Während auf dem Nintendo DS bisher ganze vier Teile der Professor Layton-Reihe auf den Markt gekommen sind, mussten sich 3DS-Spieler bisher in Geduld üben, bis nun der erste Ableger für den aktuellen Handheld auf den Markt gekommen ist. Dies ist allerdings nur die halbe Wahrheit, denn in Japan erschien bereits zum Launch des 3DS mit Professor Layton und die Maske der Wunder ein entsprechender Teil für den neuen Handheld. Nun hat das Warten aber auch im Westen ein Ende und der exklusive 3DS-Ableger kam jetzt bei uns in den Handel.
Quelle: Nintendo
Professor Laytons erstes 3DS-Abenteuer im Test: Die Maske der Wunder kann mit guten 3D-Effekten überzeugen (1)
Auf nach Monte d'Or
Im neuesten Ableger geht es dieses Mal in die Wüstenstadt Monte d'Or, denn unser Professor erhält von seiner alten Freundin Angela einen Brief, in dem sie ihm von schrecklichen Vorfällen in der Stadt erzählt. Sofort macht er sich mit seiner Assistentin Emmy und seinem Lehrling Luke auf den Weg dorthin und wird dort sogleich Zeuge des mysteriösen selbsternannten Maskierten Gentlemen. Dieser trägt neben seiner weißen Kleidung, die Maske des Chaos und verbreitet in der Stadt Angst und Schrecken. Nun liegt es also an uns, dem Professor und seinen Begleitern bei der Auflösung dieses Falles zu helfen.
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Die Geschichte selbst wird dabei wie gewohnt, nicht nur durch viele textbasierte Unterhaltungen im Spiel, sondern auch mit Hilfe von durchaus zahlreichen Videosequenzen erzählt. Diese wissen qualitativ wieder einmal zu gefallen und sehen noch etwas besser, als es bei den DS-Teilen der Fall war. Zudem können diese durch einen richtig schönen 3D-Effekt und die gute deutsche Sprachausgabe überzeugen. Davon können wir uns auch gleich zu Beginn im Intro ein Bild machen.
Die ersten Rätsel erwarten uns
Nach diesem Intro geht es dann relativ schnell zur Sache und wir dürfen die ersten Rätsel lösen, mit allerlei Personen reden oder die Umgebungen erkunden. Von diesen Rätseln haben dieses Mal ganze 150 Stück den Weg auf das Modul gefunden und zudem dürfen wir uns auf 365 zusätzliche Rätsel freuen, von denen täglich ein weiteres veröffentlicht wird und zum kostenlosen Download bereitsteht. Erfreulicherweise kann man jederzeit sämtliche bisher veröffentlichte Rätsel herunterladen und ist nicht auf den am jeweiligen Tag neuen Download beschränkt. Ein ordentlicher Umfang also, der auch über das eigentliche Spiel hinaus noch länger unterhalten kann. Wenngleich man hierbei erwähnen muss, dass die Download-Rätsel nicht alle unterschiedlich sind und teilweise die gleiche Aufgabenstellung mit einem anderen Schwierigkeitsgrad bieten.
Zu Beginn eines Rätsels wird uns dieses natürlich ausführlich erläutert und so die Aufgabenstellung präsentiert. Zudem wird die Anzahl an Pikarat angezeigt, die man durch ein erfolgreiches Bewältigen des Rätsels erhalten kann. Pikarat sind im Grunde nichts anderes als Punkte, die am Ende des Spiels zusammengefasst die eigene Leistung bewerten. Die Höhe der zu erhaltenen Pikarat richtet sich nicht nur nach dem Schwierigkeitsgrad des Rätsels, sondern auch nach den bisherigen Fehlversuchen. Die Punkte dienen aber nicht nur einfach der Leistungsbewertung und können auch im Bonus-Menü für allerlei Extras eingetauscht werden. Ein kleiner, aber netter Anreiz also.
Ein paar Tipps gefällig?
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Da der Schwierigkeitsgrad im weiteren Verlauf des Spiels spürbar ansteigt, ist es auch gar nicht mehr so leicht, die verschiedenen Rätsel problemlos und mit der vollen Pikarat-Anzahl als Belohnung zu lösen. Sofern wir Probleme haben, können wir uns aber jederzeit Tipps einholen, die uns hilfreich zur Seite stehen. Während die ersten Tipps bei einem Rätsel eher unspektakulär sind und so beispielsweise nur leicht den Lösungsansatz aufzeigen, sind die weiteren Tipps schon wesentlich hilfreicher und verraten am Ende fast schon die eigentliche Lösung. Bei Problemen sind die Tipps also eine gute Möglichkeit um die Rätsel doch noch zu schaffen, allerdings sollte man diese mit Bedacht nutzen. Schließlich machen die Rätsel einen bemerkenswerten Teil des Spielspaßes aus und da gehört das eigene Knobeln auf jeden Fall dazu.
Die Rätsel können schließlich auch beim neuesten Ableger überzeugen und motivieren ungemein. Egal, ob wir nun Personen anhand von Schatten erkennen, Stromkabel den jeweiligen Stromsteckern zuordnen oder mit Hilfe von Fußspuren die Reihenfolge von Ausgrabungen aufklären müssen, die Rätsel machen einfach richtig Laune und so wirklich schlechte Knobelaufgaben würden uns auf Anhieb gar nicht einfallen. Zumal man auch gar nicht alle Rätsel zum Durchspielen absolvieren muss und daher kann man Rätsel, die einem nicht gefallen, häufig auslassen. Viele der Rätsel sind übrigens auch versteckt und müssen erst in den Umgebungen gesucht werden, indem man zum Beispiel Personen anspricht und diese uns anschließend das Rätsel präsentieren. Da die Rätsel durchnummeriert sind, können wir aber auch immer erkennen, ob wir Rätsel verpasst haben und daher bei Bedarf noch einige ältere Schauplätze erneut aufsuchen und genauer unter die Lupe nehmen.
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Durch die Umgebungen an sich, bewegen wir uns bei Professor Layton im sogenannten Bewegungsmodus. Hier sehen wir auf dem unteren Bildschirm eine übersichtliche Karte, auf der wir uns von Schauplatz zu Schauplatz bewegen und jederzeit in den Erkundungsmodus wechseln können. In diesem können wir uns anschließend genauer umschauen und mit dem Stylus auf dem Touchscreen eine Lupe über den Bildschirm bewegen und so mit Objekten oder Personen interagieren. Der bekannte Mix aus den Rätseln und dem Adventure-Part also und dieser kann auch im neuen Ableger wieder begeistern.
Ein paar Minispiele zwischendurch
Das Gameplay bei Professor Layton wird zudem ab und an noch durch kleine Minispiele aufgelockert, die eine hervorragende Abwechslung zum eigentlichen Spielgeschehen darstellen. Mal dürfen wir auf einem Pferd durch die Gegend reiten und dieses mit dem Stylus um Fässer herum navigieren, mal als junger Professor Layton Ruinen unsicher machen oder auch mal in einem anderen Minispiel Waren verkaufsfördernd in einem Regal platzieren. Damit nicht genug, dürfen wir auch noch Hasen für einen Zirkus trainieren und diesen diverse Tricks beibringen. Am Ende sicherlich eher unspektakuläre Minispiele, die aber dennoch großen Spaß machen können und für eine kleine Pause zwischendurch wunderbar geeignet sind.
