von Babylon wird keine leichte Aufgabe sein und neben einem Wiedersehen mit seiner einstigen Helferin Farah erwarten den stark vom Kampf gezeichneten Prinzen noch viele weitere und vor allem actiongeladene Überraschungen.

    Prince of Persia 3: The Two Thrones Prince of Persia 3: The Two Thrones Wie viele andere Spielelemente von "The two Thrones" orientiert sich auch die Hintergrundgeschichte des Spiels an den Stärken des nahezu perfekten, ersten Teils der Trilogie. Da die kühne Farah schnell eine wichtige Rolle spielt, fühlen sich alte Fans der Serie sofort an entscheidende Szenen aus "Sands of Time" erinnert und die schwierige aber gefühlsbetonte Beziehung zwischen den beiden wird ein weiteres Mal auf die Probe gestellt. Zumal Farah den mutigen Prinzen nicht mal mehr kennt - größere Änderungen am Lauf der Zeit haben eben auch entscheidende Nachteile. Aber auch des Prinzen gewissenloses Alter Ego verleiht der Story eine ordentliche Priese Spannung und man fiebert dem endgültig letzten Kampf zwischen Gut und Böse mit jeder Spielstunde mehr entgegen.

    Schnelle Kämpfe dank schneller Kills

    Prince of Persia 3: The Two Thrones Prince of Persia 3: The Two Thrones Nachdem man sich die einzig berechtigte Kritik an "Sands of Time" sehr zu Herzen nahm und dem Nachfolger "Warrior Within" ein großzügiges Kampfsystem spendiert hatte, wurde selbiges in "The two Thrones" nochmals erweitert und mit jeder Menge neuer Finessen aufgemöbelt. Wichtigstes Spielelement stellt ab sofort das so genannte "Speed-Kill-System" dar: Schleicht ihr euch geschickt von hinten an eure Feinde an, dürft ihr sie mit einer einzigen Tastenkombination sofort erledigen. Das Anschleichen kann in diesem Fall auch mit haarsträubenden Klettereinlagen verbunden sein, denn ein Speed-Kill kann ohne weiteres auch aus der Luft oder aus einem Sprung heraus ausgeführt werden. Dabei ist das Timing ganz besonders entscheidend, da ihr bei einem Speed-Kill nur Sekundenbruchteile habt, um die entsprechende Taste zu drücken. Vermasselt ihr den tödlichen Schattenangriff, könnt ihr entweder mit Hilfe der Zeitkräfte zurückspulen und es somit noch einmal versuchen oder aber die Gegner mit Hilfe des gelungenen Kampfsystems auf die althergebrachte Weise erledigen.

    Prince of Persia 3: The Two Thrones Prince of Persia 3: The Two Thrones Das schlaue Verhalten der mächtigen Feinde wurde durch die Einführung der Speed-Kills etwas abgewandelt: Ab sofort passen patrouillierende Wachen besonders gut auf ihre Umgebung und verdächtige Geräusche auf und sollten sie euch aufspüren, wird umgehend die Verfolgung aufgenommen. Zudem gibt es spezielle Sandtor-Wächter, die sofort nach eurer Entdeckung zusätzliche Wachen aus dem Nichts beschwören können. In solchen Situationen haben die Designer allerdings penibel genau darauf geachtet, dass jeder dieser besonders lästigen Bösewichte per Speed-Kill erledigt werden kann. Die weit über 30 verschiedenen Kampfbewegungen und Angriffskombinationen lassen natürlich auch normale Kämpfe zur abwechslungsreichen Herausforderung werden - jedoch hat man in "The two Thrones" auch darauf geachtet, nicht in ein reines Prügelspiel wie beim zweiten Teil abzudriften. Fast alle Kämpfe können nun auch mittels der praktischen Speed-Kills entschieden werden, jedoch muss man sich die Gelegenheit dazu oft durch waaghalsige Sprungpassagen erarbeiten, um somit unerkannt hinter den Rücken der Sandmonster zu gelangen. Wer also gerne wie in "Warrior Within" mit Hilfe der zahlreichen Kampfmanöver seine Gegner auseinander nehmen möchte, kann dies weiterhin tun - allerdings werden auch die Fans des ersten Teils nicht enttäuscht sein, da man durch geschicktes Klettern und Anschleichen fast allen Gefechten aus dem Weg gehen kann.

    Prince of Persia 3: The Two Thrones Prince of Persia 3: The Two Thrones Die bereits angesprochenen Sandtore bringen übrigens noch eine weitere, motivierende Komponente ins Spiel: Nachdem ihr alle Wachen rund um ein Sandtor entweder durch einen Speed-Kill oder mit einer direkten Konfrontation erledigt habt, bekommt ihr durch das Sandtor neue Fähigkeiten verliehen. Neben zusätzlichen Sandbehältern für das praktische Rückspul-Feature lassen sich so auch völlige neue Kräfte des Prinzen entfesseln: Im Laufe des Spiels erlernt er die äußerst effektive Sandwolken- und Sandsturm-Magie, welche in einem Kampf alle Gegner auf dem Bildschirm verletzen kann. Außerdem finden sich an einigen Stellen im Spiel optionale, aber nicht schwer zu übersehende Geheimgänge, welche an ihrem Ende meist mit erweiterter Lebensenergie auf euren tapferen Kämpfer warten.

    Der Dunkle Prinz

    Prince of Persia 3: The Two Thrones Prince of Persia 3: The Two Thrones Bereits in "Warrior Within" merkte man dem einst so zart besaiteten Prinzen die Strapazen der vergangenen Schlachten deutlich an. Doch im abschließenden Teil der Trilogie sieht es noch schlechter für den Blaublüter aus: Die Infektion mit dem Sand der Zeit verwandelt ihn Stück für Stück in einen seiner verhassten Gegner und an vielen Stellen im Spiel führt der verzweifelte Prinz angespannte Wortgefechte mit seinem zweiten, ungeliebten Ich. Die andauernde Auseinandersetzung mit der Personifizierung seiner Schwächen zehrt stark an seinen Kräften und immer häufiger gewinnt der Dunkle Prinz die Oberhand, was nicht nur optische, sondern auch spielerische Auswirkungen mit sich bringt. In der Gestalt des Dunklen Prinzen stehen euch eine ganze Reihe neuer Kampfmanöver zur Verfügung, da der unfeine Bursche ein messerscharfes Lasso namens "Daggertail" schwingt und seine Feinde damit schon aus sicherer Entfernung in ihre Einzelteile zerlegen kann. Diese eindrucksvoll inszenierte Waffe kann zur Verteidigung beispielsweise frei durch die Luft geschwungen oder aber zum Angriff kurzzeitig an einer Säule befestigt werden. Wenn der Prinz nun im Kreis um die Säule zu rennen beginnt, sieht es für alle dazwischen stehenden Gegner ziemlich schlecht aus. Aber auch die Speed-Kills des Dunklen Prinzen bieten dank des "Daggertail" völlig neue Möglichkeiten - hinterhältige Würge-Angriffe aus der Luft gehören zu den leichtesten Übungen des finsteren Protagonisten.

    Prince of Persia 3: The Two Thrones Prince of Persia 3: The Two Thrones Allerdings ist es nicht einfach so möglich, zwischen den beiden verschiedenen Prinzen zu wechseln - die Stellen der Verwandlungen sind fest vorgegeben. Auf diese Weise konnten die Entwickler beim nach wie vor absolut hervorragenden Leveldesign ganz besonders gut auf die jeweiligen Eigenschaften der ungleichen Hauptdarsteller eingehen. Der Dunkle Prinz kann beispielsweise mit seinem Daggertail Steinblöcke aus Wänden herausziehen oder sich mit dessen Hilfe an Kronleuchtern oder Haken entlang schwingen und so Hindernisse überwinden, welche normalerweise eine Sackgasse wären. Allerdings müsst ihr zu keiner Zeit bereits besuchte Gegenden in anderer Gestalt nochmals erkunden, derartiges Levelrecycling war den Machern glücklicherweise fremd. Jedoch ist das Spielgefühl in der Gestalt des Dunklen Prinzen ein völlig anderes, da ihr unter einem ständigen Zeitdruck bis zur nächsten Rückverwandlung durchhalten müsst. Die Lebensenergie des Dunklen Prinzen nimmt nämlich ständig ab und muss durch das Töten von Feinden oder aufsammeln von Sand erneuert werden. Aus diesem Grund lässt man sich deutlich weniger Zeit beim Erkunden der Umgebung und versucht diese Abschnitte im Schnellverfahren erfolgreich abzuschließen. Negativ ist dies jedoch ganz und gar nicht: Ein faires Leveldesign und die perfekte Steuerung machen diese adrenalingeschwängerten Einlagen zu einer willkommenen und vor allem sehr spannenden Abwechslung.

  • Prince of Persia: The Two Thrones
    Prince of Persia: The Two Thrones
    Publisher
    Ubisoft
    Release
    06.12.2005
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Prince of Persia: The Two Thrones
Prince of Persia 3: The Two Thrones im Gamezone-Test
Der Prinz kehrt nicht nur spielerisch zu seinen Wurzeln zurück. Ein echter Pflichtkauf!
http://www.gamezone.de/Prince-of-Persia-The-Two-Thrones-Classic-28477/Tests/Prince-of-Persia-3-The-Two-Thrones-im-Gamezone-Test-990570/
06.12.2005
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